Die Russen funkten sehr nahe. Die zurückgetriebenen Eisenbahnbaukompagnien
verpendelten die Zeit mit nutzlosen Appellen. Vom Hauptquartier kam Befehl
auf Befehl. Die Offiziere flitzten nervös und gewichtig herum. Bei der
Mannschaft gab es Arreste.
Unübersehbare Mengen Baumaterialien stapelten sich und mußten
liegenbleiben.
Der Major ritt die Bauzüge ab, schrie, polterte, teilte Strafen aus.
Fünfzehnhundert Russen, die an der Front gefangengenommen worden waren,
trafen ein. Befehl zur Aufnahme des Weiterbaues der Feldeisenbahn erging.
Langsam rollten die stehengebliebenen Bauzüge vorwärts, in die tristen
Schneefelder hinein. Vor, vor--immer noch vor ging es! Bis zu der Stelle,
wo die Arbeit aufgegeben werden mußte.
Die Geschosse schwirrten hoch in der schneeigen Luft. Ganz nahe.
Schnee, Schnee. Kälte, Kälte.
Die Baukompagnie 14, 15 und die Russen marschierten auf die
Arbeitsstellen.
"Mist!--Humbug!--Unsinn!" knurrte von Zeit zu Zeit irgendeiner halblaut.
In kilometerweiter Entfernung schlugen die Geschosse ein, warfen
Kotfontänen.
Schlaggg!--lag alles am Boden.
Man lag die halbe Zeit in Deckung. Die Arbeit machte kaum wesentliche
Fortschritte.