Das Kammermädchen Euphrosyne, in das sich die Finnin Afranisja
verwandelt hatte, hatte leichtes Spiel. Sie fügte zu der Klage, daß er
die Herrin vernachlässige, den Trost, daß die Besuche des Bibliothekars
Schuhmacher, der aus des Zaren Bücherei für geistige Nahrung der
Prinzessin sorgte, jene ein wenig in der Einsamkeit erheitert hätten.
Die langaufgeschossene Gestalt Alexeis knickte zusammen. Haltlos hing
er in seinem Sessel:
»Sie betrügt mich! Sie betrügt mich!«
»Herr, liebster Herr!« Die Finnin flog auf ihn zu, wand flehend die
Arme um seine Knie: »Das habe ich nicht gesagt. Das nicht!«