Fasanenbastart,
welchen +Büffon+ =Cocquar= nennet, hat +Frisch+ den Namen Hühnerfasan
gegeben, welches schon seinen Ursprung andeutet. Er wird nicht nur
von dem Fasanhahn und der Hofhenne, sondern auch von Fasanhühnern
und dem Hofhahn gezogen. Die Vorsicht, die man beobachten muß, ist
bereits angezeigt worden. In Deutschland ist diese Zucht zwar nicht
ungewöhnlich, aber man will ihr keinen grosen Nutzen zugestehen,
weil man unter den Bastarteyern viele bekommt, die nichts taugen
und die Bastarte weder brüten noch hecken. Nur bildet man sich ein,
das ihr Fleisch niedlicher, als ächter Fasanen ihres, schmecke. Der
Fasanenbastart stellt gemeiniglich die Gattung des Fasans durch seinen
rothen Zirkel um die Augen und seinen langen Schwanz vor, er nähert
sich aber dem gemeinen Hahn durch die gemeinen und dunkeln Farben
seines Gefieders, welches viel mehr oder weniger Dunkelgraues hat. Er
ist auch kleiner, als der ächte Fasan.
Genug von dem in Europa einheimisch gewordenen Fasan!
[Illustration]