Auf Viktor von Sawerski machte Adelheids plötzliche Abreise einen
tiefen Eindruck. Er hatte ein tiefergehendes Interesse für sie gefaßt
und sich mit dem Gedanken getragen, sich ernsthaft um sie zu bewerben.
An einen Mißerfolg seiner Bewerbung glaubte er nicht. Er bildete sich
sogar ein, das gnädige Fräulein würde nach seiner dargebotenen Hand wie
nach dem Rettungsanker greifen. Er war doch nach landläufigen Begriffen
eine „gute Partie“. Außerdem bildete er sich auf seinen Stand, sein
Vermögen und letzten Endes auch auf seine Persönlichkeit nicht wenig
ein.
Die verletzte Eitelkeit verführte ihn zu ähnlichen Gedankengängen wie
den Fuchs, dem die Trauben zu sauer werden.
Er konnte doch, wenn er nur wollte, ein junges, kristallklares, reines,
junges Mädchen mit Vermögen zur Frau bekommen. Ob diese junge Dame in
der großen Welt, in der sie lebte, immer ganz „stubenrein“ geblieben
war, wie er sich in Gedanken ausdrückte, war doch nicht ganz sicher,
und Vermögen hatte sie auch nicht ....
Hans Kolbe hatte sich in den letzten Wochen an ihn herangepürscht,
hauptsächlich der guten Zigaretten und Schnäpse wegen, die Viktor
freigebig spendierte. Und bei den Gedanken, die ihn plagten, ließ er
sich öfter die Gesellschaft des Jungen, der so dummdreist, aber mit
einer gewissen Bosheit über alles „klöhnte“, gefallen.
Eines Abends kam Hans auf die vermutliche Ursache von Adelheids
plötzlicher Abreise zu sprechen. „Da ist nicht alles in Ordnung“,
meinte er mit verschmitzter Miene. „Ich weiß von Minna, dem ersten
Stubenmädchen, daß das gnädige Fräulein am Abend vor ihrer Abreise noch
spät in den Park gegangen ist.“
„Das ist dummes Getratsch von Dienstboten. Sie dürfen so was nicht
nachsprechen, Kolbe. Denn es ist ausgeschlossen, daß Sie die Dame nach
irgendeiner Richtung verdächtigen wollen ....“
Hans zuckte die Achseln mit diplomatischer Miene. „Ich weiß nicht, Herr
Oberleutnant, weshalb Sie sich gerade für das gnädige Fräulein ins Zeug
legen wollen. Sie hat Sie doch in unbegreiflicher Weise ... na, wie
soll ich mich gleich ausdrücken ... auf den Pfropfen gesetzt. Einen
adligen Herrn, Offizier, reich, verschmäht sie und zieht Ihnen einen
dummen, grünen Jungen vor.“
„Was sagen Sie da?“, fuhr Viktor auf. „Kolbe, sehen Sie nach Ihren
Worten.“
„Ich meine doch bloß, daß sie beim Saatfest weder Sie noch mich,
sondern nur den Franz aufgefordert und mit ihm sechs- oder siebenmal
rumgetanzt hat. Daß sie mich nicht aufgefordert hat, das war eigentlich
selbstverständlich, daß sie aber auch Sie nicht zum Tanz bei der
Damenwahl geholt hat, das fand ich zum mindesten eigentümlich. Mich hat
es geärgert.“
Als Viktor schwieg, fuhr er nach einer kleinen Pause mutiger fort: „Und
es ist doch ein eigentümliches Zusammentreffen, daß Franz an demselben
Abend, wo das Fräulein so lange im Park war, erst nach Mitternacht nach
Hause gekommen ist. Ich habe das mit der Uhr in der Hand festgestellt.
Und dann habe ich gehört, wie er sich in den Kleidern aufs Bett
geworfen, umhergewälzt und gestöhnt hat.“
„Ist das Tatsache, was Sie da erzählen?“, fuhr es Viktor heftig heraus.
„Aber, Herr Oberleutnant, ich werde Ihnen doch nichts vorlügen“,
erwiderte Kolbe mit gekränkter Miene. „Ich habe im ersten Augenblick
gedacht, daß Franz, der bisher immer ein Tugendbold gewesen ist,
irgendwo in ein Kammerfenster gestiegen war. Aber dann hätte er doch
nicht so jammervoll gestöhnt .... Und wie ich nachher von Minna hörte,
daß das gnädige Fräulein auch so spät im Park gewesen ist, da habe ich
mir doch meine Gedanken gemacht.“
„Ach, das ist ja Unsinn. Und Sie tun gut, nicht darüber zu sprechen.“
„Ich habe es ja auch nur dem Herrn Oberleutnant erzählt. Wissen Sie,
Herr von Sawerski, was ich meine? Er ist zu ihr frech geworden und ist
abgeblitzt. Man weiß ja, daß junge Damen in reiferen Jahren manchmal
eine gewisse Vorliebe für so grüne Jungen zeigen.“
„Schämen Sie sich, Kolbe, Sie sprechen von einer Freundin der gnädigen
Frau ....“
„Na, meinen Sie, Herr Oberleutnant, daß die gnädige Frau für ihre
Freundin die Hand ins Feuer legen wird? Ich habe es ja auch gesagt: ich
meine, daß der Franz bei ihr schlecht angelaufen ist, denn im anderen
Falle hätte er doch nicht so verzweifelt gestöhnt. Ich höre durch die
dünne Wand auch das leiseste Geräusch.“
Viktor stand auf und goß Kolbe und sich ein Glas Kognak ein. „So, nun
setzen Sie mal auf Ihre Phantasie noch einen Dämpfer und gehen Sie
schlafen. Aber ich bitte mir aus, daß Sie keinem Menschen eine Silbe
von Ihren Mutmaßungen verraten.“
Viktor hatten die hämischen Verdächtigungen Kolbes gegen Adelheid
heftiger erregt, als er dem jungen Menschen gezeigt hatte. Er ging in
seiner Stube auf und ab und quälte sich mit schweren Gedanken. Er hatte
schon mit dem Entschluß gerungen, sich von der gnädigen Frau Adelheids
Adresse geben zu lassen und ihr schriftlich seine Hand anzutragen.
Das würde er ja nun bleiben lassen. Daß Franz, der grüne Junge, wie
ihn Kolbe genannt hatte, in Adelheid heftig verliebt war, konnte man
getrost als offenes Geheimnis des ganzen Hofes bezeichnen. Aber daß
diese feine, junge Dame, die schon jahrelang in den höchsten Kreisen
lebte und sozusagen mit allen Hunden gehetzt war, sich mit solch einem
grünen Jungen einlassen könnte, erschien ihm undenkbar. Vielleicht
hatte sie mit ihm gespielt, weil sie ihn für ungefährlich hielt. Da
war er frech geworden, wie Kolbe sich ausgedrückt hatte, und sie hatte
ihn abblitzen lassen. Aber schon die Tatsache, daß sie stundenlang
mit dem Bengel allein nachts im Park geblieben war, drückte ihm einen
Stachel ins Herz.
Er goß sich ein Glas Kognak ein, ein zweites und drittes. Er wollte
sich betäuben, um von seinen Gedanken loszukommen Es half nichts. Je
mehr er trank, desto heftiger wurde sein Groll gegen Franz. Die Worte
aus „Kabale und Liebe“, das er im letzten Winter in Berlin gesehen
hatte, fielen ihm ein: „Wenn du genossest, wo ich anbetete“. Er lachte
schrill auf. War es denn undenkbar? War es denn bewiesen, daß diese
nächtliche Zusammenkunft im Park die erste gewesen war? Dann hatte
sie aus Klugheit dem Idyll ein Ende bereitet und war Hals über Kopf
abgereist, und der Jüngling hatte im Trennungsschmerz gestöhnt ....
Nach einer schlecht verbrachten Nacht stand er morgens übel gelaunt
auf, zog sich an und trat vor die Tür. Franz kam schon aus der Molkerei
zurück. Mit gesenktem Kopf, vornüber gebeugt, wie ein müder Greis, kam
er angegangen. Über diese Haltung, die so deutlich die Seelenstimmung
des jungen Menschen widerspiegelte, geriet Viktor in Wut. Er sah darin
den Beweis für alles, was Kolbe ihm erzählt, was er selbst während der
Nacht mit Ingrimm und Verzweiflung überdacht und durchgekämpft hatte.
Ein heftiges Verlangen, diesen jungen Menschen, der sein glücklicher
Rivale war, während er darbte, zu demütigen, auch, wenn’s sein konnte,
zu vernichten, stieg in ihm auf. Er rief ihn an:
„Sie, Franz, gehen Sie mal in den Stall und sehen Sie zu, was der Kerl
von Reitknecht solange macht. Er soll mir mein Pferd vorführen.“ Er
hatte absichtlich in schnarrendem Befehlston gesprochen.
Franz sah ganz verdutzt auf. Eine tiefe Röte stieg in sein Gesicht.
Aber er erwiderte mit ruhiger Stimme: „Herr von Sawerski, ich habe
keine Befehle von Ihnen zu empfangen.“
„Was? Sie Lümmel wollen nicht gehorchen?“
„Herr von Sawerski, das ist eine schwere Beleidigung. Sie werden mir
dafür Genugtuung zu geben haben.“
„Ja, ein paar Ohrfeigen können Sie kriegen.“
In demselben Augenblick erhielt er von Franz eine so heftige Tachtel,
daß auf der rot angelaufenen Backe die fünf Finger sich abzeichneten.
Besinnungslos vor Wut hob Viktor die Reitpeitsche. Ehe aber der
Hieb niederfiel, hatte Franz sie ihm aus der Hand gerissen und
fortgeschleudert: „Sie wollen sich wohl noch eine Tracht Prügel
verdienen?“
Ohne sich auch nur nach ihm umzusehen, ging der junge Mann an Viktor
vorbei in die Tür und in sein Zimmer. Ohne sonderliche Erregung
setzte er sich an den Tisch und schrieb das Erlebnis mit den dabei
gefallenen Worten wahrheitsgetreu nieder. Eine Stunde später ging er
ins Herrenhaus und ließ sich beim Herrn Oberamtmann, der stets auf war,
wenn die Glocke zur Arbeit rief, melden.
„Was bringen Sie, Franz? Sie machen ja ein so feierliches Gesicht.“
„Ich habe einen heftigen Zusammenstoß mit Herrn von Sawerski gehabt.“
„Das ist doch eine ausgemachte Dummheit.“
„Aber nicht von mir, Herr Oberamtmann.“
„Na, dann erzählen Sie, aber halten Sie sich streng an die Wahrheit.“
Franz sah ihn groß an und erwiderte ruhig, aber fest: „Dieser Mahnung
bedarf es bei mir nicht, Herr Oberamtmann. Außerdem hat der Herr
Oberinspektor aus nächster Nähe den Vorfall mitangesehen. Ich habe ihn
sofort zu Papier gebracht.“
Er reichte ihm das Blatt. Der Gutsherr las. Sein Gesicht verfinsterte
sich. Er schlug mit der Faust auf den Schreibtisch. „Das ist ja
unerhört!“
„Jawohl, Herr Oberamtmann. Ich habe in völlig ruhigem Ton, ohne die
Stimme zu erheben, von Herrn von Sawerski Genugtuung verlangt. Er
antwortete mir mit einer zweiten, noch schwereren Beleidigung. Da habe
ich ihm die zweite Beleidigung in der einzig mir richtig erscheinenden
Weise abgegolten.“
„Wissen Sie auch, was der Vorfall für Folgen haben kann?“
„Ich wüßte nicht, Herr Oberamtmann.“
„Herr von Sawerski muß Sie auf die schwersten Bedingungen fordern.“
„Bedauere sehr,“ erwiderte Franz, „der Herr Oberleutnant hat mir schon
die Genugtuung verweigert, die er mir nach der ersten Beleidigung
schuldig war.“
„Sind Sie so bewandert im Ehrenkodex?“
„Das sagt mir mein Gefühl. Ich muß Herrn Oberamtmann anheimstellen, wie
er darüber urteilt.“
Der Gutsherr brummte etwas in seinen Bart, was nicht zu verstehen war.
Dann fragte er: „Also Sie wollen die Regelung der Angelegenheit in
meine Hand legen?“
„Ich möchte darum bitten.“
„Nun gut. Jetzt gehen Sie ruhig an Ihre Arbeit. Wenn jemand im Auftrage
des Herrn von Sawerski mit einer Forderung an Sie herantritt, dann
lassen Sie es mich wissen, ehe Sie sich entscheiden. Oder besser, Sie
schicken den Herrn zu mir.“
„Ich danke, Herr Oberamtmann.“
Kurz darauf ertönte das Klingelzeichen, das den Gutsherrn zum
Frühstückstisch rief. Er suchte sich zu beherrschen, aber seine Gattin
sah ihm sofort an, daß etwas in ihm wühlte. „Was fehlt dir, Konrad?“
„Mir fehlt gar nichts, im Gegenteil, ich habe etwas zu viel. Hier diese
üble Neuigkeit.“ Er reichte ihr das von Franz beschriebene Blatt.
Frau Olga überflog es und schüttelte den Kopf. „Das ist eine sehr
unangenehme Geschichte.“
„Jawohl, und ich zerbreche mir den Kopf, woher diese Feindschaft
zwischen den beiden stammt.“
„Die Feindschaft scheint nur auf Sawerski’s Seite zu sein, und ich
glaube, dir auch die Erklärung dafür geben zu können. Unter den Mädchen
in der Küche und auf dem Hofe geht das Gerede ... die Mamsell hat sich
verpflichtet gefühlt, es mir zu erzählen ..., daß Adelheid am Abend vor
ihrer Abreise lange im Park gewesen ist, und Kolbe gibt seinen Senf
dazu und erzählt überall herum, daß Franz in derselben Nacht erst um
zwölf nach Hause gekommen ist.“
Der Gutsherr stieß einen lauten Pfiff aus. „Und der Klatsch bringt die
beiden zusammen.“
Frau Olga nickte. „Sawerski hat es natürlich auch gehört. Dafür
wird Kolbe schon gesorgt haben. Er ist noch nachträglich auf Franz
eifersüchtig geworden und hat ihn brüskiert. Daß die Sache so übel für
ihn ablaufen würde, hat er wohl nicht gedacht. Was wirst du jetzt tun?“
„Was ich muß. Frag’ nicht weiter, liebe Frau, das sind Männersachen,
über die ich nicht sprechen darf. Um jedoch auf besagten Hammel
zurückzukommen: Ich halte es durchaus für möglich, daß Adelheid mit dem
frischen Jungen geflirtet hat. Gebildte Lüd’ drapen sich, säd de Vos,
da ging hei mit de Gaus spaziere.“
Frau Olga lächelte. „Aber Konrad, das Sprichwort hinkt ja auf beiden
Seiten.“
„Na, dann will ich einen anderen Vergleich wählen. Das war ein falscher
Kontakt, der Kurzschluß herbeiführte.“
„Du bist ein arger Spötter, lieber Mann.“
„Und du bist eine liebevolle Freundin, klug wie eine Taube und ohne
Falsch wie die Schlange. Gehab dich wohl, teures Weib, mich ruft die
Pflicht.“
Er ging in sein Zimmer, ließ den Oberinspektor rufen und legte ihm
Franzens Bericht über den Vorfall vor. Ohne Zögern bestätigte der Mann,
der auch Reserveoffizier war, daß jedes Wort der Wahrheit entsprach.
Und von selbst fügte er hinzu, ihm sei die eiserne Ruhe des jungen
Mannes aufgefallen. Nur bei den letzten Worten, als er Sawerski die
Reitpeitsche entriß: „Sie wollen sich wohl noch eine Tracht Prügel
verdienen?“, habe er die Stimme in leicht begreiflicher Erregung etwas
erhoben.
Eine Stunde später rief der Oberamtmann den Bezirkskommandeur in der
Stadt an, teilte ihm die Sache mit und beantragte die Einberufung
eines Ehrengerichts. Eine Forderung sei noch nicht erfolgt, jedoch im
Laufe des Tages zu erwarten.
In der Mittagszeit erschien bei Franz der Inspektor eines benachbarten
Gutes und stellte sich gezwungen höflich vor: „von Poltenstern. Ich
habe Ihnen im Auftrage des Oberleutnants von Sawerski eine Forderung
auf Pistolen zu überbringen. Wollen Sie mir den Namen Ihres Sekundanten
nennen, damit ich mit ihm alles Nähere vereinbaren kann.“
Franz hatte sich sofort bei Eintritt des Besuchers erhoben. „Ich bitte
Sie, sich zu Herrn Oberamtmann zu bemühen.“
Der Inspektor sah ihn etwas verdutzt an, dann eine knappe, sehr
gemessene Verbeugung. Weg war er. Ohne anzuklopfen trat er bei Viktor
ein. „Was gibt’s?“
„Eine sehr unangenehme Sache.“
„Weigert sich der Lümmel ...?“
„Nein, er nannte mir ganz korrekt seinen Sekundanten.“
„Na also ...?“
„Ja, aber das ist Ihr Regimentskamerad, der Oberamtmann.“
Viktor erbleichte und trat einen Schritt zurück. „Das sieht ja ganz so
aus, als wenn er gegen mich Partei nimmt.“
„Das Gefühl habe ich auch. Aber ich kann nichts anderes tun, ich muß zu
ihm gehen.“
Der Oberamtmann empfing Viktors Sekundanten, der sich in dieser
Eigenschaft ihm vorstellte, sehr gemessen. „Ich kann keine Bedingungen
über den Zweikampf mit Ihnen vereinbaren, Herr von Poltenstern, da ich
bereits die Einberufung eines Ehrengerichts gegen Herrn von Sawerski
beim Bezirkskommandeur beantragt habe. Vor demselben wird auch über
die Forderung verhandelt werden. Ich kann Ihnen nur anheimstellen,
Herrn von Sawerski Ihren Auftrag zurückzugeben, bis das Ehrengericht
entschieden hat.“
„Dürfte ich die Veranlassung dieses Ehrenhandels von Ihnen erfahren?“
„Bedauere sehr ...“
Kühl höflich erklärte Herr von Poltenstern wenige Minuten später
Viktor, er müsse seine Bemühungen in dem Ehrenhandel einstellen, bis
das Ehrengericht entschieden habe.
Noch am Abend desselben Tages trat das Ehrengericht zusammen. Der
Oberinspektor berichtete als Zeuge. Viktor gab ohne jede Beschönigung
unumwunden den Sachverhalt zu. Ohne eine Entscheidung über die
Forderung zum Zweikampf zu fällen, gab ihm das Gericht den Rat,
schleunigst seinen Abschied einzureichen. Das war eine sehr weitgehende
Rücksichtnahme, um ihm die Entlassung mit schlichtem Abschied zu
ersparen.
Noch in derselben Nacht packte Viktor seine Sachen, hinterließ einen
Brief an den Gutsherrn und seine Gattin und fuhr im Morgengrauen zur
Bahn. Er gab nicht einmal seine Adresse an, wo ihn Briefe und andere
Sendungen erreichen konnten.