21. Die Naturwissenschaften und das Zeitalter der Aufklärung.

Die Ergebnisse der neueren Philosophie, sowie der neueren

Naturwissenschaft übten einen Einfluß auf das allgemeine Denken aus,

der sich seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts in wachsendem Maße

geltend machte und wiederum eine Rückwirkung auf das wissenschaftliche

Denken äußerte. Die Wurzeln dieser unter dem Namen der »Aufklärung«

bekannten Erscheinung sind in England zu suchen. Von dort aus pflanzte

sie sich nach Frankreich fort, um schließlich auch in Deutschland

und den übrigen europäischen Ländern ihren Widerhall zu finden. Das

Ziel der Aufklärung war die Befreiung von den kirchlichen Dogmen und

anderen Vorurteilen, denen sich *Galilei*, *Descartes* und *Huygens*

noch gebeugt hatten, während seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts

Philosophie und Forschung auf der ganzen Linie mehr oder weniger offen

im bewußten Gegensatz zur herrschenden kirchlichen Lehre standen.

Daß die Kirche dem Geiste der neuen Zeit sich nicht anpaßte, ja ihn

sogar, wo sie es konnte, in Fesseln schlug, erregte den Widerspruch

der Gelehrten und der Gebildeten. In England knüpfte diese geistige

Revolution vor allem an die Lehren *Lockes* an. Ihr Führer war der Ire

*John Toland* (1670-1722). Die Schriften *Tolands* und seiner Anhänger

haben *Holbach* und *Diderot*, die für ihre Übersetzung sorgten, sowie

andere französische Aufklärer angeregt. Vor allem war es *Voltaire*,

der auf den Spuren *Tolands* und seiner Jünger wandelte und, wie sie,

veraltete Anschauungen und Gebräuche mit allen Waffen des Geistes

bekämpfte. *Tolands* Einfluß erstreckte sich so weit, daß wir ihn auch

als den Vater des neueren Monismus betrachten müssen[877]. Gleich sein

erstes Werk, das er im Jahre 1696 anonym erscheinen ließ, erregte

ungeheures Aufsehen. »Nur wer das Erscheinen des ‚Leben Jesu‛ von

*Strauß* erlebt hat, kann sich hierüber eine annähernde Vorstellung

machen«[878]. *Toland* suchte darzutun, daß die Lehren des Evangeliums,

richtig gedeutet, nichts enthalten, was nicht mit der Vernunft

vereinbar ist. Das Buch (Christianity not mysterious) gilt noch heute

als die Grundlage des »Deismus«. Danach offenbart sich Gott nicht durch

Wunder, sondern er wirkt nur innerhalb der Naturgesetze. Die Verfechter

dieser Ansicht nannten sich Freidenker (free-thinker), ein Wort, das ja

noch in der Jetztzeit seine Geltung hat.

Die Kirche verhielt sich gegen *Toland* genau so, wie hundert Jahre

vor ihm, gegen *Galilei*. Sie brachte es fertig, daß im irischen

Parlament der Beschluß gefaßt wurde, *Tolands* Buch öffentlich zu

verbrennen. Es wurde sogar vorgeschlagen, nicht nur das Buch, sondern

auch den Verfasser den Flammen zu überliefern. *Toland* entzog sich

seinen Verfolgern durch die Flucht. Später begab er sich auf Einladung

der Königin *Sophie Charlotte* nach Berlin. Dort verkehrte er in

dem gelehrten Kreise, den die Königin um sich versammelte, und dem

auch *Leibniz* angehörte. Briefe, die *Toland* später an die Königin

richtete, erschienen unter dem Titel: Letters to Serena (London 1704).

In diesen Briefen suchte er nachzuweisen, daß die geistigen Vorgänge

nur als Tätigkeitsformen der Materie zu betrachten sind. Kann die

Materie denken? und Wie kommt Bewegung in die Materie? Das sind die

wichtigsten Fragen, die *Toland* beschäftigen. Die allgemeine Ursache

der Bewegung ist nach *Descartes* Gott, der die Materie zugleich mit

der Bewegung geschaffen hat. Wie heute das Verhältnis von Materie

und Energie, so bildete damals das Verhältnis von Materie und

Bewegung den Hauptgegenstand der naturphilosophischen Untersuchungen.

Die Ruhe betrachtete *Toland* nur als einen Grenzfall, in dem

zwei gleichstarke, entgegengesetzt gerichtete Bewegungen einander

aufheben. Undurchdringlichkeit, Ausdehnung und Aktion sind nach ihm

nicht drei verschiedene Dinge; sie entspringen nur verschiedenen

Betrachtungsweisen eines und desselben Dinges. *Descartes* hatte

das Wesen der Materie in der Ausdehnung erblickt; *Huygens* hatte

ihr außerdem als nicht minder wesentlich die Undurchdringlichkeit

zugeschrieben. Aktion endlich ist vielleicht im *Toland*schen Sinne

schon eine Vorahnung von dem, was die heutige Physik als Erhaltung der

Kraft bezeichnet. *Tolands* Auffassung läßt sich im Sinne moderner

Naturauffassung dahin präzisieren, daß es weder Kraft noch Materie

gibt, sondern daß beide von verschiedenen Standpunkten aus aufgenommene

Abstraktionen der Dinge sind.

Das Prinzip von der Erhaltung der Kraft gelangt bei ihm, wenn auch in

philosophischer Fassung, in folgenden Worten zum Ausdruck: »Sowie die

einzelnen Körper nur die verschiedenen Modifikationen der Materie und

in ihr sämtlich enthalten sind, so sind alle einzelnen Bewegungen der

Materie nur die verschiedenen Äußerungen der allgemeinen Aktion, die

ebensowenig wie die Materie vermehrt noch vermindert werden kann«[879].

Dies Prinzip läßt sich in seinen Vorahnungen also rückwärts über

*Toland*, *Leibniz*, *Descartes*, *Gassendi* bis ins Altertum, wo

wir es bei *Epikur* als schon bekannt antreffen, zurückverfolgen.

Bei *Descartes* lautet die Fassung, daß Gott nicht nur die Menge der

Materie, sondern auch die Summe der in der Welt vorhandenen Bewegung

konstant erhalte, wobei *Descartes* als das Maß der Kraft das Produkt

von Masse und Geschwindigkeit bezeichnete[880].

In Frankreich wirkte der Geist der Aufklärungsperiode besonders in

Männern wie *d'Alembert*, *Holbach* und *Voltaire*. Unter ihnen nahm

*d'Alembert* die hervorragendste Stellung als Naturforscher ein. Er war

sehr vielseitig begabt und bildete den Mittelpunkt einer Vereinigung,

die sich später zu dem so bekannt gewordenen* Holbach*schen Zirkel

erweiterte. *D'Alembert* würdigte gleich der Mehrzahl der französischen

Gelehrten jener Zeit neben der Arbeit nichts so sehr als die geistig

angeregte Unterhaltung, die in den Salons von Damen der Gesellschaft

und des Hofes in Fluß gehalten wurde. Hat doch in keinem Lande die

Frau eine so weitgehende Einwirkung auf die Politik, auf Kunst und

Wissenschaft ausgeübt wie gerade in Frankreich. Und man kann sagen,

daß diese mehr mittelbare Anregung der Wissenschaft nicht zum Nachteil

gereicht, sondern die französischen Gelehrten in ihrer klaren, leicht

verständlichen Ausdrucksweise gefördert hat.

In Gemeinschaft mit *Diderot* gab *d'Alembert* die berühmte

Enzyklopädie heraus, die den beiden Männern und ihrem für die

Aufklärung wirkenden Anhang den Namen der Enzyklopädisten eintrug.

*D'Alembert* übernahm den mathematischen Teil dieses Werkes, das

in alphabetischer Folge alle bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts

erworbenen Kenntnisse übermitteln sollte. Der Mathematik und den

Naturwissenschaften wurde der erste Platz eingeräumt und betont, daß

auf die alten Sprachen und die Altertumswissenschaft nicht viel Gewicht

zu legen sei. Schoß man auch über das Ziel hinaus, so machte sich

hierin doch eine gesunde Reaktion gegen die Überschätzung geltend,

welche die »Humaniora« als Bestandteile der allgemeinen Bildung

genossen haben und sehr häufig auch heute noch beanspruchen. Zu weit

ging *d'Alembert* besonders darin, daß er das Verdienst der Alten um

die Entwicklung der Mathematik und der Naturwissenschaften sehr gering

einschätzte.

Neben *Diderot* und *d'Alembert* sind besonders *Holbach*,

*Lamettrie*[881] und *Helvetius* zu nennen. *Holbach* wurde 1723 in der

Pfalz geboren und starb 1789 in Paris. Er arbeitete gleichfalls an der

großen Enzyklopädie und ist besonders durch sein »System der Natur«

bekannt geworden[882]. Diese Schrift sowie diejenige des *Helvetius*

(1715-1771) über den Geist bedeuten den Höhepunkt der materialistischen

Weltanschauung und sind von größtem Einfluß auf das geistige Leben des

Zeitalters der Aufklärung gewesen.

Im »System der Natur« wird alles Geschehen allein auf Materie und

Bewegung zurückgeführt. An die Stelle der Teleologie wird auch auf

seelischem Gebiete überall das rein mechanische Wirken gesetzt. Die

Moral wird aus dem physisch zu erklärenden Instinkt hergeleitet.

Über das Verhältnis des Menschen zur Natur äußert sich *Holbach* in

folgenden Worten: »Die Menschen werden sich jederzeit um die Wahrheit

bringen, wenn sie die Erfahrung für selbstgeschaffene Systeme hingeben.

Der Mensch ist ein Geschöpf der Natur; in ihr wurzelt er, ihren

Gesetzen ist er unterworfen; ihrer kann er sich nicht entschlagen;

selbst im Denken kann er nicht aus ihr heraustreten. Für ein von

der Natur gebildetes, durch sie bestimmtes Wesen gibt es nichts

jenseits des großen Ganzen, unter dessen Einflüssen es steht. Wesen,

die man jenseits der Natur setzt, sind jederzeit Geschöpfe unserer

Einbildungskraft.

Der Mensch höre also auf, außerhalb der Welt Wesen zu suchen und

von ihnen ein Glück zu erwarten, das die Natur ihm versagt. Er

lerne vielmehr eben diese Natur und ihre Gesetze kennen. Dann wende

er das Beobachtete auf seine eigene Glückseligkeit an, mit stiller

Unterwerfung unter die Gesetze, denen er sich nicht entziehen kann.

Offenbar ist es ein Mißbrauch, wenn man dem Menschen ein physisches

*und* ein moralisches Sein beilegt. Der Mensch ist ein rein physisches

Wesen und seine moralische Existenz ist nur eine besondere Seite seines

physischen Seins. Seine sichtbaren Handlungen sowohl wie seine inneren

Erregungen sind natürliche Folgen seines eigentümlichen Mechanismus und

der Eindrücke, die er von Wesen seiner Umgebung erhält.«

Auf die philosophische Unhaltbarkeit dieser Lehren hat schon *Voltaire*

hingewiesen. Ihren unumwundensten Ausdruck fanden sie in *Lamettries*

Buch, Der Mensch eine Maschine[883].

Hiermit endet unsere Betrachtung der naturwissenschaftlichen

Errungenschaften desjenigen Zeitalters, das vom Wiederaufleben

der Wissenschaften bis zu dem gegen das Ende des 18. Jahrhunderts

einsetzenden Umschwung reicht. Wir gedachten auch der geistigen

Strömungen, die neben der geschilderten Entwicklung einhergingen, sie

bedingten und durch sie bedingt wurden. Der nächste und der Schlußband

sollen das Emporblühen der Naturwissenschaften in der mit jenem

Umschwung anhebenden neuesten Zeit bis zu den Problemen des Tages

schildern.

Verzeichnis der im II. Bande enthaltenen Abbildungen.

-------------------------------+----------------------------------------

*Figur* | *aus*

===============================+========================================

|

1. Mikroskop aus zwei |Gerland u. Traumüller, Geschichte

Sammellinsen | d. physikalisch. Experimentierkunst.

| Leipzig, W. Engelmann. 1899. Abb.

| 109.

|

2. Keplers Konstruktion des |Keplers Dioptrik (Ostwalds Klassiker

astronomischen Fernrohrs | Nr. 144. S. 38).

|

3. Keplers Abbildung zur |Keplers Dioptrik (Ostwalds Klassiker

Erläuterung des | Nr. 144. S. 59).

holländischen Fernrohrs |

|

4. Keplers Teleobjektiv |Keplers Dioptrik (Ostwalds Klassiker

| Nr. 144. S. 60).

|

5. Galileis Erklärung der |Dialog, Ausg. v. Strauß. S. 446.

Gezeiten |

|

6. Galileis Versuch, den |Ostwalds Klassiker Nr. 11. S. 70.

Widerstand des Vakuums zu |

messen |

|

7. Galilei ermittelt das |Ostwalds Klassiker Nr. 24. S. 21.

Gesetz der gleichförmig |

beschleunigten Bewegung |

|

8. Galilei untersucht die |Ostwalds Klassiker Nr. 24. S. 40.

Bewegung auf der schiefen |

Ebene |

|

9. Galileis Versuch, der |Ostwalds Klassiker Nr. 24. S. 19.

später auf das Gesetz von |

der Erhaltung der Kraft |

geführt hat |

|

10. Zur Erklärung der |

Isochronie der |

Pendelschwingungen. |

|

11. Kreis und Zykloide als |

Bahnen des schwingenden |

Körpers. |

|

12. Galilei verbindet das |Gerland u. Traumüller, Geschichte

Pendel mit einem Zählwerk | d. physik. Experimentierkunst. 1899.

| S. 120.

|

13. Galileis Entwurf einer |Zeitschrift f. Instrumentenkunde.

Pendeluhr | 1868. S. 79.

|

14. Galileis Ableitung der |Ostwalds Klass. Nr. 24. Fig. 108.

Wurfkurve |

|

15. Ableitung des |M. Rühlmann, Gesch. d. techn.

Hebelgesetzes aus dem | Mechanik. 1885. Abb. 13.

Prinzip der virtuellen |

Geschwindigkeiten |

|

16. Galilei wendet das Prinzip |E. Mach, Die Mechanik in ihrer

der virtuellen | Entwicklung. 1883. Fig. 40 (S. 47).

Geschwindigkeiten auf die |

schiefe Ebene an |

|

17. Galileis Versuch über |E. Mach, Die Mechanik in ihrer

Kräftebeziehungen in einem | Entwicklung. 1883. S. 157.

System von Körpern |

|

18. Galilei vergleicht die |Ostwalds Klass. Nr. 11. Fig. 37.

Bruchfestigkeit hohler und |

massiver Zylinder |

|

19. Galilei untersucht die |Rühlmann, Vorträge über Gesch.

Bruchfestigkeit eines | der techn. Mechanik. Leipzig

Balkens | 1885. Fig. 12.

|

20. Galilei untersucht die |Ostwalds Klass. Nr. 11. Fig. 18.

Bruchfestigkeit von |

Prismen |

|

21. Galileis Thermoskop |Gerland u. Traumüller, Geschichte

| d. physik. Experimentierkunst.

| 1899. S. 116.

|

22. Das in den Abhandlungen |Musschenbroek, Tent. MDCCLVI

der Accademia del Cimento | Tab. IX. Fig. 3.

dargestellte Gefäßbarometer|

|

23. Vorrichtung für Versuche |desgl.

im Vakuum |

|

24. Durch Kapillarwirkung |

hervorgerufene Bewegungen. |

|

25. Guerickes Thermoskop |Guerickes »Experimenta nova«. Cap. 37.

|

26. Drebbels Thermoskop. |

|

27. Das i. d. Abhandlungen der |Musschenbroek, Tentamina Tab. I.

Accademia del Cimento | Fig. 1.

dargestellte Thermometer |

|

28. Versuch der Akademiker |desgl.

über die |

Zusammendrückbarkeit des |

Wassers |

|

29. Grimaldis Nachweis der |Grimaldi, Physico-Mathesis de lumine,

Beugung des Lichtes | coloribus et iride. Bologna 1665.

|

30. Grimaldi beobachtet die |desgl.

Beugung an einem Lichtkegel|

|

31. Grimaldi entdeckt die |desgl.

Interferenz des Lichtes |

|

32. Die Pole eines |Gilbert, Physiologia nova de magnete,

kugelförmigen Magneten | magneticisque corporibus et de magno

aufzufinden | magnete tellure. London 1600.

|

33. Die Teilung eines Magneten |desgl.

|

34. Gilbert untersucht die |desgl.

Stellung eines kleineren |

Magneten zu seiner Terella |

|

35. Gilberts Versuche m. |desgl.

armierten Magneten |

|

|

36. Guerickes |Otto v. Guericke, De vacuo spatio

Elektrisiermaschine | 1672. Tafel XVIII. Fig. 5.

|

37. Keplers Bild |Günther, Kepler u. Galilei.

|

38. Keplers Konstruktion der |Keplers Mysterium cosmographicum

Planetensphären | de admirabili proportione

| orbium coelestium. Tübingen

| 1596. (Opera omnia. Bd. I.)

|

39. Keplers Konstruktion der |desgl.

Planetensphären |

|

40. Tychos Riesenquadrant |Tychos Astronomiae instauratae

| Mechanica. 1602.

|

41. Tychos Distanzenmesser |desgl.

|

42. Tychos Azimutalquadrant |Tychonis Brahe, De mundi aetherei

| recentioribus phaenomenis.

| Prag 1603. 2. Buch. Abbildung

| auf S. 463.

|

43. Tychos System |Guericke, De vacuo spatio. Buch I.

| Abb. III.

|

44. Erläuterung des zweiten |

Keplerschen Gesetzes. |

|

45. Kepler erblickt einen |Kepler, Opera omnia (ed. Frisch).

Sonnenflecken | Bd. II. S. 805.

|

46. Keplers Verfahren, den |Keplers Dioptrik. Opera omnia

Brechungswinkel zu | Bd. II. S. 528.

bestimmen |

|

47. Snellius entdeckt das |

Brechungsgesetz. |

|

48. Ableitung des |

Brechungsgesetzes. |

|

49. Kepler beweist, daß eine |Keplers Dioptrik. (Ostwalds

Linse umgekehrte Bilder | Klassiker Nr. 144. Fig. 11.)

liefert |

|

50. Hevels Abbildung des Mondes|Hevels Selenographie. 1647.

| Tafel 23.

|

51. Das Reflexionsgesetz, |

erklärt aus dem Prinzip der|

kleinsten Wirkung. |

|

52. Fermat erklärt das |

Brechungsgesetz aus dem |

Prinzip der kleinsten |

Wirkung. |

|

53. Keplers Kubatur des Ringes |Opera omnia (ed. Frisch) Bd. IV,

| p. 575. (Ostwalds Klassiker

| Nr. 165. S. 7.)

|

54. Keplers Rotationskörper, |Keplers Doliometrie. (Ostwalds

den er Apfel nannte | Klassiker Nr. 165. S. 7.)

|

55. Keplers Untersuchung der |

größten und kleinsten |

Werte. |

|

56. Stevins Ableitung der |Stevin, Beghinselen der

Gleichgewichtsbedingung für| Weegkonst. Leyden 1586.

die schiefe Ebene |

|

57. Stevins Nachweis des |Stevins Werke. Leyden 1634.

hydrostatischen Paradoxons | S. 499. Fig. 4.

|

58. Stevins Nachweis des |Stevins Werke. Leyden 1634.

aufwärts gerichteten | S. 500. Fig. 2 u. 3.

Druckes |

|

59. Stevins Ableitung des |

Seitendruckes. |

|

60. Torricellis Versuch. |7. Heft der »Neudrucke«,

Torricelli, Esperienza del | herausgegeben von Prof. Dr. G.

Argento Vivo | Hellmann, Berlin 1897.

|

61. Pascals Abänderung des |Mach, Die Mechanik in ihrer

Torricelli'schen Versuches | Entwicklung. Fig. 83.

|

62. Pascals durch den Druck des|Mach, Die Mechanik in ihrer

Wassers in Tätigkeit | Entwicklung. Fig. 82.

gesetzter Hebel |

|

63. Guerickes Luftpumpe |Wiedergabe der 6. Tafel von

| Guerickes De vacuo spatio.

|

64. Guerickes Wasserbarometer |Wiedergabe der 10. Tafel von

| Guerickes De vacuo spatio.

|

65. Boyles Versuch, eine |Boyle, Opera varia. 1680. S. 38.

Beziehung zwischen dem | Fig. 5.

Druck und dem Volumen |

eines Gases zu finden |

|

66. Glaubers Destillierofen |Glauber, Beschreibung einer

| Destillierkunst. 1648.

|

67. Mayows Analyse der Luft |Ostwalds Klass. Nr. 125. Fig. 3.

|

68. Ansicht von Newtons |Abbildung aus den Philos.

Spiegelteleskop | Transactions von 1672.

|

69. Newtons schematische |Newtons Optik. 1721. 1. Buch.

Zeichnung seines | 1. Teil. Tafel 5. Fig. 29.

Spiegelteleskops |

|

70. Hadleys Spiegeloktant |Abbildung aus den Philos.

| Transactions von 1732.

|

71. Newton untersucht das |Newtons Optik. I. Tafel III.

Spektrum | Abb. 13.

|

72. Newtons Nachweis, daß die |Newtons Optik. I. Tafel IV.

Spektralfarben verschieden | Abb. 18.

brechbar sind |

|

73. Newton vereinigt die |Newtons Optik. II. Tafel IV.

Spektralfarben zu weißem | Abb. 16.

Licht |

|

74. Das Luftfernrohr |nach Huygens.

|

75. Newton erklärt das |Newton Optics. London 1721.

Zustandekommen des | Book I. Part. II. Tab. IV. Fig. 15.

Regenbogens |

|

76. Hooke erklärt die |Hookes Micrographia.

Interferenz |

|

77. Newtons Ableitung der |Newtons Principien (Ausgabe von

Zentralbewegung aus der | Wolfers). Fig. 213.

Wurfbewegung |

|

78. Newtons Satz über die |a. a. O. (1872). Fig. 15.

Zentralbewegung |

|

79. Newtons Bild. |

|

80. Huygens' Bild. |

|

81. Huygens' Darstellung des |Christiani Hugenii Systema Saturnium.

Saturnringes | Haag 1659.

|

82. Römer berechnet die |Huygens, Abhandlung über das Licht.

Geschwindigkeit des | Fig. 2 (Ostwalds Klassiker

Lichtes | Nr. 20. S. 14).

|

83. Die Fortpflanzung des |a. a. O. Abb. auf S. 21.

Lichtes |

|

84. Huygens erklärt die |a. a. O. Abb. auf S. 22.

Fortpflanzung des Lichtes |

|

85. Erläuterung des |a. a. O. Abb. auf S. 23.

Huygens'schen Prinzips |

|

86. Huygens erklärt die |a. a. O. Abb. auf S. 26.

Reflexion des Lichtes |

|

87. Huygens leitet aus seinem |a. a. O. Abb. auf S. 36.

Prinzip das |

Brechungsgesetz ab |

|

88. Huygens untersucht den |a. a. O. Abb. auf S. 50.

Doppelspat |

|

89. Huygens erläutert den |

Aufbau des Doppelspats |

|

90. Huygens erklärt die |a. a. O. Abb. auf S. 57.

Doppelbrechung |

|

91 u. 92. Huygens entdeckt die |Wilde, Geschichte d. Optik, Bd. II.

Polarisation durch | Tafel II. Fig. 33.

Doppelbrechung |

|

93. Turmuhr aus dem 14. |Gerland u. Traumüller, Geschichte

Jahrhundert | d. physik. Experimentierkunst.

| Fig. 75.

|

94. Huygens' Abbildung der von |Christiani Hugenii, Horologium

ihm erfundenen Pendeluhr | oscillatorium. 1673. S. 4. Fig. 1.

|

95. Huygens beweist, daß die |Horologium oscillatorium. Figur

Schwingungen in der | auf S. 12.

Cykloide isochron erfolgen |

|

96. Huygens' Cykloidenpendel |Huygens, Horologium oscillatorium.

| S. 4. Fig. 2.

|

97. Huygens' Unruhe |Huygens, Opera varia. Bd. I.

|

98. Das Problem des |

Schwingungsmittelpunktes |

|

99. Huygens löst das Problem |Rühlmann, Geschichte der techn.

des | Mechanik. S. 95. Abb. 19.

Schwingungsmittelpunktes |

|

100. Huygens untersucht die |Ostwalds Klass. Nr. 138. Fig. 21.

Bewegung des |

Zentrifugalpendels |

|

101. Huygens zeigt, daß sich |E. Mach, Die Mechanik in ihrer

bewegliche Körper unter | Entwicklung. Fig. 106.

dem Einfluß der |

Zentrifugalkraft nach den |

spezifischen Gewichten |

ordnen |

|

102. Halleys Ableitung der |

barometrischen Höhenformel|

|

103. Tschirnhausens Satz über |Cantor, Vorlesungen z. Geschichte

die katakaustische Linie | d. Mathematik. Bd. III. S. 142.

|

104. Stenos Zeichnungen von |v. Kobell, Geschichte der Mineralogie.

Längsschnitten durch | S. 18.

Bergkristalle |

|

105. Stenos Zeichnungen von |desgl.

Querschnitten durch |

Bergkristalle |

|

106. Hookes zusammengesetztes |Hookes Micrographia. Schem. I.

Mikroskop | Fig. 5 u. 6.

|

107. Borelli erläutert die |Borelius, De motu animalium.

Wirkung des zweiköpfigen | Leyden 1685. Tab. III. Fig. 2.

Armmuskels |

|

108. Borelli ermittelt den |Borelius, De motu animalium.

Schwerpunkt eines Menschen| Leyden 1685. Fig. 12.

|

109. Swammerdams Zeichnung des |Swammerdam, Bibel der Natur.

Darmkanals der Biene | Tafel XVIII. Fig. 1.

|

110. Malpighis Darstellung des |Malpighi, De Bombycibus. Tab. VI.

Nervensystems vom | Fig. 1 u. 2.

Seidenschmetterling |

|

111. Malpighi untersucht die |desgl.

Verbindung eines |

Nervenknotens mit dem |

Tracheensystem |

|

112. Malpighis Darstellung der |Malpighi, De ovo incubato. Taf. II.

Entwicklung eines |

Wirbeltieres |

|

113. Malpighis Darstellung der |desgl.

Entwicklung eines |

Wirbeltieres |

|

114. Leeuwenhoeks Abbildung |Leeuwenhoek, Arcana naturae.

von Infusorien | 1695. Bd. I. S. 42.

|

115. Leeuwenhoeks Darstellung |Leeuwenhoek, Arcana naturae.

der Muskelfasern des | 1695. Bd. I. S. 447.

Herzens |

|

116. Die älteste Abbildung, |Hooke, Micrographia. Schem. XI.

welche den zelligen Bau | Fig. 1.

der Korksubstanz darstellt|

|

117. Leeuwenhoek bildet die |Arcana naturae. Bd. I. S. 315.

einfachen und die gehöften|

Tüpfel der Holzfasern |

einer Kiefer ab |

|

118. Malpighis Darstellung |Malpighi, Die Anatomie der

eines Längsschnittes | Pflanzen, bearb. v. M. Möbius,

durch das Holz der Rebe | (Ostwalds Klass. Nr. 120. S. 31.)

|

119. Eulers Bild. |

|

120. Eine der von Euler |

untersuchten elastischen |

Kurven. |

|

121. Schwingende Saiten. |

|

122. Eulers aus Glas und Wasser|Eulers Briefe an eine deutsche

zusammengesetztes | Prinzessin. Leipzig 1773. Bd. III.

Objektivglas | Abb. auf S. 299.

|

123. Bouguers Photometer |Wilde, Gesch. d. Optik. II. Teil.

| 3. Tafel.

|

124. Lamberts Photometer |Lambert, Photometrie. (Ostwalds

| Klassiker Nr. 31. Fig. 2.)

|

125. Chladni'sche Klangfiguren |Chladni, Entdeckungen über die

| Theorie des Klanges. Taf. VIII.

| Fig. 87-90.

|

126. Erläuterung des |

Clairaut'sehen |

Kanalprinzips. |

|

127. Die Bestimmung der Länge |

des Sekundenpendels. |

|

128. Halleys Bestimmung der |J. Müller, Lehrbuch d. kosmischen

Sonnenparallaxe | Physik. 5. Aufl. 1894. Fig. 97.

|

129. Maskelyne und Hutton |

bestimmen die Dichte der |

Erde. |

|

130. Bradley entdeckt die |

Aberration. |

|

131. Bradleys Erklärung der |

Aberration. |

|

132. Das von Romé de l'Isle |Hauy, Traité de Minéralogie. 1801.

gebrauchte | Bd. V, p. VIII. Fig. 77.

Anlegegoniometer |

Namen- und Sachverzeichnis.

Die Naturwissenschaften in ihrer Entwicklung und in ihrem Zusammenhange, II. Band Von Galilei bis zur Mitte des XVIII. Jahrhunderts · 第 54 / 81 题