(»Ulk«, August 1893)]
[Illustration: ~Bismarcks Zuflucht~
»Ich fasse dich mit beiden Armen an!
So klammert sich der Schiffer endlich noch
Am Felsen fest, an dem er scheitern sollte!«
Bezieht sich auf die Stichwahl in Geestemünde, in der Bismarck mit dem
Sozialdemokraten Schmalfeld um das Mandat rang. (»Lustige Blätter«, 30.
April 1891)]
[Illustration: ~Hamlet, =III.= Akt, 4. Szene~
Polonius-Caprivi (hinter der Szene): Hilfe! he! herbei!
Hamlet: Wie? was? eine Ratte? (Er zieht.) Tot! für ’nen Dukaten, tot!
(Tut einen Stoß durch die Tapete.)
Polonius (hinter der Tapete): Oh, ich bin umgebracht! usw. usw. usw.
(»Kladderadatsch«, Juni 1892)]
Aber wenn Fürst Bismarck auch den parlamentarischen Verhandlungen
fernblieb, so suchte und fand er doch einen Kampfplatz, auf dem er mit
voller Verantwortung seinem Volke sagen konnte, was er zu sagen hatte.
Je maßloser die Angriffe seiner Gegner wurden, je schamloser sie sein
ehrwürdiges Haupt beschimpften, je lauter sie nach dem Staatsanwalt
riefen, um so schneller besann sich das deutsche Volk auf seine Pflicht
zur Dankbarkeit. Es sind Jahre des Sturmes gekommen, und es kamen
Zeiten, in denen der Nibelungenzorn schrankenlos emporgebraust ist. Vor
allem damals, als die Reise zur Hochzeit seines älteren Sohnes nach
Wien in dem zweiten Uriasbrief ein Dokument der Verirrung schuf, wie es
sonst die Geschichte wohl kaum noch kennt.