Jemand fragte den Fürsten, ob er Musik liebe. »Über alles,«
antwortete er, »besonders Beethoven. Mir ein Billett zu nehmen
und auf engem Sitz Musik anzuhören, dafür bin ich aber nicht
gemacht. Aber Hausmusik habe ich immer geliebt. Bis zu meinen
ersten dreißiger Jahren, wo ich meine Frau kennen lernte, die sehr
musikalisch ist, habe ich immer bedauert, daß ich die auf meinem
Lehrplan angesetzte Musikstunde nicht einhalten konnte. Ich hatte,
da man doch jetzt viel von Überbürdung der Jugend spricht, täglich
dreizehn Stunden zu arbeiten, neben dem gewöhnlichen Unterricht
noch eine Stunde Französisch und Englisch. Da mußte ich die Musik
leider aufgeben. Ich habe das immer beklagt, denn der Deutsche ist
nun einmal von Natur auf Musik gestimmt.«