die, als erste in die Bucht einlaufend, die ganze Tropenwelt um die
blaue Bucht noch in ursprünglicher, unberührter Herrlichkeit antrafen.
Das heißt jedoch nicht, daß Rio als Stadt nicht auch seine schönen
Teile hätte. Keineswegs will ich mir das boshafte argentinische Wort zu
eigen machen, das von Rio, wie überhaupt von ganz Brasilien behauptet:
„~La naturaleza todo, los brasileros nada~“; das heißt, daß alles die
Natur geschaffen, die Brasilianer nichts.
Freilich, die Stadt ist entstanden und gewachsen wie alle
südamerikanischen Städte. Wahllos und unorganisch wurden Häuser und
Straßen über Hügel und Täler geworfen. Aber einen großen Vorzug hat sie
vor fast allen übrigen Seestädten, die Lage des Hafens.
Freilich der mächtige Eindruck eines modernen Hafens soll nicht
geleugnet werden, der immer gleich bleibt, mochte man an einem
Nebeltag die Elbe hochfahren und in vergangenen Tagen den Mastenwald
des Hamburger Hafens vor sich sehen, oder auf der Themse unter Tower
Bridge hindurchgleiten, oder in den Hudson einlaufen zwischen Docks,
Riesenschiffen und den phantastischen Wolkenkratzern New Yorks. Aber
immer schließt doch der Hafen die eigentliche Stadt vom Wasser und der
freien See ab, bleibt kein Platz für Bäder und Strandpromenaden. Rio
dagegen stößt mit seinem Zentrum, mit seiner City, in breiter Front an
die offene Bucht, und der Hafen, Arsenale, Docks und Werften, alles was
raucht, qualmt und lärmt, ist nach hinten verlegt, tiefer in die Bucht
hinein, gleichsam an die Rückseite der Stadt. Was man beim Einlaufen
von der Stadt zunächst vor sich sieht, wirkt wie ein Palast, wie ein
Garten.
[Illustration: Bai von Rio de Janeiro, vom Gipfel des Corcovado aus.
In der Mitte der „Zuckerhut“.]
[Illustration: Auf dem Marsch durch den Urwald.]
[Illustration: Blumeninsel bei Rio de Janeiro.]
Diesen Teil der Stadt so auszubauen, daß er den Vergleich mit jeder
Hauptstadt der Welt aushält, hat die Brasilianer ein Vermögen gekostet,
so viel, daß die Unzufriedenheit in den einzelnen Staaten, vor allem in
denen des Nordens, groß wurde, weil so viel an den Prunk der Hauptstadt
gehängt wurde, während es für ihre Bedürfnisse an Geld mangelte.
Wie Buenos Aires war die City von Rio ursprünglich ein Winkelwerk
kleiner Gassen. Eine Bresche wurde hindurchgeschlagen, von einer Bucht
zur andern, ein mächtiger Durchlaß für Luft und Licht, der den frischen
Seewind bis ins Zentrum trägt. Die so entstandene Avenida Rio Branco
grenzt auf der einen Seite an die Kais und die Hafenanlagen, auf der
andern an die Praia, den freien Strand, die breiten palmenbepflanzten
und beetumsäumten promenadeartigen Straßenzüge, die viele Kilometer
weit die Buchten entlang führen.
Auf diesen Promenaden, sowie in den Straßen, die auf sie münden, sieht
man am frühen Morgen ein eigenartiges Bild: Männlein und Weiblein
wandern da, nur mit dem Badeanzug, höchstens noch mit Bademantel oder
Badetuch bekleidet, an den Strand. Eine Badeanstalt in unserm Sinn gibt
es in ganz Rio nicht; jeder badet, wo er gerade Lust hat, und an der
Stelle, die seiner Wohnung am nächsten. In bestimmten Abständen führen
Treppen oder schräge Rampen ins Wasser hinunter. Dieser Badebrauch
beschränkt sich keineswegs auf die unteren Schichten. Auch die Damen
der Gesellschaft baden hier, und man kann des Morgens häufig Damen
sehen, die im Badeanzug ihr eigenes Auto an den Strand hinunterlenken.
Autos sieht man überhaupt in ungeheuerer Menge, kaum viel weniger
als in New York oder Chicago. Pferde dagegen ziehen höchstens noch
einen Leichenwagen. Nichts macht einen merkwürdigeren Eindruck als so
ein schimmelbespannter Leichenwagen, hinter dem eine endlose Kette
vielepferdestarker Automobile im langsamsten Tempo dahinschleicht.
Ja, die Stadt ist reich, und sie zeigt und verschwendet ihren
Reichtum, sie, die kostbarste Blüte eines reichen Landes. Es war
für sie keine Kleinigkeit, nicht nur zur schönen, sondern auch zur
gesunden Stadt zu werden. Ursprünglich war Rio de Janeiro eines der
schlimmsten Fiebernester an der brasilianischen Küste. So schlimm, daß
zeitweise die Schiffe sich scheuten, es anzulaufen -- man erzählte von
Schiffsbesatzungen, die bis auf den letzten Mann dahingesiecht waren
--, so schlimm, daß die brasilianischen Kaiser ihre Residenz aus dem
Fiebersumpf heraus in die Berge verlegten, wo sie in Petropolis sich
eine eigene Stadt bauten.
Heute aber ist Rio so gesund wie nur irgendeine Stadt der Welt. Hier,
wo es bei einer Lage zwischen Wasser und Wald von Moskitos wimmeln
müßte, kann man nachts im Freien ohne Moskitonetz schlafen.
Nur eines ist geblieben von den Lasten des Klimas: die Hitze. Kräuselt
kein Wind die Wasser der Buchten, liegen sie da wie flüssiges Blei,
dann lastet auch Tag und Nacht unerträglicher Druck auf allen
Straßen, und man hebt sich morgens nicht erfrischt und müde von dem
schweißnassen Lager.
Alles, was Geld hat, kann bis zu einem gewissen Grad auch der Hitze
entfliehen. Man kann nach Leme oder Copacabana hinausziehen, wo die
mächtigen Wellen des Atlantik an den Strand spülen, oder man kann
auf den Bergen und Hügeln seinen Wohnsitz nehmen, die heute schon
zahlreiche elektrische und Zahnradbahnen mit der Stadt an der Bucht
verbinden. --
Es ist ein oft wiederholtes Phantasiebild, die City von New York
oder Berlin in fünfzig oder hundert Jahren aufzuzeigen. Aber die
Phantasie beschränkt sich bei diesem Bild auf die Übereinanderhäufung
von Stockwerken und Verkehrsmitteln. Eine solche Phantasie auf Rio
übertragen, böte ganz andere Möglichkeiten. Rio kann nicht nur die
schönste, sondern auch die phantastischste und großartigste Stadt der
Welt werden und gleichzeitig das wundervollste und eleganteste Seebad.
Es ist ja nur eine Frage des Ausbaus der Verkehrsmittel, um die ganzen
Wohnviertel auf die frischen kühlen Berghügel zu verlegen, so daß am
Hafen nur die Geschäftshäuser bleiben, die durch künstliche Kühlung
und Ventilation vor der Hitze geschützt werden. Schnelle Verbindungen,
in Tunneln laufende elektrische Schnellzüge würden an die Bucht,
Badestrand und den offenen Ozean führen, so daß man von der Wohnung
ebenso rasch zum Bad wie zur Geschäftsstadt gelangen könnte.
Wie heute schon eine Seilbahn freischwebend Hunderte von Metern weit
auf den Zuckerhut führt, so ließen sich alle die einzelnen Bergkuppen
miteinander verbinden, und auf einem zentral gelegenen würde eine
Vergnügungsstadt mit Theatern, Kinos und Tanzpalästen sein.
Wer weiß, vielleicht!
60. Die Blumeninsel.
Rio de Janeiro.
Tief innen in der Bucht von Rio de Janeiro, mehr als eine Stunde
Motorbootfahrt von den Hafenkais, liegt die „~Ilha das flores~“,
die Blumeninsel. Irgendwo versunken ist der Lärm des Hafens, das
Kreischen der Krane, das Rasseln der Ketten, das Hämmern der Werften
und Werkstätten, aber auch das Brausen der über die breiten Aveniden
und Promenaden der Weltstadt sich drängenden Massen und der jagenden
Autos. Eine einsame Insel in märchenstiller Bucht. Flache Dächer unter
ragenden Palmen, die sich spiegeln in unwahrscheinlich blauer Flut.
Man könnte meinen, irgendein menschenscheuer Sonderling habe sich hier
seine Zuflucht gebaut, oder die weitgestreckten Hallen bergen ein
Sanatorium, eine Erholungsstätte für Menschen, die in vollkommener
Stille und Einsamkeit kranke Nerven kräftigen wollen.
Auf diese Insel hat die brasilianische Regierung das Einwandererhotel
verlegt, jene Stätte, die für die ersten Tage nach der Ankunft alle
gastlich aufnimmt, die in Brasilien eine neue Heimat suchen. Es ist,
als wolle man den Neuankömmlingen gleich das Schönste zeigen, was
dieses an Schönheiten reiche Land bietet, als wolle man ihnen hier auf
dieser stillen schönen Insel erst Muße gewähren, sich hineinzufinden
in diese so ganz andere fremde tropische Welt, die jetzt das neue
Vaterland werden soll. Als sollten sie hier erst noch einmal Kräfte
schöpfen und Mut fassen, ehe sie hinausgeschleudert werden in einen
unerbittlich harten Lebenskampf unter sengender Sonne. Wenige Tage
hier in beschaulicher Muße, dann gehen die Transporte weiter, nach São
Paulo, Santa Catharina und Paraná, wo blühende Kolonien aneifern und
die Möglichkeiten aufzeigen, die der jungfräuliche Urwaldboden birgt,
oder ins Innere des Landes, in jene unermeßliche, noch unerschlossene
Steppe von Matto Grosso, in die Berge von Minas Geraes oder auch in
den fieberheißen Norden von Bahia und Pernambuco. Wenige Tage der
Ruhe und letzte reifliche Wahl; denn der einmal getroffene Entscheid
ist nach viele Tage langer Fahrt am Bestimmungsort nur schwer noch zu
ändern. Einmal nur gewährt die Einwanderungsbehörde freie Reise, freie
Gepäckbeförderung und freien Unterhalt. Einmal an der selbstgewählten
Arbeitsstätte heißt es, sich selbst weiterhelfen, wenn der Einwanderer
nicht das findet, was er erhofft und erwartet.
Es ist gerade ein Dampfer des Brasilianischen Lloyd eingetroffen,
der aus Hamburg viele Hunderte deutscher Freifahrer herüberbrachte,
jene Glücklichen, denen es nach endlosen Laufereien, Plackereien
und Scherereien mit Konsulaten und Behörden möglich war, die freie
Überfahrt zu erlangen, die der brasilianische Staat für dreitausend
deutsche Auswanderer auswarf.
Glückliche? -- Heute sind sie es noch. Man sieht nur strahlende,
leuchtende Gesichter. Auf dem Anlegeplatz spielen Kinder, im Wasser
tummeln sich Schwimmer, deren weiße Leiber wie in durchsichtigen
blauen Kristall gefaßtes Elfenbein wirken, in der offenen Wandelhalle
unter den Palmen sitzen behaglich und zufrieden Männer und Frauen. Die
Motorboote, die heute abgehen sollten, um die Einwanderer zur Stadt zu
bringen, von wo mit Bahn und Schiff die Reise weitergehen sollte, sind
nicht gekommen. Die Abreise ist um einen Tag verschoben worden. Man hat
alles gepackt, alles erledigt, nun hat man noch einmal vierundzwanzig
Stunden süßen Nichtstuns, noch einmal Frist auf der stillen Insel, ehe
der Kampf beginnt.
Die wenigsten wissen, daß es ein Kampf ist, der ihrer harrt, zum
mindesten wissen sie nicht, wie unerbittlich und hart er ist. Die
schöne, üppige Insel in der von kühlen Winden umfächelten Bucht
verführt dazu, alles ein wenig zu schön und zu leicht zu nehmen. Ich
plaudere mit den nächsten. Als mein Name fällt, sammelt sich ein rasch
wachsender Kreis um mich. Kaum einer unter den Einwanderern, der ihn
nicht kennt, der nicht den einen oder andern der Aufsätze las, die ich
seit anderthalb Jahren aus Südamerika geschrieben. Fast alle tragen ja
schon seit Jahren den Plan in sich, jenseits des Ozeans sich eine neue
Heimat zu suchen, und so haben sie gierig alles gelesen, was über die
Länder geschrieben wurde, in die sie ziehen wollten.
Frage über Frage: Die meisten wollen das wiederholt hören, was sie
sich zurechtgelegt haben über die Gegend, die Arbeit und Lebensweise,
die sie sich aussuchten. Sie wollen das Bild bestätigt sehen, das sie
gläubig hoffend im Herzen tragen. Es wird Enttäuschungen geben -- für
alle. Manche, die sie überwinden, werden nach schwerem Anfang den Weg
zu Glück und Wohlstand finden, aber auch manche werden elend zugrunde
gehen, wie ich so viele zugrunde gehen sah!
Das Land, der ganze Erdteil ist reich, unermeßlich. Aber nicht umsonst
blüht und wuchert und treibt es aus ihm in tropischer Fülle. Wer die
Schätze heben will, zahlt hohen Preis mit Jahren voll Mühe und Arbeit,
häufig mit Gesundheit und Leben.
Eine aufsteigende Welt! Man mag Südamerika durchziehen, wo man will,
durch die argentinische Pampa, über die chilenische Kordillere, durch
die bolivianische Puna oder den brasilianischen Urwald, überall wird
sich der Gedanke aufdrängen, daß hier eine neue machtvolle Welt in
der Bildung begriffen ist, eine Welt, die gestützt auf überreiche
natürliche Hilfsmittel einmal darangehen wird, sich ihren Platz als
ausschlaggebender Faktor im weltpolitischen und weltwirtschaftlichen
Ringen zu sichern. Eine gewaltige Welle rasend schneller Entwicklung
wird einmal auf diesem jungen und noch immer so wenig bekannten
Kontinent sich erheben, und sie wird alle hochtragen, die den rechten
Augenblick erfassen.
Freilich, auf den rechten Augenblick kommt es an; denn auf diesem seit
Jahrzehnten durch Krieg, Revolution, Parteistreitigkeiten, Anarchie und
Diktatur erschütterten Erdteil geht in raschem Wechsel die Entwicklung
auf und ab, und ehe der große jähe Anstieg anhebt, mag mancher, der
hoffnungsfreudig und arbeitswillig hinauszog, in den Wellentälern
niedergehender Konjunktur, wirtschaftlicher Depression, politischen
Streites und sozialer Unruhen begraben werden.
Aber einmal kommt der Aufstieg. Und während vielleicht einmal die
Alte Welt zugrunde geht und versinkt, wird eines Tages neben Yankees,
Mongolen und Russen die aus indianischem und europäischem Blut in der
Bildung begriffene südamerikanische Rasse in die Geschichte eintreten.
Von Europa aus nahmen die Schiffe der Konquistadoren ihren Weg, um die
durch uralte Kultur dekadenten Reiche der Azteken und Inkas zu stürzen.
Vielleicht geht einmal die Geschichte den umgekehrten Weg.
Register.
Administrator, landwirtschaftlicher, in Bolivien 203-207. 214. 215.
Agrio, Fluß 125. 128.
Aimara 180. 186. 200.
Alemann, Dr. Theodor 110.
Alerce, Nadelbaum 150.
Alessandri, Arturo, Präsident der Republik Chile 143. 175. 239. 240.
Alfalfa 49. 59. 99. 100. 118. 119.
Alkohol aus Zuckerrohr 202. 214. 215.
Allerseelen, in Bolivien 219-223.
Almirante Cordero 107. 108.
Altiplano 184. 195. 230.
Ancohuma 235.
Antofagasta, Stadt und Provinz 162. 163. 164. 165. 166.
Araukaner 146. 153. 154. 155.
Arbeiter, hörige 204. 205.
Arendatario 49.
„Argentina“, Dampfer 75. 285.
Argentinien 248. 258. 259. 291;
Klima 72. 73. 74. 75. 110. 117;
Kriegsflotte 92;
Kriegshafen 92. 93;
Landschaft 47. 67. 256;
Pachtverträge 48. 49;
politische Stellung 77-79;
Siedlungsgebiete 47. 50. 75. 82. 83.
Argentinisches Tageblatt 43. 76.
Arica 237.
Auswanderer 16 ff. 82. 86. 293. 294.
Badeleben, in Montevideo 245. 246;
in Rio 305.
Bahia 22. 26. 27.
Bahia Blanca 84-89. 91.
Beni, Fluß 184. 211.
Bergkrankheit 231.
Bergsteiger, deutsche 232 ff.
Besitztitel auf Land, in Argentinien 50. 51;
in Chile 150. 151.
Bewässerung, in Argentinien 97. 98. 105. 106. 107-110. 119. 133;
in Chile 139. 140.
Blancos 5. 189. 190. 219. 227. 229;
in Uruguay 249.
Blumenau 261.
Blumeninsel, bei Rio 297. 308.
Bolivien 5;
Arbeiter 185. 204. 205;
Bau des Landes 195. 196;
Bergwelt 230 ff.;
Einwanderung 183;
Freihafen 164;
Geschichte 183. 184. 185;
Produkte 184. 185. 187. 200; s. a. Indianer.
Bolschewisten 239. 240. 249.
Bombilla 129.
Borax 178.
Brasilien 23. 25. 29. 248. 253. 256. 258. 259. 260. 291;
Einwanderung 270. 273. 295. 296;
Kaffeebau 298. 301;
Siedlungsgebiete 309;
Siedlungspolitik 264. 284;
Süden 23. 260. 261.
Buenos Aires, Stadt 31. 35. 39. 85. 243. 245. 247. 293;
Provinz 41. 75. 82. 85.
Cabañas 56.
Cacheuta, Badeort 134.
Calama 177.
Caliche, Salpetermineral 167. 169. 170. 171.
Campamento 171. 173.
Caña s. Zuckerrohr.
Casa Rosada. Regierungspalast in Buenos Aires 76.
Cayunco, Fluß 116. 122. 125.
Cebollar 178.
Ceiba (Wollbaum) 199.
Chaco, Gobernacion 44. 50. 75. 82.
Chacra 69.
Chile, Bedeutung des Salpeters 171. 174;
Deutsche 152. 163. 164. 262;
Klima 139;
Krieg mit Bolivien und Peru 164. 165.
Chiloé, Insel 146. 149.
Chirimoya, Frucht 188.
Choele Choel, Insel und Station 96. 97. 101.
Cholos, Mischlinge 186. 188. 189. 207. 208. 221.
Chubut, Gobernacion 45. 50.
Chulumani 196. 203.
Coca 189. 192. 193. 201. 202. 204. 205.
Cocal 205. 206.
„Colorado“, in Uruguay 248. 249.
Comodore Rivadavia 55. 92.
Concepcion 140. 142. 157.
Conway, Sir Martin 232.
Copacabana 224. 225. 228.
Copihue, chilenische Nationalblume und Hymne 153 ff.
Coquimbo 160.
Corcovado, Berg 302.
Cordoba, Provinz 82.
Coripata 196. 203. 206. 207.
Coroico 199. 203.
Coronel, Seeschlacht 91.
Cruz Machado 286. 287. 288. 292. 293. 294. 296.
Cuenca Vidal, Staubecken 96. 107. 108. 109.
Cumbre, in Bolivien 191. 195;
in Chile 136. 137.
Deutschbrasilianer 23, s. a. Kolonisten.
Deutschchilenen 152. 262.
Deutscher Volksbund in Argentinien 45.
„Deutschländer“, in Brasilien 268.
Deutschtum, in Argentinien 68.
Dienst, Rudolf 232. 234.
Drahtzäune, in Argentinien 58.
Einwanderung, in Argentinien 54. 110;
Aussichten 43. 44. 45. 46. 49. 52;
Bestimmungen 40-42;
in Brasilien 282. 283.
Engländer, in Argentinien 89. 95.
Ensenada 60. 61. 62.
Entre Rios, Provinz 82. 83.
Esperanza 67.
Estancia 47. 48. 55. 56. 57. 60. 203. 204.
Estanciero 48. 49. 59. 60.
Falklandinseln, Seeschlacht 91.
Fichas 174.
Fieber, in Brasilien 285. 286. 297. 306.
Finca, in Bolivien 203 ff.
Formosa, Gobernacion 75. 82.
Franzosen, in Argentinien 94.
Frigorificos, Kühlhäuser 56. 88. 247. 250.
Frontera 145. 148.
Gastfreundschaft, in Argentinien 102. 103;
in Bolivien 207-211.
Gaucho 48. 55. 61. 259.
Gaucholand 258. 259. 260.
General Roca, Stadt 107. 109.
Getreide, in Argentinien 54. 69. 87. 88. 99;
in Brasilien 272.
Grundbesitz, in Argentinien 47. 48. 49. 69. 70;
in Chile 140. 150. 151.
Guanaco 127.
Hacienda 203.
Hacker, Kompanie, Kolonisationsgesellschaft 282. 284. 286.
Hanseatische Kolonisationsgesellschaft 285.
Heuschrecken 67. 69. 71.
Hirsch, Baron, Kolonisationsgesellschaft 51.
Hochland, bolivianisches (s. Altiplano, Puna);
patagonisches 106. 108. 125-128;
Paulistaner 297.
Huaina Potosi, Besteigung 232. 234.
Iguassu, Fluß 286. 288. 289;
Wasserfälle 55. 290;
Ausnutzung 290. 291.
Ilha das Flores s. Blumeninsel.
Illampu, Besteigung 232. 234. 235.
Illimani, Besteigung 232. 233.
Immigração, Behörde 270. 296. 299.
Indianer 5;
in Bolivien 185. 186. 189. 190. 200. 201. 204. 207. 219. 220. 221.
227. 229;
Gespensterfurcht 233;
Musik 223;
Tanz 222. 223;
in Chile s. Araukaner.
Indianermission, in Chile 155. 156.
Ingeniero White 89. 90.
Inkas 224. 312.
Inkasee 137.
Joinville 261.
Irigoyen, Präsident der Argentinischen Republik 76 ff.
Irupana 207. 211.
Italiener, in Argentinien 59. 67;
in Brasilien, s. Kolonisten.
Jungfrau, die heilige, vom See 224. 225. 226. 228.
Kaffeebau, in Brasilien 298. 299. 300.
Kaffeefazendas 296. 297 ff. 300. 301;
Arbeiter 299. 300.
Kakteen 35. 137. 212.
Kampstadt, in Patagonien 113. 114.
Kapuziner, bayerische 155. 156.
Kartoffeln 149;
in Bolivien 187.
Kinderreichtum, der Kolonisten 268. 269. 275.
Kleinbetriebe, gewerbliche 276. 277.
Kohlen, in Chile 140. 142. 152.
Kolonie, Anfänge einer, in Argentinien 98;
in Brasilien 273-276;
in Chile 146-148. 149.
Kolonien, deutsche, in Argentinien 67 ff. 98. 99. 100;
in Brasilien 265. 266. 267. 268. 270. 271. 272. 290;
in Chile 145 ff. 149;
in Patagonien 122-125.
Kolonisationsgebiete, in Argentinien 75. 82. 83;
in Brasilien 271 ff. 309.
Kolonisationsgesellschaften, in Argentinien 51. 52. 53;
in Brasilien 282. 283. 284. 285. 290.
Kolonisten, deutsche, in Brasilien 259. 260. 261. 262. 263;
italienische, in Brasilien 265. 270. 272. 285.
Koniferen, brasilianische 282.
Kordillere 128. 133. 141. 148. 179. 184. 191. 195;
Fahrt über 134-137.
Küstenkordillere, in Chile 148. 158. 159. 177.
Lamas 184. 187. 188. 189. 195.
Landeinteilung, in Argentinien 106.
Landpreise, in Argentinien 70. 83. 100;
in Brasilien 284;
in Chile 150.
Landwirtschaft in Argentinien 54. 59. 60. 69. 70. 105 ff.;
in Brasilien 272. 278;
in Chile 139.
La Paz 6. 183. 191. 192. 195. 232;
Friedhof 221;
Markt 186-190. 219. 220.
La Plata, Provinzhauptstadt 85.
La-Plata-Strom 30. 35. 245. 293.
Las Casas 154. 155.
Lasso 61.
Limay, Fluß 107.
„Linien“ 271.
Llanquihue, Provinz und See 145. 146. 149. 152.
Mais 272. 274. 283.
Malqui 219.
Mamoré, Fluß 184.
Mapuche 155.
Mar del Plata 80.
Mate 129. 272.
Matto Grosso 258. 285. 309.
„Maximalisten“ 145.
Mazamorra 218. 236. 240.
Medianero 48. 49.
Mendoza, Stadt 133;
Fluß 134.
Minas Geraes 298. 309.
Misiones, Gobernacion 45. 50. 75. 82. 269.
Mondmutter 11.
Montevideo 30. 245. 247;
Karneval 243 ff.
Morro, bei Arica 237.
Nahuel-Huapi-See 133.
Neger, in Bolivien 212. 213;
in Brasilien 253. 254. 259. 260. 266.
Neuquen, Fluß und Gobernacion 50. 80. 95. 107. 111. 112. 116. 117.
121. 125;
Petroleumquellen 92.
Nordamerikaner, in Chile 152. 161.
Oberstetter, Komponist 156.
Obst, in Bolivien 188. 192. 199. 219;
in Brasilien 23. 24. 26. 272. 278;
in Chile 138. 139. 160.
Obstbau, in Argentinien 67. 70. 88. 95. 99. 100. 109. 117. 118.
Oficina (Salpeterwerk) 161. 165. 167. 168. 169. 170. 171. 172. 173.
174;
Arbeitsverhältnis 173-175.
Ollague, Vulkan und Ort 180. 231.
Oruro 187. 192.
Osterinsel 179.
Overlack, Eduard 232.
Palta, Frucht 138. 219.
Pampa 44. 73. 82. 248. 258. 260. 264;
in Argentinien 166;
chilenische 166.
Pampa Salitrera 164. 165 ff. 173.
Pampinos 172. 173.
Pão d’Assucar s. Zuckerhut.
Pappeln 106. 107. 133.
Paraguay 32. 50. 51. 74. 75.
Paraguaytee, s. Mate.
Paraná, Fluß, Stadt, Staat 73. 74. 259. 284. 285.
Patagonien 44. 80. 81. 112.
Pernambuco 21.
Petri-Meier, Kompanie, Kolonisationsgesellschaft 285.
Petroleumquellen, in Argentinien 55. 92.
Petropolis 306.
Pfirsich 70. 71. 83. 118. 272. 278.
Pocitos, Badeort 245. 246.
Porto Alegre 261. 263.
Porto Almede 288. 290. 291.
Porto da União 287. 290. 291. 292.
Posada, in Bolivien 192. 194. 208.
Potrero 56. 58.
Puerto Galvan 89. 90.
Puerto Militar 90. 91. 92. 93.
Puerto Montt 146. 148. 152. 177.
Puna 222. 227. 228.
Ramires 246.
Ramon M. Castro, Station 112. 113. 114.
Regierungsland, in Argentinien 47. 50;
in Brasilien 284. 286. 287. 293 ff.
Reichswanderungsamt 287.
Rio Colorado 95.
Rio de Janeiro, Bai und Stadt 23. 27. 247. 293. 297. 302 ff. 305;
Einwandererhotel 308 f.;
gesundheitliche Verhältnisse 306;
Umbau 305. 307.
Rio de La Paz 211. 216.
Rio do Peixe 281.
Rio Grande do Sul 258. 259. 270. 274. 284. 297.
Rio Negro, Fluß und Gobernacion 50. 80. 81. 95. 96. 107. 108. 111.
Rio Pelotas 281. 282.
Rio Uruguay 270. 281.
Rivera 247. 250.
Roce 273. 274.
Salesianermönche 101. 102.
Salpeter 126. 157. 177;
Fabriken s. Oficina;
künstlicher 172;
Lager s. Caliche.
Salto del Soldado, Wasserfall 140.
San Geronimo, Kolonie 67. 68. 69.
St. Pauls Rock 15. 16.
Santa Anna do Livramento 253.
Santa Catharina 259. 281. 285.
Santa Cruz, Gobernacion 50.
Santa Fé, Stadt und Provinz 44. 72. 73. 75. 82. 117.
Santiago (Chile) 138. 140. 141. 142.
Santo Angelo 269. 271.
Santos 23. 27. 297. 298.
São Paulo, Stadt und Staat 285. 297. 298. 299.
Schulen, deutsche, in Argentinien 68;
in Brasilien 264. 265.
Schulz, Adolf 232. 234.
„Seydlitz“, Dampfer 90-94.
Sisalagave 213.
Slawen 163. 164.
Sonneninsel 224.
Sonnentor 11.
Soroche s. Bergkrankheit.
Spee, Graf 91.
Südamerika, Reichtum 311;
Urgeschichte 177. 179. 180. 224;
Zukunft 3-6.
Tabak 118. 272. 279.
Tacna, Provinz 165. 236.
Taltal 160. 161.
Tarapaca, Provinz 165.
Tiahuanacu 6. 11. 224.
Tirata 219.
Titicacasee 224.
Transandine Bahn 133-137.
Tschudi, Jakob von 226.
Uruguay 245. 247. 248. 255. 258.
Uspallatapaß 133.
Valdivia, Stadt und Provinz 145. 146. 152.
Valparaiso 138. 158.
Vereinigte Staaten von Brasilien 259. 260.
Viehzucht, in Argentinien 48. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 69. 71;
Zeichnen der Tiere 64;
in Uruguay 247. 248.
Viña del Mar 158.
Vulkane, in Chile 176. 177.
Wald, in Argentinien 57;
in Bolivien 198. 201;
in Brasilien 273. 274. 282. 299;
in Chile 146. 150. 152. 153.
Weinbau, in Argentinien 101. 102. 117. 118;
in Brasilien 272.
Weiße s. Blancos.
Wolle 88.
Yerba s. Mate.
Yungas 186. 187. 192. 193. 195. 197. 198. 201. 202. 203. 213;
Produkte 200.
Zapala 80. 112.
„Zuckerhut“, Berg bei Rio 302. 303. 307.
Zuckerrohr 200. 202. 213. 214. 215.
Druck von F. A. Brockhaus, Leipzig.
[Illustration: Sonderkarte zu
Colin Ross,
Südamerika]
Reisen und Abenteuer
[Illustration: Reisen und Abenteuer]
Illustrierte Volks- und Jugendbücher berühmter Weltreisenden und
Entdecker.
[Illustration: Reisen und Abenteuer]
Jeder Band in sich abgeschlossen und einzeln käuflich.
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