Lehrling der Magie in Eurem einsamen Gefängnis, wohin Ihr gesteckt
worden wart, weil Ihr in zwei Fällen Mißerfolg gehabt hattet. Ich half
Euch, gab Euch Freiheit, Macht und Ansehen und setzte Euch auf den
stolzesten Thron der Erde, ich machte Euch berühmt und gefürchtet.
Für Euch habe ich Britannien erniedrigt, für Euch habe ich eine
Jahrhunderte alte Macht gebrochen -- das Papsttum -- für Euch habe ich
Österreich zerrissen und ein neues Reich auf der Erde errichtet, für
Euch habe ich den fürchterlichsten Krieg entfacht, den die Welt je
gesehen hat, für Euch habe ich ein Volk von Brüdern in zwei feindliche
Lager geteilt, von denen jedes nach dem Blute des andern dürstete. Und
während Ihr das schweigende Werkzeug wart, habe ich Euch die Worte
eingegeben und die Drähte regiert, mit denen die Welt beherrscht wird,
und habe nichts dafür verlangt und doch seid Ihr nun hier, um meinen
Plan zu durchkreuzen, obwohl ich doch immer Euer Freund gewesen bin.
Warum tut Ihr dies?«
»Ich gebe zu -- ich weiß keinen Grund dafür. Ich bin ein Mann des
Schicksals!«
»Soll ich es enthüllen?«
»Ich habe keine Lust dazu.«
»Gut, ich gedulde mich; aber laßt diesen Schläfer es sagen!«
»Ich bin einverstanden. Befragt ihn. Dies ist die Stunde, auf die ich
seit langem gewartet habe. Laßt das Orakel sprechen.«
»Hört mir zu«, sagte da der größere der beiden Eindringlinge. »Ihr
seid beide nur Werkzeuge einer höheren Macht gewesen und obwohl sogar
ich, der Fremde, jeden von euch getäuscht habe, wurde doch mein Tun
beschlossen. Das Drama von Jahrhunderten wird heute zu Ende gehen.
Keiner von uns kann seine eigene Zukunft lesen: Nur einen gibt es
auf der Erde, der es kann und nur eine Stunde gibt es, in der es
geschehen kann. Der Mann ist da, die Stunde ist gekommen. Nicht mit
dem magnetischen Hauch hysterischer stammelnder Somnambulen, nicht mit
dem prahlerischen Vertrauen selbstgefälliger Erforscher apokrypher
Regionen, die nicht existieren, sondern in einer einfachen reinen
Vision wird dieser Schläfer den Horizont der Zukunft rein fegen und
unserem Blick enthüllen. Daher seid ruhig und haltet Frieden, bis das
mystische Buch gelesen ist.«
Dann wandte er sich an Beverly und sagte: »Was siehst du, o Seele? Sieh
zu! Was siehst du von Frankreich und seinem Herrscher?«
»Frankreich wird noch eine Revolution durchzumachen haben. Sie wird
in Wasser beginnen und in Blut und Feuer endigen! Aber das Ende wird
aufgeschoben werden. Krone, Zepter, Dynastie -- alles wird von der
unwiderstehlichen Flut der politischen Umwälzung hinweggespült werden
und die letzten Adeligen und Priester werden das Schicksal der letzten
gekrönten Häupter teilen -- Verbannung und Tod.«
»Was siehst du von den anderen Nationen?«
»Preußen wird unter einer neuen Regierung ein Vaterland für sein Volk
werden; Belgien, Holland und andere germanische Länder werden mit jetzt
schon bestehenden Reichen vereinigt werden. Spaniens Nacht zieht näher
-- seine Kolonien werden sich in schwarze Republiken verwandeln und
es im Stiche lassen, bis es wie Rom ein Teil des großen italienischen
Reiches wird. Österreich wird geteilt werden, Ungarn und Polen werden
sich verbünden und eine neue Großmacht bilden. Die Türkei wird in die
Hände der Griechen übergehen und Syrien in die der Russen. England wird
Kanada, Indien, Oregon und Irland verlieren und dieses letztere wird
eine Republik werden. Die Vereinigten Staaten werden Kanada, Mexiko und
das ganze britische Amerika in sich aufnehmen -- seine schwarzen Rassen
werden ein Reich gründen, das sich unter der Herrschaft einer Reihe von
Präsidenten von seinen südlichen Grenzen bis nach Brasilien erstrecken
wird. Das von den Taipings christianisierte China wird die erste Macht
im Osten werden und Japan und viele andere kleinere Staaten verdunkeln.
Indien wird ein Kaiserreich, Australien eine Republik werden. Und all
dies wird geschehen, innerhalb 63 Jahren von dem siebenten Jahrzehnt
dieses Jahrhunderts an gerechnet.«
»Jetzt, Prophet, was siehst du für dich selbst?«
»Raschen Tod, Befreiung von Sorge, das Schicksal aller Menschen, und
ein verhältnismäßiges Glück -- auf der andern Seite der Zeit.«
»Was siehst du fürs Rosenkreuzertum?«
»Nach vielen Jahren wird ein großer Mann sich erheben -- ein Deutscher,
ein Preuße -- der den Weg bereiten wird für einen Größeren von
derselben Nation und dieser wird dann diese Lehre der Welt erklären
und er wird für Europa der Mann des Jahrhunderts sein und er wird
eine ungeheure Macht ausüben. Denn er wird Könige und Kaiser stürzen
und die Freiheit des Volkes erkämpfen. Um diese Zeit wird in der
westlichen Welt ein größerer Mann aufstehen, als die Welt ihn je seit
Beginn der Zivilisation gesehen hat. Er wird in gewissem Sinne für die
intellektuelle und philosophische Welt das sein, was Gautama Buddha --
der Gesegnete! -- für Indien war, Platon für Griechenland, Thutmosis
III. für Ägypten, Moses für die Juden, Mohammed für Arabien, Luther
für Europa und Columbus für die Neue Welt, aber er wird größer sein,
als sie alle und mächtiger im Guten als irgendeiner. Er wird rasch ans
Werk gehen und sein Erscheinen wird das Zeichen für eine religiöse,
politische, soziale, moralische und philosophische Erhebung sein, wie
sie die moderne Welt noch nie erlebt hat. Er wird kühn die großen
Lehren des dritten und höchsten Tempels des Rosenkreuzes verkünden;
und seine Jünger werden sein wie der Sand am Meere und ihre Lehren
werden so unwiderstehlich sein wie seine Wogen. Er wird sein Werk
selbst beginnen, bevor dieser ganze Aufstand der menschlichen Sklaverei
beendet sein wird. Beachtet dies wohl!«
Bei diesen Worten des Schläfers schien der kleinere der beiden Fremden
verwirrt zu werden, denn er rief aufspringend:
»Dann wird also die Laufbahn dieses Mannes meiner eigenen ähnlich sein?«
»So wie das Feuer dem Eise gleicht. Seine Laufbahn wird friedlich sein.
Sein Pfad wird von keinem einzigen Tropfen Blut befleckt sein, kein
Verstümmelter wird ihn verfluchen, keine Witwe, keine Waise wird nach
Rache schreien, noch auch wird die Unwissenheit des Volkes den Hebel
seiner Macht bilden oder das Instrument, mit dessen Hilfe er sich auf
den Thron schwingen wird.«
»Aber ich bin stark! -- Mexiko! -- Kaiserreich! -- Die lateinische
Rasse! -- Die Kirche! -- Maximilian! -- Was kann diese Kette brechen,
wenn ich ihr noch das letzte Glied hinzufüge?«
»Das Schicksal! Der Hauch der Vereinigten Staaten wird sich bald wie
eine Wolke auf Frankreich und das neue Reich legen, wenn aber diese
Wolke sich erhebt, werden zwei Dynastien für immer verschwunden sein!«
»Zum Teufel --«, rief der Fragesteller und stampfte mit dem Fuße,
während er mit den Zähnen in dämonischer Wut knirschte.
»Es wird zwei verfluchte Nationen geben, wenn dieser Vorsatz ausgeführt
wird«, sagte der Schlafende mit melodischer Stimme und so ruhig, daß
es eher schien, als spreche er vom Gewinn und Verlust eines Spiels als
von dem Schicksal von Königreichen.
Für einen Augenblick herrschte Schweigen; dann sagte Dhoula Bel:
»Und nun mein Los? Was, o Schläfer, siehst du über mir?«
Der Seher lächelte mild und streckte seine Hand gegen ihn und den
großen Mann aus. Sie traten näher und ergriffen sie.
»Die Feindschaft von Jahrhunderten ist zu Ende!«
»Sie ist zu Ende!« wiederholte der Große.
»Sie ist zu Ende! Dein Werk ist getan -- und das meine -- und das
deine --«, sagte der Seher, bei den letzten Worten auf Ravalette
deutend. »Von nun an ist Ruhe für die Müden -- ist Ruhe für dich!
Wir drei sind nicht länger verurteilt, auf Erden zu wandeln -- wir
verlassen sie! Unsere Pfade gehen jetzt auseinander. Über unseren
Häuptern stehen die Worte:
Ihr könnt dennoch glücklich sein!«
»Dem Himmel sei Dank!« sagte Dhoula Bel.
»Dem Himmel sei Dank!« wiederholte der Fremde.
»Es ist zu Ende!« sagte Beverly. Während er noch sprach, trat Dhoula
Bel hinter den Schirm und gleich darauf ertönte der scharfe Knall
einer Schußwaffe, begleitet von einigen in nicht sehr gewähltem
Französisch ausgestoßenen Flüchen.
Ich stürzte mit dem Kommissär an die Tür und fragte, was vorgefallen
sei.
»Bei den heiligen Evangelisten! Ich habe gerade auf seinen Kopf gezielt
und habe um keinen Zoll gefehlt!« schrie der Sergeant.
»Und ich habe ihn mitten in den Kopf getroffen, aber es hat ihm nicht
das geringste gemacht!« sagte ein anderer.
»Und ich habe ihm zwei Kugeln in die Brust gejagt, auf zehn Zoll
Entfernung, und der Teufel soll mich holen, wenn nicht alle beide auf
mich zurückgeflogen sind,« rief ein dritter.
»Und ich will schwören, daß er nicht durch die offene Tür kam, denn sie
war fest verschlossen und ich habe meine Hand keine Sekunde von dem
Riegel genommen!« beteuerte ein vierter.
»Es war der Teufel!« ächzte ein fünfter.
»Oder einer seiner Kobolde!« der sechste.
»Ich will tausend Eide schwören, daß er bei mir hier an der unteren
Treppe nicht vorbeigekommen ist!« bemerkte der siebente Mann.
»Kommt alle hier in das Zimmer und berichtet, was geschehen ist!« Mit
diesen Worten machte der Kommissär den Ausrufen ein Ende.
»Erinnern Sie sich noch, daß Sie mir sagten, ich sollte einen gewissen
Herrn nicht hinausgehen lassen, selbst wenn ich auf ihn schießen
müßte?« fragte der Sergeant, als er eingetreten war.
»Gewiß. Erzählen Sie weiter!«
»Nun, das erste, was ich weiß, ist, daß dieser Herr plötzlich außerhalb
der Tür stand und mir Gesichter schnitt und die Zunge herausstreckte
und höhnte: ›Ich gehe hinaus, Monsieur!‹ ›Wirklich?‹ ›Natürlich: Sie
sehen es ja!‹ Und damit schritt er gerade auf die Treppe zu und vier
von uns packten ihn, auch ich war dabei. Haben Sie je eine heiße
Kartoffel aufgehoben? Gerade so war es. Wir vier haben diesen Mann so
schnell wieder losgelassen, als wäre er wirklich eine. Wir hatten genau
das Gefühl, das man hat, wenn man eines jener verfluchten elektrischen
Dinger mit den Drähten daran anfaßt, die einem den Blitz in die Glieder
jagen, ehe man drei zählen kann. Wir ließen also den Herrn sehr schnell
wieder los und er lief zwei oder drei Stufen hinab und lachte uns
aus, was mich wütend machte, so daß ich auf ihn feuerte. Auch die
anderen taten es, aber wir hätten ebenso gut versuchen können, einen
Schatten zu töten. Meine Herren, der Mann ist im Rauch unserer Schüsse
verschwunden! In sichtbarer Gestalt ist er nicht hinausgegangen!«
Während dieses Berichtes hatte ich beschlossen, nachzusehen, ob Dhoula
Bel tatsächlich das Zimmer verlassen hätte, und ging daher an das
Fenster und sah hinter den Schirm. Niemand war dahinter oder in der
Nähe. Ich kehrte zurück, sagte aber nichts und ließ mich wieder auf
meinen Stuhl nieder.
»Seid Ihr dessen sicher, was Ihr uns berichtet habt, daß Ihr völlig
wach seid und nicht träumt?« fragte der Kommissär.
»Ebenso sicher, wie er nicht in diesem Zimmer ist!«
»Das zeigt wieder einmal, wie leicht die Leute zu täuschen sind«, sagte
da eine Stimme hinter dem Bettschirm und gleich darauf trat Dhoula Bel
selbst hervor in die Mitte des Zimmers und nachdem er spöttisch mit dem
Finger auf den Sergeanten und seine Leute gedeutet hatte, kehrte er
wieder hinter den Schirm zurück.
Mein Haar sträubte sich vor Entsetzen. Die sieben wackeren Franzosen
aber stürzten vor und riefen: »Aber jetzt haben wir dich, Mensch oder
Teufel!« Damit warfen sie den Schirm um, aber --
Niemand war dahinter.
Der Sergeant stürzte, wie von einer Kugel getroffen, zu Boden.
Entschlossen, mich selbst vor jeder Überraschung zu schützen, blieb ich
sitzen und beobachtete den Fremden und seinen Gefährten. Der letztere
stand auf, ging auf Hokeis und seine Tochter zu, die während dieser
ganzen Szene schweigend und wie gebannt dagesessen hatten, und sprach
leise einige Worte mit ihnen.
Während dessen ging der große Fremde in das andere Zimmer und als
ich nach etwa 12 Sekunden mich erhob und ihm folgte, war auch er
verschwunden!
* * * * *
Am nächsten Tage wurde in Paris eine Hochzeit gefeiert. Ein Sohn Adams
hatte sich mit einer Tochter Ichs vermählt.
Zwei Wochen später brachten wir einen Kranken nach den Bädern der
Schweiz. Wir blieben drei Monate dort und brachten ihn, da sein
Befinden sich verschlimmert hatte, nach Paris zurück.
* * * * *
Drei Monate vergingen. Ein Leichenzug wand sich durch die Wege des
Père-la-Chaise. Ein Sarg wurde in ein neues Grab gesenkt. An seinem
Rande aber stand ein alter grauhaariger Mann, der ein schönes,
gramzerrissenes Weib stützte. -- Sie war erst vor kurzem Frau geworden.
* * * * *
Vier Monate: Es war am Vorabend meiner Abreise von Frankreich. Ich ging
nach dem Friedhof und saß eine Stunde lang bei einem Grabstein, auf dem
die Worte standen:
BEVERLY
Der Rosenkreuzer
»Ich erstehe neu aus meiner Asche«
* * * * *
Über dem Ozean. Ich betrat mein Vaterland wieder. Ich habe mich den
Kenntnissen gewidmet, die mir mein Freund übermittelt hat.
* * * * *
Als ich gestern abends von der Rosenkreuzerloge, der ich angehöre,
heimkehrte, sprach ich bei einer befreundeten Dame in der x-ten Avenue
vor. Sie hielt ein reizendes kleines Kind in den Armen -- »ein Knabe«,
sagte sie, »ist er nicht schön? Gleicht er nicht seinem Vater?«
»Er gleicht ihm wundervoll«, erwiderte ich, »wie heißt er denn?«
»Osiris Budh! Ein seltsamer Name, nicht?«
»Sehr seltsam!« antwortete ich, als ich ging, »sehr seltsam!«
* * * * *
Consummatum est.
Fußnoten:
[1] Eine Oktorone ist das Kind eines Quarterons und einer
Weißen, ein Quarteron das Kind eines Weißen und einer
Terzerone (d. h. des Kindes eines Weißen und einer
Mulattin). Anm. d. Übers.
[2] Neugriechisch εὺλαμπία, lat. Eulampia »hellscheinend,
lieblich, geheimnisvoll schön«.
[3] Dies ist historische Tatsache, wie auch der ganze folgende
Bericht jener merkwürdigen Sitzung. Der dem Leser
vielleicht auffallende Anachronismus ist absichtlich in die
Erzählung verwoben worden.
ROMANE UND BÜCHER DER MAGIE
_Herausgeber_
GUSTAV MEYRINK
Unter diesem Sammelnamen bringt der Autor des bekannten Romans »Der
Golem« eine Serie von Werken in- und ausländischer Verfasser, die auf
dem so überaus interessanten Gebiete der Mystik und Magie wirklich
etwas zu sagen haben und nicht bloß, wie Tausende Scharlatane aller
Zeiten und Völker, vorgeben, Wissende zu sein. Lebensläufe und seltsame
Erlebnisse in das
_GEWAND SPANNENDER ROMANE_
gekleidet, werden abwechselnd mit Schilderungen nackter, überaus
fesselnder Tatsachen aus einem Wissensgebiete gebracht werden, das seit
Menschengedenken zu dem Geheimnisvollsten gehört. Die drei ersten von
Gustav Meyrink bearbeiteten, voneinander unabhängigen Bände werden sein:
SRI RAMAKRISCHNA
der letzte Indische Prophet
Von
_Dr. Carl Vogl_
Vorwort von _Gustav Meyrink_
DHOULA BEL
Ein Rosenkreuzer-Roman
Von
_P. B. Randolph_
Übersetzt von _Gustav Meyrink_
ELIPHAS LÉVI
(Abbé Constant) Der große Kabbalist
Von
_R. H. Laarss_
Vorwort von _Gustav Meyrink_
WIEN RIKOLA VERLAG LEIPZIG
BERLIN MÜNCHEN
GUSTAV MEYRINK
DER WEISSE DOMINIKANER
Aus dem Tagebuche eines Unsichtbaren
Roman
Nach mehrjährigem Schweigen hat Gustav Meyrink das Werk geschaffen,
zu dem seine bisherigen Romane den verheißungsvollen Auftakt gegeben
haben. Hier spricht in der mitreißenden Handlung nicht nur der
souveräne Meister phantastischer Gestaltung, sondern auch der Adept
aller Geheimlehren der okkulten Welt. In einem atemraubenden Roman
von beispielloser Färbung und betäubender Atmosphäre gibt der Dichter
die Verheißung jener großen Zukunftskirche, in die dereinst alle
Bekenntnisse, Riten und Sekten einmünden werden, und deren Zeitpunkt
dann gekommen sein wird, wenn der weiße Dominikaner erscheint, der
zweiundfünfzigste Papst unseres Zeitalters. Durchtränkt von den
enthüllten Geheimnissen der Kabbala, den Glaubenssätzen der geheimen
Orden aller Länder, zieht dieser Roman den Leser in den rasenden Wirbel
seiner gespenstischen Begebnisse, um ihn völlig verändert, berauscht
und betäubt zurückzulassen. Ein Buch, dessen Wirkung auf Gläubige und
Ungläubige des europäischen Kulturkreises nicht abzusehen ist.
Geh. ca. M 25·-- (K 450·--), geb. ca. M 30·-- (K 530·--)
In Leinenband M 45·-- (K 700·--)
Signierte Halblederausgabe in Vorbereitung
WIEN RIKOLA VERLAG LEIPZIG
BERLIN MÜNCHEN
Anmerkungen zur Transkription
Das Original ist in Antiqua gesetzt. Im Original gesperrter Text
ist _so ausgezeichnet_. Im Original fetter Text ist =so markiert=.
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Die
Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht.