Wind blies die letzten Lichter aus der Stadt;
Doch ist der Nebel weiß vom Mond durchträuft,
Im Straßenwirrsal, das im Dunst verläuft,
Hängen die Häuser, traumzerquält und matt.
Nur meine Straße strömt erhaben breit
Und ist ein Teppich zu dem steinern' Tor:
Das ragt unendlich in die Nacht empor,
Der hohe Bogen ist für mich bereit.
Paläste stehen, wie Besiegte stumm,
Erstarrt in Würde, die sie nicht verließ.
Und nur der Dom, der in den Himmel stieß,
Nahm einen Mantel wie von Demut um.
Kaum daß am Tor sich meine Schritte stau'n.
Mein Gang wird hart, und ehern tret' ich ein:
Und diese große Stadt ist mein, ist mein
Mit Haus und Turm, mit Schätzen, Schlaf und Frau'n.