bestehender Wunschregungen; der Ton liegt aber darauf, daß diese
Verwerfung sich auf nichts anderes zu berufen braucht, daß sie ihrer
selbst gewiß ist. Noch deutlicher wird dies beim Schuldbewußtsein, der
Wahrnehmung der inneren Verurteilung solcher Akte, durch die wir
bestimmte Wunschregungen vollzogen haben. Eine Begründung erscheint hier
überflüssig; jeder, der ein Gewissen hat, muß die Berechtigung der
Verurteilung, den Vorwurf wegen der vollzogenen Handlung, in sich
verspüren. Diesen nämlichen Charakter zeigt aber das Verhalten der
Wilden gegen das Tabu; das Tabu ist ein Gewissensgebot, seine Verletzung
läßt ein entsetzliches Schuldgefühl entstehen, welches ebenso
selbstverständlich wie nach seiner Herkunft unbekannt ist(54).
(54) Es ist eine interessante Parallele, daß das Schuldbewußtsein des
Tabu in nichts gemindert wird, wenn die Übertretung unwissentlich
geschah (siehe Beispiele oben), und daß noch im griechischen Mythus
die Verschuldung des Ödipus nicht aufgehoben wird dadurch, daß sie
ohne, ja gegen sein Wissen und Wollen erworben wurde.
Also entsteht wahrscheinlich auch das Gewissen auf dem Boden einer
Gefühlsambivalenz aus ganz bestimmten menschlichen Relationen, an denen
diese Ambivalenz haftet, und unter den für das Tabu und die
Zwangsneurose geltend gemachten Bedingungen, daß das eine Glied des
Gegensatzes unbewußt sei und durch das zwanghaft herrschende andere
verdrängt erhalten werde. Zu diesem Schlusse stimmt mehrerlei, was wir
aus der Analyse der Neurose gelernt haben. Erstens, daß im Charakter der
Zwangsneurotiker der Zug der peinlichen Gewissenhaftigkeit hervortritt
als Reaktionssymptom gegen die im Unbewußten lauernde Versuchung, und
daß bei Steigerung des Krankseins die höchsten Grade von
Schuldbewußtsein von ihnen entwickelt werden. Man kann in der Tat den
Ausspruch wagen, wenn wir nicht an den Zwangskranken die Herkunft des
Schuldbewußtseins ergründen können, so haben wir überhaupt keine
Aussicht, dieselbe je zu erfahren. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt nun
beim einzelnen neurotischen Individuum; für die Völker getrauen wir uns
eine ähnliche Lösung zu erschließen.
Zweitens muß es uns auffallen, daß das Schuldbewußtsein viel von der
Natur der Angst hat; es kann ohne Bedenken als »Gewissensangst«
beschrieben werden. Die Angst deutet aber auf unbewußte Quellen hin; wir
haben aus der Neurosenpsychologie gelernt, daß, wenn Wunschregungen der
Verdrängung unterliegen, deren Libido in Angst verwandelt wird. Dazu
wollen wir erinnern, daß auch beim Schuldbewußtsein etwas unbekannt und
unbewußt ist, nämlich die Motivierung der Verwerfung. Diesem Unbekannten
entspricht der Angstcharakter des Schuldbewußtseins.
Wenn das Tabu sich vorwiegend in Verboten äußert, so ist eine Überlegung
denkbar, die uns sagt, es sei ganz selbstverständlich und bedürfe keines
weitläufigen Beweises aus der Analogie mit der Neurose, daß ihm eine
positive, begehrende Strömung zu Grunde liege. Denn, was niemand zu tun
begehrt, das braucht man doch nicht zu verbieten, und jedenfalls muß
das, was aufs nachdrücklichste verboten wird, doch Gegenstand eines
Begehrens sein. Wenden wir diesen plausibeln Satz auf unsere Primitiven
an, so müßten wir schließen, es gehöre zu ihren stärksten Versuchungen,
ihre Könige und Priester zu töten, Inzest zu verüben, ihre Toten zu
mißhandeln und dergleichen. Das ist nun kaum wahrscheinlich; den
entschiedensten Widerspruch erwecken wir aber, wenn wir den nämlichen
Satz an den Fällen messen, in welchen wir selbst die Stimme des
Gewissens am deutlichsten zu vernehmen glauben. Wir würden dann mit
einer nicht zu übertreffenden Sicherheit behaupten, daß wir nicht die
geringste Versuchung verspüren, eines dieser Gebote zu übertreten, z. B.
das Gebot: Du sollst nicht morden, und daß wir vor der Übertretung
desselben nichts anderes verspüren als Abscheu.
Mißt man dieser Aussage unseres Gewissens die Bedeutung bei, die sie
beansprucht, so wird einerseits das Verbot überflüssig -- das Tabu
sowohl, wie unser Moralverbot --, anderseits bleibt die Tatsache des
Gewissens unerklärt und die Beziehungen zwischen Gewissen, Tabu und
Neurose entfallen; es ist also jener Zustand unseres Verständnisses
hergestellt, der auch gegenwärtig besteht, so lange wir nicht
psychoanalytische Gesichtspunkte auf das Problem anwenden.
Wenn wir aber der durch Psychoanalyse -- an den Träumen Gesunder --
gefundenen Tatsache Rechnung tragen, daß die Versuchung, den anderen zu
töten, auch bei uns stärker und häufiger ist, als wir ahnen, und daß sie
psychische Wirkungen äußert, auch wo sie sich unserem Bewußtsein nicht
kundgibt, wenn wir ferner in den Zwangsvorschriften gewisser Neurotiker
die Sicherungen und Selbstbestrafungen gegen den verstärkten Impuls, zu
morden, erkannt haben, dann werden wir zu dem vorhin aufgestellten Satz:
Wo ein Verbot vorliegt, müßte ein Begehren dahinter sein, mit neuer
Schätzung zurückkehren. Wir werden annehmen, daß dies Begehren, zu
morden, tatsächlich im Unbewußten vorhanden ist, und daß das Tabu wie
das Moralverbot psychologisch keineswegs überflüssig ist, vielmehr durch
die ambivalente Einstellung gegen den Mordimpuls erklärt und
gerechtfertigt wird.
Der eine so häufig als fundamental hervorgehobene Charakter dieses
Ambivalenzverhältnisses, daß die positive begehrende Strömung eine
unbewußte ist, eröffnet einen Ausblick auf weitere Zusammenhänge und
Erklärungsmöglichkeiten. Die psychischen Vorgänge im Unbewußten sind
nicht durchwegs mit jenen identisch, die uns aus unserem bewußten
Seelenleben bekannt sind, sondern genießen gewisse beachtenswerte
Freiheiten, die den letzteren entzogen worden sind. Ein unbewußter
Impuls braucht nicht dort entstanden zu sein, wo wir seine Äußerung
finden; er kann von ganz anderer Stelle herstammen, sich ursprünglich
auf andere Personen und Relationen bezogen haben und durch den
Mechanismus der _Verschiebung_ dorthin gelangt sein, wo er uns auffällt.
Er kann ferner dank der Unzerstörbarkeit und Unkorrigierbarkeit
unbewußter Vorgänge aus sehr frühen Zeiten, denen er angemessen war, in
spätere Zeiten und Verhältnisse hinübergerettet werden, in denen seine
Äußerungen fremdartig erscheinen müssen. All dies sind nur Andeutungen,
aber eine sorgfältige Ausführung derselben würde zeigen, wie wichtig sie
für das Verständnis der Kulturentwicklung werden können.
Zum Schlusse dieser Erörterungen wollen wir eine spätere Untersuchungen
vorbereitende Bemerkung nicht versäumen. Wenn wir auch an der
Wesensgleichheit von Tabuverbot und Moralverbot festhalten, so wollen
wir doch nicht bestreiten, daß eine psychologische Verschiedenheit
zwischen beiden bestehen muß. Eine Veränderung in den Verhältnissen der
grundlegenden Ambivalenz kann allein die Ursache sein, daß das Verbot
nicht mehr in der Form des Tabu erscheint.
Wir haben uns bisher in der analytischen Betrachtung der Tabuphänomene
von den nachweisbaren Übereinstimmungen mit der Zwangsneurose leiten
lassen, aber das Tabu ist doch keine Neurose, sondern eine soziale
Bildung; somit obliegt uns die Aufgabe, auch darauf hinzuweisen, worin
der prinzipielle Unterschied der Neurose von einer Kulturschöpfung wie
das Tabu zu suchen ist.
Ich will hier wiederum eine einzelne Tatsache zum Ausgangspunkt nehmen.
Von der Übertretung eines Tabu wird bei den Primitiven eine Strafe
befürchtet, meist eine schwere Erkrankung oder der Tod. Diese Strafe
droht nun dem, der sich die Übertretung hat zu Schulden kommen lassen.
Bei der Zwangsneurose ist dies anders. Wenn der Kranke etwas ihm
Verbotenes ausführen soll, so fürchtet er die Strafe nicht für sich,
sondern für eine andere Person, die meist unbestimmt gelassen ist, aber
durch die Analyse leicht als eine der ihm nächsten und von ihm
geliebtesten Personen erkannt wird. Der Neurotiker verhält sich also
hiebei wie altruistisch, der Primitive wie egoistisch. Erst wenn die
Tabuübertretung sich am Missetäter nicht spontan gerächt hat, dann
erwacht bei den Wilden ein kollektives Gefühl, daß sie durch den Frevel
alle bedroht wären, und sie beeilen sich, die ausgebliebene Bestrafung
selbst zu vollstrecken. Wir haben es leicht, uns den Mechanismus dieser
Solidarität zu erklären. Die Angst vor dem ansteckenden Beispiel, vor
der Versuchung zur Nachahmung, also vor der Infektionsfähigkeit des Tabu
ist hier im Spiele. Wenn einer es zustandegebracht hat, das verdrängte
Begehren zu befriedigen, so muß sich in allen Gesellschaftsgenossen das
gleiche Begehren regen; um diese Versuchung niederzuhalten, muß der
eigentlich Beneidete um die Frucht seines Wagnisses gebracht werden, und
die Strafe gibt den Vollstreckern nicht selten Gelegenheit, unter der
Rechtfertigung der Sühne dieselbe frevle Tat auch ihrerseits zu begehen.
Es ist dies ja eine der Grundlagen der menschlichen Strafordnung, und
sie hat, wie gewiß richtig, die Gleichartigkeit der verbotenen Regungen
beim Verbrecher wie bei der rächenden Gesellschaft zur Voraussetzung.
Die Psychoanalyse bestätigt hier, was die Frommen zu sagen pflegen, wir
seien alle arge Sünder. Wie soll man nun den unerwarteten Edelsinn der
Neurose erklären, die nichts für sich und alles für eine geliebte Person
fürchtet? Die analytische Untersuchung zeigt, daß er nicht primär ist.
Ursprünglich, d. h. zu Anfang der Erkrankung, galt die Strafandrohung
wie bei den Wilden der eigenen Person; man fürchtete in jedem Falle für
sein eigenes Leben; erst später wurde die Todesangst auf eine andere
geliebte Person verschoben. Der Vorgang ist einigermaßen kompliziert,
aber wir übersehen ihn vollständig. Zugrunde der Verbotbildung liegt
regelmäßig eine böse Regung -- ein Todeswunsch -- gegen eine geliebte
Person. Diese wird durch ein Verbot verdrängt, das Verbot an eine
gewisse Handlung geknüpft, welche etwa die feindselige gegen die
geliebte Person durch Verschiebung vertritt, die Ausführung dieser
Handlung mit der Todesstrafe bedroht. Aber der Prozeß geht weiter, und
der ursprüngliche Todeswunsch gegen den geliebten anderen ist dann durch
die Todesangst um ihn ersetzt. Wenn die Neurose sich also so zärtlich
altruistisch erweist, so _kompensiert_ sie damit nur die ihr zugrunde
liegende gegenteilige Einstellung eines brutalen Egoismus. Heißen wir
die Gefühlsregungen, die durch die Rücksicht auf den anderen bestimmt
werden, und ihn nicht selbst zum Sexualobjekt nehmen, _soziale_, so
können wir das Zurücktreten dieser sozialen Faktoren als einen später
durch Überkompensation verhüllten Grundzug der Neurose herausheben.
Ohne uns bei der Entstehung dieser sozialen Regungen und ihrer Beziehung
zu den anderen Grundtrieben des Menschen aufzuhalten, wollen wir an
einem anderen Beispiel den zweiten Hauptcharakter der Neurose zum
Vorschein bringen. Das Tabu hat in seiner Erscheinungsform die größte
Ähnlichkeit mit der Berührungsangst der Neurotiker, dem Délire de
toucher. Nun handelt es sich bei dieser Neurose regelmäßig um das Verbot
sexueller Berührung, und die Psychoanalyse hat ganz allgemein gezeigt,
daß die Triebkräfte, welche in der Neurose abgelenkt und verschoben
werden, sexueller Herkunft sind. Beim Tabu hat die verbotene Berührung
offenbar nicht nur sexuelle Bedeutung, sondern vielmehr die allgemeinere
des Angreifens, der Bemächtigung, des Geltendmachens der eigenen Person.
Wenn es verboten ist, den Häuptling oder etwas, was mit ihm in Berührung
war, selbst zu berühren, so soll damit demselben Impuls eine Hemmung
angelegt werden, der sich andere Male in der argwöhnischen Überwachung
des Häuptlings, ja in seiner körperlichen Mißhandlung vor der Krönung
(s. oben) zum Ausdruck bringt. _Somit ist das Überwiegen der sexuellen
Triebanteile gegen die sozialen das für die Neurose charakteristische
Moment._ Die sozialen Triebe sind aber selbst durch Zusammentreten von
egoistischen und erotischen Komponenten zu besonderen Einheiten
entstanden.
An dem einen Beispiele von Vergleich des Tabu mit der Zwangsneurose läßt
sich bereits erraten, welches das Verhältnis der einzelnen Formen von
Neurose zu den Kulturbildungen ist, und wodurch das Studium der
Neurosenpsychologie für das Verständnis der Kulturentwicklung wichtig
wird.
Die Neurosen zeigen einerseits auffällige und tiefreichende
Übereinstimmungen mit den großen sozialen Produktionen der Kunst, der
Religion und der Philosophie, anderseits erscheinen sie wie Verzerrungen
derselben. Man könnte den Ausspruch wagen, eine Hysterie sei ein
Zerrbild einer Kunstschöpfung, eine Zwangsneurose ein Zerrbild einer
Religion, ein paranoischer Wahn ein Zerrbild eines philosophischen
Systems. Diese Abweichung führt sich in letzter Auflösung darauf zurück,
daß die Neurosen asoziale Bildungen sind; sie suchen mit privaten
Mitteln zu leisten, was in der Gesellschaft durch kollektive Arbeit
entstand. Bei der Triebanalyse der Neurosen erfährt man, daß in ihnen
die Triebkräfte sexueller Herkunft den bestimmenden Einfluß ausüben,
während die entsprechenden Kulturbildungen auf sozialen Trieben ruhen,
solchen, die aus der Vereinigung egoistischer und sexueller Anteile
hervorgegangen sind. Das Sexualbedürfnis ist eben nicht imstande, die
Menschen in ähnlicher Weise wie die Anforderungen der Selbsterhaltung zu
einigen; die Sexualbefriedigung ist zunächst die Privatsache des
Individuums.
Genetisch ergibt sich die asoziale Natur der Neurose aus deren
ursprünglichster Tendenz, sich aus einer unbefriedigenden Realität in
eine lustvollere Phantasiewelt zu flüchten. In dieser vom Neurotiker
gemiedenen realen Welt herrscht die Gesellschaft der Menschen und die
von ihnen gemeinsam geschaffenen Institutionen; die Abkehrung von der
Realität ist gleichzeitig ein Austritt aus der menschlichen
Gemeinschaft.
[ Im folgenden werden alle geänderten Textzeilen angeführt, wobei
jeweils zuerst die Zeile wie im Original, danach die geänderte Zeile
steht.
dasselbe wie das Tabu der Polynesier. Auch das _~hagos~_ der Griechen,
dasselbe wie das Tabu der Polynesier. Auch das _~agos~_ der Griechen,
'gemein' bedeutet ...
'gemein' bedeutet ...«
Vom Begriff das Tabu sagt _Wundt_, daß es »alle die Bräuche umfaßt, in
Vom Begriff des Tabu sagt _Wundt_, daß es »alle die Bräuche umfaßt, in
nehmen, _in der Furcht vor der Wirkung dämonischer Mächte_(7).
nehmen, _in der Furcht vor der Wirkung dämonischer Mächte_«(7).
durchgedrungen wäre. Es war eine unerledigte Situation, ein psychische
durchgedrungen wäre. Es war eine unerledigte Situation, eine psychische
annehmen, es läge im Sinne eines primitiven Seelenlebes, daß mit der
annehmen, es läge im Sinne eines primitiven Seelenlebens, daß mit der
Hand kratzen, sondetn bediente sich dazu eines kleinen Steckens.
Hand kratzen, sondern bediente sich dazu eines kleinen Steckens.
Lauf der Welt reguliert; sein Volk hat ihn nicht nur für den Regen und
Lauf der Welt reguliert; sein Volk hat ihm nicht nur für den Regen und
auf einen Teil seines Reiches richtete so würden Krieg, Hungersnot,
auf einen Teil seines Reiches richtete, so würden Krieg, Hungersnot,
(29) _Bastian_, »Die deutsche Expedition an der _Loangoküste_», Jena
(29) _Bastian_, »Die deutsche Expedition an der _Loangoküste_«, Jena
Niger, 1880.
Niger«, 1880.
Der Hinweis auf den infantilen Vaterkomplex haben wir bereits gegeben;
Den Hinweis auf den infantilen Vaterkomplex haben wir bereits gegeben;
werden, daß für den Wilden der Name ein wesentliches Stück und ein
werden, daß für die Wilden der Name ein wesentliches Stück und ein
l. c, p. 353, die Tuaregs der Sahara angeführt.
l. c., p. 353, die Tuaregs der Sahara angeführt.
(46) _Wundt_. Religion und Mythus, II. B., p. 49.
(46) _Wundt_, Religion und Mythus, II. B., p. 49.
_Wundt's_ angelangt, welche das Wesen des Tabu, wie wir gehört haben, in
_Wundts_ angelangt, welche das Wesen des Tabu, wie wir gehört haben, in
Toten sicher, als bis er ein trennende Wasser zwischen sich und ihn
Toten sicher, als bis er ein trennendes Wasser zwischen sich und ihn
Geister verfolgen, auf die in ungestillter Sehnsucht Gee storbenen, wie
Geister verfolgen, auf die in ungestillter Sehnsucht Gestorbenen, wie
sie des Leben zu berauben. Der Leichnam hat überhaupt erst den Begriff
sie des Lebens zu berauben. Der Leichnam hat überhaupt erst den Begriff
Primitiven dazu, ihren teueren Toten ein- solche Sinnesänderung
Primitiven dazu, ihren teueren Toten eine solche Sinnesänderung
zuzuschreiben. Warum machten sie sie zu Dämonen? _Westermarck_ glaubt,
zuzuschreiben? Warum machten sie sie zu Dämonen? _Westermarck_ glaubt,
Feindseligkeit auf den Toten, verschoben wird. Wir heißen diesen im
Feindseligkeit, auf den Toten, verschoben wird. Wir heißen diesen im
Stück eines Systems, welches die »Weltanschauung» der Primitiven
Stück eines Systems, welches die »Weltanschauung« der Primitiven
Hilfeleistung angerufen werden.
Hilfeleistung angerufen zu werden.
(51) «Mythus und Religion«, II., S. 129.
(51) »Mythus und Religion«, II., S. 129.
auf andere Personen und Relationen bezogen haben und dureh den
auf andere Personen und Relationen bezogen haben und durch den
Ursprünglich, d. h. zuAnfang der Erkrankung, galt die Strafandrohung
Ursprünglich, d. h. zu Anfang der Erkrankung, galt die Strafandrohung
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