XII.

[Symbol: Schild] Siegel IV, A. 1 Werner’s von Meding, („juvenis“, in

der Urkunde nennt er sich „junior“) v. J. 1308[91] (s. Sp. 219).

Daß wir es hier mit heraldischem Pelz zu thun haben, der häufig zu

jener Zeit in der Sp. 219 abgebildeten eckigen Form vorkommt, scheint

mir nicht zweifelhaft[92]. Auf den Umstand, daß auf einem [Symbol:

Schild] Siegel IV, A. 1 Werner’s von Meding, („famuli“) v. J. 1320[93]

die Zeichnung auf der Decke den gewöhnlichens heraldischen Pelzmustern

weniger entspricht, lege ich ein geringeres Gewicht, weil bekanntlich

im Laufe der Zeit, ja oft sogar weniger Jahre, bis zur Unkenntlichkeit

gesteigerte willkürliche Metamorphosen mit so vielen (ursprünglich

einfachen und deutlichen) Wappenbildern vorgenommen worden sind.

[Illustration]

[Illustration]

Beispiele von Wappendecken und zwar ganz ähnliche, auch auf einem

Hirsch, liefern die Siegel des Geschlechts der Herrn von Campe[94].

Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (1868) Neue Folge. Fünfzehnter Band. · 第 76 / 150 题