16. Kapitel

Auf Viktor von Sawerski machte Adelheids plötzliche Abreise einen

tiefen Eindruck. Er hatte ein tiefergehendes Interesse für sie gefaßt

und sich mit dem Gedanken getragen, sich ernsthaft um sie zu bewerben.

An einen Mißerfolg seiner Bewerbung glaubte er nicht. Er bildete sich

sogar ein, das gnädige Fräulein würde nach seiner dargebotenen Hand wie

nach dem Rettungsanker greifen. Er war doch nach landläufigen Begriffen

eine „gute Partie“. Außerdem bildete er sich auf seinen Stand, sein

Vermögen und letzten Endes auch auf seine Persönlichkeit nicht wenig

ein.

Die verletzte Eitelkeit verführte ihn zu ähnlichen Gedankengängen wie

den Fuchs, dem die Trauben zu sauer werden.

Er konnte doch, wenn er nur wollte, ein junges, kristallklares, reines,

junges Mädchen mit Vermögen zur Frau bekommen. Ob diese junge Dame in

der großen Welt, in der sie lebte, immer ganz „stubenrein“ geblieben

war, wie er sich in Gedanken ausdrückte, war doch nicht ganz sicher,

und Vermögen hatte sie auch nicht ....

Hans Kolbe hatte sich in den letzten Wochen an ihn herangepürscht,

hauptsächlich der guten Zigaretten und Schnäpse wegen, die Viktor

freigebig spendierte. Und bei den Gedanken, die ihn plagten, ließ er

sich öfter die Gesellschaft des Jungen, der so dummdreist, aber mit

einer gewissen Bosheit über alles „klöhnte“, gefallen.

Eines Abends kam Hans auf die vermutliche Ursache von Adelheids

plötzlicher Abreise zu sprechen. „Da ist nicht alles in Ordnung“,

meinte er mit verschmitzter Miene. „Ich weiß von Minna, dem ersten

Stubenmädchen, daß das gnädige Fräulein am Abend vor ihrer Abreise noch

spät in den Park gegangen ist.“

„Das ist dummes Getratsch von Dienstboten. Sie dürfen so was nicht

nachsprechen, Kolbe. Denn es ist ausgeschlossen, daß Sie die Dame nach

irgendeiner Richtung verdächtigen wollen ....“

Hans zuckte die Achseln mit diplomatischer Miene. „Ich weiß nicht, Herr

Oberleutnant, weshalb Sie sich gerade für das gnädige Fräulein ins Zeug

legen wollen. Sie hat Sie doch in unbegreiflicher Weise ... na, wie

soll ich mich gleich ausdrücken ... auf den Pfropfen gesetzt. Einen

adligen Herrn, Offizier, reich, verschmäht sie und zieht Ihnen einen

dummen, grünen Jungen vor.“

„Was sagen Sie da?“, fuhr Viktor auf. „Kolbe, sehen Sie nach Ihren

Worten.“

„Ich meine doch bloß, daß sie beim Saatfest weder Sie noch mich,

sondern nur den Franz aufgefordert und mit ihm sechs- oder siebenmal

rumgetanzt hat. Daß sie mich nicht aufgefordert hat, das war eigentlich

selbstverständlich, daß sie aber auch Sie nicht zum Tanz bei der

Damenwahl geholt hat, das fand ich zum mindesten eigentümlich. Mich hat

es geärgert.“

Als Viktor schwieg, fuhr er nach einer kleinen Pause mutiger fort: „Und

es ist doch ein eigentümliches Zusammentreffen, daß Franz an demselben

Abend, wo das Fräulein so lange im Park war, erst nach Mitternacht nach

Hause gekommen ist. Ich habe das mit der Uhr in der Hand festgestellt.

Und dann habe ich gehört, wie er sich in den Kleidern aufs Bett

geworfen, umhergewälzt und gestöhnt hat.“

„Ist das Tatsache, was Sie da erzählen?“, fuhr es Viktor heftig heraus.

„Aber, Herr Oberleutnant, ich werde Ihnen doch nichts vorlügen“,

erwiderte Kolbe mit gekränkter Miene. „Ich habe im ersten Augenblick

gedacht, daß Franz, der bisher immer ein Tugendbold gewesen ist,

irgendwo in ein Kammerfenster gestiegen war. Aber dann hätte er doch

nicht so jammervoll gestöhnt .... Und wie ich nachher von Minna hörte,

daß das gnädige Fräulein auch so spät im Park gewesen ist, da habe ich

mir doch meine Gedanken gemacht.“

„Ach, das ist ja Unsinn. Und Sie tun gut, nicht darüber zu sprechen.“

„Ich habe es ja auch nur dem Herrn Oberleutnant erzählt. Wissen Sie,

Herr von Sawerski, was ich meine? Er ist zu ihr frech geworden und ist

abgeblitzt. Man weiß ja, daß junge Damen in reiferen Jahren manchmal

eine gewisse Vorliebe für so grüne Jungen zeigen.“

„Schämen Sie sich, Kolbe, Sie sprechen von einer Freundin der gnädigen

Frau ....“

„Na, meinen Sie, Herr Oberleutnant, daß die gnädige Frau für ihre

Freundin die Hand ins Feuer legen wird? Ich habe es ja auch gesagt: ich

meine, daß der Franz bei ihr schlecht angelaufen ist, denn im anderen

Falle hätte er doch nicht so verzweifelt gestöhnt. Ich höre durch die

dünne Wand auch das leiseste Geräusch.“

Viktor stand auf und goß Kolbe und sich ein Glas Kognak ein. „So, nun

setzen Sie mal auf Ihre Phantasie noch einen Dämpfer und gehen Sie

schlafen. Aber ich bitte mir aus, daß Sie keinem Menschen eine Silbe

von Ihren Mutmaßungen verraten.“

Viktor hatten die hämischen Verdächtigungen Kolbes gegen Adelheid

heftiger erregt, als er dem jungen Menschen gezeigt hatte. Er ging in

seiner Stube auf und ab und quälte sich mit schweren Gedanken. Er hatte

schon mit dem Entschluß gerungen, sich von der gnädigen Frau Adelheids

Adresse geben zu lassen und ihr schriftlich seine Hand anzutragen.

Das würde er ja nun bleiben lassen. Daß Franz, der grüne Junge, wie

ihn Kolbe genannt hatte, in Adelheid heftig verliebt war, konnte man

getrost als offenes Geheimnis des ganzen Hofes bezeichnen. Aber daß

diese feine, junge Dame, die schon jahrelang in den höchsten Kreisen

lebte und sozusagen mit allen Hunden gehetzt war, sich mit solch einem

grünen Jungen einlassen könnte, erschien ihm undenkbar. Vielleicht

hatte sie mit ihm gespielt, weil sie ihn für ungefährlich hielt. Da

war er frech geworden, wie Kolbe sich ausgedrückt hatte, und sie hatte

ihn abblitzen lassen. Aber schon die Tatsache, daß sie stundenlang

mit dem Bengel allein nachts im Park geblieben war, drückte ihm einen

Stachel ins Herz.

Er goß sich ein Glas Kognak ein, ein zweites und drittes. Er wollte

sich betäuben, um von seinen Gedanken loszukommen Es half nichts. Je

mehr er trank, desto heftiger wurde sein Groll gegen Franz. Die Worte

aus „Kabale und Liebe“, das er im letzten Winter in Berlin gesehen

hatte, fielen ihm ein: „Wenn du genossest, wo ich anbetete“. Er lachte

schrill auf. War es denn undenkbar? War es denn bewiesen, daß diese

nächtliche Zusammenkunft im Park die erste gewesen war? Dann hatte

sie aus Klugheit dem Idyll ein Ende bereitet und war Hals über Kopf

abgereist, und der Jüngling hatte im Trennungsschmerz gestöhnt ....

Nach einer schlecht verbrachten Nacht stand er morgens übel gelaunt

auf, zog sich an und trat vor die Tür. Franz kam schon aus der Molkerei

zurück. Mit gesenktem Kopf, vornüber gebeugt, wie ein müder Greis, kam

er angegangen. Über diese Haltung, die so deutlich die Seelenstimmung

des jungen Menschen widerspiegelte, geriet Viktor in Wut. Er sah darin

den Beweis für alles, was Kolbe ihm erzählt, was er selbst während der

Nacht mit Ingrimm und Verzweiflung überdacht und durchgekämpft hatte.

Ein heftiges Verlangen, diesen jungen Menschen, der sein glücklicher

Rivale war, während er darbte, zu demütigen, auch, wenn’s sein konnte,

zu vernichten, stieg in ihm auf. Er rief ihn an:

„Sie, Franz, gehen Sie mal in den Stall und sehen Sie zu, was der Kerl

von Reitknecht solange macht. Er soll mir mein Pferd vorführen.“ Er

hatte absichtlich in schnarrendem Befehlston gesprochen.

Franz sah ganz verdutzt auf. Eine tiefe Röte stieg in sein Gesicht.

Aber er erwiderte mit ruhiger Stimme: „Herr von Sawerski, ich habe

keine Befehle von Ihnen zu empfangen.“

„Was? Sie Lümmel wollen nicht gehorchen?“

„Herr von Sawerski, das ist eine schwere Beleidigung. Sie werden mir

dafür Genugtuung zu geben haben.“

„Ja, ein paar Ohrfeigen können Sie kriegen.“

In demselben Augenblick erhielt er von Franz eine so heftige Tachtel,

daß auf der rot angelaufenen Backe die fünf Finger sich abzeichneten.

Besinnungslos vor Wut hob Viktor die Reitpeitsche. Ehe aber der

Hieb niederfiel, hatte Franz sie ihm aus der Hand gerissen und

fortgeschleudert: „Sie wollen sich wohl noch eine Tracht Prügel

verdienen?“

Ohne sich auch nur nach ihm umzusehen, ging der junge Mann an Viktor

vorbei in die Tür und in sein Zimmer. Ohne sonderliche Erregung

setzte er sich an den Tisch und schrieb das Erlebnis mit den dabei

gefallenen Worten wahrheitsgetreu nieder. Eine Stunde später ging er

ins Herrenhaus und ließ sich beim Herrn Oberamtmann, der stets auf war,

wenn die Glocke zur Arbeit rief, melden.

„Was bringen Sie, Franz? Sie machen ja ein so feierliches Gesicht.“

„Ich habe einen heftigen Zusammenstoß mit Herrn von Sawerski gehabt.“

„Das ist doch eine ausgemachte Dummheit.“

„Aber nicht von mir, Herr Oberamtmann.“

„Na, dann erzählen Sie, aber halten Sie sich streng an die Wahrheit.“

Franz sah ihn groß an und erwiderte ruhig, aber fest: „Dieser Mahnung

bedarf es bei mir nicht, Herr Oberamtmann. Außerdem hat der Herr

Oberinspektor aus nächster Nähe den Vorfall mitangesehen. Ich habe ihn

sofort zu Papier gebracht.“

Er reichte ihm das Blatt. Der Gutsherr las. Sein Gesicht verfinsterte

sich. Er schlug mit der Faust auf den Schreibtisch. „Das ist ja

unerhört!“

„Jawohl, Herr Oberamtmann. Ich habe in völlig ruhigem Ton, ohne die

Stimme zu erheben, von Herrn von Sawerski Genugtuung verlangt. Er

antwortete mir mit einer zweiten, noch schwereren Beleidigung. Da habe

ich ihm die zweite Beleidigung in der einzig mir richtig erscheinenden

Weise abgegolten.“

„Wissen Sie auch, was der Vorfall für Folgen haben kann?“

„Ich wüßte nicht, Herr Oberamtmann.“

„Herr von Sawerski muß Sie auf die schwersten Bedingungen fordern.“

„Bedauere sehr,“ erwiderte Franz, „der Herr Oberleutnant hat mir schon

die Genugtuung verweigert, die er mir nach der ersten Beleidigung

schuldig war.“

„Sind Sie so bewandert im Ehrenkodex?“

„Das sagt mir mein Gefühl. Ich muß Herrn Oberamtmann anheimstellen, wie

er darüber urteilt.“

Der Gutsherr brummte etwas in seinen Bart, was nicht zu verstehen war.

Dann fragte er: „Also Sie wollen die Regelung der Angelegenheit in

meine Hand legen?“

„Ich möchte darum bitten.“

„Nun gut. Jetzt gehen Sie ruhig an Ihre Arbeit. Wenn jemand im Auftrage

des Herrn von Sawerski mit einer Forderung an Sie herantritt, dann

lassen Sie es mich wissen, ehe Sie sich entscheiden. Oder besser, Sie

schicken den Herrn zu mir.“

„Ich danke, Herr Oberamtmann.“

Kurz darauf ertönte das Klingelzeichen, das den Gutsherrn zum

Frühstückstisch rief. Er suchte sich zu beherrschen, aber seine Gattin

sah ihm sofort an, daß etwas in ihm wühlte. „Was fehlt dir, Konrad?“

„Mir fehlt gar nichts, im Gegenteil, ich habe etwas zu viel. Hier diese

üble Neuigkeit.“ Er reichte ihr das von Franz beschriebene Blatt.

Frau Olga überflog es und schüttelte den Kopf. „Das ist eine sehr

unangenehme Geschichte.“

„Jawohl, und ich zerbreche mir den Kopf, woher diese Feindschaft

zwischen den beiden stammt.“

„Die Feindschaft scheint nur auf Sawerski’s Seite zu sein, und ich

glaube, dir auch die Erklärung dafür geben zu können. Unter den Mädchen

in der Küche und auf dem Hofe geht das Gerede ... die Mamsell hat sich

verpflichtet gefühlt, es mir zu erzählen ..., daß Adelheid am Abend vor

ihrer Abreise lange im Park gewesen ist, und Kolbe gibt seinen Senf

dazu und erzählt überall herum, daß Franz in derselben Nacht erst um

zwölf nach Hause gekommen ist.“

Der Gutsherr stieß einen lauten Pfiff aus. „Und der Klatsch bringt die

beiden zusammen.“

Frau Olga nickte. „Sawerski hat es natürlich auch gehört. Dafür

wird Kolbe schon gesorgt haben. Er ist noch nachträglich auf Franz

eifersüchtig geworden und hat ihn brüskiert. Daß die Sache so übel für

ihn ablaufen würde, hat er wohl nicht gedacht. Was wirst du jetzt tun?“

„Was ich muß. Frag’ nicht weiter, liebe Frau, das sind Männersachen,

über die ich nicht sprechen darf. Um jedoch auf besagten Hammel

zurückzukommen: Ich halte es durchaus für möglich, daß Adelheid mit dem

frischen Jungen geflirtet hat. Gebildte Lüd’ drapen sich, säd de Vos,

da ging hei mit de Gaus spaziere.“

Frau Olga lächelte. „Aber Konrad, das Sprichwort hinkt ja auf beiden

Seiten.“

„Na, dann will ich einen anderen Vergleich wählen. Das war ein falscher

Kontakt, der Kurzschluß herbeiführte.“

„Du bist ein arger Spötter, lieber Mann.“

„Und du bist eine liebevolle Freundin, klug wie eine Taube und ohne

Falsch wie die Schlange. Gehab dich wohl, teures Weib, mich ruft die

Pflicht.“

Er ging in sein Zimmer, ließ den Oberinspektor rufen und legte ihm

Franzens Bericht über den Vorfall vor. Ohne Zögern bestätigte der Mann,

der auch Reserveoffizier war, daß jedes Wort der Wahrheit entsprach.

Und von selbst fügte er hinzu, ihm sei die eiserne Ruhe des jungen

Mannes aufgefallen. Nur bei den letzten Worten, als er Sawerski die

Reitpeitsche entriß: „Sie wollen sich wohl noch eine Tracht Prügel

verdienen?“, habe er die Stimme in leicht begreiflicher Erregung etwas

erhoben.

Eine Stunde später rief der Oberamtmann den Bezirkskommandeur in der

Stadt an, teilte ihm die Sache mit und beantragte die Einberufung

eines Ehrengerichts. Eine Forderung sei noch nicht erfolgt, jedoch im

Laufe des Tages zu erwarten.

In der Mittagszeit erschien bei Franz der Inspektor eines benachbarten

Gutes und stellte sich gezwungen höflich vor: „von Poltenstern. Ich

habe Ihnen im Auftrage des Oberleutnants von Sawerski eine Forderung

auf Pistolen zu überbringen. Wollen Sie mir den Namen Ihres Sekundanten

nennen, damit ich mit ihm alles Nähere vereinbaren kann.“

Franz hatte sich sofort bei Eintritt des Besuchers erhoben. „Ich bitte

Sie, sich zu Herrn Oberamtmann zu bemühen.“

Der Inspektor sah ihn etwas verdutzt an, dann eine knappe, sehr

gemessene Verbeugung. Weg war er. Ohne anzuklopfen trat er bei Viktor

ein. „Was gibt’s?“

„Eine sehr unangenehme Sache.“

„Weigert sich der Lümmel ...?“

„Nein, er nannte mir ganz korrekt seinen Sekundanten.“

„Na also ...?“

„Ja, aber das ist Ihr Regimentskamerad, der Oberamtmann.“

Viktor erbleichte und trat einen Schritt zurück. „Das sieht ja ganz so

aus, als wenn er gegen mich Partei nimmt.“

„Das Gefühl habe ich auch. Aber ich kann nichts anderes tun, ich muß zu

ihm gehen.“

Der Oberamtmann empfing Viktors Sekundanten, der sich in dieser

Eigenschaft ihm vorstellte, sehr gemessen. „Ich kann keine Bedingungen

über den Zweikampf mit Ihnen vereinbaren, Herr von Poltenstern, da ich

bereits die Einberufung eines Ehrengerichts gegen Herrn von Sawerski

beim Bezirkskommandeur beantragt habe. Vor demselben wird auch über

die Forderung verhandelt werden. Ich kann Ihnen nur anheimstellen,

Herrn von Sawerski Ihren Auftrag zurückzugeben, bis das Ehrengericht

entschieden hat.“

„Dürfte ich die Veranlassung dieses Ehrenhandels von Ihnen erfahren?“

„Bedauere sehr ...“

Kühl höflich erklärte Herr von Poltenstern wenige Minuten später

Viktor, er müsse seine Bemühungen in dem Ehrenhandel einstellen, bis

das Ehrengericht entschieden habe.

Noch am Abend desselben Tages trat das Ehrengericht zusammen. Der

Oberinspektor berichtete als Zeuge. Viktor gab ohne jede Beschönigung

unumwunden den Sachverhalt zu. Ohne eine Entscheidung über die

Forderung zum Zweikampf zu fällen, gab ihm das Gericht den Rat,

schleunigst seinen Abschied einzureichen. Das war eine sehr weitgehende

Rücksichtnahme, um ihm die Entlassung mit schlichtem Abschied zu

ersparen.

Noch in derselben Nacht packte Viktor seine Sachen, hinterließ einen

Brief an den Gutsherrn und seine Gattin und fuhr im Morgengrauen zur

Bahn. Er gab nicht einmal seine Adresse an, wo ihn Briefe und andere

Sendungen erreichen konnten.

Der Musterknabe: Ein Roman aus den Masuren · 第 30 / 51 题