Einen Hauptteil unserer Kinderlieder bilden neben den Kreis- und
Spielliedern vornehmlich die Auszählverschen. Wie die Gesamtheit
der Kinderlieder, so sind auch sie als besondere Abart ein Teil der
Überlieferung, die vielleicht weiter zurückgeht, als wir denken können.
Aber wenn wir sie hören, dann merken wir doch wohl, daß mindestens ein
erheblicher Teil Erbgut von uns selbst dabei ist. Und seltsam schnell
steht vor uns ein Stück unserer eigenen Kindheit auf. Wir sehen uns
selbst, wie wir dies oder jenes Verschen zur Einleitung unseres Spiels
gebrauchten. Wohl merken wir auch an dem oder jenem kleine oder auch
größere Abweichungen von der Form, die wir gebrauchten. Und da merken
wir, es liegt hier vor uns ein Stück lebendiger, vielleicht sogar
lebendigster Volkspoesie, weil das Bedürfnis der Kinder eben heute
noch, wie vor Zeiten, darnach verlangt, und auch in Zukunft noch
darnach verlangen wird. Denn dies Verlangen wächst aus der natürlichen
kindlichen Betätigung, dem Spiele, hervor. Und da das Verlangen alle
Tage neu wird, so lebt es nicht nur von der Überlieferung, sondern es
bildet diese Überlieferung weiter. Es faßt auch neue Gelegenheiten,
neue Stoffe auf und gestaltet selbst. So erklärt es sich, daß neben
längst vergangenen geschichtlichen Anklängen doch Beziehungen bis zur
jüngsten Vergangenheit vorhanden sind.
Neben dem Stofflichen fällt aber vielfach auch die sprachliche
Gestaltung auf. In Worthäufungen und beabsichtigtem Gleichklang zeigt
sie sehr oft die Freude des Kindes am tönenden Laut. Man findet
darin das freudige Wiederholen, das schon dem kleinen Kind, wenn es
anfängt zu sprechen, so ein seltsames Vergnügen macht. Und wo diese
Sprechtechnik in den Vordergrund tritt, da ist oftmals der Sinn
schließlich durch langen Gebrauch so entstellt, daß man überhaupt
keinen solchen mehr dahinter findet. Bei manchen dieser Verschen mag
er vielleicht auch gar nicht vorhanden gewesen sein, bei anderen ist
er nicht wiederzuerkennen. Das ist besonders dort auffallend, wo
Fremdsprachliches in die Kindersprache übergegangen ist und sich nun
nur noch durch eine recht seltsame Lautverbindung für den Wissenden zu
erkennen gibt.
Dann aber treten auch wieder zum Teil ganz niedliche kleine
Geschichtchen auf, denen man die Freude des Kindes am Fabulieren und
Phantasieren ansieht. Solche Geschichtchen werden im Ausdruck dann
auch manchmal recht drastisch. Und da es sich bei dieser Kinderpoesie
um volkstümliches Gut handelt, bedienen sie sich natürlich auch da und
dort der volkstümlichen Redeweise, die wir selbst in guter Gesellschaft
zu vermeiden suchen. Aber hier gibt es natürlich kein Vertuschen, zumal
dann nicht, wenn der Boden, auf dem diese volkstümliche Saat aufgeht,
von einer robusten Natürlichkeit unverfälschter Offenheit geschwängert
ist.
Manchmal steckt dazu auch ein recht nettes Stückchen Humor drin, wenn
etwa so eine drastische Pointe kommt. Aber auch sonst ist oft das
ganze Verschen nicht ohne fröhliche Heiterkeit. Und diese fröhliche
Heiterkeit kann sich dem Erwachsenen, dem Zuhörer, Leser und Sammler
mitteilen, wenn er das eine oder andere Verschen in seiner lustigen
Fabulierkunst unvoreingenommen und mit einem kindlichen Sinn vor sich
hört oder sieht.
Die Gruppe Auszählverschen, die hier als Belege dafür folgt, sind
in den Jahren 1910 bis 1920 in einem westlichen Vorort Leipzigs, in
Leutzsch, gesammelt. Sie zeigen alle die Merkmale, die ich ganz kurz
herauszustellen versuchte, und es bedarf wohl nur des kurzen Hinweises
und der Anführung weniger Beispiele, um das zu erhärten.
Da sehen wir Danzig brennen (das unverstanden zum Tanz geworden ist),
als die Franzosen dort waren vor mehr als hundert Jahren, sehen aber
auch den Zeppelin des zwanzigsten Jahrhunderts, hören von der Brotmarke.
Ist es nötig für die Klangwirkungen besondere Beispiele zu geben?
Die Wiederholungen desselben Wortes, die Häufung gewisser Laute, die
Lust am Reim, selbst wenn es kaum einen Sinn gibt, sind ja überall
ersichtlich. Ganz besonders interessant die natürlich unverstandene
Verunstaltung des französischen Verschen.
Sehr häufig schließt sich an einzelne Buchstaben oder auch an die
Zahlenreihe das Verschen an. Die beliebte Reihenbildung und das auch
schon bei kleineren auftretende Zählen, wenn sie versuchen sich die
Umwelt zu erobern, hat da einen Niederschlag gefunden.
Vielfach begnügen sich die Kleinen, auch wenn das Verschen nicht mit
der ausdrücklichen Aufforderung des Suchens oder Fangens (du muß renn’)
endet oder einen nicht mit »raus« ausstößt, mit dem letzten Worte des
Reimes, das dann das Lösen bedeutet. Oftmals aber fügen sie auch noch
dann die besondere Auszählung durch
i a u,
raus bist du!
an, oder vervollständigen auch das noch durch den letzten Satz
du bist nicht raus, sondern du,
gleichsam, um den, der erst frei wurde und den Vorteil hatte, zu narren.
Und nun die lustigen Szenen. Da siehst du zum Beispiel, wies in der
Mühle, wenn der Müller die Frau verloren hat. Welchen Spaß machts,
wenn Petrus mit dem Stiefel kommt! Wie drollig muß der Mann in dem
Gurkenfaß aussehen! Wie reizend ist das kleine Bauernmädel, das Hans
einen Heiratsantrag im Kuhstall macht! Und wie freut man sich über die
schlaue Maus, die die Kiste umwirft!
Da soll man doch auch dann nicht böse werden, wenn das Volk die Dinge
beim richtigen Namen nennt. Denn die Kinder sind Glieder des Volkes
und übernehmen mit einer Selbstverständlichkeit und Unbefangenheit
von den Großen auch nicht gesellschaftsfähige Ausdrücke. Bei den
aufgeweckten Kleinen aus »Leipzigs wildem Westen« ist da schon
nichts anderes zu erwarten. Und trotz aller Offenheit liegt da eine
Selbstverständlichkeit drin, die es überflüssig macht, sich über die
»Fresse« oder über »den Floh im Hemde« aufzuhalten oder gar sittlich zu
entrüsten. Volksredeweise ist eben sehr oft derb.
Lassen wir uns darum die Freude daran nicht verderben. Sondern
genießen wir immer wieder gern mit glückseligem Erinnern an die eigene
Jugendzeit auch dieses kleine Stückchen Volks- und Kinderpoesie, wie es
sich uns in den Auszählverschen darbietet, besonders auch dann, wenn
wir in unseren eigenen Kindern die uns längst vergangene Jugendzeit
wieder aufstehen sehen.
1 2 3
Butter auf den Brei,
Salz (Butter) auf den Speck,
und du mußt (bist) weg.
1 2 3
ich oder du bist frei.
1 2 3
du bist frei.
1 2 3
Butter auf den Brei,
du bist frei.
1 2 3
Hicke hacke Heu,
hicke hacke Pfefferkorn,
der Müller hat sein Frau verlorn,
das Hänschen hat sie gefunden,
er glaubt, sie wär verschwunden.
Wie siehts nun in der Mühle aus?
Und du bist raus.
1 2 3
In der Bäckerei
wird ein kleines Kind geboren.
Wie soll es heißen?
Minna (Gerda) Bertha Rumpeltasche
Wer will meine Windeln (Wäsche) waschen?
i a u,
raus bist du.
1 2 3
Hicke hacke Heu
hicke hacke Pfefferkorn,
der Müller hat sein Frau verlorn,
das Hänschen hat sie gefunden,
er meint, sie wär verschwunden?
Wie siehts nun in der Mühle aus?
Die Spinnen gucken zum Fenster raus,
die Mäuse kehren die Stube aus,
die Ratten tragen den Kehricht naus.
Es sitzt ein Käuzchen auf dem Dach,
das hat sie alle ausgelacht.
Ha, ha, ha.
1 2 3 4
unter dem Klavier
ist eine Maus
und du mußt raus.
1 2 3 4
auf dem Klavier
steht ein Glas Bier,
wer daraus trinkt,
der stinkt.
1 2 3 4 5
strick mir ein Paar Strümpf,
nicht zu groß und nicht zu klein,
sonst mußt du der Haschmann sein.
1 2 3 4 5
(Hast du ein Paar Strümpf?)
Hast du denn ein Hemdchen an?
Wieviel Knöpfchen sitzen dran?
Antwort 2.
1 2 raus.
1 2 3 4 5 6 7
in der Luft schwebt Zeppelin.
Wieviel Leute sitzen drin?
Antwort 3.
1 2 3 raus.
1 2 3 4 5 6 7
in der Straße Nummer 7
wackelt das Haus,
piept die Maus,
guckt die Frau zum Fenster raus:
Habt ihr meinen Mann gesehn
in der blauen Jacke,
hinten guckt das Hemde raus
und ein Zentner G…?
1 2 3 4 5 6 7
in der Straße Nummero 7,
wackelt das Haus,
piept die Maus,
huppt der Floh (Frosch) zum Fenster naus,
huppt er auf die Brücke,
bricht er das Genicke,
huppt er in den Dreck,
und du bist weg.
1 2 3 4 5 6 7
in der Straße Nummero 7
wackelt das Haus,
piept die Maus,
huppt der Frosch zum Fenster naus,
huppt er auf die Brücke,
da bricht er sein Genicke,
huppt er auf die Plumpe,
verliert er sein Gelumpe,
huppt er auf den Dreck,
da war er weg.
1 2 3 4 5 6 7
in der Straße Nummero 7
wackelt das Haus,
piept die Maus,
huppt sie zum Fenster naus.
huppt sie auf die Brücke,
bricht sie ihr Genicke,
huppt sie in den Himmel,
zieht sie an der Klingel,
da kommt der Petrus raus,
haut sie mit dem Stiefel naus.
1 2 3 4 5 6 7
wo ist denn mein Mann geblieben?
In der Lützner Straße?
bei der Tante (dem Papa) Hase
sitzt sie (er) in dem Butterfaß (Gurkenfaß).
Donnerwetter, was ist denn das.
1 2 3 4 5 6 7
geht mir nicht in meine Rüben,
ruppt (zerrt) mir nicht die großen (besten) raus,
sonst komm ich mit der Peitsche naus.
(Püppchen, Püppchen, du bist raus.)
1 2 3 4 5 6 7
in der Schule wird geschrieben,
in der Schule wird gelacht,
wenn der Lehrer Kaspar macht.
1 2 3 4 5 6 7
meine Mutter, die kocht Rüben,
und der Vater, der schneid Speck,
kam die Katz und holt (fraß) ihn weg.
1 2 3 4 5 6 7
eine Bauerfrau kocht Rüben,
eine Bauerfrau kocht Speck,
ich oder du mußt weg.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Wie hoch steht der Weizen?
Wie hoch steht das Korn?
Und du bekommst ein Horn. (Eine Kopfnuß.)
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Wie hoch steht der Weizen?
So hoch wie ein Bauernhaus
Zucker-Zuckerpüppchen (-männel) du bist raus.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Wie hoch wächst der Weizen?
So hoch wie ein Bauernhaus,
Zuckerpüppchen wächst heraus.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Wer kauft Schürzen?
Wer kauft Jacken?
Der muß in den Nachttopf g…
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
wer den 15. Hieb kriegt, der muß.
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die Soldaten (Franzosen) hatten einen Tanz.
der Tanz fing an zu brennen,
die Soldaten (Franzosen) mußten rennen,
ohne Strumpf und ohne Schuh
rannten sie nach Frankreich zu.
In Frankreich war ein wildes Schwein,
das biß den Hauptmann in das Bein,
der Hauptmann schrie: O weh, o weh
mein linkes Bein tut mir so weh.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
die Franzosen zogen nach Danzig,
Danzig fing an zu brennen,
da bekamen sie das Rennen.
Ohne Strumpf und ohne Schuh
rannten sie nach Frankreich zu.
1 2 3
Polizei
4 5 6
alte Hex
7 8 9
du mußt sein.
3 6 9
wer nicht ausrennt, der ist mein.
a b c
die Katze lief in Schnee,
die Katze lief ins Haus,
und du bist raus.
a s n
und du mußt renn.
I a u
raus bist du,
(du bist nicht raus, sondern du).
Iz, az, n
und du mußt renn.
Ick, ack, n
und du mußt renn.
Iz, az, n,
wer nicht will, muß renn.
Auf einem Berge Hottentotten,
wohnten Leute Hottentotten,
und die Leute Hottentotten
hatten Kinder Hottentotten,
und die Kinder Hottentotten
hatten Puppen Hottentotten,
und die aßen gerne Hottentottenbrei,
eins, zwei, drei und du bist frei.
Auf einem Berge,
da saß eine Lerche
und eine Maus,
und du bist raus.
Auf einem Gummi-Gummi-Berg,
da saß ein Gummi-Gummi-Zwerg,
der Gummi-Gummi-Zwerg
hat eine Gummi-Gummi-Frau,
die Gummi-Gummi-Frau
hat ein Gummi-Gummi-Kind,
das Gummi-Gummi-Kind
hat einen Gummi-Gummi-Wagen,
und der Gummi-Gummi-Wagen fiel in den Dreck
und du bist weg.
Auf dem Zug, da war ein Mann,
und der Mann hatte eine Zipfelmütze,
und die Zipfelmütze, die war weg.
Und wer das weiter sagt,
der kriegt eine Schelle (bekommt eine, ist raus).
Auf einem (Kümmel-Kümmel-)Berg,
da saß ein (Kümmel-Kümmel-)Zwerg,
der aß ein (Kümmel-Kümmel-)Kloß,
und du bist (Kümmel-Kümmel-)los.
Auf dem Berge summ, summ, summ,
tanzen alle Zwerge rum,
eine Katz und eine Maus
und du bist raus.
Auf einem See, See, See,
da schwamm ein Reh, Reh, Reh,
und auch ein Pferd, Pferd, Pferd,
das schwamm verkehrt, kehrt, kehrt,
wille, wille, wabb, wabb, wabb,
und du bist ab, ab, ab.
Auf dem Berge Sinai,
wohnt der Schneider Kikriki,
seine Frau, die alte Lerche,
ließ ein … in der Kerche,
kam der Pastor angesprungen:
Fräulein, sie ham falsch gesungen.
Auf einem Omlibus
saß ein Mechanibus,
der hatte Lackstiefeln an,
da kam ein andrer Mann,
der hatte keine an.
Das geht dir gar nichts an.
Auf einem kleinen Tintenfaß,
da saß ein kleiner Nikolas.
Wie sah er aus?
Du bist raus!
Dort eine Maus.
und du bist raus.
Dick, dack, daus,
du bist raus.
De Zwibbel, de Bibbel, de Bohneratschen,
de Zwibbel, de Bibbel, de puff, paff, raus.
Drei Sterne haschen sich,
hinternander weg.
Der eine kriegt den andern nicht
und du bist weg.
Warum bist du fortgelaufen
und nicht wieder da,
darum mußt du Strafe zahlen,
rate wieviel Jahr (Mal!)!
Antwort: 20.
Ausgezählt = raus.
Eine kleine Titzetatze,
eine in die Fresse klatsche,
eine noch dazu
und die kriegst du.
Eine kleine Puppe
holt forn Dreier Suppe
und forn Dreier Speck,
und du bist weg.
Eine kleine Piepmaus
ging ins Rathaus,
hat sie sich verlaufen,
kam der Pastor Mohr,
zupfte sie am Ohr,
kam der Polizist,
steckt sie in die Kist,
aber sie war nicht so dumm,
riß die ganze Kiste um.
Ein kleiner Mann
saß in ein Kahn,
der Kahn fiel um
und du bist dumm.
Eines Tages früh um achte
stand der Bäcker vor der Tür,
diese Edelspende brachte
eine Brotkarte mir.
Eine, beine Rätsel.
Wer bäckt Brezel?
Wer bäckt Kuchen?
Du mußt suchen!
Eine kleine Deck
und du bist weg.
Eine kleine Maus
und du bist raus.
Eine gebackne Birne
buff (= raus).
Eine kleine Nuß
und du mußt.
Eine kleine Nuß,
wer nicht ausrennt, muß.
Ein Topf und ein Tropf
und du hast den Zopf.
Ein großes kleines Daus
und du bist raus.
Eine kleine Fettmadame (Dickmadame)
fuhr auf der Eisenbahne,
Eisenbahn krachte,
Fettmadame lachte.
Eine kleine Fettmadame
wollte Marmelade haben,
Marmelade gabs nicht,
Fettmadame kampelte sich.
Eine kleine Fettmadame
wollt zwei Kaninchen haben,
vier Kaninchen fressen Brot,
Fettmadame schieß mer tot.
Ellerie, Sellerie, sippeltesa,
rippelte, rappelte null.
Eng, deng, droa, kat’r (~un~, ~deux~, ~trois~, ~quatre~)
[Auszählen an Fäusten oder Fingern!]
madmosella wiawatr,
madmosella wia wu,
raus bist du.
Hans mit der Latte (und Lotte)
fing(en) eine Ratte,
fing(en) eine Maus,
und du bist raus.
Hans im Kuhstall
wichste seine Schuh,
kam ein kleines Bauernmädchen,
schaute fröhlich zu.
Hans, wenn du heirat’st,
heirat’ste mich.
Und wenn mer tausend Taler ham,
da kauf mer uns e Haus.
und du bist raus.
Heile, heile Kätzchen,
morgen gibt es Plätzchen,
übermorgen Kuchen,
und du mußt suchen.
Hule, hule, hule,
wir haben keine Schule,
warum denn nicht, warum denn nicht,
der Lehrer hat ein Kind gekriegt.
Wie soll es heißen?
Hilde [der Name des Kindes, das getroffen ist!]
Hilde soll es heißen.
Hilde wollte Locken haben,
mußt sie erst den Papa fragen.
Papa sagte nein,
da fing sie an zu wein.
Mama sagte ja,
da war die Freude wieder da.
Ich und du
Bäckers (Müllers) Kuh,
Müllers (Bäckers) Esel,
der bist du.
Ich teile aus
und du bist raus.
Ich will dir mal was sagen,
von den kurzen Tagen,
von den langen Wochen,
ham m’r nichts zu kochen,
als ein bißchen Sauerkraut
und nen Knochen.
Ich will dir mal was sagen,
von der Muhme Mäh,
von der Muhme Stinkemitzen.
hat en Floh im Hemde sitzen.
Poch, poch, poch,
wer ist denn da?
Hanswurst aus Amerika.
Meine Mutter schickt mich her,
ob der Kaffee fertig wär.
Nein, mein Kind, er ist nicht fertig,
geh ein Weilchen in den Garten.
In den Garten geh ich nicht
und die Blumen pflück ich nicht.
Schlägt es eins, schlägt es zwei,
muß ich in der Schule sein.
Komm ich nicht zur rechten Zeit,
liegt der Rohrstock schon bereit.
Fragt der Lehrer, wo ich wohne,
sag ich: in der Schießkanone.
Fragt der Lehrer, wo ich sitze,
sag ich: in der Zipfelmütze.
Salz und Speck,
du bist weg.
Schwarz-weiß-rot,
morgen bist du tot.
Schwarz-weiß-rot,
der Mann ist tot,
er wird begraben
in dem Puppenwagen.
Wir machen keinen großen Mist
und du bist.
Wollt ein Schmied ein Pferd beschlagen,
wieviel Nägel muß er haben?
Drei, sechs, neun,
Jung hol Wein!
Knecht schenk ein!
Herr trink aus!
Du bist raus!
Zick, zack, Zahn,
aus.
Zick, zack,
reiß ab!
Zick, zack,
rück ab!