Ich bin weit ernster gestimmt, seit ich ihn liebe, und ich weiß selbst
nicht, wie es kömmt. Der Zweck des Lebens, die Vollkommenheit, das Glück,
wird mir immer deutlicher, und bringt mich den Menschen näher. Ich bin
besonnen und ruhig. Sonst war die Gegenwart mir ein reiches Gebiet, der
Augenblick beherrschte die Stimmung meiner Seele. Bald riß mich eine
unerklärliche Sehnsucht fort, bald überließ ich mich einer eben
so unbegreiflichen Freude. Die Zukunft erschien mir nicht, mit der
Vergangenheit, der Gegenwart, und allen Schicksalen der Welt, weit umher,
ein großes Ganze; es waren einzelne Stücke, die sich nach jedesmaliger
Laune meine Phantasie ausgemahlt hatte: bunt oder schwarz, dunkel oder
hell. Das ist jetzt Alles viel anders.