[598] Siehe S. 290 dieses Werkes.
[599] *Nicolaus Fatio*, geboren 1664 in Basel.
[600] Sie rührt von dem Engländer *Childrey* her und wurde von ihm in
seiner Britannia Baconica veröffentlicht.
[601] *Jacques Cassini* 1677-1756.
*César François Cassini de Thury* 1714-1784.
*Jacques Dominique Cassini de Thury* 1748-1845.
Letzterer leitete die Pariser Sternwarte bis 1793.
[602] Lehrreich ist in dieser Hinsicht die Geschichte *Böttgers*, des
angeblichen Erfinders des Porzellans. Siehe dessen Biographie von
*Engelhardt*. Siehe ferner S. 342.
[603] Siehe *Gerland*: Beiträge zur Geschichte der Physik. Leopoldina,
Halle 1882. Eine Linse von 4,34 m Brennweite befindet sich in Kassel.
Sie ist jedoch voll von Schlieren.
[604] Von *K. A. Engelhardt*.
[605] Von *Peters*.
[606] Siehe das Referat *Diergarts* in den Mitteilungen zur Geschichte
der Medizin und der Naturwissenschaften. Bd. V. S. 534.
[607] Vita a se ipso breviter delineata (kurze Selbstbiographie).
[608] *Kopp*, Geschichte der Alchemie. Bd. I. S. 233.
[609] Miscellanea Berolinensia. Berolini 1710. S. 16 ff.
[610] Siehe S. 203.
[611] Die Eröffnung der Petersburger Akademie fand zwar erst nach
*Peters* Tode statt.
[612] Siehe Bd. I. S. 437.
[613] *Steno*, De solido inter solidum naturaliter contento. Florenz
1669. Ein von *Élie de Beaumont* herrührender Auszug dieser Schrift
findet sich in den »Annales de sciences naturelles«. XXV. p. 337.
[614] Annales des sciences naturelles. XXV. S. 347.
[615] *Humboldt*, Essai géognostique. Paris 1823. pag. 38.
[616] *Humboldt* a. a. O.
[617] *Athanasius Kircher* Mundus subterraneus, in quo universae
naturae majestas et divitiae demonstrantur. 2 vol. fol. Amsterdam 1664.
Der gelehrte Jesuit *Kircher* wurde 1602 in der Nähe von Eisenach
geboren. Er wirkte als Lehrer der Mathematik in Rom, wo er das Museum
Kircherianum gründete, und starb dort 1680.
[618] Principia philosophiae. 1644.
[619] *Descartes* unterschied drei Grundstoffe, die in der Sonne, im
Weltraum und auf der Erde vertreten sein sollten. Siehe *E. Bloch*, Die
chemischen Theorien bei *Descartes* und den Kartesianern (Isis, 1914.
S. 590-635).
[620] *G. Daubrée*, Descartes l'un des créateurs de la Cosmologie et de
la Géologie. Paris 1880.
[621] Man vergleiche dazu Bd. I S. 260, 380, 443, 445.
[622] Auch die heutigen Geologen nehmen an, daß die Mansfelder Schiefer
aus dem feinen Schlamme einer mit Fischen reich bevölkerten Meeresbucht
entstanden sind. Dieser Bucht wurden schwefelsaure Salze von Kupfer,
Eisen und Silber zugeführt. Die Fische starben infolgedessen und
sanken in den Schlamm. Der Reichtum an tierischer, in Zersetzung
begriffener Substanz machte den aus diesem Schlamm hervorgehenden
Schiefer bituminös (pechhaltig). Gleichzeitig wirkte die organische
Substanz reduzierend auf jene schwefelsauren Metallsalze. Diese
wurden infolgedessen in Schwefelmetalle (Erze) verwandelt, die den
Kupferschiefer durchsetzen und insbesondere die Stellen überziehen, an
denen sich einst die verwesenden Fischkörper befanden.
[623] *Hooke*, Lectures on Earthquakes, 1688.
[624] Dies geschah durch Langmantel im Jahre 1688.
[625] *N. Lemery.*
[626] Experimenta Crystalli Islandici Disdiaclastici, quibus mira et
insolita refractio detegitur. Havniae 1669.
[627] Siehe S. 301.
[628] Arcana naturae detecta ab *Antonio van Leeuwenhoek*. 1695. p. 124.
[629] Näheres über *Boyle* siehe S. 225 dieses Werkes.
[630] Specimen de Gemmarum origine et virtutibus, auctore *Roberto
Boyle*. 1673.
[631] Siehe S. 217 dies. Bds.
[632] *Georg Ernst Stahl* wurde 1660 in Ansbach geboren und war
Professor der Medizin und der Chemie in Halle. Von 1716 bis zu seinem
Tode (1734) wirkte er in Berlin.
[633] Außer *Marggraf* und seinem Schüler *Achard* sind von den
Berliner Chemikern noch *Neumann* und *Pott* zu nennen. *Casper
Neumann* (1683-1737) war Professor an der medizinischen Bildungsanstalt
zu Berlin. Sein Nachfolger war *Johann Heinrich Pott* (1692-1777).
Ersterer hat sich um die Analyse, letzterer um die Mineralchemie
Verdienste erworben.
[634] 1760. Vgl. *v. Lippmann*, »Abhandl. u. Vorträge«. Bd. I:
*Marggraf*.
[635] 1754. Vgl. *v. Lippmann*, »Abhandl. u. Vorträge«. Bd. I:
*Marggraf*.
[636] Einige von *Marggrafs* Arbeiten über den Phosphor wurden im 187.
Bande von *Ostwalds* Klassikern veröffentlicht (W. Engelmann, Leipzig
1912). Insbesondere die erste der dort veröffentlichten Abhandlungen,
die 1743 in den Miscellanea Berolinensia (VII, 324-344) erschien,
ist von epochemachender Bedeutung, weil durch sie der Phosphor des
Geheimnisvollen entkleidet wurde, das ihn seit seiner Entdeckung umgab
(*Ostwalds* Klassiker Nr. 187. S. 43).
[637] Siehe an späterer Stelle.
[638] Siehe a. a. O. S. 79-90.
[639] Siehe Bd. I dieses Werkes. S. 179.
[640] *John Hemmeter*, *Michael Servetus*. Discoverer of the Pulmonary
Circulation. His Life and Work. Janus. S. 331-364 mit 9 Tafeln.
[641] Exercitatio anatomica de motu cordis et sanguinis in animalibus.
Francof. 1628.
[642] *West*, *Harvey* and his times. London 1874.
[643] So lautet der anatomische Name des großen Gefäßes, das den in
den Lymphgefäßen des Magens und des Darmes bereiteten Milch- oder
Speisesaft (Chylus) dem Blutstrom zuführt.
[644] *Haeser*, Geschichte der Medizin. Bd. II. S. 277.
[645] Siehe auch *K. Lasswitz*, Geschichte der Atomistik. II. S. 84.
[646] Durch *Jean Pecquet*.
[647] Siehe auch S. 365, Anm. 3.
[648] Sie erfolgte durch den schwedischen Arzt *Olaf Rudbeck* im Jahre
1651.
[649] *Hooke*, Micrographia. Schem. I, Fig. 5/6.
[650] *Borelli* erfand den Heliostaten, indem er einem Spiegel durch
ein Uhrwerk eine solche Bewegung gab, daß die Sonnenstrahlen immer nach
derselben Richtung zurückgeworfen werden.
[651] *Borelius*, De motu animalium. Rom 1680, Leyden 1685.
[652] *Borelius*, De motu animalium. Leyden 1685. Tab. III. Fig. 2.
[653] De motu animalium. Tab. X. Fig. 12.
[654] *Lorenzo Bellini.* Die insbesondere durch *Borelli* ins Leben
gerufene Schule wird wohl als die iatrophysische bezeichnet.
[655] *Malpighi*, Opera omnia. London 1697. B. II. S. 87: De renibus.
[656] *Jan van Hoorne.* Er war der erste, der die Bedeutung der Ovarien
für die Entstehung des Embryos erkannte. Siehe *Hirsch*, Geschichte der
medizinischen Wissenschaften, S. 120.
[657] Siehe S. 346.
[658] *Boerhaave* (1668-1738) war Professor der Chemie und der Botanik
in Leyden.
[659] Siehe *Carus*, Geschichte der Zoologie. München 1872. S. 403.
[660] *Harvey*, Exercitationes de generatione animalium. London 1651.
[661] De gener. animal. XLV. Leydener Ausgabe vom Jahre 1737. Seite 161.
[662] A. a. O. Seite 162 und 163.
[663] Siehe auch »*Harvey*, Über die Erzeugung der Tiere« von *W.
Preyer*. Zeitschrift Kosmos, II. Jahrgang. Seite 396.
[664] Bibel der Natur. 1752. Seite 126.
[665] *Francesco Redi* (1618-1676). Arzt in Florenz und Mitglied der
Accademia del Cimento.
[666] Professor der Medizin in Bologna, später Leibarzt von Papst
Innocenz XII.
[667] *Malpighi*, Opera omnia, London 1686.
[668] Siehe S. 376.
[669] *Malpighi*, De Bombycibus. Tab. VI. Fig. 2.
[670] *A. Hirsch*, Geschichte der medizinischen Wissenschaften. 1893.
S. 122.
[671] *Ledermüller*, Mikroskopische Gemüts- und Augenergötzungen. 1763.
[672] *Leeuwenhoek*, Arcana naturae. Delphis Batavorum 1695-1719.
[673] Arcana naturae Bd. I. S. 42.
[674] Arcana naturae. Bd. I. S. 42.
[675] *Hirsch*, Geschichte der Medizin. S. 493.
[676] Arcana naturae. 1695. Bd. I. S. 173.
[677] Arcana naturae, 1695, Bd. I. Brief 90. Die nähere Aufklärung
über dies Verhalten der Blattläuse gab *Bonnet* im 1. Bande seiner
Insektologie. Paris 1745.
[678] *Hirsch*, Geschichte der Medizin. S. 115.
[679] Abbildung aus *Leeuwenhoeks* Arcana naturae, 1695. Bd. I. Seite
447.
[680] *Hookes* »Micrographia«, Schem. XI, Fig. 1.
[681] *Hooke*, Micrographia or some physiological descriptions of
minute bodies. London 1667. pg. 112 (Observat. XVIII).
[682] Micrographia. S. 143.
[683] Arcana naturae. Bd. I. S. 315.
[684] Arcana naturae. Bd. I. S. 318.
[685] *Malpighi*, Anatome plantarum. 1675. *Grew*, The anatomy of
plants. 1682. Fol. mit 83 Kupfertafeln.
Siehe *Marcellus Malpighi*, Die Anatomie der Pflanzen, bearbeitet von
*M. Möbius*. *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften. Nr. 120.
S. 31. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1901.
[686] *Sachs*, Geschichte der Botanik. S. 259.
[687] Siehe S. 399.
[688] The anatomy of plants. S. 172.
[689] Siehe *Marcellus Malpighi*, Die Anatomie der Pflanzen, bearbeitet
von *M. Möbius*. *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften. Nr.
120. S. 31. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1901.
[690] Die Spiralröhren bestehen nach *Malpighi* aus einem zarten
Streifen von geringer Breite, der spiralig verläuft und an den äußeren
Rändern zusammenhängt. »Findet ein Zerreißen statt, so zerfällt das
Spiralband nicht in einzelne Ringe, wie es bei der Trachee der höheren
Tiere der Fall ist, sondern es entsteht ein langes Band« (*Ostwalds*
Klassiker 120. S. 7).
[691] Das Verfahren ist noch heute in Gebrauch.
[692] Siehe Bd. I dieses Werkes, S. 145.
[693] *Theophrast*, Von den Ursachen der Pflanzen. I, 6.
[694] *Camerarius*, De sexu plantarum epistola, datiert vom 25. August
1694. Herausgegeben von *J. G. Gmelin*, Tübingen 1749. Eine Ausgabe in
deutscher Übersetzung veranstaltete *M. Möbius*. *Ostwalds* Klassiker
der exakten Wissenschaften. Nr. 105. Leipzig, Verlag von Wilhelm
Engelmann, 1899. Siehe auch *Dannemann*, Aus der Werkstatt großer
Forscher, 3. Aufl., Abschnitt 27.
[695] *Koelreuter*, siehe an späterer Stelle.
[696] *Newton*, Abhandlung über die Quadratur der Kurven (1704).
Aus dem Lateinischen übersetzt von *G. Kowalewski*. Band 164 von
*Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von
W. Engelmann. 1908.
[697] *Leibniz*, Über die Analysis des Unendlichen. Aus dem
Lateinischen übersetzt von *G. Kowalewski*. Band 162 von *Ostwalds*
Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von Wilhelm
Engelmann. 1908.
[698] Siehe auch S. 165.
[699] Ars conjectandi (Wahrscheinlichkeitsrechnung) von *Jakob
Bernoulli*. Basel 1713. Als 107. und 108. Bd. von *Ostwalds* Klassikern
in deutscher Übersetzung herausgegeben von *R. Haussner*. Leipzig,
Verlag von Wilhelm Engelmann. 1899.
[700] *Tropfke*, Geschichte der Elementarmathematik. Bd. II. 354.
[701] *Ostwalds* Klassiker Nr. 108. S. 71 u. f.
[702] *Ostwalds* Klassiker Nr. 108. S. 104.
[703] Sie entstanden in der Zeit von 1689 bis 1704 und bilden
den Inhalt des 171. Bandes von *Ostwalds* Klassikern der exakten
Wissenschaften. Leipzig, W. Engelmann. 1904. Die Übersetzung und die
Herausgabe erfolgten durch *G. Kowalewski*.
[704] *Wallis* in seiner Arithmetica infinitorum (1655) und *Newton* in
seiner Methodus fluxionum.
[705] *Ostwalds* Klassiker. Bd. 171. S. 110.
*Nicolaus Mercator* (nicht mit dem hundert Jahre vor ihm lebenden
*Gerhard* zu verwechseln) wurde 1640(?) in Holstein geboren. Er war
Mitglied der Royal Society und starb 1687. Seine mathematischen
Untersuchungen wurden besonders durch *Wallis'* Arithmetica infinitorum
(1655) angeregt.
[706] Von neueren Untersuchungen über Reihen seien noch diejenigen
von *Paul du Bois Reymond* erwähnt, weil sie Aufnahme in die Sammlung
*Ostwalds* gefunden haben; *P. du Bois Reymond*, Über unendliche und
trigonometrische Reihen. Als 185. Band von *Ostwalds* Klassikern
herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann. 1912.
*P. du Bois Reymond*, Über die Darstellung der Funktionen durch
trigonometrische Reihen. Als 186. Bd. von *Ostwalds* Klassikern
herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann. 1912.
[707] *Pappus*, V. 2.
[708] Abhandlungen über Variationsrechnung: *Ostwalds* Klassiker Nr.
46, S. 3-13. Leipzig, W. Engelmann. 1894.
[709] *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften. Bd. 46. S.
14-20. Leipzig, W. Engelmann. 1894.
[710] Siehe *Johann Bernoulli*, Die erste Integralrechnung. Aus dem
Lateinischen übersetzt und als Bd. 194 von *Ostwalds* Klassik. d.
exakt. Wiss. herausgegeb. von *G. Kowalewski*. Leipzig, W. Engelmann.
1914.
[711] Hydrodynamica seu de viribus et motibus fluidorum commentarii
1738.
[712] *Jacob Bernoulli* (1654-1705), *Johann Bernoulli* (1667-1748),
Bruder des vorigen. *Daniel Bernoulli* (1700-1802), Sohn von *Johann
Bernoulli*.
Die Familie *Bernoulli* gilt als ein Beispiel dafür, daß sich das so
seltene mathematische Talent in einer Familie vererben kann. Dies
Beispiel ist allerdings wohl einzig in seiner Art. Acht Mitglieder der
Familie *Bernoulli* waren bedeutende Mathematiker, darunter sind die
drei obigen, so oft erwähnten als Mathematiker ersten Ranges bekannt.
Die *Bernoulli* stammen aus Antwerpen, von wo ein *Jacob Bernoulli*
nach Frankfurt auswanderte, um sich den Verfolgungen des Herzogs *Alba*
zu entziehen. Einer seiner Enkel wurde 1622 Bürger der Stadt Basel.
Der mathematische Lehrstuhl der Universität Basel war länger als ein
Jahrhundert von einem *Bernoulli* besetzt.
[713] *Robins*, New Principles of gunnery. London. 1742.
[714] Berlin, 1745.
[715] Diese Formel gilt, wenn wir das Pendel als ein einfaches
betrachten.
[716] Die Zahl sämtlicher von *Euler* veröffentlichten Abhandlungen
wird auf 700 veranschlagt. Daneben verfaßte er 45 Bände selbständiger
Werke. Eine Ausgabe sämtlicher von *Euler* herrührenden Schriften würde
etwa 2000 Druckbogen umfassen.
[717] *Eulers* »Einführung in die Analysis des Unendlichen« und seine
»Anleitung zur Differential- und Integralrechnung« gelten noch heute
als vorzügliche Lehrbücher der höheren Mathematik. So viele Werke
seitdem über denselben Gegenstand geschrieben sind, »sie sind fast alle
mehr oder weniger Variationen des von *Euler* behandelten Themas« (*F.
Radio* in *L. Euler* S. 16).
[718] *Tropfke*, Geschichte der Elementarmathematik. Bd. I. S. 127.
[719] Introductio in analysin infinitorum.
[720] *H. Hankel*, Die Entwicklung der Mathematik in den letzten
Jahrhunderten. S. 15.
[721] Durch *P. Stäckel* im 46. Band von *Ostwalds* Klassikern.
Leipzig. W. Engelmann. 1894. *Eulers* Werk erschien 1744. Der
vollständige Titel lautet: Methodus inveniendi lineas curvas maximi
minimive proprietate gaudentes sive solutio problematis isoperimetrici
latissimo sensu accepti.
[722] Eine Inhaltsübersicht gibt *Cantor* im III. Bande seiner
Geschichte der Mathematik. S. 830-840.
[723] *Leonhard Euler*, Vollständige Anleitung zur Integralrechnung.
Ausgabe von *Salomon*. Bd. III. S. 392.
[724] Über das Problem der Kettenlinie bei *Galilei*, der es noch nicht
zu lösen vermochte, und *Huygens*, *Leibniz*, sowie den Gebrüdern
*Bernoulli* s. S. 61, Anm. 2.
[725] *L. Euler*, Von den elastischen Kurven (1744). Einen Neudruck
der Abhandlung enthält Nr. 175 der Sammlung »*Ostwalds* Klassiker der
exakten Wissenschaften«.
[726] Siehe an späterer Stelle dieses Abschnitts (S. 443).
[727] Siehe S. 280.
[728] Diese Methode wurde schon von *Apian* (1495-1552) in dessen
Kosmographie (§ 5) empfohlen.
[729] Herrührend von *Gemma Frisius* (1508-1555).
[730] Novae et correctae tabulae ad loca Lunae computanda. Berlin 1746.
[731] Novae tabulae motuum Solis et Lunae. 1752.
[732] Siehe S. 414.
[733] *E. Mach*, Zur Geschichte der Akustik (*E. Machs* Vorlesungen.
IV. Leipzig, *J. A. Barth*. 1896). *Sauveurs* akustische Abhandlungen
finden sich in den Mém. de Paris von 1701.
[734] Durch *Noble* und *Pigot*, die in den Philos. Transactions vom
Jahre 1677 darüber berichteten.
[735] *Descartes*, der sich mit *Mersenne* über das Verhalten
schwingender Saiten unterhielt, hat schon vermutet, daß die Saiten
Teilschwingungen vollziehen, und daß dadurch ihr Ton beeinflußt wird.
[736] Wurde ein Ton z. B. durch 36 Schwingungen in der Sekunde
hervorgerufen, und ergaben sich für einen zweiten, etwas höheren Ton
vier Stöße in der Sekunde, so beruhte dieser auf 40 Schwingungen,
entsprechend dem oben gegebenen Beispiel. Bemerkt sei noch das
Kuriosum, daß *Sauveur* ganz unmusikalisch war und seine Untersuchungen
nur unter Mitwirkung von Musikern anzustellen vermochte.
[737] Siehe *Dannemann*, »Aus der Werkstatt«, 3. Aufl., Abschnitt 34.
[738] Geboren 1706 in der Nähe von London.
[739] Von *Dollonds* Fernrohren befinden sich noch mehrere im Besitz
der Petersburger Akademie der Wissenschaften. *Dollond* hatte sie für
die russische Expedition zur Beobachtung des Venusdurchgangs vom Jahre
1769 geliefert.
[740] *Eulers* Briefe an eine deutsche Prinzessin. Leipzig 1773. Bd.
III. Abbildung auf S. 299.
[741] *J. A. Segner* (1704-1777), Programma, quo theoriam machinae
cujusdam hydraulicae praemittit. Gött. 1750.
[742] Als 182. Band von »*Ostwalds* Klassiker der exakten
Wissenschaften« erschienen. Leipzig, W. Engelmann. 1911.
[743] *Ostwalds* Klassiker Nr. 182. S. 71.
[744] *Dühring*, Prinzipien der Mechanik. § 162.
[745] Abhandlung über Dynamik (Traité de dynamique) von *d'Alembert*.
Übersetzt und als Bd. 106 von *Ostwalds* Klassikern herausgegeben von
*A. Korn*. Leipzig, W. Engelmann. 1899.
[746] *Ostwalds* Klassiker Bd. 106. S. 71 u. f.
[747] *D'Alembert*, Traité de l'équilibre et du mouvement des fluids.
Paris 1744.
[748] *E. Mach*, Die Mechanik in ihrer Entwicklung. 1883. S. 335.
[749] *Harnack*, Geschichte der Preußischen Akademie der Wissenschaften.
[750] Siehe S. 41 dies. Bandes.
[751] Siehe S. 62 dies. Bandes.
[752] *J. L. Lagranges* Zusätze zu *Eulers* Elementen der Algebra.
Als 103. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften
herausgegeben von *A. J. v. Öttingen* und H. *Weber*. Leipzig, Verlag
von W. Engelmann. 1898.
[753] *J. L. Lagrange*, Über die Lösung der unbestimmten Probleme
zweiten Grades. Aus dem Französischen übersetzt und als 146. Band von
*Ostwalds* Klassikern herausgegeben von *Eugen Netto*. Leipzig, W.
Engelmann. 1904.
[754] Durch *G. Kowalewski* im 113. Band von *Ostwalds* Klassikern der
exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1900.
[755] *Lagrange*, Versuch einer neuen Methode, um die Maxima und Minima
unbestimmter Integralformeln zu bestimmen. Im 47. Bande von *Ostwalds*
Klassikern herausgegeben von *P. Stäckel*. Leipzig, W. Engelmann. 1894.
[756] Ein anderer Ausdruck für Maxima- und Minimaaufgaben.
[757] Siehe S. 159 dies. Bandes.
[758] Siehe an früherer Stelle (S. 407).
[759] *Lagrange*, Über die Methode der Variation. 1770. Im 47. Bande
von *Ostwalds* Klassikern herausgegeben von *P. Stäckel*. Leipzig, W.
Engelmann. 1894.
[760] Die betreffenden Arbeiten von *Legendre* und *Jacobi* hat
*P. Stäckel* gleichfalls im 47. Bande von *Ostwalds* Klassikern
veröffentlicht.
[761] Mec. analyt. Partie II, Sect. II.
[762] *E. Mach*, Die Mechanik in ihrer Entwicklung. Leipzig 1897. S.
458.
[763] *Mach*, a. a O. S. 471.
[764] Essai d'une nouvelle méthode pour résoudre le problème des trois
corps. Paris 1788.
[765] Siehe *Ostwalds* Klassiker. Bd. 54.
[766] Siehe *Ostwalds* Klassiker. Bd. 93.
[767] *J. L. de Lagrange*, Über die Konstruktion geographischer
Karten (1779). Im 55. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten
Wissenschaften herausgegeben von *A. Wangerin*. Leipzig, W. Engelmann.
1894.
[768] *Lambert*, Photometria sive de mensura et gradibus luminis,
colorium et umbrae, 1760. Das Werk wurde als 31., 32. und 33. Band
von *Ostwalds* Klassikern d. exakten Wissensch. übersetzt und mit
zahlreichen Anmerkungen herausgegeben von *E. Anding*. Leipzig, Verlag
von W. Engelmann. 1892.
[769] *Lamberts* philosophische Werke verdienen deshalb besondere
Beachtung, weil sie aus dem Bestreben hervorgegangen sind, die
Mathematik und die exakte Beweisführung auf dem Gebiete der Philosophie
zur Geltung zu bringen. Ihre Titel lauten: 1. Neues Organon oder
Gedanken über die Erforschung und Bezeichnung des Wahren und dessen
Unterscheidung von Irrtum und Schein. Leipzig 1764. 2. Architektonik
oder Theorie des Einfachen und Ersten in der philosophischen und
mathematischen Erkenntnis. Riga 1771.
[770] *Bouguer*, Traité d'optique sur la gradation de la lumière.
Ouvrage posthume. Paris 1760.
[771] Siehe darüber *Zöllners* Photometrische Untersuchungen.
[772] *Zöllner*, Photometrische Untersuchungen. S. 27 u. f.
[773] Über die Beziehung von *Lamberts* Photometrie zum neueren
Standpunkte der Wissenschaft handelt *G. Recknagels* gekrönte
Preisschrift: *Lamberts* Photometrie. München 1861.
[774] *Ostwalds* Klassiker Nr. 33. S. 63.
[775] *Ostwalds* Klassiker Nr. 31. S. 5.
[776] Durch die Entdeckung der konischen Refraktion.
[777] *Ostwalds* Klassiker. Bd. 31. S. 21. Auf diesen Grundsatz hatte
auch schon *Euler* hingewiesen.
[778] *Ostwalds* Klassiker. Bd. 32. S. 1 u. f.
[779] *Ostwalds* Klassiker. Bd. 32. S. 71.
[780] *Dan. Bernoulli*, Sur le son et sur les tons des tuyaux d'orgues
Mém. de Paris. 1762.
[781] Über die drehenden Schwingungen eines Stabes berichtete *Chladni*
in den neuen Schriften der naturforschenden Freunde in Berlin. II. Bd.
1799.
[782] *Chladni*, Entdeckungen über die Theorie des Klanges. 1787. Taf.
VIII. Fig. 87-90.
[783] *Chladni* wurde von Napoleon, der den Ergebnissen der
physikalischen Forschung das größte Interesse entgegenbrachte,
ehrenvoll aufgenommen. Napoleons Ausspruch: »*Chladni* läßt uns die
Töne sehen«, machte die Runde durch die ganze gebildete Welt. Siehe *J.
Ebstein* »Aus *Chladnis* Leben und Wirken« (Mitteilungen zur Geschichte
der Med. und der Naturw., IV. Bd. Nr. 3 (1905), S. 438 u. f.).
*Ebsteins* Abhandlung enthält 18 bisher ungedruckte Briefe *Chladnis*.
*Chladni* hat die Aufnahme, die er bei den französischen Gelehrten und
am Hofe Napoleons fand, ausführlich geschildert (in der musikalischen
Zeitschrift »Cäcilia«). Er hielt sich in Paris fast 1½ Jahre auf
(1808-1810). Im Jahre 1809 wurde er durch *Laplace* und *Berthollet*
dem Kaiser vorgestellt, um seine Versuche zu zeigen und seinen
Klavizylinder vorzuführen. Der Besuch dauerte mehrere Stunden. Am
anderen Tage wurde *Chladni* eine Gratifikation von 6000 Frank gesandt.
Napoleon zeigte sich auf dem Gebiete der Akustik gut bewandert. Er
wußte recht wohl, daß man noch nicht imstande sei, Flächen so dem
Kalkül zu unterwerfen wie Kurven. Er setzte daher 3000 Frank als Preis
für eine mathematische Theorie der Flächenschwingungen aus, auf denen
die *Chladni*schen Figuren beruhen.
[784] *Chladni*, Die Akustik. Leipzig 1802.
[785] Siehe S. 316 ds. Bds.
[786] *Pierre Bouguer* wurde im Jahre 1698 in der Bretagne geboren und
starb 1758.
[787] *Charles Maria de la Condamine* wurde 1701 in Paris geboren und
starb im Jahre 1774.
[788] *Pierre de Maupertuis* wurde 1698 zu St. Malo geboren und trat im
Jahre 1731 in die Akademie ein. Zehn Jahre später berief ihn *Friedrich
der Große* nach Berlin und ernannte ihn zum Präsidenten der dortigen
Akademie. Während er diese Stellung bekleidete, hat *Maupertuis*
wissenschaftlich wenig geleistet; um so größeres Aufsehen erregte sein
Streit mit *Voltaire*, der die Entfremdung zwischen dem letzteren und
dem Könige zur Folge hatte. 1753 kehrte *Maupertuis* nach Paris zurück.
Er starb im Jahre 1759.
[789] 1 Toise = 1,949 m.
[790] *Alexis Claude Clairaut* (*Clairault*) wurde 1713 in Paris
geboren. Sein Vater war dort Lehrer der Mathematik. Er förderte seinen
Sohn, der einen ganz außergewöhnlichen Fall frühreifen mathematischen
Talentes darbot, in solchem Grade, daß der junge *Clairaut* schon in
seinem 13. Lebensjahre der Pariser Akademie eine Arbeit vorlegte, in
der mehrere Kurven mit den Hilfsmitteln der Infinitesimalrechnung
diskutiert waren. Mit 16 Jahren reichte *Clairaut* der Akademie
eine Abhandlung ein, von welcher der Berichterstatter sagte, die
geschicktesten Mathematiker würden es sich zur Ehre anrechnen,
Verfasser dieser Schrift zu sein. (Näheres darüber siehe bei *Cantor*,
Gesch. d. Math. III. 1901. S. 779.) *Clairaut* starb 1765 in Paris.
[791] *Clairaut*, Théorie de la Figure de la Terre, tirée des Principes
de l'Hydrostatique. Paris 1743. Eine deutsche Ausgabe erschien als 189.
Band von *Ostwalds* Klass. d. exakt. Wiss. Leipzig, W. Engelmann. 1913.
[792] *Mach*, Die Mechanik in ihrer Entwicklung, historisch-kritisch
dargestellt. 1901. S. 428 u. f.
[793] Dieser Satz besagt, daß bei einem kugelähnlichen Sphäroid die
Schwere von dem Gesetz, nach dem sich die innere Dichtigkeit ändert,
unabhängig ist. Er lautet:
g_{φ} = g_{0}(1 + sin^2φ(5/2 f/g_{0} - α)).
In dieser Formel bedeutet α die Abplattung, g_{0} und g_{φ} die
Beschleunigung am Äquator, bzw. unter der Breite φ, und f die
Zentrifugalkraft am Äquator.
[794] Siehe Bd. II S. 374.
[795] Siehe Bd. III Abschnitt 20.
[796] *Gabriel Mouton* (1618-1694), Observationes diametrorum solis et
lunae apparentium, medianarumque. pag. 427.
[797] Der Bericht über diese, von *Méchain* und *Delambre* ausgeführte
Messung erschien in drei Bänden in Paris in den Jahren 1806 bis 1810.
Eine Auswahl wurde übersetzt und herausgegeben im 181. Bande von
*Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Dieser enthält auch
die von *Borda* und *Cassini* verfaßte Abhandlung über die Länge des
Sekundenpendels. Leipzig, W. Engelmann. 1911.
[798] Um sie gegen Kugeln aus anderen Substanzen leicht auswechseln
zu können und auf diese Weise zu zeigen, daß der Wert von g für alle
Substanzen der gleiche sei.
[799] *Bessel* wiederholte die Bestimmung (Untersuchungen über die
Länge des einfachen Sekundenpendels. 1826. S. Bd. IV dies. Werkes).
Er bediente sich gleichfalls der Methode der Koinzidenzen und fand
für Königsberg die Länge gleich 440,8179 Linien, sowie für die
entsprechende Beschleunigung g = 9,81443 m. *Kater* bestimmte (1818)
mit Hilfe des Reversionspendels g zu 9,80804 m unter der Breite von
London und auf den Meeresspiegel reduziert. *Kater*, Experiments
for determining the length of the pendulum vibrating seconds in the
latitude of London (Phil. Trans. 1818. Näheres siehe im IV. Bande).
[800] *Ostwalds* Klassiker Nr. 181. S. 186.
[801] De visibili conjunctione inferiorum planetarum cum Sole.
[802] Methodus singularis, qua Solis parallaxis ope. Veneris intra
Solem conspiciendae tuto determinari poterit.
[803] Da sich die Abstände der Erde und der Venus von der Sonne wie 1 :
0,723 verhalten, so ergibt sich die Proportion cd : ab = 0,723:(1
- 0,723), woraus folgt, daß das zunächst gesuchte Stück cd = 2,6ab
ist.
[804] *Joh. Müllers* Lehrbuch der kosmischen Physik, 5. Aufl.
Braunschweig 1894, Fig. 97.
[805] Siehe S. 274 d. Bds.
[806] Philosophical Transactions von 1718.
[807] Siehe S. 434 d. Bds.
[808] *Maskelyne*, An account of observations made on the mountain
Shehallien for finding its attraction. Philosophical Transactions for
the year 1795 (Vol. LXV), pg. 500. *Nevil Maskelyne* wurde 1732 in
London geboren und starb 1811 in Greenwich als Astronom der dortigen
Sternwarte. Im Jahre 1761 beobachtete er den Durchgang der Venus von
St. Helena aus. Ferner war er Begutachter der Ansprüche *Harrisons*
und *Mayers* an den großen Preis, den die englische Regierung für die
Lösung des Längenproblems ausgesetzt hatte. (Siehe S. 416.)
[809] Siehe *Dannemann*, Aus der Werkstatt großer Forscher, S. 354.
[810] Die Instrumente gaben damals schon einzelne Sekunden an, während
die Genauigkeit sich zur Zeit *Tychos* nur auf Minuten belief.
[811] *Halley* starb im Jahre 1742.
[812] *Bradley*, Account of a new discovered motion of the fixed stars
(Phil. Transact. 1728).
[813]
bc/ab = cotg 20ʺ; bc = ab · cotg 20ʺ
[814] *J. H. Lamberts* Abhandlungen zur Bahnbestimmung der Kometen
erschienen 1761, 1771 und 1772. Sie wurden neuerdings von *J.
Bauschinger* als 133. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten
Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann. 1902.
[815] *Ostwalds* Klassiker Nr. 133. S. 36.
[816] Miscell. Berol. Tom. VII. pag. 20.
[817] *Ostwalds* Klassiker Nr. 133. S. 65.
[818] *Ostwalds* Klassiker Nr. 133. S. 141.
[819] J. H. *Lambert*, Anmerkungen und Zusätze zur Entwerfung der Land-
und Himmelskarten. Herausgegeben von *A. Wangerin* als 54. Band von
*Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von
W. Engelmann. 1894.
[820] Ein entsprechendes Unternehmen war für Mitteleuropa die
*Reymann*sche Karte, von der 1806 die ersten 6 Sektionen erschienen.
Die Karte wuchs bis 1874 auf 405 Blätter (1 : 200000). Dann ging sie in
den Besitz des preußischen Generalstabs über, der den Umfang auf 796
Blätter erweiterte.
[821] Das Nähere hierüber siehe in *Ostwalds* Klassikern Bd. 54. S. 24
u. 67.
[822] Sie wurden 1777 in den Berichten der Petersburger Akademie der
Wissenschaften veröffentlicht und, übersetzt und erläutert, von *A.
Wangerin* als 93. Band von *Ostwalds* Klassikern wieder herausgegeben.
Leipzig, W. Engelmann. 1898.
[823] Über Kartenprojektion. Abhandlungen von *Lagrange* (1779) und
*Gauß* (1822). *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften. Bd. 55.
Leipzig, W. Engelmann. 1894.
[824] Die Projektionsart rührt nicht von *De Lisle*, sondern von
*Mercator* her, der sie schon 1585 benutzt hat.
[825] *L. Euler*, Grundlage der sphärischen Trigonometrie, im 73. Bande
von *Ostwalds* Klassikern in deutscher Übersetzung herausgegeben von
*E. Hammer*. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1896.
[826] Elemente der sphäroidischen Trigonometrie. Abhandlungen d.
Berliner Akademie. 1753. IX. 268-293.
[827] *Tropfke*, Geschichte der Elementarmathematik. II. S. 295.
[828] Zum Vergleich mögen *Eulers* Schreibweise und die damals übliche
Schreibweise des pythagoräischen Satzes für jedes beliebige ebene
Dreieck hier Platz finden:
a^2 = b^2 + c^2 - 2bc cos A
und
__ __ __
BC^q = AB^q + AC^q - 2AB × AC × (Cosin BAC)/(sin. tot.).
[829] Sie wurden 1807 und 1808 durch *Mollweide* und durch *Delambre*
bekannt gegeben.
[830] *L. Euler*, Allgemeine sphärische Trigonometrie in kurzer
und durchsichtiger Entwicklung von den einfachsten Voraussetzungen
ausgehend. Im 73. Bande von *Ostwalds* Klassikern übersetzt und
herausgegeben von *H. Hammer*. Leipzig, W. Engelmann. 1896.
[831] *Caroli a Linné*, Systema naturae. 1768. Bd. III. S. 29 u. f.
[832] Die Natur dieses Vorganges konnte sich erst später durch die
antiphlogistische Lehre enthüllen.
[833] Natriumammoniumhydrophosphat, das man damals aus Harn darstellte.
[834] Als Blech und Draht kam Platin erst seit 1772 in den Handel.
[835] *Wallerius*, 1768.
[836] *Hauy*, 1801.
[837] *Hauy*, Traité de Minéralogie. 1801. Bd. V, p. VIII, Fig. 77.
[838] *W. Nicholson* (1753-1815). Description of a new instrument of
measuring the specific gravities of bodies. (Mem. Manchest. Soc. II.
1787.)
[839] *Romé de l'Isle* (1736-1790). Cristallographie ou description des
formes propres à tous les corps du règne minéral. Paris 1783.
[840] Namens *Carangeot*.
[841] *Zittel*, Geschichte der Geologie und der Paläontologie. S. 64.
[842] *Kant*, Geschichte der Naturbeschreibung des Erdbebens vom Jahre
1755. Die kleine Schrift erschien 1756.
[843] *Lazzaro Moro*, 1687-1740.
[844] *Antonio Vallisneri* (1661-1730) war Professor in Padua.
[845] *A. Vallisneri*, Dei corpi marini che sui monti si trovano.
Venezia 1721.
[846] *J. G. Lehmann* war Professor der Chemie und Mineralogie in
Berlin. Er starb 1767.
[847] *J. G. Lehmann*, Versuch einer Geschichte der Flözgebirge. Berlin
1756.
[848] *Jean Etienne Guettard* wurde 1715 geboren und war Verwalter
einer naturgeschichtlichen Sammlung. Er machte zahlreiche Reisen und
starb 1786 in Paris.
[849] Mém. Acad. roy. des Sciences pour 1702. S. 27. Sur quelques
montagnes de la France qui ont été Volcans.
[850] *Nicolas Desmarest*, 1725 geboren und 1815 als Leiter der
Porzellanfabrik zu Sèvres gestorben. Er reiste viele Jahre, um
Frankreich und Italien geologisch zu durchforschen.
[851] *Zittel*, Geschichte der Geologie. S. 56.
[852] *George Louis Leclerc de Buffon.*
[853] *Buffon*, Epoques de la Nature. 1778.
[854] *Simon Peter Pallas.*
[855] *De Saussure*, Rélation d'un voyage à la cime du Montblanc en
août 1787. Er ermittelte die Höhe des Montblanc zu 2426 Toisen. Vorher
hatte ein Führer den Montblanc erstiegen und dadurch *Saussures*
Expedition ermöglicht.
[856] Voyage dans les Alpes. 1779-1796. 4 Bde.
[857] Ein Jahr vorher war sein erstes Werk unter dem Titel »Von den
äußerlichen Kennzeichen der Fossilien« erschienen.
[858] *Werner*, Von den äußerlichen Kennzeichen der Fossilien.
[859] *Georgius Agricola*, De natura fossilium. Basileae 1546.
[860] *Wallerius*, De systematibus mineralogicis et systemate
mineralogico rite condendo. 1768.
[861] *Werner*, a. a. O. S. 89.
[862] *Werner*, Von den äußeren Kennzeichen der Mineralien. S. 197.
[863] *v. Kobell*, Geschichte der Mineralogie. S. 93.
[864] *Werner*, a. a. O. S. 274.
[865] *Werner*, a. a. O. in der Einleitung.
[866] Er hieß *K. W. Voigt* und sammelte in der Rhön eine große Anzahl
von Beobachtungen, die auf das Deutlichste gegen den neptunischen
Ursprung des Basalts sprachen.
[867] *Zittel*, Geschichte der Geologie. S. 90.
[868] *J. Hutton*, Theory of the Earth. Edinburg 1795. 2 Bände. Ein
Auszug in deutscher Sprache erschien im 6. Bande von *Voigts* Magazin
der Physik.
[869] Die von *Hall* benutzten Vorrichtungen, sowie die mit ihnen in
den Jahren 1787-1805 erzielten geologischen Präparate werden im Museum
der Geologischen Gesellschaft zu London aufbewahrt. Es befinden sich
darunter Porzellanröhren, in denen Kreide unter Druck geschmolzen
wurde, sowie Proben von Basalt und Lava, die geschmolzen und unter
verschiedenen Bedingungen abgekühlt wurden, usw.
[870] Beide Anschauungen vertritt nach dem Vorgange *Demokrits* schon
*Aristoteles*. Siehe Bd. I S. 124 u. f.
[871] *John Playfair* (Schüler *Huttons*, lebte von 1748-1819),
Illustration of the Huttonian Theory. 1802.
[872] *Scheuchzer*, Herbarium diluvianum. 1721.
[873] *Knorrs* mit 300 vortrefflichen Kupfertafeln versehenes Werk vom
Jahre 1755, das unter dem Titel »Sammlung von Merkwürdigkeiten der
Natur und Altertümern des Erdbodens« in Nürnberg erschien.
[874] *Georg Wolfgang Knorr*, 1706-1761.
[875] *G. A. Suckow*, Näheres siehe *Zittel*, Geschichte der Geologie.
S. 214.
[876] Siehe S. 476 dieses Bandes.
[877] Dr. *G. Berthold*, John Toland und der Monismus der Gegenwart.
Heidelberg 1876, Carl Winter.
[878] A. a. O. S. 5.
[879] Siehe die Bemerkung in den Zusätzen.
[880] Principia philosophiae. 1677. P. II. § 36. Es wird also
irrtümlicherweise die *Bewegungsgröße* für konstant gehalten.
[881] Richtig lautet der Name *La Métherie*.
[882] Système de la nature ou des lois du monde physique et morale.
1770.
[883] Siehe auch *E. du Bois-Reymond*, Lamettrie. Berlin 1875. Verlag
von A. Hirschwald. Eine deutsche Ausgabe des Systems der Natur erschien
1841 in Leipzig.
[884] Sie rühren zum großen Teile von E. *Wiedemann* (Wi) und J.
*Würschmidt* (Wü) her. Die Bemerkungen E. v. *Lippmanns* konnten
sämtlich im Text Platz finden.
Aus den Besprechungen der ersten Auflage.
Des Verfassers Grundriß einer Geschichte der Naturwissenschaften
hat in zweiter Auflage G. W. A. *Kahlbaum* (I, 160 und III, 75)
in anerkennendster Weise besprochen und zugleich die Gefühle
ausgesprochen, die angesichts der Erfolge dieses Werkes jeden
Historiker der Naturwissenschaften beseelen müssen. Aus den
gleichen Gründen begrüßen wir es heute freudigst, daß unser
Gesellschaftsmitglied und Mitarbeiter den zweiten Teil dieses Buches zu
einem vierbändigen Werke ausgestalten will und davon bereits den ersten
Band vorzulegen vermag.
(H. *Stadler* in den Mitteilungen zur Geschichte der Medizin
und der Naturwissenschaften, Bd. X, 2. Heft.)
Der soeben erschienene 2. Band dieses großen Werkes behandelt die Zeit
von *Galilei* bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, also jene Epoche, in
welcher die Grundlagen der neueren Naturwissenschaften gelegt wurden.
Auch in diesem Bande hat sich der Verfasser mit Erfolg bemüht, eine
Darstellung zu schaffen, die nicht nur dem Historiker dient, sondern
für jeden anregend ist, der sich überhaupt für die Naturwissenschaft
interessiert.
(Kölnische Zeitung, 20. Februar 1911.)
Ähnlich wie *Cantors* Vorlesungen über Geschichte der Mathematik
ein »standard work« allerersten Ranges bleiben werden, so wird
auch *Dannemanns* Werk von bleibendem Wert sein, das für den
Geschichtsforscher wie für den Mediziner, für den Lehrer wie für den
Techniker großen Nutzen haben und dessen Lektüre für jeden, der sich
für die Naturwissenschaften interessiert, eine Quelle hohen Genusses
bilden wird.
(Monatsschrift für höhere Schulen, 1911, 6. Heft.)
Besonders dankenswert erscheint, wie *Dannemann* in allen diesen
Wissenschaften die verbindenden großen Gedanken herauszuschälen
weiß, die im hohen Maße geeignet sind, die Vertreter der einzelnen
naturwissenschaftlichen Disziplinen vor Einseitigkeit zu bewahren.
(Ärztliche Rundschau, 1910, XX. Jahrgang, Nr. 47.)
Für die Hebung der Kultur unseres Volkes kann dieses Buch, das die
Wissenschaft und ihre Erfolge als etwas Werdendes vorstellt, von
größtem Nutzen sein, da es die Erfolge fortschrittlichen Denkens
gegenüber den Schwächen dogmatischer Gesinnung aufs deutlichste
vergegenwärtigt.
(Prometheus, 26. November 1910, XXII. Jahrgang.)
L'ouvrage me paraît excellent; il a d'ailleurs une qualité
inappréciable; c'est de n'avoir pas d'équivalent.
(Revue générale des Sciences. Paris 15. III. 1912.)
Das Gesamtwerk, dessen Inhalt durch gute Register und
Literaturverzeichnisse übersichtlich zusammengehalten wird, liegt nun,
auch in äußerlich schönem Gewande, vollständig vor; es gehört fraglos
zu den *besten, bestgeschriebenen, originellsten und nutzbringendsten
der neueren naturwissenschaftlichen Literatur* und ist mehr als jedes
andere geeignet, den immer unheilvoller hervortretenden Folgen der
völligen Zersplitterung unter den Naturforschern abzuhelfen und deren
allgemeine Fortbildung wieder zu heben. Es gereicht dem Verfasser zur
Ehre, nicht minder aber auch der ganzen deutschen Literatur.
(Prof. Dr. E. O. *von Lippmann* in der Chemiker-Zeitung 1913.)
Seit Jahren empfehle ich meinen Hörern in der einführenden Vorlesung
über experimentelle Chemie das *Dannemannsche* ausgezeichnete, noch
nicht nach Gebühr verbreitete Werk »Die Naturwissenschaften in ihrer
Entwicklung und in ihrem Zusammenhange«.
(Dr. A. *Stock*, Prof. a. d. Univ. Berlin und am Kaiser-Wilh.-Inst.
Dahlem, in d. Monatsschrift f. d. chem. u. biol. Unterr. 1920.)
Aus den Besprechungen des ersten Bandes der zweiten Auflage.
So steht das Werk in seiner verjüngten Gestalt zweifellos auf der Höhe
und kann jedem, der sich für die Geschichte der Naturwissenschaften
interessiert, aufs beste empfohlen werden.
(Süddeutsche Zeitung, 23. Dezember 1920.)
Das Werk wird dem Lehrer einer höheren Schule Gelegenheit geben, sich
ohne zu große Mühe über alle Punkte zu vergewissern, die er in seinem
Unterricht zu verwerten beabsichtigt. Es wird aber zugleich auch dem
Lehrer der Hochschule als wertvoller Handweiser für eine Reihe von
akademischen Vorträgen über das Gesamtgebiet der Naturwissenschaften
willkommen sein. Und mit dem Verfasser hofft der Unterzeichnete, daß
recht bald schon das Bedürfnis derartiger Vorträge von allen unseren
hohen Schulen anerkannt werden möchte.
(S. *Günther* in der D. Lit.-Ztg. v. 11. u. 25. September 1920.)
Von dem Verfasser erschienen ferner:
=Leitfaden für die Übungen im chemischen Unterricht der oberen Klassen
höherer Lehranstalten.= 6. Aufl. B. G. Teubner, Leipzig 1920.
=Aus der Werkstatt großer Forscher.= 430 Seiten. 3. Aufl. Leipzig 1908.
Wilhelm Engelmann.
Gebunden M. 13.50 einschließl. V.-T.-Z.
»Es sei jeder, der sich bisher noch nicht mit diesem vortrefflichen
Werke bekannt gemacht hat, darauf hingewiesen, die sehr wertvolle
Bekanntschaft nicht länger hinauszuschieben.«
(Prof. Dr. =Wilh. Ostwald=.)
=Naturlehre für höhere Lehranstalten, auf Schülerübungen gegründet.=
Hannover 1908. Hahnsche Buchhandlung.
»Der Verfasser hat so alle Momente vereinigt, die zur Erteilung eines
zeitgemäßen Unterrichts von Belang sind und zwar so, daß zu dem neuen
Plane ein Übergang von dem bestehenden her möglich ist.«
(=Deutsche Literaturzeitung, 1909, Nr. 5.=)
=Handbuch für den physikalischen Unterricht.= J. Beltz, Langensalza
1919.
»Was in diesem Buche gesagt wird, faßt alle lebenskräftigen
Reformgedanken der letzten Jahre in geschickter Weise zusammen.«
(=R. Winderlich=,
i. d. =Ztschr. f. d. math. u. naturw. Unterr.=)
_VERLAG VON WILHELM ENGELMANN IN LEIPZIG_
=Logarithmisch-trigonometrische Tafeln mit 8 Dezimalstellen.=
Enthaltend die Logarithmen aller Zahlen von 1-200000 und
die Logarithmen der trigonometrischen Funktionen für jede
Sexagesimalsekunde des Quadranten. Mit Unterstützung der Preußischen
Akademie der Wissenschaften in Berlin und der Akademie der
Wissenschaften in Wien. Neu berechnet und herausgegeben von Professor
Dr. =J. Bauschinger= und Professor Dr. =J. Peters=. 2 Bände. Lex.-8.