erprobtes Kampfheer von gewaltiger Schlagkraft.
Durch eine Schnittwunde der Haut wurde die Grenze des Reiches
durchbrochen. Feinde des Staates, Bakterien, sind durch die Bresche in
den Festungsgürtel eingedrungen. Sie morden die Zellen der Grenzwacht,
besetzen die Ufer der Adern und mästen sich an dem rot fließenden Gold
des Blutes und den warmen Nahrungssäften der vielverzweigten
Lymphkanäle. Die Signalstationen der Haut senden Schmerzdepeschen an das
Ministerium der Empfindung. Die Wunde brennt und pocht wie das Tickwerk
eines läutenden Alarmapparates. Das Ministerium verkündet die
Mobilmachung, und eine in des Wortes wahrstem Sinne fieberhafte
Tätigkeit bemächtigt sich des ganzen Staates. In allen Werkstätten
beginnt die Herstellung des Kriegsmaterials. Alle Essen werden geschürt,
in allen chemischen Drüsenfabriken werden Abwehrstoffe hergestellt, das
Herz schlägt schneller, die Lunge atmet hastig, um die Sauerstoffzufuhr
zu erhöhen, durch die gesteigerten Verbrennungen in allen Arsenalen und
Hochöfen, durch die vermehrte Reibung des rascher strömenden Blutes
steigt die Innenwärme über das gewöhnliche Maß, das flammende Signal des
Krieges im Zellenstaat leuchtet empor: das Fieber. Dem Übermaß der Wärme
zu steuern und die gewaltig anschwellenden Massen giftiger Schlacken aus
allen Betrieben zu entfernen, pumpen die Drüsen der Haut wahre Ströme
schlackenbeladenen Schweißes aus dem Organismus. Aller Außenhandel wird
gesperrt. Die Einfuhr liegt lahm: es fehlt der Appetit. Die Ausfuhr ist
unterbrochen: der Darm ist träge. Das Gehirn erhält nur wenig Blut: der
Kranke ist schläfrig und matt, das geistige Leben muß ruhen. ^Inter arma
silent artes.^
Während so in allen Werken mit Hochdruck die Waffen geschmiedet werden,
gehen Mobilisation und Aufmarsch der Armeen vonstatten. In allen
Landesteilen werden die Zellsoldaten ausgehoben. Die Riesenkaserne Milz
schwillt an, ruft Seitenstechen des Fiebernden hervor. In den
Rekrutendepots des Knochenmarks werden die neuen Soldaten ausgehoben,
das Mark wird zellenreich und füllt die Knochen, daß der Kranke eine
bleierne Schwere in allen Gliedern verspürt. Die Zellbesatzungen der
Lymphdrüsen in der Umgebung des angegriffenen Platzes verstärken sich:
die Drüsen schwellen an und schmerzen. Um die Heere der Wanderzellen aus
dem Innern des Landes an den Kriegsschauplatz zu befördern, öffnen sich
die Blutkanäle und Lymphstraßen, die zum Kampfplatz führen: das
verletzte Glied wird blutvoll, rot und heiß: es entzündet sich.
Am Kampfplatz angekommen, wandern die Zellsoldaten durch die feinen
Lücken der Adern aus dem Blute heraus und eilen dem Feinde entgegen. Von
ihren Legionen erfüllt, schwillt das Gewebe. Und nun entspinnt sich
unter dem Bilde der Entzündung ein Kampf, der an Strategie der
allgemeinen Führung wie an spannungsreichen Einzelheiten den
Völkerschlachten der Menschenkriege nicht nachsteht.
Mit allen Mitteln und Waffen vollzieht sich der Kampf Masse gegen Masse
und Mann gegen Mann. Infanteristen greifen die Feinde an. Die einen
gehen gegen ihre Gegner los, überfließen sie wie Amöben die Algen und
fressen sie. Andere opfern heldenhaft ihr Leben dem Wohl des
Vaterlandes, indem sie sich mit den Leibern ihrer Feinde füllen und dann
von ihnen und ihren Giften vernichtet mit ihnen sterben. Wieder andere
erzeugen Gifte in sich und spritzen sie aus über ihre Gegner, die ihm zu
Haufen erliegen wie die Menschen den Dämpfen giftiger Gase (Abb. 23,
Tafel ^VIII^).
Währenddes sind die Pioniere in den rückwärtigen Linien beschäftigt
Stellungen zu bauen, Dämme, Barrikaden aufzuschichten, daß der Feind
nicht durchbreche, wenn er die Übermacht gewinnen sollte im Kampf,
Anmarschstraßen zu bahnen für die aufmarschierenden Armeen und eine
freie Bahn zu schaffen, durch die man den geschlagenen Feind aus dem
Reiche vertreiben könne. Wie im Menschenkriege fallen auch hier die vom
Unglück betroffenen Bewohner des Kriegsgebietes den rauhen
Notwendigkeiten der Strategie zum Opfer. Ihre Häuser werden zerstört,
sie selbst getötet oder vertrieben. Unbarmherzig für sie, aber wohltätig
für die Gesamtheit ebnen die Pioniere unermüdlich das Gelände, indem sie
es durch ätzende Verdauungssäfte zerstören, bis die ganze Wundgegend
flüssig wird, und eines Tages bricht die Gasse nach außen durch, und der
große strategische Zweck ist erreicht: als Eiter werden die Leichen der
erlegenen Zellsoldaten und mit ihnen Myriaden lebender und toter
Bazillen, werden alle zersetzenden Säfte und Leichengifte, wird das
ganze Schlachtfeld mit seinen Trümmern und Fetzen ausgestoßen — eine
Erlösung für den von den Giften und Fiebern, den Schmerzen und Schrecken
des Zellenkampfes gepeinigten Kranken. Wie ein Land nach einer großen
Vertreibungsschlacht des eingefallenen Feindes atmet er auf.
Aber noch ist der Krieg nicht entschieden; nur eine Schlacht ist
gewonnen. Noch wochenlang kann sich der Kampf auf der Walstatt der
eiternden Wunde hinziehen. Wie im Völkerleben gibt es ungestüm geführte,
kurze Schlachtenkriege mit rasch erweichenden Wunden, brennendem Fieber,
rasenden Schmerzen und baldiger Erlösung; gibt es langsam und
schleichend sich hinziehende Dauerkriege ohne stürmische Kämpfe, die mit
den Mitteln der Blockade durch Unterbindung der Nahrungseinfuhr und
Handelsausfuhr, durch Appetitlosigkeit und Darmverhaltung, durch
langsamen Knochenfraß an den Markfinanzen des Reiches, durch Verbrauch
der Fettbestände des Reichshaushaltes, durch Auszehrung und schließlich
durch Erschöpfung der Nervenregierung unter dem Einfluß der
schleichenden Gifte bis zur Entscheidung ausgefochten werden. Siegen die
Heere und Kräfte des Zellenstaates, so endet der Kampf mit der
Vertreibung der Bakterien. Das verwüstete Schlachtfeld wird von den
Pionieren durch Aufbau von Narbengewebe wiederhergestellt. Siegen aber
die eingedrungenen Bakterien, so geht entweder dem Zellenstaat die vom
Feind besetzte Provinz verloren: das Glied stirbt ab; oder die Heere der
Gegner brechen siegreich in die verteidigten Dämme der Blutbahn ein und
überschwemmen das Reich wie einst die Hunnenheere Europa, und der
Zellenstaat findet unter der Fremdherrschaft der Bakterien durch
Blutvergiftung einen vorzeitigen Tod.
So lebt der Zellenstaat der 30 Billionen unseres Leibes. Wie im
Menschenstaat gibt es in ihm Volk und Regierung, Kasten und Berufe,
Rechte und Pflichten, Handel und Industrie, Wirtschafts- und
Geistesleben, Wehrmacht, Krieg und Frieden, Sieg und Niederlage. Wie im
Menschenstaat werden in ihm täglich Tausende geboren, sterben in ihm
täglich Tausende von Bürgern. Jeder einzelne lebt in ihm sein kleines
Einzelschicksal, ein schaffendes Glied in der Kette der Gesamtheit, der
Staat als Ganzes aber geht unbekümmert und erbarmungslos über ihn seinen
großen historischen Gang, der wie die Geschichte jeder Nation dieser
Erde nach allem Werden, Sein und Siegen zuletzt einmündet in das
unabwendbare allgemeine Endschicksal des Todes. Und die große Geschichte
dieses 30-Billionen-Staates von Zellen ist unser Leben.
_Ordentliche Veröffentlichungen des Kosmos (12 Hefte und 4
Buchbeilagen jährlich M 9.60, in Österreich-Ungarn nach Kurs) 1919,
Band ^IV^._
Für Österreich-Ungarn für Herausg. u. Red. verantwortlich Th. Reiß,
Wien ^III^.
[Illustration: Tafel 1.
Abb. 3. =Die Auflösung des menschlichen Körpers unter dem Mikroskop in
Zellen=, demonstriert an einem Stück Rückenmark. ^a)^ in natürlicher
Größe, ^b)^ bei 10facher, ^c)^ 100facher, ^d)^ 1000facher, ^e)^
2000facher Vergrößerung. Rechts unten sind die natürlichen Maße der
abgebildeten Teile wiedergegeben. ^d^ und ^e^ sind 2 verschiedene
Nervenzellen und mit freiem Auge fast unsichtbar.]
[Illustration: Tafel 2.
Abb. 4.
Abb. 6.
Abb. 4. =Der Bau des Plasmas= nach: ^a)^ Altmanns Körnertheorie; ^b)^
Flemmings Fadentheorie; ^c)^ Künstlers Mosaiktheorie; ^d)^ Fayods
Spiraltheorie; ^e)^ Bütschlis Schaumtheorie.
Abb. 6. =Amöbe= in: ^a)^ Ruhe; ^b)^ Bewegung; ^c)^ Ernährung; ^d)^
Fortpflanzung.]
[Illustration: Tafel 3.
Abb. 8.
Abb. 9.
Abb. 10.
Abb. 8. =Pflanzenzelle.= Abb. 9. =Tierzelle.= Abb. 10. =Durchschnitt
durch eine menschliche Zelle.=]
[Illustration: Tafel 4.
Abb. 11.
Abb. 12.
Abb. 13.
Abb. 11. =Drüsenzelle.= ^a)^ in Ruhe; ^b)^ zu Beginn ^c)^ auf der Höhe
der Drüsentätigkeit.
Abb. 12. =Nervenzelle.= ^a)^ des Morgens in ausgeruhtem, ^b)^ des Abends
in erschöpftem, ^c)^ in erstorbenem Zustand.
Abb. 13. =Pigmentkörner in der Netzhaut des Auges.= ^a)^ im Dunkeln (die
Pigmentkörner liegen am Grund der Zelle); ^b)^ im Licht (die
Pigmentkörner sind zum Schutz der Sehzellen hinaufgewandert.)]
[Illustration: Tafel 5.
Abb. 16.
Abb. 14.
Abb. 15.
Abb. 18.
Abb. 14. =Wimperzelle mit Reizkörnersystem= (unt. Ben. einer Abb. aus
Schneider, vergl. Histologie.)
Abb. 15. =Schema des Zentralkörpers= in sehr starker Vergrößerung.
Abb. 16. =Der feinere Bau des Zellkerns= bei mehr als 1000facher
Vergrößerung (4 Abb. aus Heidenhain, Plasma und Zelle.)
Abb. 18. =Künstliche Zellteilungsfigur= nach Leduc.]
[Illustration: Tafel 6.
Abb. 17. =Die Teilung der Zelle.=]
[Illustration: Tafel 7.
Abb. 22^a^.
Abb. 22^d^.
Abb. 22. =Die 4 Stufen der Zellgemeinschaft.= ^a)^ Zeitweiliger Verband
von Amöben durch Zusammenfließen; ^b)^ Offene Kolonie durch gemeinsamen
Wohnsitz (Glockentierchen) siehe Textabbildung S. 56; ^c)^ Geschlossene
Kolonie durch auflösbare Kugelgemeinschaft von Wimperzellen (Norwegische
Flimmerkugel) siehe Textabbildung S. 57; ^d)^ Organismusbildung durch
untrennbare Verwachsung und Arbeitsteilung von Wimperzellen (Volvox).]
[Illustration: Tafel 8.
Abb. 23. =Kampf im Zellenstaat= zwischen eindringenden Bakterien und
verteidigenden Wanderzellen.]
Inhaltsverzeichnis.
Albino 32
Altmann 17
Aminosäuren 12
Ammoniak 12
Amöben 13, 20 ff., 37, 55
Brücke 28
Bütschli 18
Chlorophyllkörner 29
Chromatin 35, 38 ff.
Chromatinschleifen 39 ff.
Dextrine 12
Drüsenkörner 30
Ehrenberg 56
Einzeller 55
Eiweiß 12, 14
Fadentheorie 17
Fayod 17
Fette 12
Flemming 17
Flüssige Kristalle 47
Glockentierchen 56
Granula 29
Granulatheorie 17
Haeckel 57
Hooke 5
Kern s. Zellkern
Kohlenhydrate 12
Kohlenstoff 11
Körnertheorie 17
Künstler 17
Kürbiszelle 29
Leberzelle 50 ff.
Leduc 40
Lehmann 47
Leukozyt 64 ff.
Lohblüte 14, 56
Micrographia 5
Mosaiktheorie 17
Naegeli 17
Nervenkörner 31
Norwegische Flimmerkugel 57
Ölseifenschaum 18, 19
Pflanzenzelle 23, 24
Pflüger 17
Phosphorfette 12
Pigmentkörner 31
Plasma
Aggregatzustand 16
Chemische Zusammensetzung 13, 14, 18
Körner im Plasma 29 ff.
Struktur 15, 18, 28
Theorien 17, 18
Reizkörner 33
Rhumbler 49
Schaumtheorie 18, 19
Schleiden 7
Schwamm 7
Speicherkörner 30
Stärke 12
Tierzelle 23
Traube 46
Volvox 58, 59
Vorticella 56
Wabentheorie 18, 19
Wanderzellen 64 ff.
Zelle
Chem. Leistung 50 ff.
„ Zusammensetzung 14
Definition 13, 28
Entdeckung 5
Entstehung 10
Färbung 21
Größe 27
Körner 29
Künstl. Zellen 46 ff.
Oberfläche 25 ff.
Organisation 22
Schaumstruktur 26
Wand 22
Zahl der Zellen 26
Zusammensetzung des Körpers a. Zellen 8
Zellenstaat 51 ff.
Zellkern
Aufgaben 36
Entstehung 20, 21
Färbung 34
Kernkörper 35
Kernkörperchen 36
Struktur 35
Zellkolonien 56
Zellteilung 51 ff.
Zellulose 12, 23
Zentralkörper 22, 33 ff., 39 ff.
Zwiebelzelle 21
Nach dem Urteil maßgebender Kreise wird mit den Werken von =Prof.
Dr. Franz Sigmund= das Beste und Schönste geboten, was bisher an
mikroskopischen Schnitt-Präparaten im Handel zu haben war. Zur
Einführung in die Geheimnisse von
=Bau und Leben der Zelle=
sind sie für =Lehrer= und =Studierende=, wie für =jeden
Naturfreund= ein unentbehrlicher Führer geworden, der es ganz
besonders auch dem =Laien-Mikroskopiker= ermöglicht, sich ohne
besondere Fachkenntnisse durch =Vergleich von Präparat, Zeichnung
und beschreibendem Text= den schwierigen Stoff anzueignen. =Das
Studium des verborgensten Naturgeschehens nach den Sigmund-Werken
ist für jeden Naturfreund eine reiche Quelle des erlesensten
Genusses.=
=Bisher sind erschienen:=
_=Physiolog. Histologie des Menschen- u. Säugetierkörpers= und
=Anatomie und Entwicklungsgeschichte der Phanerogamen=._
Jedes Werk liegt in 10 Lieferungen abgeschlossen vor und kostet
Herbst 1919 mit 10 Textheften und 100 Präparaten einschließlich
aller Teuerungszuschläge M 220.—; werden nur einzelne Lieferungen
bezogen, so werden sie mit je M 24.— berechnet.
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Aus dem unerschöpflichen Reichtum der =Welt der Einzeller= bringen
die
Mikrokosmos-Präparat-Reihen
in bisher 40 Zusammenstellungen eine Fülle reichhaltigen
Beobachtungsmaterials in gebrauchsfertigen Präparaten von =Grün-,
Zier-= und =Spaltalgen, Diatomeen, Foraminiferen, Radiolarien,
Pilzen=, von =Plankton= aus Meer- und Süßwasser, =Kalk- und
Kieselkörpern= der Korallen, Holothurien usw., von =Bakterien,
Holzschnitten= u.v.a.m.
Man verlange ausführliche Verzeichnisse von der =Geschäftsstelle
des „Mikrokosmos” in Stuttgart= Pfizerstraße 5
=Naturwissenschaftliche Bildung ist die Forderung des Tages!=
* * * * *
Zum Beitritt in den „Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde”, laden
wir
=alle Naturfreunde=
jedes Standes sowie alle _Schulen, Volksbüchereien, Vereine usw._
ein. — Außer dem geringen
=_Halbjahresbeitrag von nur M 4.80_=
(beim Bezug durch die Post Porto besonders)
erwachsen dem Mitgliede =keinerlei= Verpflichtungen; dagegen werden
ihm folgende _großen Vorteile_ geboten:
Die Mitglieder erhalten laut § 5 der Satzung als Gegenleistung für
ihren Jahresbeitrag im Jahre 1920 =kostenlos=:
=I. Die Monatsschrift Kosmos, Handweiser für Naturfreunde.=
Reich bebildert. Preis für Nichtmitglieder M 5.—.
=II. Die ordentlichen Veröffentlichungen.= _4 Buchbeilagen._
Nichtmitglieder zahlen den Einzelpreis von M 1.50 für jeden Band
geheftet.
=Dr. Fischer-Defoy, Gesundheitliche Gefahren im Hause.=
=R. H. Francé, Biotechnik.=
=Hanns Günther, Wellentelegraphie.=
=Dr. Kurt Floericke, Schnecken und Muscheln.=
=III. Vergünstigungen beim Bezuge von hervorragenden
naturwissenschaftlichen Werken= (siehe nächste Seite).
=Jedermann kann jederzeit Mitglied werden.=
=Bereits Erschienenes wird nachgeliefert.=
=Die ordentlichen Veröffentlichungen=
früherer Jahre erhalten Mitglieder, solange vorrätig, zu
~Ausnahmepreisen~:
=1. Gruppe 1904-1909.= (~Handweiser vergriffen.~) Jeder Jahrgang
geheftet M 5.20, gebunden M 8.40. Alle 6 Jahrgänge auf einmal
bezogen geheftet M 28.50, geb. M 46.—.
=1904= =Bölsche, W., Abstammung des Menschen. — Meyer, Dr. M. W.,
Weltuntergang. — Zell, Ist das Tier unvernünftig?= (Doppelband.) =—
Meyer, Dr. M. Wilh., Weltschöpfung.=
=1905= =Bölsche, W., Stammbaum der Tiere. — Francé, Sinnesleben der
Pflanzen. Zell, Dr. Th., Tierfabeln. — Teichmann, Dr. E., Leben und
Tod. — Meyer, Dr. M. W., Sonne und Sterne.=
=1906= =Francé, Liebesleben der Pflanzen. — Meyer, Dr. M. Wilh.,
Rätsel der Erdpole. — Zell, Dr. Th., Streifzüge durch die Tierwelt.
— Bölsche, W., Im Steinkohlenwald. — Ament, Dr. W., Die Seele des
Kindes.=
=1907= =Francé, Streifzüge im Wassertropfen. — Zell, Dr. Th.,
Straußenpolitik. — Meyer, Dr. M. W., Kometen und Meteore. —
Teichmann, Fortpflanzung u. Zeugung. — Floericke, Dr. K., Die Vögel
des deutschen Waldes.=
=1908= =Meyer, Dr. M. W., Erdbeben u. Vulkane. — Teichmann, Dr. E.,
Die Vererbung. — Sajó, Krieg und Frieden im Ameisenstaat. — Dekker,
Naturgeschichte des Kindes. — Floericke, Dr. K. Säugetiere des
deutsch. Waldes.=
=1909= =Francé, Bilder aus dem Leben des Waldes. — Meyer, Dr. M.
Wilh., Der Mond. — Sajó, Prof. K., Die Honigbiene. — Floericke,
Kriechtiere und Lurche Deutschlands. — Bölsche, W., Der Mensch in
der Tertiärzeit.=
=2. Gruppe 1910-1914.= Handweiser und Buchbeilage geheftet je M
7.20. Alles gebunden je M. 12.80. Alle 5 Jahrgänge auf einmal
bezogen geheftet M 32.50, geb. M 58.50.
=1910= =Koelsch, Pflanzen zwischen Dorf und Trist. — Dekker, Fühlen
und Hören. — Meyer, Dr. M. W., Welt der Planeten. — Floericke,
Säugetiere fremder Länder. — Weule, Kultur der Kulturlosen.=
=1911= =Koelsch, Durch Heide und Moor. — Dekker, Sehen, Riechen und
Schmecken. — Bölsche, Der Mensch der Pfahlbauzeit. — Floericke,
Vögel fremder Länder. — Weule, Kulturelemente der Menschheit.=
=1912= =Gibson-Günther, Was ist Elektrizität? — Dannemann, Wie
unser Weltbild entstand. — Floericke, Fremde Kriechtiere und
Lurche. — Weule, Die Urgesellschaft u. ihre Lebensfürsorge. —
Koelsch, Würger i. Pflanzenreich.=
=1913= =Bölsche, Festländer und Meere. — Floericke, Einheimische
Fische. — Koelsch, Der blühende See. — Zart, Bausteine des
Weltalls. — Dekker, Vom sieghaften Zellenstaat.=
=1914= =Bölsche, Wilh., Tierwanderungen in der Urwelt. — Floericke,
Dr. Kurt, Meeresfische. — Lipschütz, Dr. A., Warum wir sterben. —
Kahn, Dr. Fritz, Die Milchstraße. — Nagel, Dr. Osk., Romantik der
Chemie.=
=3. Gruppe 1915-1918.= Handweiser und Buchbeilagen geheftet je M
7.20. Alles gebunden je M 12.80. Alle 4 Jahrgänge auf einmal
bezogen geheftet M 26.50, gebunden M 48.—.
=1915= =Bölsche, Wilh., Der Mensch der Zukunft. — Floericke, Dr.
K., Gepanzerte Ritter. — Weule, Prof. Dr. K., Vom Kerbstock zum
Alphabet. — Müller, A. L., Gedächtnis u. seine Pflege. — Besser,
H., Raubwild u. Dickhäuter.=
=1916= =Bölsche, Stammbaum der Insekten. — Dekker, Dr., Heilen und
Helfen. — Floericke, Dr., Bulgarien. — Weule, Krieg in den Tiefen
der Menschheit= (Doppelband)=.=
=1917= =Besser, Natur- und Jagdstudien in Deutsch-Ostafrika. —
Floericke, Dr., Plagegeister. — Hasterlik, Dr., Speise und Trank. —
Bölsche, Schutz- und Trutzbündnisse in der Natur.=
=1918= =Floericke, Forscherfahrt in Feindesland. — Fischer-Defoy,
Schlafen und Träumen. — Kurtz, Zwischen Keller und Dach. — Dr.
Hasterlik, Von Reiz- und Rauschmitteln.=
Alle Jahrgänge auf einmal bezogen (lt. obiger Aufstellung) liefern
wir an Mitglieder zum ermäßigten Preis von nur M 79.50 alles
geheftet (Preis für Nichtmitglieder M 150.—), alles gebunden für M
136.50 (für Nichtmitglieder M 250.90).
[Illustration: Der Mäusebussard, ein geschützter Raubvogel.]
_Bücherzettel._
An die Buchhandlung
von ............................................
..................................
----------------------------------
..................................
=Beitrittserklärung.=
Senden Sie diese Karte an Ihre Sortimentsbuchhandlung. =Nur wenn
dieser Bezugsweg auf Schwierigkeiten stößt=, belieben Sie sich
unmittelbar an die Geschäftsstelle des Kosmos, Stuttgart,
Pfizerstr. 5, zu wenden.
Der Unterzeichnete tritt dem Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde,
Stuttgart, bei, ersucht um seine Mitgliedskarte und erhält jeweils
nach Erscheinen kostenlos:
=Jahrgang 1919, Kriegsausgabe:=
Halbjahresbeitrag M 4,80, dazu durch den Buchhandel 10 Pf.
Bestellgeld, etwaige Postgebühr besonders, zahlbar am Anfang des
Halbjahres. Es wird dafür jährlich geliefert:
=^I.^ Kosmos-Handweiser für Naturfreunde=
Erscheint 12mal im Jahr
=^II.^ 4 ordentliche Veröffentlichungen 1919=
Bölsche, Eiszeiten u. Klimawechsel. — Dr. Floericke, Spinnen und
Spinnenleben. — Dr. Fr. Kahn, Die Zelle. — Th. Zell, Neue
Tierbeobachtungen.
_Aenderungen und Reihenfolge vorbehalten._
Ort, Name und genaue Adresse: ..........................
........................................................
[Illustration: =Kopftrophäe der Dayak.=]
=Wenn gebunden gewünscht, hier anzustreichen=
Ich wünsche die Ordentlichen Veröffentlichungen 1919 gebunden
(Ausgabe B) zu erhalten gegen einen Aufschlag von 80 Pfennig für
den Band.