Seinem Freund Cichorius zeichnet er Weihnachten 1871 das Blatt „Aus
der Jugendzeit“: Der Freund mit seinem Bruder, späterem Bürgermeister
von Leipzig, in der Kinderzeit mit der Mutter in einem der reizenden
Loschwitzer Täler. (Abb. 174.) Zum 4. September 1873 zeichnet er
wieder ein Enkelkind (Abb. 176) dem Schwiegersohn Kretzschmar und fügt
das Verslein bei:
Bruder Martin bin ich genannt,
auch als Hahnekämmchen bekannt,
Großpapa, der schlecht sieht, hat mich gemalt,
derweil ich gewackelt, gelacht und gedahlt,
dafür hab’ ich auch nichts bezahlt.
Der liebe Gott laß mich gedeihn und wachsen
und mache aus mir einen braven Sachsen.
Amen.
1872 erschienen in Photographien die bereits 1845 als Lithographien
herausgegebenen zwölf Titelblätter zu Musäus’ Volksmärchen nach den
Originalen im Städelschen Institut in Frankfurt a. M. Wir brachten eine
freie spätere Wiederholung des einen Blattes, zu „Stumme Liebe“, früher
in Abb. 43.
[Illustration: Abb. 117. +Der Mond ist aufgegangen.+