Emmas hochfliegende Pläne waren nicht in Erfüllung gegangen. Ihr
Mann war noch nichts mehr als Parteisekretär .... Sie hatte keine
politische Bildung, aber ihr weibliches Feingefühl sagte ihr, daß die
gemäßigte Partei der Roten die überwiegende Zahl der Arbeiter hinter
sich habe und damit die größere Aussicht, sich im Besitz der Macht
zu behaupten. Auf ihren Rat und ihr Drängen schloß Lüdicke sich den
Mehrheitssozialisten an. Sie fühlte sich in dem modernen Babel, wie sie
es von ihrer Mutter hatte nennen hören, nicht behaglich. Sie mußte sich
mit zwei möblierten Zimmern begnügen und gemeinsam mit einer nicht sehr
friedfertigen Genossin die Küche benutzen.
Das ging ihr wider den Strich. Und als an ihren Mann die Frage
herantrat, ob er im Dienste der Partei nach Magdeburg oder nach
Ostpreußen gehen wollte, bestimmte sie ihn ohne große Mühe, sich für
ihre Heimat zu entscheiden. Ihre Möbel standen noch zu Hause auf dem
Speicher. Da wurde die teuere Fracht gespart. Sie fuhr schon einige
Tage voraus, und es gelang ihr auch, in der Kreisstadt eine Wohnung von
fünf Zimmern zu bekommen, von denen sie eins ihrem Manne als Amtsstube
abtreten mußte.
Als sie sich eingerichtet hatten, kamen die jungen Gatten nach
Schwentainen zum Besuch. Daß Lotte im Hause war, wußte sie. Das war
aller Voraussicht nach ihre zukünftige Schwägerin und Emma behandelte
sie sehr freundlich, denn die wirtschaftliche Verbindung mit einem
großen Bauernhof war damals eine nicht zu verachtende Sache. Es
wunderte sie nur, daß sie zwischen Franz und Lotte nichts entdeckte,
was auf ein stilles Einvernehmen schließen ließ. Lotte blieb sich
in ihrer stillen Freundlichkeit immer gleich. Und sie zog sich mit
deutlicher Absicht zurück, wenn die Familie beisammen war. Sie hatte
immer etwas in der Küche und in der Wirtschaft zu tun. Franz schien es
nicht zu merken, sondern ganz in der Ordnung zu finden.
Eines Tages kam der Pfarrer zum Kaffee zu Besuch. Er hatte schon etwas
verlauten hören, daß der Führer der Roten im Kreise, der Schwager
Rosumeks, ein ganz umgänglicher, vernünftiger Mann sei, und begab sich
zu ihm, um sich mit ihm auseinanderzusetzen. Vom ersten Augenblick an
empfanden die beiden hochgewachsenen Männer, als sie sich die Hände zur
Begrüßung reichten, etwas wie Vertrauen zueinander, obwohl sie doch auf
einem so verschiedenen Standpunkt standen.
„Ich habe mich in die Höhle des Löwen gewagt,“ begann der Pastor
lachend, „um mich mit Ihnen über die Stellung Ihrer Partei zur
Abstimmung ins Benehmen zu setzen. Finde ich einen Gegner oder einen
Bundesgenossen?“
„Das wird sich finden, Herr Pastor, wenn wir uns erst einmal auf
den Zahn gefühlt haben“, erwiderte Lüdicke lachend. „Ich halte es
für selbstverständlich, daß jeder Deutsche, welcher Partei er auch
angehören mag, sich einer weiteren Zerstückelung seines Vaterlandes mit
allen Kräften widersetzen muß.“
„Das ist ein mannhaftes Wort, für das ich Ihnen Dank sage“, rief der
Pastor freudig aus.
„Ich wüßte nicht, weshalb Sie gerade mir dafür danken. Es wird
Ihnen doch erklärlich sein, daß mir mein Standpunkt vom Interesse
der arbeitenden Klassen diktiert wird. Und das gebietet mir, die
Besetzung Ostpreußens durch die Polen für das größte Unglück zu
halten. Ich kenne die wahren Polen. Ich habe vor dem Kriege drei Jahre
in Lodz gearbeitet. Nur ein kleiner Teil der polnischen Arbeiter war
vernünftigen Ideen zugänglich. Die meisten liefen hinter ihren Herren
Schlachzizen her und träumten von der Wiedererstehung ihres Landes als
Staat.“ Er hob die Stimme. „Es war die allergrößte Dummheit, die von
unserer alten Regierung während des Krieges begangen werden konnte, den
Polen die Selbständigkeit zu versprechen.“ ...
„Das haben Sie mir aus der Seele gesprochen“, warf der Pastor ein.
„Jetzt ernten wir den Dank dafür. Und wir Arbeiter würden den größten
Schaden haben, wenn wir unter polnische Herrschaft kommen. Die ganzen
Wohltaten der sozialen Gesetzgebung würden von den Polen zertrümmert
werden, die Löhne würden mit Gewalt herabgedrückt und die Arbeiter zu
Sklaven gemacht werden.“
„Ich denke, wir haben auch noch andere Kulturgüter zu verteidigen“,
meinte der Pfarrer. „Unsere Volksbildung, die führende Stellung unserer
Wissenschaft und unsere vorbildliche Landwirtschaft, alles würde
von den Polen in Trümmer geschlagen werden. Schlagen Sie ein, Herr
Lüdicke, wir wollen in der Heimatbewegung Schulter an Schulter kämpfen.“
Lächelnd reichte ihm Lüdicke die Hand. „Nur mit der Heimatbewegung bin
ich nicht ganz einverstanden.“
„Weshalb denn nicht? Geht es Ihnen gegen den Strich, daß wir die
Heimatliebe als die treibende Kraft für die Abstimmung zu entfachen
suchen? Womit wollen wir denn die Abstimmungsberechtigten im Reich, die
sich dort eine Existenz gegründet haben, zum Eintreten für die Heimat
bewegen?“
„Darin haben Sie Recht ... ich fürchte nur, daß sich dahinter
nationalistische Zwecke verbergen, die letzten Endes den Rechtsparteien
dienstbar gemacht werden.“
„Das ist beim Heimatdienst völlig ausgeschlossen. Wenn er einen
Nebenzweck verfolgt, dann ist es der, durch Unterhaltung und Belehrung
die Volksbildung zu heben. Und das ist, wie ich zu wissen glaube,
ein Ziel, das auch Ihre Partei verfolgt. Ich meine, sie tut gut,
ihre Anhänger nicht von dem Heimatverein fernzuhalten, sondern
hineinzuschicken. Damit gewinnen Sie doch die Kontrolle darüber, was
in den Vereinen geschieht.“
„Der Gedanke läßt sich hören“, erwiderte Lüdicke bedächtig. „Ich kann
jedoch allein nicht darüber entscheiden.“
Es wurde noch viel an dem Nachmittag gesprochen, auch über Politik,
aber ruhig, in versöhnlicher Form, wie es zwischen Gegnern, die sich
achten, üblich ist. Der Pastor schied mit kräftigem Händedruck und
dem Versprechen, bald wieder zu einem Plauderstündchen zu erscheinen.
Die Frauen hatten schweigend zugehört, nur Franz hatte ab und zu eine
Bemerkung dazwischen geworfen. Er mußte es erst in sich verarbeiten,
daß sein Schwager die Arbeit für die Abstimmung als seine Hauptaufgabe
ansah.
Allmählich hatte sich zwischen ihm und seinem Franzel ein innigeres
Verhältnis angebahnt. Er nahm auf Lottes Anraten den Kleinen mit sich
aufs Feld und ließ ihn auf den Ackerpferden reiten. Das bereitete ihm
das größte Vergnügen, noch mehr als die Peitsche, mit der man wirklich
knallen konnte. Er wurde gesprächig und plauderte lebhaft. Und sein
zweites Wort war immer: „Tante Lotte.“
Eines Tages plapperte der Bub: „Väterchen, Tante Lotte erzählt mir
immer von einem toten Mütterchen. Weshalb habe ich keine lebendige
Mutter?“
„Weil dein Mütterchen gestorben ist.“
„Weshalb ist die Tante Lotte nicht mein Mütterchen?“
Darauf wußte der Vater keine Antwort. Aber er nahm den Jungen auf den
Schoß und herzte ihn. Die Frage blieb in ihm und wühlte in ihm. Sie
weckte alte Erinnerungen auf, die verblaßt waren. An den Albertus,
den sie ihm geschenkt. Und plötzlich stieg in ihm der Gedanke auf,
das ihr Herz womöglich ihm gehöre. Aber nein, sie ging ja so still
zurückhaltend neben ihm her. Aber weshalb hatte sie als blutjunges
Ding sich seines Jungen angenommen, weshalb hing sie mit solcher
Zärtlichkeit an ihm? War das bloß Menschenfreundlichkeit oder
Betätigung ihrer Mütterlichkeit? Nur Dankbarkeit gegen seine Eltern,
die sich ihrer angenommen hatten? ...
Als Lotte Franzel holen kam, um ihm sein Abendbrot zu geben und ihn zu
Bett zu bringen, hatte der Vater schon Augen dafür bekommen, daß sie
ein sehr hübsches, frisches Mädel wäre. Aber jetzt und auch für die
Folge hütete er seine Augen, um ihr nicht zu verraten, wie sehr er sich
innerlich mit ihr beschäftigte. Und jetzt glaubte er auch, zu bemerken,
daß sich der junge Pfarrer für Lotte interessierte. Er fand durch die
geschäftlichen Beziehungen, die er zu ihr hatte, leicht einen Anlaß
herüberzukommen und mit ihr zu plaudern.
Mutter Rosumek war unter Lottes Pflege wieder frischer geworden. Aber
ab und zu hatte sie bedrohliche Anfälle von Herzschwäche, bei denen
auch die belebenden Baldriantropfen ihre Wirkung verfehlten. Nach solch
einem Anfall ließ sie Franz rufen und sagte ihm unter vier Augen: „Mein
lieber Junge, ich werde täglich schwächer. Du mußt mit meinem baldigen
Ende rechnen.“
„Aber Mutter, du bist doch frischer als wie ich nach Hause kam.“
„Das scheint bloß so, mein Sohn. Ich weiß doch am besten, wie es mit
mir steht. Ich habe noch eine Bitte an dich, die du mir erfüllen mußt,
ehe ich die Augen zumache.“
„Wenn es in meiner Macht steht, Mutter ...“
„Sie steht in deiner Macht,“ erwiderte die Mutter nachdrücklich, „du
sollst mir noch eine liebe Tochter ins Haus führen.“
Als er schwieg, fuhr sie fort: „Die Liesel ist doch nun schon vier
Jahre tot und du kannst sie nicht ewig betrauern. Und Lotte wird nicht
ewig dir die Wirtschaft führen. Wenn ich die Augen zumache, geht sie
fort. Was soll dann aus dir und Franzel werden?“
„Du hast Recht, Mutter, es gehört eine Frau auf den Hof. Weißt du eine
für mich?“
Die alte Frau lächelte. „Du gehst wohl mit Scheuklappen umher, mein
Sohn? Du willst doch vom Leben auch noch ein bißchen Glück haben.
Weshalb streckst du nicht die Hand aus und nimmst es dir?“
„Wen meinst du denn, Mutter?“, fragte er heuchlerisch, denn in ihm
wogte schon die Gewißheit.
„Ach, stell dich doch nicht so“, erwiderte die Mutter etwas unwillig.
„Das kann doch der Blinde mit dem Stock fühlen, daß Lotte dich lieb
hat, viel mehr, als du es verdienst, du Schlingel. Sie hat dich schon
geliebt, als du hinter der schönen Frau herliefst, sie hat dich
betrauert und deinen Jungen an ihr Herz genommen, nur aus Liebe zu dir,
nicht zu dem Mädel, das seine Mutter ist .... Schon aus Dankbarkeit
solltest du sie heiraten, um deinem Jungen die richtige Mutter zu
geben.“
„Ja, aber wenn sie mich ausschlägt?“
„Soll ich etwa den Freiwerber für dich spielen? Nun geh, du wirst jetzt
wissen, was du zu tun hast.“
In seliger Unruhe ging Franz aufs Feld. Würde sie ihm glauben, daß
er sie lieb hatte, mehr als er selbst gewußt? Wenn er nur zu ihr
etwas freundlicher gewesen wäre! Aber sie war ja auch so kühl und
förmlich und vermied es, ihm Gesellschaft zu leisten. Höchstens über
Wirtschaftssachen hatten sie manchmal ein Gespräch geführt.
Als er auf den Hof zurückkam, lief ihm sein Bub entgegen. Er nahm ihn
auf den Arm und trug ihn in das Haus.
„Väterchen,“ erzählte der Kleine, „der Herr Pastor ist hier gewesen
und hat mit der Tante Lotte gesprochen. Und nachher hat die Tante so
geweint, soviel und hat mich rausgeschickt.“
Wie ein Blitz schlug es vor Franz ein. Der Pastor hatte um Lotte
geworben und sie hatte ihm einen Korb gegeben? Den trefflichen Mann,
an dessen Seite sie ein geachtetes Leben führen würde, hatte sie
ausgeschlagen? In heftiger Erregung trat er in die gute Stube. Bei
seinem Eintritt erhob sich Lotte und wollte an ihm vorbei zur Tür
hinaus. Er faßte sie an der Hand. „Lotte, willst du mir eine Frage
beantworten? Ist es wahr, daß du den Pastor abgewiesen hast?“
Als sie darauf nur stumm nickte, trat er nahe an sie heran. Doch sein
Sohn kam ihm zuvor. Er schlang seine Arme um den Nacken der Tante und
zog sie mit aller Gewalt an sich heran. „Tante Lotte, du sollst meine
Mutter sein.“
„Ja, Lotte, ich bin eben auch mit dem Entschluß nach Hause gekommen,
mein Schicksal in deine Hände zu legen. Willst du mein liebes,
geliebtes Weib werden und meinem Jungen die Mutter?“
Sie sah ihn ernst an. „Franz, ich habe dich sehr lieb, aber ich gebe
keinem Mann die Hand, der nicht die Heimat liebt, der nicht fest zu ihr
steht, der nicht das Höchste ihr zu opfern bereit ist.“
In tiefer Bewegung schlang er den Arm um sie, und sie ließ es
geschehen. „Lotte, wenn es nur daran hängt, dann kannst du mit vollem
Vertrauen deine Hand in meine legen. Ich habe die Heimat immer im
Herzen getragen und werde für sie mit allen meinen Kräften einstehen.
Daß ich der neuen Zeit anhänge und von ihr Gutes für die Zukunft
unseres Volkes erhoffe, ist doch hoffentlich in deinen Augen kein
Makel. Sollte sich meine Ansicht als Irrtum erweisen, dann bin ich der
Erste, der sie von sich abtut. Bist du damit zufrieden?“
Zur rechten Zeit wand sich Franzel vom Arm seines Vaters auf die
Erde, lief in die Wohnstube und rief: „Ohma, ich habe ein lebendiges
Mütterchen. Tante Lotte ist meine Mutter.“ Vertrauensvoll legte Lotte
den Kopf auf die Schulter des geliebten Mannes. Hand in Hand traten sie
nach einer Weile herein, knieten vor der Mutter nieder und baten um
ihren Segen.
Lotte verließ am nächsten Morgen das Haus und ging zu entfernten
Verwandten, während Franz mit der größten Beschleunigung die Hochzeit
rüstete. Sie fand in aller Stille statt, der Pastor war verreist
und ließ sich bei der Trauung durch einen Amtsbruder vertreten. Er
bewarb sich, wie man hörte, um eine Pfarrstelle in Berlin, die er auch
erhielt. Er kam später nur für einen Tag zurück, um seinem Nachfolger
die Wirtschaft zu übergeben.
* * * * *
Die Heimatbewegung setzte in Ostpreußen mit großer Kraft ein und wuchs
zusehends. Franz tat einen tiefen Griff in seinen Beutel und spendete
reichlich. Ja, im nächsten Winter, als die Wirtschaft ruhte, fuhr
er unermüdlich auf den Dörfern umher und warb. Wenn er zurückkam,
leuchteten seine Augen: „Es geht vorwärts, Lotte! Der Feindbund
wird eine Ohrfeige von uns Masuren erhalten, die durch die ganze
Welt schallen soll. Es wird der erste Sieg sein, den wir nach dem
Schmachfrieden erringen, und er soll so glänzend werden, daß alle Welt
staunen wird. Es gibt keinen Masuren, der am Abstimmungstage fehlen
wird, um seine Stimme für die Heimat in die Wagschale zu werfen.“
Auch im Reich schwoll die Heimatbewegung an. Die alten Ost- und
Westpreußen-Vereine erfüllten sich mit neuem Leben, neuer Kraft, und
rüsteten sich, zur Abstimmung in die Heimat zu pilgern. Überall, wo
noch keine bestanden, bildeten sich neue Heimatvereine und warben durch
Wort und Schrift. Die Arbeit war groß und schwer. Für viele, viele
Tausende, die in die Heimat fahren wollten, mußten die Mittel zur Reise
beschafft werden.
Für den Unterhalt in der Heimat sorgten die Volksgenossen.
Und dann kam nach langem Bangen der Tag der Abstimmung heran. Um den
Plackereien der Polen bei der Fahrt durch den Korridor zu entgehen,
kamen die meisten zu Schiff über See. Mit grünem Reisig und Fahnen
geschmückte Züge brachten sie durch Ostpreußen in die Heimat, die sie
jubelnd und mit echt ostpreußischer Gastfreundschaft empfing.
Es war ein echter, rechter Sonnen- und Sonntag, als die Massen in
festlicher Kleidung zum Wahllokal zogen. Und der Jubel, der losbrach,
als der Draht die Kunde durch die ganze Welt trug, daß die bedrohten
Masuren, Westpreußen und Ermländer sich restlos zum Deutschtum bekannt
hatten!
Das wollen und das dürfen wir nie vergessen. Unauslöschlich soll es in
unseren Herzen eingegraben sein, daß die Liebe zur Heimat der festeste
Grund ist, auf dem wir das neue Deutschland aufbauen werden.
Durch die Heimat zum Vaterland!
_IM VERLAG OTTO JANKE, BERLIN SW 11_
erschien von
_FRITZ SKOWRONNEK_
~DAS MASURENBUCH~
Ein Sohn des Masurenlandes erstattet hier der Heimat den Zoll treuer
Kindesliebe und Dankbarkeit in einer Schilderung ... wie sie eben nur
warmem Empfinden, vertrauensvollem Hoffen und vollster Beherrschung
des Gegenstandes gelingen kann ... Das Masurenbuch ist mit Freude
begrüßt worden. Die zahlreichen Bilder und Federzeichnungen werden auch
Fernstehende für das Land der tausend Seen erwärmen und interessieren.
_Gebunden Gm. 4,--_
~PAN KAMINSKY~
Ein junger Pole, der eine schwere Kindheit verlebte, als Jüngling
im russischen Heere unter der Knute stand, dann Deutscher wird und
sich durch Fleiß und Talent heraufarbeitet, steht im Mittelpunkt der
Handlung. Noch einmal muß er in seine Heimat zurück, in eine richtige
„Polnische Wirtschaft“, wobei er sein mühsam errungenes Lebensglück
beinahe wieder verliert. Es gelingt ihm jedoch, die Gefahren nunmehr
für immer zu überwinden.
_Gebunden Gm. 4,50_
~DER POLENFLÜCHTLING~
Der Roman behandelt das Schicksal eines jungen Polen, der aus
Russisch-Polen flieht, sich durch seine glückliche Anlage und
seinen Fleiß zu bedeutender Stellung aufschwingt. Auch dieser Roman
des beliebten Verfassers enthält wieder eine Fülle interessanter
Ereignisse und Personen, während einige Liebesgeschichten für Anmut und
Abwechslung der Handlung sorgen.
_Gebunden Gm. 4,50_
„~DER HECHT IM KARPFENTEICH~“
„~DU MEIN MASUREN~“
_gebunden mit illustriertem Schutzumschlag Gm. 1,--_