Abb. 8 =Parkmauer des Grundstücks »Johannisberg« an der
Johannisbergstraße Naundorf-Kötzschenbroda=]
Nach Zitzschewig und Weinböhla hat sich inmitten alter Weinkulturen
der neue Weinbau reichlich Eingang verschafft. An den Bergen entlang
beginnen neue Hügel mit Jungpflanzungen am Holk von Rittergutsbesitzer
Richter, Baselitz, bis hin nach Freibar mit seinen zahlreichen
Kleinpflanzungen, den Bergen des Rittergutes Saußlitz, Frau von
Harck, Baumeister Wachs und Baumeister Bahrmann mit seiner bekannten
Kellerwirtschaft und der Schloßberg Saußlitz, jetzt in Bewirtschaftung
von Herrn Major Freude, Weingut Rote Presse, Sörnewitz.
An der Elbe nach Meißen sehen wir rechts den Jungweinberg Görischgut,
links die Neuanlagen Wendisch Dreia, die großen Pflanzungen Fährmann
und Gasch, Rottewitz, und in Meißen die Stadtweinberge von vielen
Keltbaren, die Graue und Rote Presse des Herrn Major Freude,
Sörnewitz, die Neuanlagen des Kellereibesitzers Umlauft, die Neuanlage
des Meißner Weinbauvereins unter Führung seines Vorsitzenden Professor
Dr. Schellenberger, Landwirtschaftsrat an der Landesschule Meißen. Am
Kalkberg die Rebschule des Vereins und im Spaargebirge noch eine Anzahl
alter Kleinanlagen, dem Domprobst, Köhlers Weinberg am Domprobst. Links
der Elbe sehen wir den neuzeitlich umgestalteten Berg des Herrn F.
Schulze, Kossebaude, Zietzschmann, Leuteritz, Welda, Merbitz und eine
größere Zahl bäuerlicher Altweinberge. Selbst im Osten finden wir neue
Rebpflanzungen, in der Höhe des Gustav-Heims die von Herrn Professor
Dr. Strebell, an der Elbe von Herrn Rittergutsbesitzer Möwes und an
der Saloppe die schon tragbare Jungpflanzung von Frau Generalkonsul
Wunderlich.
[Illustration: