Audiatur et altera pars.
Als mich Freund Ahrens auf die Entdeckung der Nenniger Inschriften
zuerst aufmerksam machte und mir dieselben in der Augsburger
Allgemeinen Zeitung zeigte, erwiderte ich ihm kurz: „Es ist Schade, daß
derjenige, der die Inschriften fabricierte, nicht kundigere Leute dabei
um Rath gefragt hat.“ Und so steht meines Erachtens die Sache noch
jetzt.
Herr von Wilmowsky hat -- das ist die günstigste Ansicht von der Sache
-- den Beweis geliefert, daß die Inschriften nicht in neuester Zeit
gefälscht sind. Andererseits sind alle Epigraphiker einig, daß die
Inschriften, nach der Form ihrer Buchstaben, sowie nach ihrem Stil
und Inhalte zu urtheilen, nicht in die Zeit des Trajan, auch nicht
in den nächsten zwei Jahrhunderten nachher verfaßt sein können; es
handelt sich also (auch im günstigsten Falle) immer noch um die Zeit
ihrer Entstehung, oder, was damit für mich gleichbedeutend ist, ihrer
Fälschung.
Wenn Herr von Wilmowsky einfach sagt: „Wir erkennen den Werth der
Inschriftenkunde gerne an, doch ohne Ueberschätzung“, und dagegen
nur seine Wahrnehmungen in Betreff des Aeußeren der Inschriften in
die Wagschale legt, so ist das bei dem Gewichte der von Mommsen,
Brambach, Hübner, Becker u. A. gegen die Aechtheit der Inschriften
vorgebrachten Gründe und Beweise eigentlich nur eine Beseitigung aller
Wissenschaftlichkeit, und wenn er dennoch fortfährt: „Der Geist bleibt
uns immer mehr als der Buchstabe“, so kann man sich nur über die darin
liegende gelinde Begriffsverwirrung wundern, denn gerade der Geist der
Nenniger Inschriften, ihre Abbreviaturen, ihr Stil, ihre Nomenclatur,
verurtheilt sie, offenbarer noch als ihre Buchstaben, so viel auch an
deren Form zu tadeln ist.
Kann ich, nach dem eben Gesagten, der Schrift des Herrn von Wilmowsky
auch nicht das Verdienst zuerkennen, das ihr von dem Herrn K.
zugesprochen wird, den unerquicklichen Streit entschieden zu haben,
so kann ich sie auch nicht des Schicksals würdig erkennen, das die
anderen, gleichfalls oben aufgeführten Vertheidigungsschriften der
Nenniger Inschriften von Leonardy und Hasenmüller betroffen hat, ihres
Unwerthes wegen ganz und gar (Herr K. sagt mit Unrecht „vornehm“)
ignoriert zu werden, denn es läßt sich ihr der gute Wille, die Wahrheit
an’s Licht zu fördern, nicht absprechen, und man muß schon für die
dabei erhaltenen Fundberichte dem Verfasser dankbar sein.
+Hannover.+
+C. L. Grotefend.+
_Aufsätze in Zeitschriften._
+Die Biene+: Nr. 9 f. Montsalvatsch (Karlstein) in Böhmen. (Siegfr.
Kapper.) -- Beil. Nr. 10. Zur Alterthumskunde.
+Daheim+: Nr. 25, S. 393; Nr. 26, S. 409. Sprache, Sprachen u.
Völker. (Zur vergleichenden Sprachforschung.) (Gg. Curtius.)
+Erheiterungen+: 5. Heft, S. 167 f. Häuserinschriften dem deutschen
Volke zur Auswahl. (Hans Weininger.)
+Europa+: Nr. 12, Sp. 377. Die Wiege des deutschen Postwesens. --
Nr. 14. Das älteste Passionsspiel. -- Nr. 15. Unfreiwillig auf der
Ritterburg (zur Geschichte der Fehde Mangold’s von Eberstein mit
der Stadt Nürnberg).
+Illustr. Familien-Journal+: Nr. 13 (747), S. 197. Die Baderzunft.
Eine culturhistorische Skizze. -- Nr. 14 (748). Der Stammsitz
der Daune. -- Nr. 15 (749), S. 237. Die Meckeser (Händler mit
Töpferwaaren) im Westerwald. (A. Grandjan.)
+Die Grenzboten+: Nr. 11, S. 425. Die Bedeutung der böhmischen
Wenzelskrone. -- Nr. 13, S. 481. Bildungsgang eines Gelehrten des
15. Jahrhunderts (Johannes Piemontanus [Butzbach] aus Miltenberg,
geb. 1478, Benediktinermönch des Klosters Laach). (Otto Jahn.)
+Der Hausfreund+: Nr. 20, S. 318. Schloss Clausen in Tirol.
+Jahrbücher für Kunstwissenschaft+: Heft I, S. 1. Die
Dürerhandschriften im British Museum. (A. v. Zahn.) -- S. 23. Zur
schweizer Glasmalerei. (W. Lübke.) -- S. 67. Holbein’s erste Reise
nach England. (Herman Grimm.) -- S. 76. Ein Autograph Albrecht
Dürer’s (Oberbaurath Hausmann.) -- S. 79. Der Kartenmaler Michael
Winterperg zu Nürnberg. (Joseph Baader.)
+Protest. Kirchenzeitung+: Nr. 9. Ueber den Charakter und die
religiöse Gesinnung des Kurfürsten Friedrich II. von Brandenburg.
-- Nr. 10. Die hessischen Fürsten im Reformationszeitalter.
+Korrespondent+ v. u. f. D.: Nr. 164 ff. Der dreißigjährige
Krieg. Fünf öffentliche Vorträge von Prof. Dr. Thiersch.
+Berliner Revue+: 52. Bd., 10 Heft ff. Die frühere
Oberflächengestalt der Mark Brandenburg.
+Internationale Revue+: 4. Bd., 2. Heft, Jan. Zur Geschichte des
Gravitationsgesetzes. (H. Mädler.) -- Ueber einige Ergebnisse
der heutigen Geschichtsforschung in der Schweiz. (A. Rivier.) --
Slavische Volkslieder aus Böhmen und Mähren. (H. Teisler.)
+Rübezahl+ (Schles. Provinzialblätter): 1868, 1. Heft, S. 26. Zum
Mistelstreit. (Dr. Goeppert.) -- S. 28. Volkssagen vom Rübezahl.
(Dr. Lagmann.)
+Der Salon+: Heft 4, März, S. 406. Volkslieder aus Krain. (Anast.
Grün.) -- S. 442. Van Dyk am Hofe Karl’s I. (Alfred Woltmann.)
+Augsburger Sonntagsblatt+: Nr. 13. Der „Leichenschmaus“ und seine
Geschichte.
+Sonntagsblatt+ (von E. Dohm): Nr. 13. Naturgeschichte in alter
Zeit.
+Ueber Land und Meer+: Nr. 29. Ein mittelalterliches Relief
(Kreuzabnahme aus dem Kloster Seligenstadt) und die Mayr’sche
Kunstanstalt in München. -- Das Tod-Austragen vor Ostern in Mähren
und Schlesien.
+Volksblatt f. Stadt u. Land+: Nr. 6 f. Der Dom in Frankfurt.
(Ernst Haltaus.)
+Wochenblatt d. Joh.-Ord.-Balley Brandenburg+: Nr. 14. Martin
Hiller. Eine Lebensskizze aus der Zeit des 30jähr. Krieges. (Nach
handschriftlicher Aufzeichnung.)
+Allgem. Zeitung+: Beil. Nr. 79. Die römischen Inschriften aus
Heinrich’s VII. Zeit.
+Illustrirte Zeitung+: Nr. 1289, S. 181. Wendische Hochzeit. --
Nr. 1290. Neuster Runenfund. -- Nr. 1291 f. Ein Humorist des 16.
Jahrh. (Fischart.) -- Nr. 1292 ff. Die deutschen Osterbrote. (E. L.
Rochholz.)
+Leipz. Zeitung+: Wissenschaftl. Beil. Nr. 18. 19. Holbein und
seine Zeit.
Vermischte Nachrichten.
34) Die +Arbeiten am Kölner Dom+ sind wieder aufgenommen, und der
nördliche Hauptthurm wird in wenigen Wochen die Höhe des südlichen
erreicht haben. An beiden Thürmen soll dann gleichmäßig weitergebaut
werden, und deshalb ist man auf dem südlichen Thurme schon mit der
Wegnahme des Domkrahns, dieses uralten Wahrzeichens der Stadt Köln,
beschäftigt.
(Ill. Ztg. Nr. 1291.)
35) In dem +Oktogon+ der +Münsterkirche+ zu +Aachen+ sind gegenwärtig
hohe Gerüste errichtet, um von den Langwänden und der Kuppel die
Rococo-Stuccaturen zu entfernen und so den ehemaligen Mosaikschmuck
wiederherzustellen.
36) Die +Pfarrkirche St. Peter und Paul+ in der altmärkischen Stadt
+Seehausen+ wird gegenwärtig einer umfangreichen +Restauration+
unterworfen. Auch die Reste der einst reichen Ausstattung werden,
soweit sie sich erhalten haben, restauriert. Der alte Hochaltar enthält
ein Schnitzwerk, welches in der Mitteltafel die Kreuzigung und in
den beiden Flügeltafeln zwölf Darstellungen aus der Lebensgeschichte
Christi zeigt.
37) Ein Gebäude, welches für +Berlin+ eine der interessantesten
historischen Erinnerungen bildete, ist im Laufe eines Jahres umgebaut
und modernisiert worden. Es ist das +Haus+ Fischerstraße 27,
welches der „treue und ehrenfeste Rosstäuscher +Hans Kohlhaas+“ vor
mehr als 300 Jahren besessen hat und welches noch bis zum vorigen
Jahre dieselben Stallungen für 40 Pferde enthielt, welche er dort
eingerichtet hatte. Das Gebäude war leider so sehr verfallen, daß von
einer Erhaltung nicht mehr die Rede sein konnte. Jetzt ist ein Gasthaus
daraus geworden.
(Korr. v. u. f. D. Nr. 191.)
38) Im Kloster zu +Lambach+ wurden interessante +Deckengemälde+ aus der
romanischen Kunstperiode entdeckt und bloßgelegt.
(Ill. Ztg. Nr. 1293.)
39) Das Kunstkabinet in +Gotha+ besitzt zwei merkwürdige, mit der
Jahrzahl 1604 bezeichnete +Arbeiten der Aetzkunst+ auf großen,
viereckigen Platten von Solenhofer Marmorschiefer. Auf der einen Platte
befindet sich eine Karte von Deutschland: Totius Germaniae Descriptio.
In der Einfassung sind oben und unten die zwölf römischen Kaiser
zu Pferde und oben unmittelbar unter den Kaisern die Wappen der 7
älteren Kurfürsten. An den Seiten sind die Brustbilder der Stammväter
und mythischen Könige der Deutschen bis zu Karl dem Großen. Ein
lateinisches Gedicht unmittelbar unter der Karte lautet:
+Germania.+
Teuthonia, o felix nimium, tua si bona noris!
Desuper aetherii cultu illustrata Jehovae,
Area salvifici qua coelica semina verbi
Late disperguntur et itur ad aurea tempe.
Imperii tibi summus honos sceptrique potestas,
Invictae tibi sunt vires, virtusque virorum,
Queis vigor igneus ingenii, queis marte togaque,
Artibus, omnigenisque, tropaea corusca theatro
Mundi amplo fulgent, dextraque et acumine parta
Nil coelum tellusve tibi Germania felix,
Invidet aut negat, omni ope te Jova mactat et ornat.
Asserat idem tutor et ultor, et evehat aevum!
Te sic Andreas pius effigiabat alumnus
Plenniger ad vada Danubii Tiberinide civis
Sacraturus Hero patria in natione potenti.
Könnte vielleicht Jemand über diesen Andreas Plenniger nähere Auskunft
geben? -- Auf der zweiten Platte ist in der Mitte die Susanna im Bade
mit den zudringlichen Liebhabern dargestellt. Um diese Darstellung
laufen die Worte: Praestat humi vitam quam profudisse pudorem, quod
monet exemplo casta SUSANNA suo. Nec facimus poenae linquunt gravis
excubat ultor, et fraus authori est perniciosa suo. An den vier Seiten
sind Scenen aus dem Leben des Jonas mit lat. Versen aus dem Buche
Jonas zu sehen. Rings um die Platte ist in besonderen Einfassungen der
Gesang: „Disce subesse Deo. Spartam, quam nactus es ornans, ni vis
irato sucubuisse Deo. Perfer et obdura, fac, quae pia functio poscit,
susceptus Domino non perit ille labor“ für secundus Discanus, Altus,
Tenor, primus Discanus, secundus Tenor, Passus componiert. Die eckigen
Noten sind schwarz und golden, die bunten, arabeskenartigen Zierathen
in graziösem Renaissancestil ausgeführt. Auf der Platte steht ein aus
den Buchstaben PLGR zusammengesetztes Monogramm.
+Gotha.+
+A. Bube.+
40) Professor Senure in Gent hat in der dortigen Universitätsbibliothek
das +Horabuch Kaiser Karl’s V.+ entdeckt. Dasselbe enthält zuerst
ein Gebet, das allem Anschein nach vom Kaiser selbst verfaßt ist,
dann religiöse Gesänge, Moralregeln, philosophische Betrachtungen und
Gesundheitsregeln für jeden Monat des Jahres, Alles lateinisch. Der
Gelehrte will seinen Fund durch getreuen Abdruck veröffentlichen.
(Ill. Ztg. Nr. 1293.)
41) Im Dorfe +Uthmöden+, unweit Calvörde (Braunschweig), ist auf einem
Acker ein Topf mit etwa 200 +Silberbracteaten gefunden+ worden. Das
Gepräge eines Theils derselben zeigt einen geharnischten Ritter, der
in jeder Hand ein Fähnchen hält; auf andern sieht man die Figur eines
Bischofs, mit einem Zweige in der einen und einem Kreuz in der andern
Hand. Die Münzen scheinen dem 11. oder 12. Jahrh. anzugehören.
(Brschw. Tagebl. Nr. 81.)
42) Der badische Alterthumsverein hat aus seinen +Ausgrabungspunkten
Osterburken und Ladenburg+ wieder schätzbare Erwerbungen gemacht. Zu
Osterburken war im Mauerschutte des alten, wahrscheinlich zur Zeit
der Gordiane zerstörten Kastells u. A. ein römischer Soldatenhelm
ausgegraben und erworben worden, der, am römisch-germanischen Museum
zu Mainz restauriert, jetzt eine Zierde der Mannheimer Sammlung
des Vereins bildet. Aus Ladenburg kam in dieselbe außer einer
Matronenstatuette aus gelbem Sandstein, wie er in der Nähe von
Heilbronn gebrochen wird, das Bruchstück einer aus einer Art von
Cement gegossenen oder gepreßten Säule, welche in zwei Abtheilungen
übereinander Figurengruppen hat, von welchen nur diejenige der untern
erkennbar ist. Diese stellt nahezu in Hautrelief den Kampf eines Fauns
mit einem geflügelten Amor dar, einen Kampf, der nicht mit den Fäusten,
sondern nach Art der Widderkämpfe mit den Köpfen geführt wird. Nach den
Größenverhältnissen dürfte die Säule einen Tischfuß gebildet haben.
(Korr. v. u. f. D. Nr. 191.)
43) Nach Meldung österreichischer Blätter wurden bei +Moritzing+
bemerkenswerthe +archäologische Funde+ gemacht. Unter Steingerölle
entdeckte man Theile eines Schildes oder Harnisches aus
dünngeschlagenem Bronzeblech. Die darauf enthaltene Zeichnung bildet
phantastische Formen von Pferden, nebst einer männlichen Figur in
sackartiger Tunica, die mit einer Hand die Zügel hält. Ferner wurden
Bruchstücke eines Gefäßes aus stark kupferhaltigem Bronzeblech, zwei
eiserne Schwerter, von denen das eine größer und zweischneidig,
das andere kleiner und theilweise mit der Scheide bekleidet war,
Bruchstücke einer zierlich gearbeiteten Scheide, drei Lanzenspitzen,
zwei Messer mit geschwungener Schneide, ein Helm und verschiedene
Nägel, Alles von Eisen, gefunden.
(Ill. Ztg. Nr. 1290.)
44) Bei Umgrabung eines Ackers unweit +Seebergen+ im Herzogthum Gotha
stieß ein Bauer in einer Tiefe von drei Fuß auf ein sehr verkalktes
Gerippe mit massiven Haupt- und Handknöchelringen von Bronze, sowie mit
andern Schmucksachen von Bernstein und Thon. Die Benennung des Ackers
„die heilige Lehne“ läßt vermuthen, daß derselbe ein altgermanischer
Begräbnißplatz war und mehr solche Gegenstände in seinem Schoße birgt.
(Dies. Nr. 1291.)
45) Bei +Dürrenberg+, unweit des Saalufers, ist vor einiger Zeit ein
+heidnisches Grab+ geöffnet worden, dessen in antiquarischer und
künstlerischer Hinsicht werthvolle Ausbeute aus zwei Glasschalen von
griechischer Arbeit, einer prächtigen römischen Urne, zwei silbernen
Sporen und einem kupfernen Feldkochgeräth bestand. Diese Gegenstände
wurden nach Leipzig gebracht, und die Eigenthümer gaben sich die große
Mühe, diesen in der vaterländischen Erde gefundenen Alterthümern in
Deutschland eine bleibende Stätte zu schaffen. Sie fanden jedoch keinen
Abnehmer, und nun wandern die Antiquitäten für einen angemessenen
Kaufpreis nach England.
(Dies. Nr. 1292.)
Mittheilungen.
Von dem Werke: +Kunst und Leben der Vorzeit+ vom Beginn des
Mittelalters bis zu Anfang des 19. Jahrhunderts, von Dr. A. v. Eye
und Jacob Falke, erscheint so eben eine dritte Auflage, auf welche
die Verlagshandlung von Bauer und Raspe (Ludwig Korn) in Nürnberg zur
Subscription einladet. Sie erscheint in drei Bänden von 18 Heften mit
je 16 Tafeln. Preis per Heft 1 Thlr.
Die Tendenz des Werkes ist, die Entwickelung der deutschen
Kulturgeschichte durch bildliche Darstellungen anschaulich zu machen.
Das Inhaltsverzeichniß gibt die außerordentliche Reichhaltigkeit
desselben zu erkennen. Wir lassen es nach seinem ganzen Umfange folgen:
Erster Band. Heft 1-6.
Vom Beginn des Mittelalters bis zu Ende des 15. Jahrhunderts.
Ein spätrömisches Consulardiptychon. Vorderseite. Rückseite. -- Die
Verzierungskunst des heidnischen Mittelalters. -- Altgermanische
Schwerter. -- Die Schilde in ihren ältesten Formen. -- Byzantinische
Jagdhorn, 7.-8. Jahrh. -- Elfenbeinschnitzwerk aus vorkarolingischer
Zeit. -- Arechis, der Longobarde, Herzog von Benevent, 8. Jahrh. --
Volkstracht vom 9. und 10. Jahrh. -- Büchereinband vom 10. Jahrh. --
Kaiserfiguren vom sogenannten Schwert des heil. Mauritius. -- Tracht
des 12. Jahrh. -- Königin Berengaria von England. Frauentracht aus dem
12. Jahrh. -- Bischof vom 12. Jahrh. -- Gestochene Platte am Leuchter
Kaiser Friedrich’s I. im Dom zu Aachen.
* * * * *
Rauchfass aus dem 12. Jahrh. -- Rüstung vom 12. Jahrh. -- Lanzen und
Fahnen im 10., 11. und 12. Jahrh. -- Die Sporen in ihrer ältesten Form.
-- Stoffmuster vom 12. Jahrh. -- Krönungsornat der deutschen Kaiser. --
Einzelne Stücke des Kaiserornates. -- Männliche und weibliche Trachten
aus der 1. Hälfte des 13. Jahrh. -- Deutsche Ritterfrau aus dem 13.
Jahrh. -- Grabstein des Bischofs Eckbert von Bamberg. -- Romanischer
Altarleuchter vom Beginne des 13. Jahrh. -- Stickerei aus dem 13.
Jahrh. -- Das Kaiserportal am Dom zu Bamberg. -- Die Verzierungskunst
der romanischen Periode. -- Rüstung aus der Mitte des 13. Jahrh. -- Die
Helme in ihrer frühesten Entwickelung.
* * * * *
Siegel Kaiser Heinrich’s III. und Friedrich’s II. -- Zwei Städtesiegel
des 13. Jahrh. -- Siegel der Königin Johanna von Frankreich und des
Königs Ottokar von Böhmen. -- Rüstung vom 13. Jahrh. -- Bild des
tugendhaften Schreibers in der Manesse’schen Handschrift, 1300. --
Bild des Minnesängers von Scharfenberg, ebendaselbst, 1300. -- Siegel
der Kaiserin Maria und der Herzogin Agnes von Schlesien, 13. und 14.
Jahrh. -- Grabmal des Peter Aichspalt, Erzbischofs von Mainz, 1320.
-- Reliquienkästchen vom 14. Jahrh. -- Monstranz vom 14. Jahrh. --
Abendmahlskelch vom 14. Jahrh. -- Stoffmuster vom 13. und 14. Jahrh.
-- Erstürmung einer Minneburg. Elfenbeinschnitzwerk aus dem 14. Jahrh.
-- Zwei Liebesscenen. Elfenbeinschnitzwerk aus dem 14. Jahrh. --
Hirschjagd. Elfenbeinschnitzwerk aus dem 14. Jahrh. -- Ritter Konrad
von Neumarkt und Graf Ludwig von Hohenlohe um 1350.
* * * * *
Rüstung vom 14. Jahrh. -- Die Helme in ihrer frühesten Entwickelung.
Fortsetzung. -- Die Schwerter vom 11.-14. Jahrh. -- Die Schilde vom
11.-14. Jahrh. -- Fahnen des 13. und 14. Jahrh. -- Schilde, Helme und
Helmzierden vom Beginn des 14. Jahrh. -- Gothische Denksäule bei Wiener
Neustadt. -- Herzog Rudolf IV. von Oesterreich und seine Gemahlin
Katharina. -- Siegel des Herzogs Rudolf IV. von Oesterreich, 1339-1365.
-- Katharina von Oesterreich. Frauentracht aus dem 14. Jahrh. --
Ritter Hildebrand von Taufkirchen. Grabstein von 1381. -- Grabbilder
des Johann von Holzhausen und seiner Gemahlin Gudela. Aus dem 14.
Jahrh. -- Eine Predigt aus der 2. Hälfte des 14. Jahrh. -- Männliche
und weibliche Tracht vom Ende des 14. Jahrh. -- Trachten verschiedener
Stände um das Jahr 1400.
* * * * *
Schellentracht, 14. Jahrh. -- Gesellige Unterhaltung im Freien, um
1400. -- Französische Rüstung, um 1400. -- Partie aus der alten
Karthause zu Nürnberg. -- Der Thiergärtner Thorthurm zu Nürnberg. --
Mittelalterliche Folterkammer, Folterwerkzeuge und Strafrequisiten.
-- Gerichtssiegel des Königs Ruprecht und des Kaisers Sigismund, 15.
Jahrh. -- Männliche und weibliche Trachten aus der 1. Hälfte des
15. Jahrh. -- Schachfiguren vom Beginn des 14. und 15. Jahrh. --
Spielkarten aus der 1. Hälfte des 15. Jahrh. -- Handwerksmeister aus
dem 15. und der 1. Hälfte des 16. Jahrh. -- Bürgermeister, Kaufmann und
Bauer aus dem Lübecker Todtentanz, 1463. -- Jüngling und Jungfrau aus
dem Lübecker Todtentanz, 1463. -- Burgundische Tracht aus der 2. Hälfte
des 15. Jahrh. -- Maximilian von Oesterreich und Maria von Burgund bei
ihrer ersten Begegnung, 1477. -- Tracht eines Vornehmen aus der 2.
Hälfte des 15. Jahrh.
* * * * *
Harnisch aus der Mitte des 15. Jahrh. -- Grabbild aus Kloster Lorch. --
Rüstung vom 15. Jahrh. -- Fechtübung vom 15. Jahrh. --- Die Schilde des
15. Jahrh. -- Turniersattel und Schild vom 15. Jahrh. -- Die Sporen des
14. und 15. Jahrh. -- Die Söhne des Markgrafen Albrecht Achilles von
Brandenburg, 1470-1480. -- Magdalena Ebenstetter, 1488. -- Bürgerliche
Männertrachten aus der 2. Hälfte des 15. Jahrh.. -- Porträtmedaillon
Kaiser Friedrich’s III. -- Kurfürsten aus der 2. Hälfte des 15.
Jahrh. -- Margaretha von Henneberg. Frauentracht aus dem 15. Jahrh.
-- Gelehrtentracht des 15. Jahrh. -- Männertracht, 1490-1500. --
Frauenkopftracht um das Jahr 1500.
Zweiter Band. Heft 7.-12.
Vom Ende des 15. Jahrh. bis zur Mitte des 16. Jahrh.
Frauentracht vom Ende des 15. Jahrh. -- Männertracht vom Ende des
15. Jahrh. -- Messner und Bischof vom 15. Jahrh. -- Einzelnheiten
des bischöflichen Ornates. -- Verzierung eines Bischofstabes vom 15.
Jahrh. -- St. Franciscus und ein Franciscanermönch. -- Karthäusernonne.
-- Eine Brigittennonne. -- Altar vom 15. Jahrh. -- Todtenwache im
15. Jahrh. -- Kronleuchter in der Kirche zu Kraftshof, 15. Jahrh. --
Reliquienbehälter vom 15. Jahrh. -- Innere Ansicht einer Stadt vom
Jahre 1491. -- Das Nürnberger Thor zu Hersbruck. -- Brücken vom 15.
Jahrh. -- Altes patrizisches Landhaus.
* * * * *
Frauengemach vom Ende des 15. Jahrh. -- Zimmermobiliar vom 15. Jahrh.
-- Tische vom 15. Jahrh. -- Schreib- und Lesestühle vom 15. Jahrh. --
Schlosserarbeiten vom Ende des 15. Jahrh. -- Die Verzierungskunst der
gothischen Periode. -- Stoffmuster in der 2. Hälfte des 15. Jahrh. --
Buchstabe des Meisters E. S. von 1467. -- Initial-B vom 15. Jahrh. --
Porträt Kaiser Maximilian’s I. -- Männertracht vom Anfange des 16.
Jahrh. -- Tänzerpaare vom Beginn des 16. Jahrh. -- Studenten aus dem
ersten Viertel des 16. Jahrh. -- Frauentracht vom Anfange des 16.
Jahrh. -- Frauenkopftracht aus der 2. Hälfte des 15. und dem Anfange
des 16. Jahrh.
* * * * *
Brustbild Peter Vischer’s. -- Italienische Männertrachten vom Anfange
des 16. Jahrh. -- Italienischer Jüngling aus dem Anfange des 16.
Jahrh. -- Porträt Kaiser Karl’s V. -- Porträt König Ferdinand’s I. --
Porträt der Maria von Oesterreich. -- Zwei Bärenjäger aus der Zeit
Kaiser Maximilian’s I. -- Tanz, Holzschnitt von Albrecht Dürer. --
Musiker und musikalische Instrumente vom 16. Jahrh. -- Musikantengruppe
aus dem großen Rathhaussaale zu Nürnberg, 1521. -- Die linke Gruppe
der Nürnberger Stadtmusikanten. -- Mittlere Gruppe der Nürnberger
Stadtmusikanten. -- Die rechte Gruppe der Nürnberger Stadtmusikanten.
-- Schlittenzug vom Anfange des 16. Jahrh. -- Männliche und weibliche
Tracht, 1520-1530. -- Frauenbrustbilder aus der 1. Hälfte des 16. Jahrh.
* * * * *
Schuh vom 16. Jahrh. -- Männliche und weibliche Trachten, 1530-1540.
-- Kaiserlicher Herold vom 16. Jahrh. -- Bauer und Bäuerin vom 16.
Jahrh. -- Zimmerleute aus der Mitte des 16. Jahrh. -- Tracht eines
Gelehrten um das Jahr 1540. -- Porträt des Hans Sachs. -- Denkmal des
Erzbischofs Berthold von Henneberg im Dome zu Mainz, 1504. -- Bischof
vom Anfange des 16. Jahrh. -- Versammlung von Karthäusermönchen. --
Eine Klarissennonne in ihrer Zelle. --- Ritter in Turnierrüstung vom
Jahre 1512. -- Kaiser Karl V. und König Ferdinand I. zu Pferde, 1527.
-- Die Helme des 15. und 16. Jahrh. -- Die Schwerter des 15. und 16.
Jahrh.
* * * * *
Lanzen des 15. und 16. Jahrh. -- Waffen vom 15. und 16. Jahrh. -- Zwei
schlafende Kriegsknechte. Nach Albrecht Dürer. -- Landsknecht aus
der 1. Hälfte des 16. Jahrh. -- Troßzug vom Anfange des 16. Jahrh.
-- Scene aus einem Landsknechtslager, 16. Jahrh. -- Medaillen Kaiser
Karl’s V. und des Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen. -- Götz von
Berlichingen und Sebastian Schärtlin von Burtenbach. -- Büchereinband
vom Jahre 1503. -- Die heilige Familie auf der Flucht nach Aegypten.
Holzschnitt von Lucas Cranach, 1509. -- Landschaft von Wolfgang Huber,
1510. -- Brunnen im Hofe des Prämonstratenserklosters Windberg bei
Straubing, 1513. -- Grabstein der Barbara Katzmaier vom Jahre 1520. --
Malerische Ansichten vom 16. Jahrh. -- Mittelalterliche Burg. -- Altes
Fachhaus vom Geyersberge zu Nürnberg.
* * * * *
St. Hieronymus in der Zelle, nach einem Holzschnitt von Albrecht
Dürer. -- Schmuckkästchen vom Anfange des 16. Jahrh. -- Leuchter und
Lichtscheere vom 16. Jahrh. -- Kronleuchter vom 16. Jahrh. -- Trinkhorn
vom Anfange des 16. Jahrh. -- Becher vom 16. Jahrh. -- Glaspokal und
Steinkrug vom 16. Jahrh. -- Die Verzierungskunst der Renaissancezeit.
-- Salzfass vom 16. Jahrh. -- Eßgeräthe und Messer vom 16. Jahrh. --
Schachfiguren vom 16. Jahrh. -- Spielkarten vom 16. Jahrh. -- Aufzug
der Schönbartläufer zu Nürnberg im Jahre 1539. -- Thronsiegel Kaiser
Maximilian’s II. -- Reiter und Reiterin aus der 2. Hälfte des 16.
Jahrh. -- Doctoren zu Pferd aus der 2. Hälfte des 16. Jahrh.
Dritter Band. Heft 13.-18.
Vom Ende des 16. Jahrh. bis Ende des 18. Jahrh.
Geistliche Trachten vom 16. Jahrh. -- Frauentracht aus der 2.
Hälfte des 16. Jahrh. -- Trachten niederer und bürgerlicher Stände.
-- Italienische Trachten vom Ende des 16. Jahrh. -- Russische
Kriegstracht. -- Russische Waffen und Geräthe vom 16. Jahrh. --
Polnische und ungarische Trachten. -- Ungarische Magnaten und ein
Türke zu Pferde. -- Venetianische Standestrachten. -- Venetianische
Damen vom Ende des 16. Jahrh. -- Spanisch-französischer Hofmann. --
Spanisch-französische Hofdame. -- Spanisch-niederländische Tracht. --
Frauenkopftracht um das Jahr 1600. -- Rüstung vom 16. Jahrh.
* * * * *
Ferdinand Alvares, Herzog von Alba. -- Trommler und Pfeifer aus der
2. Hälfte des 16. Jahrh. -- Die Spieße und Hellebarten der späteren
Zeit vom 15.-17. Jahrh. -- Haus am Paniersplatze zu Nürnberg. --
Wendeltreppe im Rathhause zu Danzig. -- Venetianische Galeere. -- Wagen
vom 16. Jahrh. -- Prachtofen vom Ende des 16. Jahrh. -- Gaststube
in der „goldenen Gans“ zu Nürnberg. -- Ein Kurfürst zu Pferde. --
Kapuzinermönche. -- Soldaten des spanisch-niederländischen Kriegs. --
Musketier. -- Armbrust und Feuergewehr vom 17. Jahrh. -- Helme und Hüte
des 17. Jahrh. -- Die Sporen des 16. und 17. Jahrh.
* * * * *
Kaiserlicher Mundkoch, 1612. -- Moritz, Prinz von Nassau-Oranien,
1620. -- Pariser Modeladen vom Jahre 1634. -- Tod der
Wallenstein’schen Offiziere zu Eger, 1634. -- Herzog August von
Braunschweig-Wolfenbüttel. -- Spanische und französische Trachten
von 1641. -- Das Fischerstechen auf der Pegnitz zu Nürnberg. -- Die
männliche Haartracht im 16. und 17. Jahrh. -- Porträt des Octavio
Piccolomini von Aragona. -- Gaspar de Braccamonte y Gusmann, Graf von
Pennaranda. -- Porträt des Carl Freiherrn von Avaucour. -- Magnus
Gabriel de la Gardie, Graf in Leckoee und Arensborg. -- Porträt des
Otto von Gericke. -- Porträt der Königin Christine von Schweden. --
Anna Maria Winckler, eine Nürnbergerin. -- Hof im Peller-Hause zu
Nürnberg.
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Schlitten vom Anfang des 17. Jahrh. -- Die Verzierungskunst des
sogenannten Barock- und Zopfstyles. -- Schloß Gleishammer bei Nürnberg
im 17. Jahrh. -- Französische Trachten aus der Mitte des 17. Jahrh.
-- Ludwig XIV. von Frankreich und Gemahlin, 1667. -- Die Fontange.
Frauenkopftracht in der 2. Hälfte des 17. Jahrh. -- Zwei Ringer. --
Männertracht um das Jahr 1670. -- Soldaten aus der Zeit gegen das Jahr
1670. -- Fürstliches Fuchsprellen vom Jahre 1678. -- Feuerwerk zu
Dresden im Jahre 1678. -- Polnische Tracht vom Ende des 17. Jahrh. --
Eidesablegung des Kanzlers von Frankreich in die Hände Ludwig’s XIV. --
Würdenträger am Hofe Ludwig’s XIV. in Gala. -- Annas Julius Herzog von
Noailles. -- Elisabeth Charlotte von Bourbon-Orleans. -- Schweizer aus
der Garde Ludwig’s XIV.
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Reichsstädtischer Rathsherr und evangelischer Geistlicher. --
Oesterreichisches Militär. -- Palast aus dem Zeitalter Ludwig’s XIV. --
Garten aus der 2. Hälfte des 17. Jahrh. -- Vase aus der 2. Hälfte des
17. Jahrh. -- Spielkarten aus der 2. Hälfte des 17. Jahrh. -- Leipziger
Student aus der 1. Hälfte des 18. Jahrh. -- Wittenberger Jungfrau aus
der 1. Hälfte des 18. Jahrh. -- Taufe des Herzogs von Bretagne, 1704.
-- Joseph Clemens, Erzbischof von Köln, zu Pferde. -- Commandant und
Oberst der Strelitzen. -- Gemeiner Soldat und Schreiber vom Corps der
Strelitzen. -- Tafelaufsatz von J. M. Dinglinger. -- Prachtwagen aus
dem 18. Jahrh. -- Französische Damen auf dem Lande. -- Französischer
Tanzmeister.
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Dame aus der Mitte des 18. Jahrh. -- Herr aus der Mitte des 18.
Jahrh. -- Oesterreichische National-Grenztruppen. -- Franz Ludwig
Graf von Dietrichstein. -- Berliner Hoftracht vom Jahre 1780. --
Berliner Damen des Jahres 1780. -- Berliner Herren vom Jahre 1783.
-- Die Entwickelungsformen der Perrücke. -- Kopfputz für Frauen.
-- Schmucksachen. -- Stutzer der Revolutionszeit. -- Herr und Dame
vom Jahre 1801. -- Pariser und Londoner Moden vom Anfange des 19.
Jahrhunderts. -- Niederländische Volkstrachten. -- Die Karolinenstrasse
mit der St. Lorenzkirche zu Nürnberg. -- Der St. Johanniskirchhof zu
Nürnberg.
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Das so eben von J. +Stargardt+ in +Berlin+ ausgegebene Verzeichniß
einer am 19. Mai daselbst stattfindenden Versteigerung enthält
viele Kostbarkeiten und mehrere beachtenswerthe Manuscripte, die
zum Theil aus dem Nachlasse eines Thorner Patriziers des 16.
Jahrh. herstammen. Nr. 1938 ist bezeichnet: Manuscripten-Schatz
für die Geschichte, 92 Piecen, 316 Seiten, die Correspondenz
der ermländischen Bischöfe mit Königen und Kaisern. Nr. 1939
f. 28 Original-Urkunden polnischer Könige und Stammbücher. Nr.
1941. Manuscript vom J. 1599, Radziwill’s Reise nach Jerusalem,
von den gedruckten Ausgaben abweichend. Unter Nr. 1996 und 1997
befinden sich +Kressenstein+’sche Manuscripte; folgen Bullen
und Autographen. Von großem Interesse sind auch die Bücher mit
merkwürdigen und historischen Einbänden, die in wenigen Exemplaren
gedruckten Familienbücher, die alten Schreibewerke, die Aufzüge
etc., im Ganzen ca. 2300 Nummern.
Verantwortliche Redaction: A. +Essenwein+. Dr. G. K. +Frommann+. Dr. A.
v. +Eye+.
Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in
Nürnberg.
Sebald’sche Buchdruckerei in Nürnberg.