Herbere Töne und tiefere Noten schlägt schon das Land um den
Teutoburger Wald herum an, so sehr manche Striche noch an die Milde
des Taunus oder der Rhön gemahnen. Wie eine Insel von fremder
Eigenart steigen an der Mosel die vulkanischen Eifelberge mit
ihren ossianisch-schwermütigen Maarlandschaften hervor. Erst in
den hannöverschen Landen, wo die deutsche Tiefebene ernstlich ihre
guten Rechte geltend macht und wo auch die rauhen Paradiese der
niederdeutschen Heide beginnen, nimmt die Landschaft wieder Formen und
Färbungen an, die den Wanderer zunächst überraschen und dann, wenn er
seine Augen eingestellt hat, beglücken.
[Illustration: Phot. W. Noelle.