Es gibt nichts, das ihn zur Eile treibt, es gibt keinen Weg, den er
nehmen, keinen Ort, nach dem er gehen, keine Zeit, zu der er heimkommen
muß.
Ich wünschte, ich wäre ein Händler und verbrächte meinen Tag auf der
Straße, schreiend: »Ringe, kristallne Ringe!«
* * * * *
Wenn ich um vier des nachmittags zurückkomme aus der Schule,
Kann ich durch das Tor jenes Hauses den Gärtner die Erde graben sehn.
Er tut, was er will mit seinem Spaten, beschmutzt seine Kleider mit
Staub, keiner stellt ihn zur Rede, wenn er gebraten wird in der Sonne
oder naß wird.
Ich wünschte, ich wäre ein Gärtner, drauflosgrabend im Garten, und
keiner hielte mich ab vom Graben.
* * * * *
Just wenn es dunkel wird am Abend und meine Mutter mich zu Bett schickt,
Kann ich durch das offne Fenster den Wächter sehn auf und abschreiten.
Die Gasse ist dunkel und einsam, und die Straßenlampe steht wie ein
Riese mit einem roten Auge im Kopf.
Der Wächter schwingt seine Laterne und schreitet mit seinem Schatten zur
Seite und geht nicht =ein=mal zu Bett in seinem Leben.
Ich wünschte, ich wäre ein Wächter, die Straßen schreitend alle Nacht,
und scheuchte die Schatten mit meiner Laterne.