XIX.

Interessant ist das [Symbol: Linse] Siegel IV, A. 2 Heinrich’s von

Hochstetten von 1276, mit einer weiblichen Figur als Schildträger.

Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man dieses Siegel leicht für

ein Porträtsiegel III, B. 2a halten. Das ursprüngliche Wappen möchte

wol als ein gespaltener Schild, mit je einer Fahne in versetzten oder

verwechselten Tinkturen, zu blasonnieren sein. Bei Siebmacher erscheint

es II, 114 als von Roth und Weiß getheilt, mit drei grünen Pfählen im

Weißen und V, 366 ebenso, aber mit anderer Tinktur.

[Illustration]

Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (1868) Neue Folge. Fünfzehnter Band. · 第 108 / 150 题