Im Nebel schwimmt die lange Straßenzeile.
Unruhig schwankt ihr Ende, losgerissen --
Nur ein paar Lichter weisen in den Raum.
Dein Blick steigt auf bis zu den letzten steilen
Turmspitzen, die so hoch sind, daß sie kaum
Um unser Tasten in den Tiefen wissen.
Doch, wie die Abendglocken niederklingen,
Kommt Dir in all der Starrheit dunkler Glaube
Der Dich unnennbar süß als Traum durchbebt.
Die Lampe hoch im Dunst scheint Gottes Taube,
Die auf Dein Haupt verheißend niederschwebt
Und tiefste Weihe will ins Knie Dich zwingen.