Diese Wonne, diese unendliche Wonne, seine eigne Seligkeit, tausendfach
im Glück des Geliebten zu genießen! So langsam gedeiht, was man oft mit
Aufopferung für das Wohl anderer thut; und hier trägt ein Wort, eine süße
kleine Handlung, wozu das Gefühl unaufhaltsam hinreißt, trägt jede Blüte
im Augenblick des Entstehens die lohnende Frucht. Ich lieb' ihn mehr, mögt'
ich meinen, seit meine Liebe ihn glücklich macht. Gern gehe ich in das
Gewühl der Welt hinaus, gern suche ich die Einsamkeit mit der Fülle von
Seligkeit in meiner Brust, die mich durch alle Himmelsräume jauchzend
trägt. Ich habe neue Sinne bekommen für alle Freuden, für alles Leid; und
trag' ich es nicht mehr, dann nenne ich _seinen_ Namen, das ewige Jubellied
meines Herzens, den einzigen Ausdruck für das Unaussprechliche.