Daß man also kämpfen muß – um die Macht! ...
Nicht mehr so gutgläubig, vertrauensselig, verzeihend sein wie vordem.
Sondern: unerbittlich, nüchtern, das Ziel fest im Aug. Und alle _die_
rücksichtslos aus den Reihen des kämpfenden Proletariats stoßend, die
durch ihre stete Geneigtheit zu Verhandlungen und Konzessionen die
Kampfkraft, die revolutionären Energien schwächen. –
* * * * *
So drückte die Katastrophe den Proleten nieder.
So richtete sie ihn aber auch wieder auf.
Mit furchtbaren Schlägen hämmerte sie ihm wieder Klassenbewußtsein ein,
das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Solidarität, die Kampfverbundenheit.
Die Klassenehre, die Klassenpflicht.
„Daß wir Arbeiter endlich allesamt werden: _ein_ Wille, _ein_
Herzschlag, _ein_ Blut, _ein_ Leib, _ein_ Geist ...“
* * * * *
Mit einem festen Händedruck schieden die beiden Proleten voneinander.
„Diese Welt muß unser sein!“ sagte der eine.
Der andere:
„Dann werden wir die Rächer sein ... Der endliche Sieg ist unser!“ –