Ganz schlaff stecke ich ihn in die Tasche. Er setzte mich nicht in
Erstaunen, machte keinen neuen Eindruck auf mich. Echt weibliche,
hastige Worte; der ersten Eingebung folgend, unterstrichen und
Gedankenstrich .....
Da verfalle ich darauf, zu Fräulein Elisabet zu gehen und dort
anzuklingeln; noch hatte ich diese letzte Hoffnung. Ich höre, wie die
Glocke drinnen bei meinem Druck auf den Knopf surrt und stehe da und
lausche wie in eine brausende Wüste hinein.
Fräulein Elisabet ist vor einer Stunde abgereist.
* * * * *
Und erst ist es Wein und noch mehr Wein und dann wird es Whisky.
Und dann werden es ungeheure Mengen von Whisky. Und dann wird eine
Sauferei von einundzwanzig Tagen daraus, wobei sich ein Vorhang über
mein irdisches Bewußtsein senkt. In diesem Zustand kommt mir eines
Tages der Gedanke, einen Spiegel mit einem lustigen, vergoldeten Rahmen
in eine Hütte auf dem Land zu senden. Er sollte einem kleinen Mädchen
namens Olga gehören, das ebenso zutraulich und unterhaltend war wie ein
kleines Kalb.
Ja, denn ich habe immer noch meine Neurasthenie.
In meinem Zimmer liegt die Maschine. Ich kann sie nicht mehr
aufstellen, die größeren Holzteile sind in einem Pfarrhof auf dem
Lande zurückgeblieben. Meinetwegen, meine Liebe zu dieser Maschine ist
abgestumpft. Meine Herren Neurastheniker, wir sind schlechte Menschen,
und zu irgendeiner Art von Tieren taugen wir auch nicht.
Schließlich wird es mir wohl eines Tages zu langweilig werden, noch
länger bewußtlos zu sein, und ich reise abermals hinaus auf eine
Insel.
Im Verlag Albert Langen, München begann in neuer Ausgabe zu erscheinen: