Nach der Villa Patrizzi, um die Sonne untergehen zu sehen, der
frischen Luft zu genießen, meinen Geist recht mit dem Bilde der großen
Stadt anzufüllen, durch die langen Linien meinen Gesichtskreis
auszuweiten und zu vereinfachen, durch die vielen schönen und
mannigfaltigen Gegenstände zu bereichern. Diesen Abend sah ich den
Platz der Antoninischen Säule, den Palast Chigi vom Mond erleuchtet,
und die Säule, von Alter schwarz, vor dem helleren Nachthimmel, mit
einem weißen glänzenden Piedestal. Und wie viel andere unzählige
schöne einzelne Gegenstände trifft man auf so einer Promenade an.
Aber wie viel dazu gehört, sich nur einen geringen Teil von allem
diesem zuzueignen! Es gehört ein Menschenleben dazu, ja das Leben
vieler Menschen, die immer stufenweis voneinander lernen.