VON BEOWULF’S SCHWIMMFAHRT.

Da hub der Sohn der Ecglaf, Hunferd, zu reden an;

Er sass dem Herrn der Schildinge zu Füssen, und begann

Kampfworte zu entbieten. Dass her Beowulf kam,

Der kühne Meerdurchsegler, schuf seinem Herzen bitter’n Gram.

Dass unter dem Himmel habe ein andrer Recke mehr, 5

Denn er, des Ruhms auf Erden, war ihm zu tragen schwer:

‘Bist {der} Beówulf Du, der einst sich in der weiten Flut

Mit Breca mass im Schwimmen? Zu hoch vermass sich da Dein Mut!

‘Ihr spranget in die Wellen, vermessen wagtet ihr

Das Leben in die Tiefe, aus Ruhm und Ehrbegier! 10

Die Fahrt, die schreckensvolle,

nicht Freund noch Feind verleiden

Euch konnte. Also triebet im Sund dahin ihr Beiden!

‘Als ihr mit Euren Armen des Meeres Breite decktet,

Die Meeresstrassen masset, die Hände rudernd recktet

Durch Brandungswirbel gleitend, vom Wintersturm getrieben 15

Hoch auf die Wellen schäumten;

ihr mühtet Euch der Nächte sieben!

‘So rangt ihr mit den Wogen! Da wurde Dir entrafft

Der Sieg von ihm, im Schwimmen, sein war die gröss’re Kraft,

Ihn trug der Hochflut Wallen am Morgen an den Strand

Der Hadurämen, bald er von da die süsse Heimat wiederfand. 20

‘Im Lande der Brondinge wie gerne man ihn sah!

Zu seiner schönen Feste kam er wieder da,

Wo er zu eigen hatte Mannen, Burg und Ringe,

Der Sohn Beanstan’s hatte geleistet sein Erbot Dir allerdinge!’

_Criticism of the Translation._

Hoffmann’s translation is certainly not a contribution to scholarship.

It is a sufficient condemnation of the volume to quote the words of the

Vorwort:--

‘Die Uebersetzungen von Grein, Holder und Möller sind mir nicht

zugänglich gewesen, auch wie es scheint, nicht sehr bekannt.’

It is not surprising that Hoffmann is unacquainted with the translations

of Holder and Möller, as these works have never been made; but that a

German translator should ignore the version of Grein is a revelation

indeed.

Even though a translator may not care to embody in his work any new

interpretations, it is nevertheless his duty to base his translation on

the best text that he can find. But apparently Hoffmann had never heard

of the Heyne editions of the text, nor of the Grein-Wülker _Bibliothek_.

He bases his translation on Grein’s text of 1867. He evidently

considered it a sufficient recommendation of his work to associate with

it the name of Grein, not troubling himself to discover what advance had

been made upon the work of that scholar.

The Translations of Beowulf: A Critical Bibliography · 第 96 / 145 题