Keine Finsternis, kein Schlummer euch ganz verschlingt:
einer Geliebten Verstummen die weißen Sterne euch bringt.
Schüttelt die Kissen und schöpft in den Morgenkrug
aus dem himmlischen Bronn kühles Licht euch genug.
Geht mit Zauberworten weiche Wand sanft entlang,
pflückt die blauen Monde aus dem Maskenschrank.
In ihrem Schweigen wird der Vogel Herzeleid
heimatlich wie im Gezweige grüner Müdigkeit.
Was den Tag euch taub macht, was euren Abend bestiehlt,
segnet euch, wenn unterm Laubdach Gottes ihr Psalmen spielt.