(Pepi will aus dem Kabinett herausgehn, fällt aber nieder und
weint.)
Liese. Den Buben hebts auf! (Sie hebt ihn auf, er hat noch
das Kinderröckchen an, und stellt ihn auf den Tisch.) Jetzt
ist er noch nicht angezogen. (Sie zieht ihm sein Kamisol an.)
Michael (zupft sie am Kleid). Den Schlüssel gib mir, daß ich
meine Schulbücher aufheben kann.
Liese. Laß mich gehn, ich muß den Buben anziehn. Wann die Mutter
kommt! Es ist schon elf Uhr.
Hansel. Hiesel, komm heraus, wir steigen in Taubenkobel hinauf.
Liese. Nein, wenn die Buben aus der Schul zu Haus kommen, ists
nicht zum Aushalten. (Hiesel hämmert.) Hörst nicht zum hammern
auf?
(Eine Gans lauft herein und frißt.)
Michael (der nach dem Ausgang deutet). Das Fleisch geht über.
Liese (setzt den kleinen Buben mitten ins Zimmer, der schreit).
Auf den kleinen Buben gebts acht! (Läuft hinaus.)
Hansel (ruft). Hiesel, aussa geh!