XIII.

Diese Wonne, diese unendliche Wonne, seine eigne Seligkeit, tausendfach

im Glück des Geliebten zu genießen! So langsam gedeiht, was man oft mit

Aufopferung für das Wohl anderer thut; und hier trägt ein Wort, eine süße

kleine Handlung, wozu das Gefühl unaufhaltsam hinreißt, trägt jede Blüte

im Augenblick des Entstehens die lohnende Frucht. Ich lieb' ihn mehr, mögt'

ich meinen, seit meine Liebe ihn glücklich macht. Gern gehe ich in das

Gewühl der Welt hinaus, gern suche ich die Einsamkeit mit der Fülle von

Seligkeit in meiner Brust, die mich durch alle Himmelsräume jauchzend

trägt. Ich habe neue Sinne bekommen für alle Freuden, für alles Leid; und

trag' ich es nicht mehr, dann nenne ich _seinen_ Namen, das ewige Jubellied

meines Herzens, den einzigen Ausdruck für das Unaussprechliche.

Heloise : ein kleiner Roman · 第 14 / 48 题