Darauf sprach Hunferd, Ecglafs Sohn,
der zu den Füssen sass dem Fürst der Skildinge, 500
entband Streitrunen, (ihm war Beowulfs Reise
des mutigen Seefahrers sehr zum Aerger,
da er durchaus nicht gönnte, dass ein anderer Mann
je mehr des Ruhmes in dem Mittelkreise
besässe unterm Himmel, denn er selber hatte): 505
‘Bist du der Beowulf, der einst mit Breka schwamm
im Wettkampfe durch die weite See,
wo in Verwegenheit ihr die Gewässer prüftet
und aus tollem Prahlen in die tiefen Fluten
wagtet euer Leben? Nicht wehren konnt’ euch beiden 510
weder Lieb noch Leid der Leute einer
die sorgenvolle Fahrt, als in den Sund ihr rudertet,
wo ihr den Oceansstrom mit euren Armen decktet,
die Holmstrassen masset, mit den Händen schluget
und über den Ocean glittet: der Eisgang des Winters 515
wallete in Wogen; in des Wassers Gebiet
plagtet ihr euch sieben Nächte.
Im Schwimmspiel überwand er dich:
er hatte mehr der Macht; zur Morgenzeit
trug ihn der Holm da zu den Headorämen.
Von dannen suchte er die süsse Heimat 520
lieb seinen Leuten, das Land der Brondinge,
die liebliche Friedeburg, wo er sein Volk hatte,
Burg und Bauge. Da hatte all sein Erbot wider dich
vollbracht in Wahrheit Beanstans Sohn[4].’
_Criticism of the Translation._
The translation is a literal line-for-line version. Its superiority to
its predecessors is, therefore, one with the superiority of the text on
which it is founded.
The translation became at once the standard commentary on _Beowulf_, and
this position it retained for many years. It is still the standard
literal translation in Germany, none of the later versions having
equaled it in point of accuracy.
[Footnote 1: For biographical facts see Grein-Wülker,
_Bibliothek_, Band III, 2te Hälfte, p. vii.]
[Footnote 2: See Grein-Wülker, _Bibliothek_, Vorrede.]
[Footnote 3: See supra, p. 52.] [[Thorpe: Criticism of Text]]
[Footnote 4: The second edition presents no variation from this
save the omission of the comma in line 501.]