In diesen Nächten wohnt ein Ungeheuer,
Das frißt die Sterne, die wir pflücken wollten,
Schwelt in die Himmel seines Atems Feuer,
Verpestet Luft der süßen Abenteuer,
Die eben uns mit Lust erfüllen sollten.
Aufzischen Lichter und verlöschen jähe,
Und Nebel tropft wie Gift auf jeden Pfad,
Daß keiner mehr des andern Drängen sähe,
Nicht spürte mehr den Hauch der lüstigen Nähe,
Die Stimm' nicht fände, die im Dunkel bat.
Die Menschen gehen fremd durch tiefe Gassen,
Gestürzt in Schluchten weher Einsamkeit;
Sie fühlen ihre Hände ganz verlassen,
Keiner ist nahe, um sie anzufassen,
Und keine Türe ist für sie bereit.
Nur wenige, die sich in heißen Betten
In Lust gepaart, zu engem Schlaf gesellen,
Daß ihrer Leiber Rausch die Nacht zerglühe,
Vermögen vor dem Dunkel sich zu retten.
Sie aber werden feindlich aufstehn und zerschellen
Im stählern Glanz der ersten reinen Frühe.