Sie sagte: »Du bist ein herzloser, kleiner Teifl!«

Ich glaube, das is nich herzlos, wenn ich nachaus kommen will. Das mitn

Professor wahr aber so:

Filleich eine Schtunde gestern nach den Tee ging ich im Schpeiszimmer

schaun, ob das Medchen fergessn hat, den Kuchn wegzutragn. Es wahr

greßlich warm dort, weil sie es auch als Wohnzimmer benitzn. Professor

Pitkins lag ausgeschtrekt auf einen Diwan hinter den Ofn mit einen Buch

aber ohne zu lesn, weil er fest eingeschlafn wahr. Frau Pitkins war

nich da weil sie noch immer in Bedt ligt fon damals, wi sie sich auf

der Erde setzte. Wir warn ganz allein. Die Kuchn warn eingeschperrt.

Ich ging ganz nah zu ihm hin um zu schaun, warum er so schpaßig

schnacht. Ich firchtete mich nich er wahr ja fest eingeschlafn! Ich

glaubte zuers es tut ihm was we, weil er so schnachte; wenn man Wasser

aus eine Flasche gißt un zugleich dazu feifft, is es ganz dasselbe.

Auf einmal bemerkte ich, das sein Kopf obn ein bischen abgefalln wahr.

Ich erschrekte zuers, weil ich glaubte er wird dran schterbn. Ich lif

henauf zu Jack Benze un erzehlte es ihm. Er sagte: »Ah, was! er tragt

eine Pericke, die Pericke is ein bischen henuntergeruscht.«

Ich fragte ihm, was das is, eine Pericke?

Er sagte, es is das, was di Indejahner herunterschneidn, wenn sie einen

Menschen schkalpirn.

Tagebuch eines bösen Buben · 第 24 / 43 题