Als ich im ersten Viertel des Monds --

Als ich im ersten Viertel des Monds

Ausgestreckt in den Rosen des Hügels lag,

Kamst du -- ein wärmender Schatten -- heran,

Gossest auf meine Stirne die Schale des Schlafs.

Ich eilte in rötlichen Blätterstürzen -- im Herbst

Und war deiner atmenden Nähe schon minder gewiß.

Zeitlosen rahmten die Landschaft der Traurigkeit.

Bei einer Harfe fand ich Zuflucht des Nachts.

Winters, wenn ich den Eiskristall

In das Licht der erstorbenen Sonne hob,

Fremde, erschienest du nicht.

Regenbogen umkreisten den ewigen Kern.

Zierliche Sterne des Schnees

Schmückten das Grab meiner Seele.

Aber im Lenz, bald schwimmt die immergrüne Insel heran.

Leidenschaftliche Sonne wühlt sich aus flimmerndem Gras.

Auftaucht, von rosiger Muschel gehoben,

Die Herbstliche, Nackte im Schaumgekräusel des Sees.

Füllhörner schütten Farben und Blumen über dich hin.

O wer darf dir jetzt

Aus zauberischen Lüften den purpurnen,

Rosenbestickten Mantel der Schönheit reichen?

Auf erhöhtem Wagen ziehst du einher,

An schlanke Deichsel sind goldgezäumte Rosse gespannt,

Schwebende Frauen führen die lockeren Zügel.

Weidenbüsche, die der Lufthauch deines Zuges berührt,

Tönen mit allen Zweigen, Schalmeien gleich.

Orgeln brausen inmitten des Schilfs.

Überall zieht Morgenröte herauf.

O und dein Wagen rast über mich hin.

Um lodernde Achse rollt sprühend das Sonnenrad.

Ich bin von den Bildern blitzender Sprossen umschattet.

Silberner Wegstaub hüllt meinen Jammer ein.

Gedichte(#52219) · 第 9 / 30 题