VI.

Jutta war die einzige von der Familie, die ihrem Bruder eine

Veränderung anmerkte. Er war mit einem Male freundlicher gegen sie

geworden; keine Spur mehr von der Barschheit, mit der er ihr ehemals

begegnet. Er fing an, sie wie seinesgleichen zu behandeln. Manchmal

kam es ihr geradezu vor, als wünsche er, ihr etwas anzuvertrauen. Sie

fragte nicht, aber sie ahnte, daß es eine Herzensangelegenheit sein

müsse, die ihn so milde und nachdenklich stimmte.

Vally Habelmayer hingegen war mit Eberhards Benehmen sehr wenig

einverstanden. Sie fand den jungen Vetter von Herzen langweilig.

Von ihren Freundinnen wußte sie, daß es nichts Netteres gäbe, als

das Verhältnis von Cousin und Cousine. Das solle halb und halb wie

Liebesleute sein. Alles dürfe man von Rechtswegen unternehmen mit dem

Vetter, sich ins Café führen lassen, in den Cirkus gehen, die Redouten

besuchen, und doch konnte niemand etwas Bedenkliches darin finden; war

man doch Geschwister Kind.

Aber Eberhard kam garnicht auf solch nette Einfälle. Er sah Vally kaum

an, merkte nicht die feurigen Blicke, die sie an ihn verschwendete.

Einfältig schien er zu sein, ein Stockfisch! --

Die Mittagsmahlzeiten nahm er meist zu Haus ein; des Abends sah man ihn

so gut wie garnicht daheim. Der Dienst schien ihn gewaltig mitzunehmen;

er war blaß und ermüdet, und seine Laune meist verdrossen.

Vally beobachtete ihn genauer. Verdächtig war ihr sein ganzes Wesen.

Warum hatte er es so eilig, immer gleich nach Tisch wegzulaufen. Und wo

war er des Abends? Da hatte er doch keinen Dienst! Was mochte er mit

dem Gelde anfangen, das ihm der Onkel gab? Sie wußte zufälligerweise,

wie hoch sein Zuschuß war. Für die Wohnung allein konnte er doch

unmöglich soviel ausgeben! --

Sie war entschlossen, dem auf den Grund zu kommen. Wozu hatte man denn

gute Freundinnen? Die würden ihm aufpassen! Mit der Zeit wollte sie

das Geheimnis des kleinen Vetters schon herausbekommen!

Inzwischen hatte Eberhard das, was Cousine Vally sich so brennend zu

wissen wünschte, seiner Schwester aus eigenem Antriebe gestanden.

Jemandem mußte er doch beichten, sein Glück und seine Sorgen. Von

beiden hatte er jetzt ein gerüttelt Maß voll.

Sein Geheimnis drückte ihm einfach das Herz ab. Bruno, bisher

sein Beichtiger, war weit weg, und dem Papier so delikate Dinge

anzuvertrauen, scheute man sich doch. Außerdem war er auch nicht ganz

sicher, wie sein älterer Freund die Sache auffassen möchte. Bruno

kannte Eberhard nur als Weiberverächter; jedenfalls würde ihm die

Wandlung schwer begreiflich zu machen sein.

Und mit dem Vater jetzt schon zu reden, wäre ganz unsinnig gewesen.

Später, da mußte der natürlich alles erfahren, aber noch war das nicht

reif.

Eberhard erzählte Jutta alles, wie es gekommen war, von Anfang an; wie

er Fanny kennen gelernt habe, welch schönes, außergewöhnliches Geschöpf

sie sei.

Er hatte sich in der Schwester nicht getäuscht. Sie begriff, daß er

Fanny liebte, ja noch mehr, sie begriff, daß der Bruder nicht anders

handeln könne, als Fanny zu heiraten. Nicht die geringsten Vorwürfe

machte sie ihm; im Gegenteil, sie fand seine Absicht im höchsten Grade

edel.

Für Eberhard bedeutete das eine große Erleichterung. Er stärkte sich

den Mut, indem er Jutta von seinem Vorhaben erzählte; denn er war im

Grunde seines Herzens oft sehr kleinmütig und verzweifelt.

Vor allem hatte er Geldsorgen. Sein Zuschuß war ja reichlich bemessen,

aber für zwei langte er unmöglich. Er machte die größten Anstrengungen

im Sparen, lebte so einfach wie möglich; aber was wollte das besagen!

Fanny ließ ihn nicht im Unklaren darüber, daß sie von dem, was er ihr

gab, kaum ihre Schneiderrechnung würde bezahlen können.

Der Gedanke, den er ihr einigemale schüchtern nahegelegt, daß sie sich

ihrerseits doch auch einschränken möge, hatte bei dem Mädchen nur

Heiterkeit erregt. Sie war verwöhnt, machte Ansprüche, hatte bei ihrer

Schönheit ja auch ein Recht dazu; das sah er ein.

So lange er aber nicht imstande war, sie von seinem Gelde zu erhalten,

konnte er ihr auch nicht verwehren, sich ihren Lebensunterhalt zu

verdienen. Freilich war ihm die Art, wie das geschah, peinlich genug.

Fanny Spänglein war Modell. Der Gedanke, daß seine Angebetete, wenn

auch nur zu Kunstzwecken, den Blicken anderer Männer preisgegeben sein

solle, erschien ihm ganz unerträglich. Er sann unausgesetzt darüber

nach, wie er diesem widerwärtigen Zustande ein Ende machen könne.

Übrigens sagte er seiner Schwester über Fannys Broderwerb nichts; er

schämte sich dessen zu sehr.

Die Sorge drückte um so schwerer, je lieber und lieber er Fanny gewann.

Sie hatte die Erstlinge seiner Liebe gepflückt; und für die, welche

ihn zum Manne gemacht hat, empfindet der Jüngling eine ganz besondere,

mit keiner späteren Neigung zu vergleichende, schwärmerische Hingebung.

Seine Leidenschaft, die aus ungebrochener Sinnlichkeit stammte, war

noch keinen Augenblick des Trankes überdrüssig geworden, den er für

die »große Liebe« hielt, und der, wie er naiv meinte, niemals schal

werden könne. Er glaubte an dieses Mädchen, an das Gute in ihr. Sie

war ihm nach wie vor ein außerordentliches Wesen. Tödlich würde er den

gehaßt haben, der versucht hätte, ihm die Echtheit dieser Perle zu

verdächtigen.

Vor allem aber glaubte er an die Aufrichtigkeit ihrer Liebe. Um

anzunehmen, daß sie ihn täuschen könne, war er teils zu arglos, teils

zu eingebildet. Wenn sie ihm unter Küssen versicherte: er sei der

schönste, der beste von allen, der einzige, dem ihr Herz gehöre, so

klang das so süß, daß er es nur zu willig glaubte. Er verschloß Augen

und Ohren gegen Thatsachen, die ihn leicht hätten eines Besseren

belehren können.

Fanny Spänglein bewohnte ein paar elegant möblierte Zimmer nach vorn

heraus. Nicht immer, wenn Eberhard kam, war sie für ihn zu Haus; dann

ließ sie sich meist durch die Wirtin wegen Migräne entschuldigen.

Mit ihm auszugehen, weigerte sie sich, angeblich weil sie das

kompromittiere. Einmal sah er sie in Gesellschaft jenes Kahlkopfes,

den er vom Theater her in unangenehmer Erinnerung hatte. Von Eberhard

darüber zur Rede gestellt, erklärte sie: der Mann sei ein Künstler von

großem Einfluß. Ihn dürfe sie nicht vor den Kopf stoßen, sonst komme

sie um ihren Erwerb.

Trotz Fannys Versicherungen, daß an dem Verkehr mit diesem Alten nichts

Unrechtes sei, fraß der dunkel beschwingte Vogel der Eifersucht an

Eberhards Seele. Er wollte die Geliebte frei haben aus einer Lage, die

ihn tiefer demütigte als sie. Ernsthaft ging er mit sich zu Rate, was

zu thun sei. Heiraten durfte er in seinem Alter nicht ohne väterliche

Genehmigung, soviel wußte er. Aber niemand konnte ihm wehren, daß er

das Mädchen für alle Zukunft band.

Er kaufte einen Ring, brachte ihr den und erklärte sie für seine

Verlobte. Fanny lächelte, fand den Ring jedoch hübsch, steckte ihn an

und gelobte ihm mit einer Umarmung »ewige Treue«.

Auch Jutta war davon durchdrungen, daß Heirat die einzig mögliche

Lösung der schwierigen Lage sei, in der sie den Bruder sah. Der

Gedanke, daß Eberhard zu jung sei, um ein fremdes Geschick mit dem

seinen zu verknüpfen, kam ihr ebensowenig wie der, daß er sich

mesalliiere. In ihrem Alter pflegen Mädchen jene Anschauung vom Leben

zu haben, welche die Bücher, die man ihnen zu lesen gestattet, ihnen

inspirieren. Und diese Auffassung ist zumeist mehr romantisch als

praktisch.

Eines Tages erzählte Vally der Cousine in großer Erregung, sie habe

etwas Außerordentliches in Erfahrung gebracht: Eberhard besuche

eine Dame von zweifelhaftem Renommee. Nun also wisse man, was sein

geheimnisvolles Wesen bedeute; er habe ein Verhältnis.

Jutta hatte bis dahin ihrem Versprechen gemäß geschwiegen über das, was

sie wußte. Nun aber, wo des Bruders Geheimnis ans Tageslicht gekommen

war, nahm sie offen seine Partei. Sie verteidigte auch das Mädchen;

erklärte, daß Fanny ein ausgezeichnetes, schönes, unglückliches und

verkanntes Wesen sei. Sie gebrauchte dabei Eberhards eigene Worte.

Vally lachte.

»Ja, und es ist sehr groß und edelmütig von Eberhard gehandelt,« rief

Jutta mit blitzenden Augen, »daß er Fanny heiratet!«

»Heiraten -- so eine!« schrie Vally und brach von neuem in höhnisches

Gelächter aus. Jutta wandte ihr mit erhabener Geste den Rücken.

Von dem Augenblicke an, wo Vally erfahren hatte, wie ernsthaft Eberhard

die Sache nehme, war sie moralisch entrüstet; über eine kleine Liaison

würde sie sich weniger aufgeregt haben.

Vally Habelmayer kannte diese Fanny Spänglein, die eine stadtbekannte

Persönlichkeit war, vom Ansehen. Im Theater, auf dem Eise, bei

Redouten, im Cirkus zeigte man sie sich. Jedes kleine Bürgermädchen

von einiger Erfahrung wußte von ihr, kannte ihre Abenteuer, konnte

womöglich ihre Liebhaber aufzählen. Mit einem aus Bewunderung, Neid

und Verachtung wunderlich gemischten Gefühle hatte Vally diese Größe

der Halbwelt von fern angestaunt. Und nun war ihr kleiner Vetter auf

sie hereingefallen. Sie hielt es für ihre Pflicht, da sie einmal als

Wächterin der Moral in diesem Hause angestellt war, ihrem Onkel von dem

skandalösen Vorhaben seines Sohnes Mitteilung zu machen.

Herr Reimers war nicht in dem Maße überrascht, als man hätte annehmen

sollen. Er hatte sich schon etwas gedacht im stillen. Vor allem war

ihm auffällig gewesen, daß Eberhard ein kleines Kapital, welches

er von Patengeschenken her in der Sparkasse liegen gehabt, erhoben

hatte. Dahinter steckte ein Weib, das war für Reimers von vornherein

klar. Aber er that zunächst nichts in der Sache, weil er eben der

Ansicht war, daß Jugend sich austoben müsse. Junge Leute sollten

ihre Erfahrungen sammeln, damit das spätere Leben sie nicht gar zu

ungeschickt und dumm finde.

Als er durch Vally von Eberhards Liaison hörte, machte er nur des

Anstands halber ein ernstes Gesicht; im stillen dachte er: ›Na, der

Junge scheint wenigstens Geschmack zu entwickeln!‹

* * * * *

Eines Tages nach Tisch berief Reimers senior seinen Sohn zu sich

aufs Zimmer. Dort bot er dem jungen Mann zunächst eine Importe an,

und nachdem er selbst eine in Brand gesteckt und so der Sache von

vornherein einen harmlos gemütlichen Anstrich gegeben hatte, sagte er

dem Sohne, daß er seine Liebeshändel kenne. Er wolle ihm keine Vorwürfe

machen, spreche zu ihm als älterer Freund und wünsche nur Auskunft über

zweierlei: ob Schulden vorlägen und was für Versprechungen Eberhard der

Person gemacht habe.

Eberhard war durch die Art und Weise, wie sein Vater die Sache

behandelte, auf das angenehmste berührt. Eine ganz andere Aufnahme

hatte er befürchtet. Offen beichtete er seine Schulden; sie bestanden

der Hauptsache nach in unbezahlten Rechnungen und in einer Gutsage, die

er beim Hauswirt für Fannys nicht bezahlte Miete geleistet hatte.

Reimers senior lächelte befriedigt. Das Ganze war eine Sache von nicht

viel über tausend Mark.

Nun kam die Beantwortung der zweiten schwierigeren Frage. Als Eberhard

sich einen Stoß gab und dem Vater mit niedergeschlagenen Augen und

halblauter Stimme erklärte, daß er sich mit Fanny Spänglein verlobt

habe, fragte Herr Reimers, nicht im geringsten dadurch aus dem

Gleichgewicht gebracht, ob er ihr das Versprechen schriftlich gegeben

habe. Eberhard verneinte das, fügte aber sogleich hinzu, daß er sich

durch sein Wort für ebenso fest gebunden halte, wie durch einen

schriftlichen Kontrakt.

Voll Spannung blickte der junge Mann in das Gesicht des Vaters, die

Wirkung seiner Eröffnungen dort zu erspähen. Reimers senior spielte mit

der Uhrkette und blies den Rauch seiner Cigarre in kleinen eirunden

Ringen vor sich hin, von denen der zweite jedesmal den ersten überholen

sollte. Im Augenblicke schien ihn das Gelingen dieses Kunststückes weit

mehr zu interessieren, als alles was der Sohn sagte.

Eberhard, dem das Herz vor Ungeduld schwoll, fing an, dem Vater

von seiner Braut vorzuschwärmen. Das ironische Lächeln des Vaters

veranlaßte ihn, sie gegen die Vorwürfe zu verteidigen, die er darin

argwöhnte. Fanny war nicht das, wofür die Welt sie hielt. Die Umstände

hatten sie zu dem gemacht, was sie jetzt schien; im Grunde war sie ein

reines, unverdorbenes Wesen. Er, Eberhard sei der erste Mann, den sie

wirklich liebe. Mochte der Schein gegen sie sein, er glaube an ihre

Unschuld, Vortrefflichkeit und Treue.

Der Alte ließ ihn ausreden. Zu erlesen war der Genuß, den ihm der Junge

bereitete, zu angenehm prickelnd das Gefühl der Überlegenheit solcher

Naivetät gegenüber.

Zum Schluß richtete Eberhard die Bitte an den Vater, ihn mit seiner

Braut bekannt machen zu dürfen. Er sei der Überzeugung, daß damit alle

Zweifel gehoben sein würden.

Reimers senior ließ sich Fanny Spängleins Adresse sagen, erklärte

aber gleichzeitig, den Besuch bei ihr werde er allein vornehmen; er

halte das so für passender. Dann nahm er dem Sohne das Versprechen ab,

zunächst nicht mehr zu dem Mädchen zu gehen, bis alles -- wie der Vater

sich ausdrückte -- »in Ordnung gebracht« sei. Eberhard gelobte das

freudigen Herzens; er fand, daß heute alles über Erwarten gut gegangen

war.

In der nächsten Zeit wartete er voll Ungeduld, daß der Vater sich

äußern solle, welchen Eindruck er von dem Mädchen empfangen habe.

Das Schweigen seines alten Herrn über diesen wichtigen Punkt und vor

allem das fortgesetzte ironische Lächeln, mit dem er betrachtet wurde,

machten ihn etwas unruhig.

Schließlich begab er sich doch nach Fannys Wohnung. Es hieß, sie sei

nicht zu Haus. Am nächsten Tage wurde er mit derselben Behauptung

bedient. Diesmal ließ er sich so nicht befriedigen, ging in der Nähe

auf und ab, bis er sie in leichter Frühjahrsbluse, den Strohhut mit

Blumen auf dem Kopfe, das Haus verlassen sah. Er holte sie ein und

sprach sie an.

Sie sah ihn von oben bis unten an, wie einen Fremden. Er nannte sie mit

ihrem Kosenamen; sie verbat sich das. Ganz betreten schritt er neben

ihr her.

Fanny sprach von Belästigungen, die sie sich nicht länger gefallen

lassen werde. Dann winkte sie sich einen Wagen heran. Den Fuß bereits

auf dem Wagentritt, raunte sie ihm zu: »Es is aus, dummer Bub, rein

aus!« Und als sie drin saß und das Pferd bereits anzog, rief sie ihm

noch mit übermütigem Lachen zu: »Du übrigens, dei Vater is sovülmals

gescheiter als wie du!«

Eberhard war wie vor den Kopf geschlagen. Wie sollte er sich darin

zurecht finden? Hatte Fanny wirklich nur mit ihm kokettiert? War er

der Betrogene? Und welche Rolle hatte sein Vater bei dem Handel

gespielt? --

Es traf sich, daß Reimers senior wiedermal in Geschäften verreist war.

Von ihm konnte sich Eberhard also auch keine Aufklärung holen.

Der Abweisung zum Trotze, die er sich geholt, ging Eberhard einige Tage

später noch einmal in Fannys Wohnung. Die Wirtin erklärte ihm: Fräulein

Spänglein sei aufs Land verzogen, sie wisse nicht genau wohin. Als er

eintrat, um sich von der Wahrheit zu überzeugen, fand er in der That,

daß die Zimmer leer, die Möbel zusammengestellt und überzogen waren.

Die Wohnung aber stand als »zu vermieten« angezeigt.

Dieses Erlebnis war die bitterste Enttäuschung, die ihm das Leben

bisher zugemutet hatte. Die nächste Folge war, daß Eberhard sich ganz

auf sich selbst zurückzog. Niemandem, selbst Jutta nicht, sagte er von

seinem Schmerze. Zu tief war er verletzt in seinem Selbstgefühl. Die

Kränkung kam ihm noch schwerer an, als der Kummer um das verlorene

Liebesglück.

Seinem Vater gegenüber beherrschten ihn äußerst bittere Gefühle;

denn in ihm erblickte er den Anstifter seines Unglücks. Aber er war

zu stolz, dem alten Herrn seine Gefühle zu zeigen; er schämte sich

jetzt eines jeden offenen Wortes, das er neulich gesprochen hatte, aus

tiefster Seele.

Als Herr Reimers endlich von seiner Reise zurückkehrte, that Eberhard,

als sei überhaupt niemals zwischen ihnen von einer gewissen Fanny

Spänglein die Rede gewesen.

Der Alte fand, daß er in dieser Sache außerordentlich geschickt

operiert habe. Er war mit sich selbst und dem Ausgang des Handels

zufrieden. Den Jungen hatte er mit heiler Haut aus einer großen Eselei

herausgeholt, und er selbst war dabei schließlich auch auf seine

Rechnung gekommen.

Sich zu fragen, welchen Einfluß dieses Erlebnis auf das Gemüt seines

Sohnes gehabt haben könne, darauf kam Herr Reimers nicht.

Liebe ist ewig · 第 12 / 44 题