Yuscaran. -- Don Pedro Xatrerha. -- Indianerstämme. -- Gefahren
eines Besuches bei ihnen. -- Gewaltsame Requisition. -- Tegucigalpa.
-- Sennora L... -- General Cabannas.
Yuscaran, wo ich einen Halt von zwei Wochen machte, ist einer der
bedeutendsten Bergbauplätze mit einer großen Anzahl Minen, deren viele
schon seit mehren Jahrhunderten betrieben werden. In der Neuzeit ist die
Ausbeute allerdings bedeutend geringer geworden, was auch hier
seinen Grund in dem höchst unvollkommenen Betriebe hat, so wie in der
Schwierigkeit, sich die nöthigen Maschinen und tüchtige Bergleute zu
verschaffen, denn Alles, was ich über Dipilto gesagt, hat auch auf hier
Bezug. Keine der Minen hat mehr als 500 bis 600 Fuß Tiefe, und doch
liegen viele derselben schon lange todt, die bei gehörigem Betriebe
noch sehr reiche Ausbeute geben würden. Ich habe auf meinen Touren die
verschiedenartigsten Stufen gesammelt, deren reicher Gehalt gewiß die
Aufmerksamkeit der Mineralogen fesseln würde, und dennoch tragen viele
der Minen, aus denen ich sie gesammelt, kaum die Kosten des Betriebs.
Der Ackerbau ist von keiner großen Bedeutung und genügt kaum, die dünne
Bevölkerung zu ernähren; Reis, Bohnen, ja selbst Mais muß nicht selten
aus den Niederungen am Pacific herbeigeführt werden, und sogar während
meines kurzen Aufenthaltes war wegen geringer Stockung im Transport für
einige Zeit eine Art von Hungersnoth eingetreten.
Die weiße Bevölkerung ist auch hier verhältnißmäßig noch schwach, da das
Land erst später unter spanische Botmäßigkeit kam. Cortez, auf seinem
berühmten, beschwerdereichen Marsche nach Cap Gracias, berührte nur
Nord-Honduras.
In den blutigen Revolutionen, die Central-Amerika bis auf unsere Tage
erschüttern, hatte auch Honduras seine Rolle; in dem Kriege, den
Morozan für die Föderation führte, war Tegucigalpa der Schauplatz einer
heldenmüthigen Vertheidigung des Generals Cabannas, desselben, der sich
auf Morozan's Rückzug von Guatemala so großen Ruhm erwarb und der heute
den Präsidentenstuhl von Honduras einnimmt.
Eine traurige Epoche war die, wo Guardiolas' fanatische Verfolgung
der Gegenpartei stattfand und das Land mit Blut überschwemmte. Wenige
Familien existiren, die aus jener traurigen Zeit nicht den Verlust eines
ihrer Glieder zu betrauern haben. In jener Zeit erwarb sich der damalige
Commandant von Yuscaran, Don Pedro Xatrerha, großes Verdienst: als
nämlich Guardiolas sich der Stadt bis auf einen Tagemarsch genähert,
öffnete Don Pedro auf eigene Gefahr der Verantwortung die Gefängnisse
und entzog so Hunderte von unglücklichen Gefangenen einem grausenvollen
Tode, eine menschenfreundliche Handlung, die der wackere Mann beinahe
mit dem eigenen Leben bezahlt hätte, denn Guardiolas, wüthend, daß seine
Opfer ihm entgangen waren, ließ ihren Befreier verhaften, und nur seine
anerkannte Bravour als Soldat entzog Don Pedro dem Tode. Derselbe lebt
noch heute geehrt und geliebt auf demselben Posten, und ich genoß drei
Tage, die ich in der Stadt selbst blieb, seine Gastfreundschaft, die,
wie hier überall, gern gegeben und darum dankbar angenommen ward. Für
mein Portefeuille fand ich auf meinen Streifereien in der Umgegend
besonders reiche Ausbeute und bereue die darauf verwendete Zeit
keineswegs.
Großes Verlangen trug ich danach, meine Excursionen bis in das Gebiet
der Ikakes und Carribes auszudehnen, unter günstigen Umständen mich
sogar länger unter ihnen aufzuhalten und vielleicht manche nicht
unwichtigen Beiträge zu Nutz und Frommen der Wissenschaft zu sammeln;
allein einige Berichte competenter Männer über die Eigenthümlichkeiten
dieser Indianerstämme hielten mich ab, dies Wagniß allein zu
unternehmen, und ein Begleiter wollte sich nicht finden.
Es herrscht nämlich bei allen diesen Stämmen, neben der Scheu, die
sie überhaupt vor Umgang mit Fremden tragen, eine außerordentliche
abergläubische Furcht vor Bezauberung und Ansteckung durch Krankheit.
Allein unter ihnen krank werden, heißt seinem gewissen Tode
entgegengehen. Man läßt dem fremden Kranken einige nothdürftige
Lebensmittel und Wasser, worauf Alles aus seiner verderbenbringenden
Nähe flüchtet und erst nach seinem Tode oder, was äußerst selten
vorkommt, nach seiner Genesung zurückkehrt; stirbt er, so wird das Haus
sammt Allem, was darin ist, niedergebrannt. Dasselbe geschieht ihm aber
auch, jedoch bei lebendigem Leibe, wenn er nur zufällig auf die Erde
spuckt, so groß ist ihre Furcht vor Bezauberung.
Es möge dies den tabackkauenden Yankees zur Lehre dienen, wenn anders
einige von ihnen diese Länderstriche besuchen und, wie überall, einen
magischen Kreis braungefärbten Speichels um sich ziehen sollten.
Ich selbst huldige zwar keineswegs der edlen Gewohnheit des Tabackkauens
und hatte also von dieser Seite nichts zu befürchten; allein mein
viermonatliches Fieber hatte mir denn doch einigen Schrecken in die
Glieder gejagt, und wenngleich ich den Tod nicht scheue, wenn's einmal
gestorben sein muß, so hat der Gedanke, von aller Welt verlassen gleich
einem Paria zu verenden, doch zu wenig Anziehendes für mich. Sollte
sich also ein anderer Reisender zur Nachholung des von mir Versäumten
verlockt fühlen, so rathe ich ihm wohlmeinend, sich wenigstens mit einer
zu Schutz und Krankenpflege geeigneten Begleitung zu versehen, besonders
aber sich des Ausspuckens gänzlich zu enthalten.
Nachdem mir die Güte des wackern Mr. George C......, eines der
angesehensten Minenbesitzer hiesiger Gegend, ein paar leidliche
Maulthiere verschafft, machte ich mich in Begleitung eines Mozo nach
Tegucigalpa auf den Weg. Die einzelnen Individuen vom Stamme der Ikaken,
die, schon als Kinder geraubt, hier und da zerstreut als Diener leben,
sind wesentlich von den Nachkommen der Aztekes und Toltekes verschieden,
weniger gut gebaut, mit kleinen geschlitzten Augen, verschwollenen
Augenliedern, dicken Lippen und unverhältnißmäßig großen Untertheilen
des Kopfes, augenscheinlich von viel geringerer Intelligenz und
Capacität als jene. Die Haare, welche die Nicaragua-Indier bis auf einen
kleinen Theil über der Stirn abscheren, tragen diese Ikaken lang, auch
waren dieselben nicht kraus, sondern schlicht herabhängend.
Um nach Tegucigalpa zu gelangen, hatte ich zuvörderst einen mächtigen
Gebirgsstock zu erklettern, was viel leichter gesagt als gethan ist;
die trockene Jahreszeit hatte ihren höchsten Gipfel erreicht, die ganze
Natur schien mir bis ins innerste Mark verbrannt; die armen Maulthiere
waren durch die Spärlichkeit des Futters zu wahren Skeletten
herabgekommen, konnten statt der 250 bis 300 Pfund der gewöhnlichen
Ladung kaum 150 Pfund tragen, und mein armes Sattelthier machte mein
Mitleid so rege, daß ich es vorzog, einen großen Theil der Kletterei zu
Fuß abzumachen. Auf der Höhe des Gebirges fanden wir einen Quell,
kalt wie Eis, für Menschen und Vieh eine willkommene Erquickung. Meine
Tortillas gab ich meinem armen verhungerten Thiere, begnügte mich mit
einigen gekochten Bohnen und einem halben Dutzend Strohcigarren
zum Nachtisch, worauf es wieder an ein eben so halsbrecherisches
Hinabklettern ging, das uns am Abend zu einem mit grünen Ufern
kokettirenden Flüßchen als geeigneten Lagerplatz brachte. Die größte
Wohlthat war den armen Thieren hier unten die Befreiung von den
abscheulichen Stechfliegen, die hier die Größe von einem Zoll haben
und eine wahre Höllenmarter für das Vieh sind; ich vergrößerte ihr
Wohlbehagen noch dadurch, daß ich ihnen meinen Salzvorrath zu lecken
gab.
Aber bei all' meiner Thierfreundlichkeit blieb ich doch selbst ohne
Nahrungsmittel und schickte daher Salvador, meinen zeitweiligen Sancho
Pansa, auf Requisition von Eiern und Hühnern aus, während ich selbst
Feuer machte; der Bursche kehrte aber mit der gewöhnlichen Redensart
»=No hai=« (es ist nichts da) zurück. Das wurmte mich und meinen Magen
gar sehr, deshalb beschloß ich, selbst eine Recognoscirung anzustellen,
gürtete meine Hüften, schulterte die Büchse und schlug den Pfad nach
einigen zerstreuten Indianerhütten ein, die das Dörfchen Jove bilden.
Wie gewöhnlich war auch hier Alles, wonach ich fragte, nicht vorhanden.
Da führte sein Unstern mir ein halbwüchsiges Schweinchen in den Weg, und
ich that, wie ich schon früher bei gleicher Gelegenheit einmal gethan,
d. h. nachdem ich die anwesenden Indianer gefragt, ob einer von ihnen
der Eigenthümer sei und ein »=No Sennor=« zum Bescheid erhalten, schnitt
meine Kugel den Lebensfaden des jugendlichen Geschöpfes zugleich mit
allen Einwendungen des Mannes kurz ab, eröffnete aber dagegen die
Schleusen seines Jammers ob des ungeheueren Verlustes; 10 Pesos Kupfer,
ungefähr 2 Thaler und gut der dreifache Werth des Schlachtopfers,
stillten jedoch den Jammer und verwandelten ihn in solche Freude, daß
der Mann mir ein Geschenk von einem Dutzend Eiern machte und seiner
Frau befahl, mir so viele Tortillas zu backen, als mein Herz nur immer
verlangen würde.
Da ging es nun an ein Kochen, Braten und Backen, das Feuer ward rundum
mit Cochonnerien aller Art besteckt, Wirth und Wirthin wurden meine
Gäste, aus meinem kleinen Feldkessel sendete ein köstlicher Kaffee
seine aromatischen Düfte empor, und um dem Mahle den größten Reiz zu
verleihen, zog ich eine Flasche =Agua ardiente=, zu deutsch Schnaps, aus
meiner Satteltasche hervor. Ueberwältigt vom lucullischen Mahle und der
Müdigkeit, sank ich dahin und schlief den Schlaf des Gerechten.
Wer wissen will, wie ich den nächsten Tag verlebt, der lese das Obige
noch einmal, nur mit dem Unterschiede, daß der reichlichere Vorrath von
Tortillas und Schweinefleisch neue Requisitionen unnöthig machte, und
daß auf der Höhe des Gebirges der Minenort St. Antonio, zwischen todten,
sterilen Sandsteinfelsen gelegen, die Oede etwas unterbrach; nachdem
ich aber den zweiten Gebirgskamm überschritten, sah ich das Ziel
meiner diesmaligen Reise, Tegucigalpa, in der Ferne liegen, bei welchem
Anblicke mein Herr Maulesel, in der Hoffnung auf Erlösung von seinen
Leiden, die Lüfte von einer mißtönigen Freudenhymne wiederhallen
ließ. Noch ein mühevolles Hinabklimmen, und ich hielt meinen Einzug
in besagter Stadt, deren reinlich gehaltene, gepflasterte Straßen,
wohnliche Häuser und behäbig aussehende Einwohner einen sehr angenehmen
Eindruck auf mich machten.
Im Hause der Schwiegermutter des Herrn C....., Sennora Donna L.....,
erwartete, wie überall, Menschen und Thiere die freundlichste Aufnahme;
mein Gepäck traf aber erst spät am Abend ein, denn das arme verhungerte
Thier war zweimal gestürzt; nebenbei hatte Salvador große Aengsten
ausgestanden, daß ich mich verirrt haben könne, und war höchlich
erstaunt, mich gesund und wohlbehalten beim Schmause zu finden.
Die Stadt Tegucigalpa, inmitten der Gebirge in einer schönen Thalebene
am Rio di Choluteca und nicht weit von seinem Ursprunge gelegen, _soll_
eine Bevölkerung von 25,000 bis 30,000 Einwohnern haben, woran ich
jedoch billig zweifeln muß, obschon man den über einen großen Theil der
Ebene zerstreuten Stadtbezirk hierbei mit einrechnet. Wenn überhaupt
alle die hier gewöhnlich erfolgenden Angaben der Einwohnerzahl richtig
wären, wie z. B. Granada 40,000, Leon 35,000, Matagalpa 30,000 u. s. w.,
so müßte Central-Amerika mindestens 10 Millionen Einwohner haben,
während es thatsächlich deren kaum 2 Millionen besitzt. Meiner
Berechnung nach kann die eigentliche Stadt Tegucigalpa etwa 5000 bis
6000 Einwohner haben.
Alles trägt aber hier den Charakter der Wohnlichkeit und Nettigkeit. Die
Plaza ist mit hübschen Häusern umgeben, worunter mehrere zweistöckige,
eine Seltenheit in diesem Lande, welche beweist, daß die Erdbeben in
diesem Theile weder so häufig, noch sehr stark sind. Ein erfreuliches
Zeichen waren die vielen im Bau begriffenen Häuser und die gänzliche
Abwesenheit von Ruinen, jener traurigen Denkmale vergangener
Bürgerkriege. Die Kathedrale ist ein großes, stattliches Gebäude mit
nicht unschönen Verhältnissen, nicht ganz so imposant wie die von Leon,
aber immerhin ein schönes Bauwerk und seinen Umgebungen angemessen. Sie
besitzt einen überaus reichen Altar von vergoldeter Holzschnitzerei
im spanischen Roccoco, einige Bilder alter spanischer Meister zweiten
Ranges und mehrere neuere von geringer Bedeutung. In der Sakristei lag
auf einem Tische eine neungeschwänzte Geißel; ich frug den freundlichen
alten Priester, der mich herumführte, ob dies Instrument hier etwa
zu frommen Bußübungen angewendet würde? »=No, Sennor,=« entgegnete
er lächelnd und kopfschüttelnd, »es ist für die Hunde, die einst, vom
Hunger getrieben, das Hostienkästchen ausgefressen haben.«
Im Hause der Sennora L.... war ein ganzes Heer allerliebster Mädchen,
sammt und sonders Schwägerinnen des Herrn George C...... Ich war meist
den ganzen Tag abwesend, wenn ich aber am Abende zurückkehrte, so hatten
immer zwei der jungen Damen die Aufmerksamkeit, ihr Diner bis zu meiner
Essenszeit zu verschieben, um mir Gesellschaft zu leisten, was mir im
höchsten Grade angenehm war. Gern hätte ich mich für so viele Güte durch
doppelte Liebenswürdigkeit dankbar erzeigt, allein mein vom Weltschmerz
zusammengeworfenes Schicksal trieb mich unerbittlich weiter und weiter
über Stein und Dorn, und verstattete mir keine Frist, meine Galanterie
zur vollen Blüthe zu entfalten.
Ein freundlicher alter Herr, Don Liberato X......, stellte mich dem
Präsidenten, General Cabannas, vor, einem kleinen Manne, der mir kaum
bis an die Herzgrube reichte, mit einem Kopfe, der sich zum Körper wie
1 zu 6 verhält, einem Gesichte voller Narben, aber einem Paar biederer,
kluger Augen, aus denen Muth und Energie blitzt, und der felsenfeste
Geist eines redlichen Patrioten und tüchtigen Feldherrn.
Bei Morozan's Rückzug von Guatemala hatte der damalige Colonel Cabannas
die Kathedrale mit einem Häuflein besetzt und gehalten, bis das ganze
Patriotenheer sich zurückgezogen, und schlug sich dann mit 100 Mann
durch ihrer 3000, wobei freilich kaum ein Viertheil seiner Tapfern mit
dem Leben davonkam. Als Guardiolas im Jahre 1849 die Regierung umstürzen
wollte, genügte der bloße Name Cabannas', um ein Heer auf die Beine
zu bringen, und schnell, wie Spreu vom Winde, waren die Empörer
auseinandergejagt.
* * * * *
Der Mann war mir trotz seines unschönen Aeußern wirklich lieb geworden,
und ich fand den Enthusiasmus für ihn ganz begreiflich. Er bewohnt jetzt
das Haus, das ehemals Morozan gehörte, ein pittoreskes, altspanisches
Gebäude, dicht am Flusse gelegen, über den hier eine breite steinerne
Brücke von 17 Pfeilern führt, die erste, die ich in Central-Amerika
gesehen, denn die von Leon ist nie vollendet worden.
* * * * *
Aller Wahrscheinlichkeit nach bin ich das erste Malerexemplar, das sich
in diese Himmelsstriche verirrt hat, denn es ist unglaublich, was ich
von der Neugierde der Leute auszustehen hatte; bei der Arbeit umstanden
sie mich so dicht, mir nur gerade ein Stück Aussicht offen lassend,
daß kein Lüftchen mir Kühlung bringen konnte, hier unter der tropischen
Sonne eine höchst unerquickliche Probe von Kunstliebe.
Ich sah im Hause des Präsidenten mehrere sehr schöne Opale, deren im
Gebirge von ungeheuerer Menge, wenn auch nicht alle von gleichem Werthe,
vorhanden sind; einen davon verehrte er mir, sowie auch einige schöne
Gold- und Silbererze.
Nach alle diesen Kreuz- und Querzügen nahte sich der Monat Mai heran,
und mit dessen Ende das Ende der trockenen Jahreszeit. Wie schmerzlich
fühlte ich hier den durch meine Krankheit verursachten Zeitverlust, der
es mir unmöglich machte, noch einen Abstecher nach Copan vorzunehmen,
obschon ich mich hier bereits auf ziemlich zwei Drittel des Weges von
Leon dahin befand; allein jetzt war es die höchste Zeit, den Rückmarsch
nach Leon anzutreten, wollte ich anders zu Land dorthin gelangen; denn
gleich nach den ersten Regengüssen, die meist auch die stärksten der
ganzen Regenzeit sind, verwandelt sich das Land nördlich vom Viejo in
einen wahren Sumpf.
Ich hatte mich jetzt nach und nach bis ziemlich zum 15. Breitengrade
hinaufgearbeitet und sollte mich nun aus diesem _kalten_ nördlichen
Klima, wo man sich im Schatten bei 95° Fahrenheit erlaben durfte, wieder
einem südlichern, wärmern, d. h. noch brühheißern, zuwenden. O welch'
heitere Aussicht!