In den Tagen der Gefahr dienen die Wanderzellen ihrem Vaterland als ein

erprobtes Kampfheer von gewaltiger Schlagkraft.

Durch eine Schnittwunde der Haut wurde die Grenze des Reiches

durchbrochen. Feinde des Staates, Bakterien, sind durch die Bresche in

den Festungsgürtel eingedrungen. Sie morden die Zellen der Grenzwacht,

besetzen die Ufer der Adern und mästen sich an dem rot fließenden Gold

des Blutes und den warmen Nahrungssäften der vielverzweigten

Lymphkanäle. Die Signalstationen der Haut senden Schmerzdepeschen an das

Ministerium der Empfindung. Die Wunde brennt und pocht wie das Tickwerk

eines läutenden Alarmapparates. Das Ministerium verkündet die

Mobilmachung, und eine in des Wortes wahrstem Sinne fieberhafte

Tätigkeit bemächtigt sich des ganzen Staates. In allen Werkstätten

beginnt die Herstellung des Kriegsmaterials. Alle Essen werden geschürt,

in allen chemischen Drüsenfabriken werden Abwehrstoffe hergestellt, das

Herz schlägt schneller, die Lunge atmet hastig, um die Sauerstoffzufuhr

zu erhöhen, durch die gesteigerten Verbrennungen in allen Arsenalen und

Hochöfen, durch die vermehrte Reibung des rascher strömenden Blutes

steigt die Innenwärme über das gewöhnliche Maß, das flammende Signal des

Krieges im Zellenstaat leuchtet empor: das Fieber. Dem Übermaß der Wärme

zu steuern und die gewaltig anschwellenden Massen giftiger Schlacken aus

allen Betrieben zu entfernen, pumpen die Drüsen der Haut wahre Ströme

schlackenbeladenen Schweißes aus dem Organismus. Aller Außenhandel wird

gesperrt. Die Einfuhr liegt lahm: es fehlt der Appetit. Die Ausfuhr ist

unterbrochen: der Darm ist träge. Das Gehirn erhält nur wenig Blut: der

Kranke ist schläfrig und matt, das geistige Leben muß ruhen. ^Inter arma

silent artes.^

Während so in allen Werken mit Hochdruck die Waffen geschmiedet werden,

gehen Mobilisation und Aufmarsch der Armeen vonstatten. In allen

Landesteilen werden die Zellsoldaten ausgehoben. Die Riesenkaserne Milz

schwillt an, ruft Seitenstechen des Fiebernden hervor. In den

Rekrutendepots des Knochenmarks werden die neuen Soldaten ausgehoben,

das Mark wird zellenreich und füllt die Knochen, daß der Kranke eine

bleierne Schwere in allen Gliedern verspürt. Die Zellbesatzungen der

Lymphdrüsen in der Umgebung des angegriffenen Platzes verstärken sich:

die Drüsen schwellen an und schmerzen. Um die Heere der Wanderzellen aus

dem Innern des Landes an den Kriegsschauplatz zu befördern, öffnen sich

die Blutkanäle und Lymphstraßen, die zum Kampfplatz führen: das

verletzte Glied wird blutvoll, rot und heiß: es entzündet sich.

Am Kampfplatz angekommen, wandern die Zellsoldaten durch die feinen

Lücken der Adern aus dem Blute heraus und eilen dem Feinde entgegen. Von

ihren Legionen erfüllt, schwillt das Gewebe. Und nun entspinnt sich

unter dem Bilde der Entzündung ein Kampf, der an Strategie der

allgemeinen Führung wie an spannungsreichen Einzelheiten den

Völkerschlachten der Menschenkriege nicht nachsteht.

Mit allen Mitteln und Waffen vollzieht sich der Kampf Masse gegen Masse

und Mann gegen Mann. Infanteristen greifen die Feinde an. Die einen

gehen gegen ihre Gegner los, überfließen sie wie Amöben die Algen und

fressen sie. Andere opfern heldenhaft ihr Leben dem Wohl des

Vaterlandes, indem sie sich mit den Leibern ihrer Feinde füllen und dann

von ihnen und ihren Giften vernichtet mit ihnen sterben. Wieder andere

erzeugen Gifte in sich und spritzen sie aus über ihre Gegner, die ihm zu

Haufen erliegen wie die Menschen den Dämpfen giftiger Gase (Abb. 23,

Tafel ^VIII^).

Währenddes sind die Pioniere in den rückwärtigen Linien beschäftigt

Stellungen zu bauen, Dämme, Barrikaden aufzuschichten, daß der Feind

nicht durchbreche, wenn er die Übermacht gewinnen sollte im Kampf,

Anmarschstraßen zu bahnen für die aufmarschierenden Armeen und eine

freie Bahn zu schaffen, durch die man den geschlagenen Feind aus dem

Reiche vertreiben könne. Wie im Menschenkriege fallen auch hier die vom

Unglück betroffenen Bewohner des Kriegsgebietes den rauhen

Notwendigkeiten der Strategie zum Opfer. Ihre Häuser werden zerstört,

sie selbst getötet oder vertrieben. Unbarmherzig für sie, aber wohltätig

für die Gesamtheit ebnen die Pioniere unermüdlich das Gelände, indem sie

es durch ätzende Verdauungssäfte zerstören, bis die ganze Wundgegend

flüssig wird, und eines Tages bricht die Gasse nach außen durch, und der

große strategische Zweck ist erreicht: als Eiter werden die Leichen der

erlegenen Zellsoldaten und mit ihnen Myriaden lebender und toter

Bazillen, werden alle zersetzenden Säfte und Leichengifte, wird das

ganze Schlachtfeld mit seinen Trümmern und Fetzen ausgestoßen — eine

Erlösung für den von den Giften und Fiebern, den Schmerzen und Schrecken

des Zellenkampfes gepeinigten Kranken. Wie ein Land nach einer großen

Vertreibungsschlacht des eingefallenen Feindes atmet er auf.

Aber noch ist der Krieg nicht entschieden; nur eine Schlacht ist

gewonnen. Noch wochenlang kann sich der Kampf auf der Walstatt der

eiternden Wunde hinziehen. Wie im Völkerleben gibt es ungestüm geführte,

kurze Schlachtenkriege mit rasch erweichenden Wunden, brennendem Fieber,

rasenden Schmerzen und baldiger Erlösung; gibt es langsam und

schleichend sich hinziehende Dauerkriege ohne stürmische Kämpfe, die mit

den Mitteln der Blockade durch Unterbindung der Nahrungseinfuhr und

Handelsausfuhr, durch Appetitlosigkeit und Darmverhaltung, durch

langsamen Knochenfraß an den Markfinanzen des Reiches, durch Verbrauch

der Fettbestände des Reichshaushaltes, durch Auszehrung und schließlich

durch Erschöpfung der Nervenregierung unter dem Einfluß der

schleichenden Gifte bis zur Entscheidung ausgefochten werden. Siegen die

Heere und Kräfte des Zellenstaates, so endet der Kampf mit der

Vertreibung der Bakterien. Das verwüstete Schlachtfeld wird von den

Pionieren durch Aufbau von Narbengewebe wiederhergestellt. Siegen aber

die eingedrungenen Bakterien, so geht entweder dem Zellenstaat die vom

Feind besetzte Provinz verloren: das Glied stirbt ab; oder die Heere der

Gegner brechen siegreich in die verteidigten Dämme der Blutbahn ein und

überschwemmen das Reich wie einst die Hunnenheere Europa, und der

Zellenstaat findet unter der Fremdherrschaft der Bakterien durch

Blutvergiftung einen vorzeitigen Tod.

So lebt der Zellenstaat der 30 Billionen unseres Leibes. Wie im

Menschenstaat gibt es in ihm Volk und Regierung, Kasten und Berufe,

Rechte und Pflichten, Handel und Industrie, Wirtschafts- und

Geistesleben, Wehrmacht, Krieg und Frieden, Sieg und Niederlage. Wie im

Menschenstaat werden in ihm täglich Tausende geboren, sterben in ihm

täglich Tausende von Bürgern. Jeder einzelne lebt in ihm sein kleines

Einzelschicksal, ein schaffendes Glied in der Kette der Gesamtheit, der

Staat als Ganzes aber geht unbekümmert und erbarmungslos über ihn seinen

großen historischen Gang, der wie die Geschichte jeder Nation dieser

Erde nach allem Werden, Sein und Siegen zuletzt einmündet in das

unabwendbare allgemeine Endschicksal des Todes. Und die große Geschichte

dieses 30-Billionen-Staates von Zellen ist unser Leben.

_Ordentliche Veröffentlichungen des Kosmos (12 Hefte und 4

Buchbeilagen jährlich M 9.60, in Österreich-Ungarn nach Kurs) 1919,

Band ^IV^._

Für Österreich-Ungarn für Herausg. u. Red. verantwortlich Th. Reiß,

Wien ^III^.

[Illustration: Tafel 1.

Abb. 3. =Die Auflösung des menschlichen Körpers unter dem Mikroskop in

Zellen=, demonstriert an einem Stück Rückenmark. ^a)^ in natürlicher

Größe, ^b)^ bei 10facher, ^c)^ 100facher, ^d)^ 1000facher, ^e)^

2000facher Vergrößerung. Rechts unten sind die natürlichen Maße der

abgebildeten Teile wiedergegeben. ^d^ und ^e^ sind 2 verschiedene

Nervenzellen und mit freiem Auge fast unsichtbar.]

[Illustration: Tafel 2.

Abb. 4.

Abb. 6.

Abb. 4. =Der Bau des Plasmas= nach: ^a)^ Altmanns Körnertheorie; ^b)^

Flemmings Fadentheorie; ^c)^ Künstlers Mosaiktheorie; ^d)^ Fayods

Spiraltheorie; ^e)^ Bütschlis Schaumtheorie.

Abb. 6. =Amöbe= in: ^a)^ Ruhe; ^b)^ Bewegung; ^c)^ Ernährung; ^d)^

Fortpflanzung.]

[Illustration: Tafel 3.

Abb. 8.

Abb. 9.

Abb. 10.

Abb. 8. =Pflanzenzelle.= Abb. 9. =Tierzelle.= Abb. 10. =Durchschnitt

durch eine menschliche Zelle.=]

[Illustration: Tafel 4.

Abb. 11.

Abb. 12.

Abb. 13.

Abb. 11. =Drüsenzelle.= ^a)^ in Ruhe; ^b)^ zu Beginn ^c)^ auf der Höhe

der Drüsentätigkeit.

Abb. 12. =Nervenzelle.= ^a)^ des Morgens in ausgeruhtem, ^b)^ des Abends

in erschöpftem, ^c)^ in erstorbenem Zustand.

Abb. 13. =Pigmentkörner in der Netzhaut des Auges.= ^a)^ im Dunkeln (die

Pigmentkörner liegen am Grund der Zelle); ^b)^ im Licht (die

Pigmentkörner sind zum Schutz der Sehzellen hinaufgewandert.)]

[Illustration: Tafel 5.

Abb. 16.

Abb. 14.

Abb. 15.

Abb. 18.

Abb. 14. =Wimperzelle mit Reizkörnersystem= (unt. Ben. einer Abb. aus

Schneider, vergl. Histologie.)

Abb. 15. =Schema des Zentralkörpers= in sehr starker Vergrößerung.

Abb. 16. =Der feinere Bau des Zellkerns= bei mehr als 1000facher

Vergrößerung (4 Abb. aus Heidenhain, Plasma und Zelle.)

Abb. 18. =Künstliche Zellteilungsfigur= nach Leduc.]

[Illustration: Tafel 6.

Abb. 17. =Die Teilung der Zelle.=]

[Illustration: Tafel 7.

Abb. 22^a^.

Abb. 22^d^.

Abb. 22. =Die 4 Stufen der Zellgemeinschaft.= ^a)^ Zeitweiliger Verband

von Amöben durch Zusammenfließen; ^b)^ Offene Kolonie durch gemeinsamen

Wohnsitz (Glockentierchen) siehe Textabbildung S. 56; ^c)^ Geschlossene

Kolonie durch auflösbare Kugelgemeinschaft von Wimperzellen (Norwegische

Flimmerkugel) siehe Textabbildung S. 57; ^d)^ Organismusbildung durch

untrennbare Verwachsung und Arbeitsteilung von Wimperzellen (Volvox).]

[Illustration: Tafel 8.

Abb. 23. =Kampf im Zellenstaat= zwischen eindringenden Bakterien und

verteidigenden Wanderzellen.]

Inhaltsverzeichnis.

Albino 32

Altmann 17

Aminosäuren 12

Ammoniak 12

Amöben 13, 20 ff., 37, 55

Brücke 28

Bütschli 18

Chlorophyllkörner 29

Chromatin 35, 38 ff.

Chromatinschleifen 39 ff.

Dextrine 12

Drüsenkörner 30

Ehrenberg 56

Einzeller 55

Eiweiß 12, 14

Fadentheorie 17

Fayod 17

Fette 12

Flemming 17

Flüssige Kristalle 47

Glockentierchen 56

Granula 29

Granulatheorie 17

Haeckel 57

Hooke 5

Kern s. Zellkern

Kohlenhydrate 12

Kohlenstoff 11

Körnertheorie 17

Künstler 17

Kürbiszelle 29

Leberzelle 50 ff.

Leduc 40

Lehmann 47

Leukozyt 64 ff.

Lohblüte 14, 56

Micrographia 5

Mosaiktheorie 17

Naegeli 17

Nervenkörner 31

Norwegische Flimmerkugel 57

Ölseifenschaum 18, 19

Pflanzenzelle 23, 24

Pflüger 17

Phosphorfette 12

Pigmentkörner 31

Plasma

Aggregatzustand 16

Chemische Zusammensetzung 13, 14, 18

Körner im Plasma 29 ff.

Struktur 15, 18, 28

Theorien 17, 18

Reizkörner 33

Rhumbler 49

Schaumtheorie 18, 19

Schleiden 7

Schwamm 7

Speicherkörner 30

Stärke 12

Tierzelle 23

Traube 46

Volvox 58, 59

Vorticella 56

Wabentheorie 18, 19

Wanderzellen 64 ff.

Zelle

Chem. Leistung 50 ff.

„ Zusammensetzung 14

Definition 13, 28

Entdeckung 5

Entstehung 10

Färbung 21

Größe 27

Körner 29

Künstl. Zellen 46 ff.

Oberfläche 25 ff.

Organisation 22

Schaumstruktur 26

Wand 22

Zahl der Zellen 26

Zusammensetzung des Körpers a. Zellen 8

Zellenstaat 51 ff.

Zellkern

Aufgaben 36

Entstehung 20, 21

Färbung 34

Kernkörper 35

Kernkörperchen 36

Struktur 35

Zellkolonien 56

Zellteilung 51 ff.

Zellulose 12, 23

Zentralkörper 22, 33 ff., 39 ff.

Zwiebelzelle 21

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Dr. Franz Sigmund= das Beste und Schönste geboten, was bisher an

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Naturfreund= ein unentbehrlicher Führer geworden, der es ganz

besonders auch dem =Laien-Mikroskopiker= ermöglicht, sich ohne

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und beschreibendem Text= den schwierigen Stoff anzueignen. =Das

Studium des verborgensten Naturgeschehens nach den Sigmund-Werken

ist für jeden Naturfreund eine reiche Quelle des erlesensten

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Zum Beitritt in den „Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde”, laden

wir

=alle Naturfreunde=

jedes Standes sowie alle _Schulen, Volksbüchereien, Vereine usw._

ein. — Außer dem geringen

=_Halbjahresbeitrag von nur M 4.80_=

(beim Bezug durch die Post Porto besonders)

erwachsen dem Mitgliede =keinerlei= Verpflichtungen; dagegen werden

ihm folgende _großen Vorteile_ geboten:

Die Mitglieder erhalten laut § 5 der Satzung als Gegenleistung für

ihren Jahresbeitrag im Jahre 1920 =kostenlos=:

=I. Die Monatsschrift Kosmos, Handweiser für Naturfreunde.=

Reich bebildert. Preis für Nichtmitglieder M 5.—.

=II. Die ordentlichen Veröffentlichungen.= _4 Buchbeilagen._

Nichtmitglieder zahlen den Einzelpreis von M 1.50 für jeden Band

geheftet.

=Dr. Fischer-Defoy, Gesundheitliche Gefahren im Hause.=

=R. H. Francé, Biotechnik.=

=Hanns Günther, Wellentelegraphie.=

=Dr. Kurt Floericke, Schnecken und Muscheln.=

=III. Vergünstigungen beim Bezuge von hervorragenden

naturwissenschaftlichen Werken= (siehe nächste Seite).

=Jedermann kann jederzeit Mitglied werden.=

=Bereits Erschienenes wird nachgeliefert.=

=Die ordentlichen Veröffentlichungen=

früherer Jahre erhalten Mitglieder, solange vorrätig, zu

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=1. Gruppe 1904-1909.= (~Handweiser vergriffen.~) Jeder Jahrgang

geheftet M 5.20, gebunden M 8.40. Alle 6 Jahrgänge auf einmal

bezogen geheftet M 28.50, geb. M 46.—.

=1904= =Bölsche, W., Abstammung des Menschen. — Meyer, Dr. M. W.,

Weltuntergang. — Zell, Ist das Tier unvernünftig?= (Doppelband.) =—

Meyer, Dr. M. Wilh., Weltschöpfung.=

=1905= =Bölsche, W., Stammbaum der Tiere. — Francé, Sinnesleben der

Pflanzen. Zell, Dr. Th., Tierfabeln. — Teichmann, Dr. E., Leben und

Tod. — Meyer, Dr. M. W., Sonne und Sterne.=

=1906= =Francé, Liebesleben der Pflanzen. — Meyer, Dr. M. Wilh.,

Rätsel der Erdpole. — Zell, Dr. Th., Streifzüge durch die Tierwelt.

— Bölsche, W., Im Steinkohlenwald. — Ament, Dr. W., Die Seele des

Kindes.=

=1907= =Francé, Streifzüge im Wassertropfen. — Zell, Dr. Th.,

Straußenpolitik. — Meyer, Dr. M. W., Kometen und Meteore. —

Teichmann, Fortpflanzung u. Zeugung. — Floericke, Dr. K., Die Vögel

des deutschen Waldes.=

=1908= =Meyer, Dr. M. W., Erdbeben u. Vulkane. — Teichmann, Dr. E.,

Die Vererbung. — Sajó, Krieg und Frieden im Ameisenstaat. — Dekker,

Naturgeschichte des Kindes. — Floericke, Dr. K. Säugetiere des

deutsch. Waldes.=

=1909= =Francé, Bilder aus dem Leben des Waldes. — Meyer, Dr. M.

Wilh., Der Mond. — Sajó, Prof. K., Die Honigbiene. — Floericke,

Kriechtiere und Lurche Deutschlands. — Bölsche, W., Der Mensch in

der Tertiärzeit.=

=2. Gruppe 1910-1914.= Handweiser und Buchbeilage geheftet je M

7.20. Alles gebunden je M. 12.80. Alle 5 Jahrgänge auf einmal

bezogen geheftet M 32.50, geb. M 58.50.

=1910= =Koelsch, Pflanzen zwischen Dorf und Trist. — Dekker, Fühlen

und Hören. — Meyer, Dr. M. W., Welt der Planeten. — Floericke,

Säugetiere fremder Länder. — Weule, Kultur der Kulturlosen.=

=1911= =Koelsch, Durch Heide und Moor. — Dekker, Sehen, Riechen und

Schmecken. — Bölsche, Der Mensch der Pfahlbauzeit. — Floericke,

Vögel fremder Länder. — Weule, Kulturelemente der Menschheit.=

=1912= =Gibson-Günther, Was ist Elektrizität? — Dannemann, Wie

unser Weltbild entstand. — Floericke, Fremde Kriechtiere und

Lurche. — Weule, Die Urgesellschaft u. ihre Lebensfürsorge. —

Koelsch, Würger i. Pflanzenreich.=

=1913= =Bölsche, Festländer und Meere. — Floericke, Einheimische

Fische. — Koelsch, Der blühende See. — Zart, Bausteine des

Weltalls. — Dekker, Vom sieghaften Zellenstaat.=

=1914= =Bölsche, Wilh., Tierwanderungen in der Urwelt. — Floericke,

Dr. Kurt, Meeresfische. — Lipschütz, Dr. A., Warum wir sterben. —

Kahn, Dr. Fritz, Die Milchstraße. — Nagel, Dr. Osk., Romantik der

Chemie.=

=3. Gruppe 1915-1918.= Handweiser und Buchbeilagen geheftet je M

7.20. Alles gebunden je M 12.80. Alle 4 Jahrgänge auf einmal

bezogen geheftet M 26.50, gebunden M 48.—.

=1915= =Bölsche, Wilh., Der Mensch der Zukunft. — Floericke, Dr.

K., Gepanzerte Ritter. — Weule, Prof. Dr. K., Vom Kerbstock zum

Alphabet. — Müller, A. L., Gedächtnis u. seine Pflege. — Besser,

H., Raubwild u. Dickhäuter.=

=1916= =Bölsche, Stammbaum der Insekten. — Dekker, Dr., Heilen und

Helfen. — Floericke, Dr., Bulgarien. — Weule, Krieg in den Tiefen

der Menschheit= (Doppelband)=.=

=1917= =Besser, Natur- und Jagdstudien in Deutsch-Ostafrika. —

Floericke, Dr., Plagegeister. — Hasterlik, Dr., Speise und Trank. —

Bölsche, Schutz- und Trutzbündnisse in der Natur.=

=1918= =Floericke, Forscherfahrt in Feindesland. — Fischer-Defoy,

Schlafen und Träumen. — Kurtz, Zwischen Keller und Dach. — Dr.

Hasterlik, Von Reiz- und Rauschmitteln.=

Alle Jahrgänge auf einmal bezogen (lt. obiger Aufstellung) liefern

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136.50 (für Nichtmitglieder M 250.90).

[Illustration: Der Mäusebussard, ein geschützter Raubvogel.]

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=Beitrittserklärung.=

Senden Sie diese Karte an Ihre Sortimentsbuchhandlung. =Nur wenn

dieser Bezugsweg auf Schwierigkeiten stößt=, belieben Sie sich

unmittelbar an die Geschäftsstelle des Kosmos, Stuttgart,

Pfizerstr. 5, zu wenden.

Der Unterzeichnete tritt dem Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde,

Stuttgart, bei, ersucht um seine Mitgliedskarte und erhält jeweils

nach Erscheinen kostenlos:

=Jahrgang 1919, Kriegsausgabe:=

Halbjahresbeitrag M 4,80, dazu durch den Buchhandel 10 Pf.

Bestellgeld, etwaige Postgebühr besonders, zahlbar am Anfang des

Halbjahres. Es wird dafür jährlich geliefert:

=^I.^ Kosmos-Handweiser für Naturfreunde=

Erscheint 12mal im Jahr

=^II.^ 4 ordentliche Veröffentlichungen 1919=

Bölsche, Eiszeiten u. Klimawechsel. — Dr. Floericke, Spinnen und

Spinnenleben. — Dr. Fr. Kahn, Die Zelle. — Th. Zell, Neue

Tierbeobachtungen.

_Aenderungen und Reihenfolge vorbehalten._

Ort, Name und genaue Adresse: ..........................

........................................................

[Illustration: =Kopftrophäe der Dayak.=]

=Wenn gebunden gewünscht, hier anzustreichen=

Ich wünsche die Ordentlichen Veröffentlichungen 1919 gebunden

(Ausgabe B) zu erhalten gegen einen Aufschlag von 80 Pfennig für

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Die Zelle · 第 6 / 6 段