Es war Fritz Kuhlemann, der ihm diese Botschaft schickte:
„Die ausgehen sollten, wohnen in reichen Häusern. In steinernen Kirchen
ist das Wort verschlossen für blöde Mengen am Sonntagmorgen. Die Mächtigen
missbrauchen Deine Worte für ihre Zwecke. Man führt Kriege in Deinem
Namen. Ungerechtes Gericht ist gesprochen unter dem Zeichen der Liebe. Der
Arme geht hungrig. Der Niedrige ist verachtet. Der Sünder stirbt nachher
wie zuvor. Was ist Deine Heilsbotschaft an die Welt?“
Er sprach: „Siehe zu, was ich thue:
„Soll ich Krieg führen, um die Welt zu überzeugen? Der Hass wäre schlimmer
denn zuvor. Die Sklaven von heute wären grausamere Herren, als die Herren
von gestern.
„Soll ich Gesetze geben, neue Ordnung erfinden? Dies Gesetz wäre gut, aber
die Menschen sind schlecht. Unter der guten Ordnung bliebe die wilde
Wüste.
„Vielen ist es gesagt, aber Wenige hören. Allen ist es ein Schlachtwort
und Wenigen Frieden. Einige finden, weil sie von Anfang an hatten, und
Viele, die suchen, finden niemals. Schrecklich und scharf ist es, wie ein
Schwert, das durchbohrt, süsse Milch, die ganz junge Kinder trinken.“
Er war aber auf einem Schiff, wo er dies sagte, dass er sich übersetzen
liesse von einem Ufer zum andern. Und es war ein Mann neben ihm, der ein
Tuch mit Samenkörnern eingebunden hatte, die er säen wollte auf seinem
Acker.