Aufnahme von P. Georg Schäfer, Dresden]

Nun folgten wieder bis zum Jahre 1916, wo die ganze ausgedehnte

Besitzung mit dem Haupthause, dem Belvedere, den zwei

Wirtschaftsgebäuden, dem Traiteur, dem Böhmeschen Winzerhause und dem

Jakobstein durch den heutigen kunstsinnigen Eigentümer zusammengekauft

wurde, fortwährende Besitzwechsel. Sie trugen die Schuld daran,

daß das Grundstück noch mehr herunterkam, als dies schon unter dem

bedauernswerten Rauhgrafen der Fall gewesen war. Von der einstigen

ländlichen Pracht, wie sie der Generalfeldmarschall, auch im Innern des

Hauses, geschaffen hatte, war nicht mehr viel zu spüren. Zur Zeit ihres

Schöpfers war Wackerbarths Ruhe zweifellos der schönste Familiensitz

in der Lößnitz. In ihr spiegelte sich klar die Zeit August des Starken

wieder mit ihrer Genußfreudigkeit und ihrem künstlerischen Geschmack.

[Illustration: Abb. 6 =Wackerbarths Ruhe= Blick auf das Herrenhaus vom

Belvedere aus]

[Illustration:

Landesverein Sächsischer Heimatschutz — Mitteilungen Band XIII, Heft 5-6 · 第 46 / 100 题