DER BAU

Wir bauen schon an diesem Haus

Seit tausend, abertausend Tagen,

Und seh'n es wachsen hoch hinaus

Und steigend in die Sterne ragen.

Verloren ging des Meisters Wort,

Und keiner ahnt: Wann wird es enden;

Wir aber bauen immerfort

Mit müdem Sinn und regen Händen.

Wir haben keine Zeit, zu ruh'n,

Als ob wir es vollenden müßten,

Wir uns're harte Arbeit tun

Und sterben hoch in den Gerüsten.

Kaum, daß von Sehnsucht jäh geschwächt,

Wir innehalten mit dem Fronen:

Wann kommt das selige Geschlecht,

Bereit zu ruhen und zu wohnen?

Die Dinge, die unendlich uns umkreisen · 第 28 / 34 题