Aufnahme von Preusch, Dresden

Abb. 4 =Edelkastanie= im Grundstück des Herrn Geheimrat Hilger in

Zitzschewig: Haus Kynast]

Die Hilfssachverständigen, geführt von einem Sachverständigen, etwa

vier bis fünf Herren, begaben sich mit je zwei bis drei Arbeitern

(meist Winzern und gelernten Weinbergsarbeitern) in den zu

untersuchendem Weinberg, unter Vorzeigen eines vom Ministerium des

Innern ausgestellten Ausweises.

Ein allgemeiner Überblick über den Rebbestand ließ schon durch die

muldenförmige Abnahme der Wuchskraft und durch Gelbstichigkeit der

sonst tiefgrünen Stöcke einen Schluß auf die reblausbefallenen

Bergteile zu. _Der Beweis des Befalls_ konnte aber erst dadurch

erbracht werden, daß die flach unter der Bodenoberfläche verlaufenden

sogenannten Tauwurzeln durch uns mit der Lupe auf Anwesenheit von

Reblaus geprüft wurden. Die Arbeiter »schlugen die Stöcke an«, das

heißt sie entfernten am Wurzelhals die Erde bis zum Erscheinen der

Wurzeln, schnitten letztere ab und reichten sie dem Untersuchenden zu.

(Abb. 5.)

[Illustration:

Landesverein Sächsischer Heimatschutz — Mitteilungen Band XIII, Heft 5-6 · 第 66 / 100 题