In der Stadt Graz geht zeitweilig ein wunderlicher Mann um. Ein Mann

mit klobigem, braunem Gesichte und einem großen roten Vollbart. Sein

Lodenwams hat manchen Flicken, bisweilen sogar klaffende Nahte. Eine

stattliche Ledertasche an der Seite, oder ein Bündel von Wurzeln und

Kräutern. Über dem Bauch baumelt ein großes Bockshorn, mitunter auch

manch andere seltsame Zier, deren Vorhandensein den Leuten nicht

einleuchten will. Wozu an der Hüfte das Skelett eines Schafskopfes?

Schafsköpfe trägt man doch sonst nur über dem Schlüsselbein. Das

Merkwürdigste an dem Manne ist ein Riesenhut mit hohem Spitz, in

der Art der alten Tiroler »Sternstecher«, nur noch viel größer; die

breiten Krempen beherbergen den ganzen breitschulterigen Kumpan auf

das beste. Dieser Hut ist zumeist mit wilden Blumen geschmückt,

besonders aber mit Hahnen- oder Geierfedern, die hoch und keck in den

Himmel hineinstechen. Sehr langsam schleift er dahin, immer wieder

stehenbleibend, um mit singendem Rufe sich bemerkbar zu machen. Ich

habe manchmal bemerkt, wie der Mann nicht ganz sicher durch die Straßen

schritt; das ging nicht immer gerade aus, so wie es wohl sein Wille

gewesen wäre. Gerne singt er ein dreistes Liedel oder läßt gar einen

»Juchezer« fahren. Bisweilen aber grollt und flucht er -- und hat

Grund dazu. Die Gassenjugend, die »liebe«, tut ihn nämlich manchmal

gern ein wenig »aushetzen«, weshalb die Polizei ihn immer abschaffen

will, anstatt die Gassenbuben abzuschaffen. Sie meint wohl, er solle

nicht Ärgernis geben, und die gibt er auch nicht, so viel ich weiß.

Es gibt viel ärgerlichere Dinge auf der Welt, als die absonderliche

Tracht dieses lustigen Sonderlings, und werden doch nicht abgeschafft.

Den Namen »Waldteufel« hat man ihm geschenkt, er hat ihn freundlich

angenommen, erstens, weil er am Geierkogel eine alte Waldhütte

bewohnt, zweitens, weil er im Walde Beeren, Pilze, Heilkräuter und

Wacholderstauden sammelt, um sie den Stadtleuten zu verkaufen, und

drittens, weil ja der Titel zu seiner Erscheinung nicht übel paßt.

Wie andere Geschäftsleute ihre Orden und Ehrentitel, so benützt er

den seinen zur Reklame und man kann manche Hauswirtin eilig über die

Treppen herablaufen sehen, wenn sie nach dem Geschrei vernommen, daß

der Waldteufel in der Nähe sei. Da lacht er dann gemütlich, bietet

seine Wacholderstauden aus und meint, er möchte die »Kranabeten« gern

in »Kranabetenen« umsetzen. Dieses Teufels einziges Höllenfeuer dürfte

das Feuer des Wacholderbranntweins sein.

Wo der Mann sich zeigt, mit jemandem spricht, oder auch mit sich

selber, oder mit einer Straßenlaterne, oder mit einer Statue, da

sammelt sich um ihn bald ein Kreis von Zuhörern, die teils mit

Neugierde, teils mit spöttischer oder mißtrauischer Geberde die Gestalt

anstaunen, bis dann plötzlich irgend so ein Range hervorspringt, an

seinen Kleidern zerrt oder ihn mit Staub bewirft.

Eines schönen Maimorgens sah ich den »Waldteufel« -- umringt wieder

von Neugierigen -- vor dem neuen Hamerlingdenkmal stehen. Er schien

gerade vertieft zu sein in ein Gespräch mit dem Dichter. »Du bist

ein gescheiter Mensch gewesen,« hörte ich ihn noch sagen mit seiner

rindenrauhen Stimme, »hast ihnen schon immer einmal was gesagt, denen,

was sie nit ins Hutbandel stecken. Ein gescheiter Mensch! So wie auch

ich einer bin!« Dabei verzerrte er sein klobiges Antlitz zu einer

Fratze, als ob er seiner eigenen Gescheitheit ein Gesicht schneiden

wollte. Der steinerne Dichter hat ihm nicht geantwortet; der lebendige

Hamerling hätte für diesen Mann gewiß ein gutes Wort gehabt, obschon er

solche Leute gerne mir überließ. »Die Waldteufel gehören Ihnen,« sagte

er einmal, »mit diesen wissen Sie besser umzugehen als unsereiner, dem

die Stadtteufel so viel zu schaffen machen.« Übrigens glaube ich, daß

er das Wort »Stadtteufel« gar nicht ausgesprochen hat; man verstand

auch, wenn er in halben Sätzen redete. Nun aber mit diesem »Waldteufel«

wußte auch ich nichts anzufangen. So vor Leuten zu ihm hintreten und

fragen: »Wie geht's euch! Wie lebt ihr? Was ist euch schon alles

passiert? Was denkt ihr? Erzählt mir etwas!« -- das mag ich nicht,

würde bei solchen Menschen auch nicht anschlagen. Oder man wird tüchtig

gefoppt. Da heißt's möglichst gleichgültig dreinschauen und warten, bis

so einer selber anfängt. Und mein Waldteufel fing an.

Diesmal hatte er einen besonders merkwürdigen Hut auf. Auch der hatte

die Form der Sternstecher, nur dünkt mich, er wäre noch wuchtiger

und riesiger als seine sonstige Kopfbedeckung. Manchmal war solcher

Hut beklebt mit illustrierten Zeitungsannoncen, weiß aber nicht,

ob zur selbstgewählten Zier oder ob schlaue Geschäftsleute sie ihm

angeschwätzt hatten, so daß er für sie eine wandelnde Annoncensäule

abgab. Ich vermute den Mann des Lesens unkundig und immereinmal ein

Opfer fremden Vorwitzes. Diesmal war der Hut aus Baumrinden gemacht,

in doppelter Schichte, daß er besser halten sollte; die sehr breiten

Krempen waren zierlich gezackt. Aber diese Krempen hatten ein paar

Löcher. Der Hagel hatte ihn geschlagen. Er pflege -- sagte der Mann

in langsamer, gemütlicher Tonart -- bei Ungewittern nie unter einen

Baum zu gehen, er bleibe auf freiem Felde stehen und warte, bis es

vorüber sei. Das sei sonst schier am sichersten, aber diesmal habe

ihm der Hagel die Löcher geschlagen. Nun, es sei ja recht. Sonst hätte

er doch auch nichts, was ihm der Hagel schlagen könne. Außer diesem

Hut hätte er wohl einmal ein Haus gehabt, aber das sei ihm abgebrannt.

Sei ihm immer noch leid um dieses Haus, seien ihm viel Altertümer

mitverbrannt. Er meinte damit wahrscheinlich alte Kleider, besonders

aber den weitbekannten Filzhut, den er sich vor vierzig Jahren selbst

gebaut hatte. Um seine Angabe zu bezeugen, zog er ein Zeitungsblatt

aus dem Sack; als er das abgegriffene Papier mit ungeschickten Fingern

entfaltete, wollte es gleich auseinanderfallen, als ob auch diese

letzte Erinnerung an seine Hütte zunichte werden sollte. Da stand

denn in einer Notiz beiläufig erwähnt, daß am Geierkogel eine Hütte

abgebrannt sei, in welcher der sogenannte Waldteufel sich manchmal

aufgehalten habe. -- So weit war auch dieser Naturmensch schon von der

Kultur beleckt, daß er sich etwas Besonderes dünkte, »weil er in der

Zeitung stand«. -- Ja, Alter, das hat man davon, wenn man in die Stadt

geht, Pilze und Kranabetstauden zu verkaufen. In die Zeitung kommt

man, gedruckt wird man, gerade so wie der Dichter, der dort in Stein

auf dem Sockel sitzt. -- Da sagte er auf einmal: »Ihr Herren! Wenn ich

alle Steine, die mir in Graz die Gassenbuben schon nachgeworfen haben,

zusammengetragen hätte auf einen Haufen, es wäre auch ein Denkmal. Wäre

~auch~ eins! Wie mich die Kinder aushetzen.«

Es gibt ja böse Buben, hier wie dort. Der Unterschied, daß die

Landkinder sich vor dem Waldteufel fürchten, während die Stadtjugend

mit ihm ihren Spaß hat. Wie die löbliche Polizei sagt, Ursache daran

wird doch wohl er selber sein mit seiner auffallenden Tracht. Ob er

sich aus Eitelkeit so trägt? Oder ob er damit die Aufmerksamkeit der

Leute aus praktischen Gründen auf sich lenken will? Vielleicht beides.

Leicht ist sein Geschick sicherlich nicht. Wenigstens nicht in unseren

Augen. Er selbst -- wenn man ihn so sprechen hört -- wüßte allerdings

nicht, was ihm fehlt. Es müßten nur die »Altertümer« sein, die ihm

verbrannt sind.

Als Beweis für die Schlauheit des Waldteufels wird ein Stückl erzählt.

Wandern da einige bergfrohe Herren aus der Stadt auf den Geierkogel.

Der Weg ist weit und die Sonne brennt heiß. Nirgends im Kalkboden eine

Quelle, nirgends ein Labsal! Endlich ein Haus, vor dem einige Knechte

stehen, darunter der wilde Waldteufel. Freundlich bitten die Ausflügler

um einen Trunk Wasser, der ihnen aus einer Lagel gern und ohne Anspruch

auf Bezahlung gewährt wird. Mit einem herzlichen »Gelt's Gott!« wollen

sich die Städter wieder entfernen, da fängt der Waldteufel zu munkeln

an: »Ich muß das Wasser weit hertragen und ihr schenkt es den reichen

Städtern. Holt euch von morgen ab selber das Wasser herauf!« Natürlich

griffen die Herren sofort in die Tasche und legten Nickel auf Nickel

in die nun demütig dargebotene Hand des Waldteufels. Kaum waren die

Ausflügler außer Hörweite, da zeigte der Fechtbruder seine Kollekte den

Knechten mit den Worten: »Da, zwei Gulden fünfzig, und merkt's euch,

wie leicht man bei den Städtern Geld verdienen kann!« Es braucht nur

noch erwähnt zu werden, daß sich der Waldteufel nie mit Wassertragen

abgegeben hat.

So ist es ihm sein Lebtag gut gegangen. Sein Vater, ein Tiroler, hat

seine Mutter, eine Kärntnerin geheiratet. Und das Kind nachher ist

ein Steirer geworden. Also drei Heimländer. Wer hat mehr? Er ist sein

Lebtag viel gereist. Nicht bloß in den drei Heimatländern, wohl auch

in Italien, im Küstenland und weiter um. Sein Vater war »Künstler«,

Holzschnitzler, und ist dann mit seinen Waren: Holzschüsseln,

Kornschaufeln, Kochlöffeln und dergleichen hausieren gegangen. Der Sohn

ist überall mit ihm gewesen. Nicht jede Nacht haben sie ihr Quartier

gefunden.

Nun, im Freien ist's auch bequemer, da hat man weit genug, hat frische

Luft und wird nicht geniert. Das Gras auf der Wiese ist auch ein

Federbett, ein ganz frisches, und kein Königskind hat ein süßeres

Schlaflied, als das die Grillen singen. Aber noch lieber ist der

»Franz« auf Steinhaufen gelegen, da kann man sich mit den Ellbogen das

Bett graben wie man's gern hat. »San die Gliederlan wohl immer a bissel

steif worden; muß einer nachher halt wieder brav laufen, alsdann werden

sie schon wieder gelenkig.«

»Und hat's Euch nicht geschadet, bei Nacht und Wetter so im Freien

schlafen?«

»Bis jetzt nit. Gesund, Gott sei Dank, bin ich alleweil gewest.«

»Wie alt seid Ihr denn?«

»Im Achtunddreißigerjahr geboren.«

»Was? Und nicht ein graues Gran im Bart!«

»Aber da, lieber Herr!«

Er hob seinen Hut vom Kopf, da hatte er noch eine schwarze Haube auf,

wohl zum Schutz vor dem drückenden Baumrindendach. Das verschwitzte

Haar hatte graue Fäden.

»Seht Ihr, und so einen würdigen Herrn will die Polizei abschaffen!« Er

sagte es munter gegen einen Sicherheitswachmann hin, der den Waldteufel

schon lange beobachtet hatte, ohne ein Arg an ihm zu finden. Dann hob

er mit beiden Händen den Hut langsam und bedächtig wieder auf den

Kopf. Einer, der diesen Hut vorwitzigerweise versucht, behauptete,

er wiege wenigstens fünf Pfund. Dem Manne schien die Gefahr des

Abgeschafftwerdens nicht aus dem Kopfe zu gehen. Es schien ihm schon

oft passiert zu sein, obwohl die Behörden nie recht wußten, wohin mit

ihm. Von den drei schönen Alpenländern wollte jedes das bescheidenste

sein und auf den drolligen Vagabunden verzichten. Er wäre ja doch in

keinem geblieben. »Ich tu' halt so viel gern reisen, so viel gern

reisen! Und abgeschafft werden wir alle einmal!« lachte er laut, gegen

den Wachmann hin. »Bis wir alt sind, werden wir alle abgeschafft. Aber

ich bin decht noch jung.«

»Ja, bloß sechsundsechzig Jahre!« redete ich drein.

»Was ist das, sechsundsechzig Jahr! Meine Mutter ist hundertvier Jahr

alt geworden. Mein Vater ist hundertvierzehn Jahr alt geworden, weil er

brav Schnaps getrunken hat. Heut' kunnten sie noch leben, wenn --«. Er

hielt ein mit irgend einer Anklage und setzte schmunzelnd bei: »Wenn

sie nit gestorben wären.«

»So habt auch Ihr Aussicht, alt zu werden?«

»Ich werde zweiundachtzig Jahre alt,« antwortete er ruhig. »Damit wir

zusammen dreihundert Jahr ausmachen, alle drei. Dreihundert ist kein

Spott mehr. Mein Vater hat allemal gesagt, er möcht's gern derleben,

daß die Leut' gescheiter werden. Hundertvierzehn Jahr ist er alt worden

und hat's doch nit derwarten mögen. So lang mag ich nit leben, so lang

nit. Nur das möcht' ich noch sehen, wie's ausschauen wird auf der Welt,

bis die Leut' ~noch~ dümmer geworden sind.«

Da hatten wir gleich seine Meinung über den Stand unserer Welt.

Er brauchte keine langen anarchistischen Reden zu halten, keine

pessimistischen Bücher zu schreiben -- das eine Wort sagte alles.

Er, der keinen anderen Rock hat, als das in allen Nahten klaffende

Lodenwams, kein anderes Dach, als den Rindenhut -- von der Art seiner

Nahrung war überhaupt nicht die Rede -- er fühlte sich erhöht über die

Millionen der Durchschnittsmenschen, die ihn erst dann interessieren

werden, bis sie noch dümmer geworden sind.

Wie war nun dem stolzen armen Manne beizukommen? »Waren« hatte er

diesmal nicht bei sich, die ihm etwa abzukaufen gewesen wären. War man

sicher, daß der hohe Herr, der bedürfnislose, freie König des Waldes,

eine bescheidene Gabe nicht zurückweisen würde?

»Wie würdet Ihr es halten?« fragte ich ihn tückisch, »wenn ein armer,

braver und ganz zufriedener Mensch dastände und jemand gäbe ihm ein

Silberstück in die Hand. Wäre das gescheit oder dumm?«

»Das wäre gescheit, das wäre gescheit!« rief er aus.

»Und was glaubet Ihr, daß der arme, brave und ganz zufriedene Mensch

mit dem Silberstück anfangen würde?«

»Schnaps kaufen!«

So weit ging sein Freiheitsstolz -- und nicht weiter. Alle Bande

hatte er abgestreift oder gesprengt, aber der Schnaps war sein Herr

und Gebieter geblieben. Doch ich sah ihn keinen trinken. Ehe wir

auseinandergingen, vertraute er mir noch ein Geheimnis an. Er sei

gesonnen, sich demnächst zu veräußern. Er stehe in Unterhandlung

mit der medizinischen Fakultät, er wolle ihr seinen heiligen Leib

verkaufen. Bei dem Worte heilig schnitt er eine ganz abenteuerliche

Grimasse. Er glaube, mit fünfhundert Gulden sei der Waldteufel nicht

überzahlt, aber man spare immer am unrechten Orte und wolle ihm nur

dreihundert geben. So viel aber sei die Haut allein wert, wenn sie

ausgestopft werde. Was habe er dann für die Knochen? Daß diese auch

hübsch was nutz seien, beweise er jedem, der es bewiesen haben wolle.

Er hob den Arm mit der geballten Faust. Indes hätte ihm ein Wachmann

geraten, sich nicht voreilig zu verkaufen, er lebe dann keine drei

Wochen mehr! Die Studenten seien so viel gierige Leut', die würden

seinen Tod nicht abwarten wollen, sondern recht bald mit »einem

Stupferl von hinten« nachhelfen, daß sie zu ihrem Kadaver kämen.

Überhaupt würde er am Arm gezeichnet werden und dürfe auch nicht nach

Amerika, oder sonst übers große Wasser. Als Mann der Freiheit vertrage

er das nicht. Es sei also eine Lebensfrage, ob er sich derweil nicht

doch noch behalten solle. Es werde am besten sein, er gehe fleißig

betteln. -- Und machte sich auch gleich ans Tagewerk.

Weiter weiß ich nichts von ihm. Jedenfalls erreicht der Mann ein hohes

Alter, besonders, wenn er nach dem Grundsatz seines Vaters so lange

leben will, bis die Leute gescheiter geworden sind.

Von

Peter Rosegger

erschien zuletzt im gleichen Verlage:

Frohe Vergangenheiten

Launige Geschichten

Mit einem Vorwort von

~Hans Ludwig Rosegger~

15. Tausend

»Der Titel trifft auf die Erzählungen, die, ernst und heiter vermischt,

~das schalkhafte Gesicht des Waldschulmeisters fleckenlos spiegeln~,

absolut zu. ~Es ist echtester Rosegger~: Waldweisheit, die allerhand

reizvolle Patina angesetzt hat und dennoch nicht nur ehrwürdig, sondern

lebendig wie jedes Wort ist, das Rosegger je geschrieben hat. --

~Ganz ungewöhnlich lesenswert aber und als menschliches Dokument so

ziemlich alles, was in den letzten Jahren auf dem Büchermarkt erschien,

überragend, ist die dem Bande voran gesetzte »Lebns-Beschreibung«.~

Die Orthographie ist die des fünfzehnjährigen Bauernbuben, aber das,

was der »Autor« mit früherwachter Selbstkritik, »keine interesande

Geschichte« nennt, ist nicht literarische Kuriosität, sondern in seiner

Wahrhaftigkeit und in der Hilflosigkeit des von allen ersehnten Quellen

des Wissens ausgesperrten Bauernbuben ~rührend und erschütternd.

Alle Schulorthographie ist, gegen dieses erste Stammeln eines großen

Menschen gehalten, Makulatur.~«

Karl Marilaun im »Neuen Wiener Journal«.

Sonderlinge · 第 27 / 27 段