Der _Pont_ (Ponton). Bei den Pontons, die grösser sind, sind Vorder-
und Hinterteil erhöht, um die Überfahrt zu erleichtern. Das Vorder-
und das Hinterteil, die breit und flach sind, haben einen beweglichen
Teil, der «Koebrug» (Kuhbrücke) genannt wird, um das Einschiffen
der Wagen, der Pferde und des Rindviehes zu erleichtern. Diese
beweglichen Vorbrücken oder Kuhbrücken werden durch zwei Hebel auf- und
niederbewegt, die zu beiden Seiten befestigt und mit Gegengewichten
versehen sind. Die Vorbrücke, die sich dagegenlehnt, erhebt sich ein
wenig über die Horizontale. Nun stellt man den Hebel fest. Nach der
Überfahrt über den Fluss lässt man die Vorbrücke hinunter; sie legt
sich dann gegen die Zufahrtrampe. Die Schrägstellung der Vorbrücke darf
nicht zu stark sein; andrerseits darf dies bewegliche Stück auch nicht
zu lang sein; sonst ist es nicht mehr leicht zu handhaben.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass zu einer guten Zufahrtrampe ein
bestimmtes Verhältnis zwischen der Neigung dieser Rampe, der Länge der
beweglichen Vorbrücke und dem Tiefgang der Fähre bestehen muss. Im
allgemeinen beträgt bei den gewöhnlichen Pontons die günstigste Neigung
der Rampe ⅛.
Eine geringere Neigung bewirkt, dass die Neigung der beweglichen
Vorbrücke zu gross wird; eine stärkere, die eine horizontalere
Lage dieses letzteren Teiles ermöglichen würde, würde dagegen die
Zufahrtrampe für den Wagenverkehr schwierig machen.