[Footnote 66: Wie man bei uns sagt, er stammt aus einem großen Hause, so
sagt man in Marokko min cheima kebira ("von einem großen Zelte").]
[Footnote 67: In Marokko flechten und kämmen die Frauen und Mädchen ihr
Haar keineswegs alle Tage, sondern nur bei festlichen Gelegenheiten.]
[Footnote 68: Sidi ist der Titel des Großscherifs der heiligen Stadt
Uesan.]
[Footnote 69: Mohammed sagt im Koran: "Niemand trage seine Haare in
Flechten bis zu den Schultern herab." Weil, S. 251.]
[Footnote 70: Obschon es Mohammed ausdrücklich verboten ist, Staub aus
dem Tempel von Mekka als Reliquie mitzunehmen, thun es die meisten
marokkanischen Pilger doch.]
[Footnote 71: Man sagt so, natürlich sind die Insassen des Zeltes
gemeint.]
[Footnote 72: Schreiber.]
[Footnote 73: Plural von Thaleb.]
[Footnote 74: In jedem marokkanischen Duar befindet sich ein Zelt, das
zum Abhalten des freitäglichen Chothagebetes bestimmt ist und Situn el
Djemma heißt; in der Regel dient es auch als Herberge für Fremde und
heißt dann Situn el Diaf.]
[Footnote 75: Wollenes Uebergewand.]
[Footnote 76: In einzelnen Familien haben sich behufs der Beschneidung
Steinmesser oder vielmehr scharfe Steinscherben vom Vater auf den Sohn
vererbt und wahrscheinlich sind sie aus Arabien mit herübergebracht
worden.]
[Footnote 77: Der gewöhnliche Preis ist auf 60 französische Thaler, in
Marokko Doro oder Duoro genannt, fixiert.]
[Footnote 78: Kupferner Kessel.]
[Footnote 79: Die Kuskussukügelchen aus Weizen- oder Gerstenmehl, auf
einem Palm- oder Strohteller gerieben, sind von der Größe unserer
Perlgrütze. Getrocknet halten sie sich monatelang, ja über ein Jahr. Man
nimmt sie auch als Provision auf Reisen mit.]
[Footnote 80: Der Araber braucht das Wort "ikra" er liest, nicht blos
von der Handlung in unserem Sinne, d.h. wenn man aus einem Buche etwas
abliest, sondern auch, wenn Jemand aus dem Koran oder sonst einem Buche
ein Capitel hersagt.]
Leipzig,
Druck von Alexander Edelmann.