Nun folgten wieder bis zum Jahre 1916, wo die ganze ausgedehnte
Besitzung mit dem Haupthause, dem Belvedere, den zwei
Wirtschaftsgebäuden, dem Traiteur, dem Böhmeschen Winzerhause und dem
Jakobstein durch den heutigen kunstsinnigen Eigentümer zusammengekauft
wurde, fortwährende Besitzwechsel. Sie trugen die Schuld daran,
daß das Grundstück noch mehr herunterkam, als dies schon unter dem
bedauernswerten Rauhgrafen der Fall gewesen war. Von der einstigen
ländlichen Pracht, wie sie der Generalfeldmarschall, auch im Innern des
Hauses, geschaffen hatte, war nicht mehr viel zu spüren. Zur Zeit ihres
Schöpfers war Wackerbarths Ruhe zweifellos der schönste Familiensitz
in der Lößnitz. In ihr spiegelte sich klar die Zeit August des Starken
wieder mit ihrer Genußfreudigkeit und ihrem künstlerischen Geschmack.
[Illustration: Abb. 6 =Wackerbarths Ruhe= Blick auf das Herrenhaus vom
Belvedere aus]
[Illustration: