17. Kapitel. (Schluß.)

Die Expedition Emin Paschas.

Gewinnung Emins für deutsche Dienste. -- Charakter Emins. -- Zwecke

der Expedition. -- Abmarsch. -- Ankunft in Mpapua. -- Kämpfe gegen

die Wahumba. -- Begegnung mit Dr. Peters. -- Abmarsch von Mpapua mit

v. Bülow. -- Die Expedition schwenkt nach Tabora ab. --

Vorverhandlungen daselbst durch den Belutschen Ismael. -- Der

Häuptling Sikke. -- Vertrag Emins. -- Seef ben Saad zum Wali gewählt.

-- v. Bülow geht nach Urambo. -- Kämpfe Bülows und Langhelds mit

den Wangoni. -- Uramboleute als Hilfstruppen. -- Langheld in Usongo.

-- Emin am Viktoria. -- Aufbruch nach dem Westufer. -- Gründung von

Bukoba. -- Stokes kommt mit Sigl nach Usongo. -- Unglückliches

Gefecht zu Tinde. -- Langheld holt vom Viktoria Verstärkung. --

Kämpfe gegen die Waniamuesi und Wangoni. -- Stimmung der Araber zu

Tabora. -- Sigls Erfolge daselbst. -- Marsch Langhelds nach Bukoba.

-- Langheld übernimmt die Stationen Bukoba und Muanza. -- Emins und

Stuhlmanns Weitermarsch nach dem Albert-Eduardsee und Momphu.

-- Sein Rückmarsch. -- Schluß.

Bei der chronologischen Entwicklung der Ereignisse während und nach

dem Aufstande, wie sie das vorliegende Buch darbietet, ist bisher eine

Episode gänzlich außer Acht gelassen worden, eine Episode, welche

gleichwohl in ihren Folgezuständen einen der wichtigsten Faktoren für

die Weiterentwickelung der Kolonie darstellt und welche besonders auf

die Maßnahmen des Gouvernements von wesentlich bestimmendem Einfluß

gewesen ist: wir meinen die Expedition +Dr.+ Emin Paschas.

Schon früher ist verschiedentlich darauf hingewiesen worden, daß bei

der Ankunft an der Küste der Pascha selbstverständlich, falls er

nicht gänzlich auf seine Thätigkeit in Afrika zu verzichten wünschte,

die von Seiten Englands ihm gemachten Vorschläge anzunehmen geneigt

schien. Mußte doch England für ihn als die einzige in Afrika wirklich

interessierte Macht gelten, war er selbst doch im Dienst Gordons seiner

erfolgreichen Thätigkeit in der Äquatorialprovinz zugeführt worden.

Aber diese Neigung zu England erlitt einen Stoß schon bei der Ankunft

Emins in Mpapua. Hier trat ihm plötzlich eine neue Kolonialmacht

entgegen; hier wehte die deutsche Flagge 300 +km+ von der Küste

entfernt; deutsche Offiziere und Unteroffiziere, schwarze Truppen in

deutschen Diensten empfingen ihn. Auf unserm Marsch zur Küste hinunter

war Gelegenheit genug, dem Pascha in eingehenden Gesprächen die

Entwicklung unserer deutsch-ostafrikanischen Kolonie darzulegen, ihn zu

überzeugen, daß sein eigentliches Vaterland als stärkster Nebenbuhler

Englands auf dem afrikanischen Kontinent mit Erfolg erschienen sei.

Für uns selbst mußte natürlich ein Name wie der Emin Paschas als eine

überaus wichtige Erwerbung erscheinen. Die ganze zivilisierte Welt

kannte ihn, die in Afrika beteiligten Mächte, der Kongostaat wie

England, legten übereinstimmend einen überaus großen Wert auf seine

Dienste. Was war da naheliegender, als daß wir unsererseits versuchten,

den besten Kenner Innerafrikas, den in der Behandlung der Schwarzen

und Araber äußerst gewandten Mann für uns zu gewinnen? Die beste

Gelegenheit hierzu bot das Krankenlager Emins. Sein Zustand verbot

von selbst die von englischen Freunden so überaus dringend gewünschte

Überführung in ihre Hände. Vor den Augen des Genesenden entwickelte

sich das gerade damals großartige Bild militärischen Lebens und

beginnender Kulturarbeit auf unsrer größten afrikanischen Station.

Dazu kam der wesentliche Einfluß einer Persönlichkeit wie Wißmann,

mit dessen Charaktereigenschaften sich in diesem Falle noch die

Bedeutung des selbständigen, erfolgreichen Afrikaforschers verband. So

war die Überleitung der Gesinnung Emins von der englischen Seite zur

deutschen gleichzeitig das Werk der Ereignisse und des Einflusses der

Personen, welche ihn umgaben, nicht aber ohne weiteres ein freiwilliges

Zurückkehren seinerseits zu seinem angestammten Vaterland. Eine bloße

Übernahme des Pascha in den Dienst des Kommissariats war durch die

Bedeutung seiner Persönlichkeit ausgeschlossen. Wenn er uns seine

Dienste widmen sollte, so konnte dies nur geschehen durch eine direkte

Genehmigung oder auf einen ausgesprochenen Wunsch des Auswärtigen Amtes

in einer Stellung, welche ihn nicht, wie uns andre, dem persönlichen

Dienst des Reichskommissars zuteilte. Wißmann wandte sich daher, wie

bekannt, an die leitende Stelle in Berlin und erhielt von dieser die

telegraphische Antwort: »Emin Paschas Dienste sind uns angenehm.«

Es ist die Ansicht sehr verbreitet, als hätte Wißmann danach gestrebt,

+Dr.+ Emin Pascha in seinen Befehlsbereich, also zu seinem

Untergebenen zu bekommen. Diese Ansicht ist irrig: Wißmann wünschte

eine direkte Unterstellung des Pascha unter das Auswärtige Amt;

+Dr.+ Emin hingegen erbat wiederholt und dringend von Wißmann

eine direkte Unterstellung seiner Person unter die Wißmanns, auch für

spätere Zeit, und zwar begründete der Pascha dies in seiner mitunter

kokett erscheinenden Bescheidenheit mit den größeren persönlichen

Verdiensten Wißmanns. Es möge dies Faktum Erwähnung finden, um einer

ungerechten Beurteilung Wißmanns vorzubeugen.

Die Aufgabe, welche Wißmann durch den Pascha gelöst wissen wollte,

basiert auf den eigentümlichen, man kann wohl sagen politischen

Verhältnissen unserer Kolonie. Die Küste war in unsern Besitz

zurückgebracht. Der große Karawanen-Knotenpunkt, welcher als äußerste

Grenze der Küste betrachtet werden kann, war von uns besetzt. Aber

diese Thatsachen konnten für die wirkliche Beherrschung der Kolonie

durch uns immer noch nicht als allein ausschlaggebend angesehen werden,

besonders dann nicht, wenn wir unsre Hauptaufgabe erfüllen, d. h.

die handelspolitischen Fäden Inner-Afrikas in unsrer Hand vereinigen

wollten. Diese Fäden liefen im Innern zusammen in den großen arabischen

Handelscentren, wo hunderte mächtiger Kaufleute, ja, man kann sagen

arabischer Herrscher ungeheure Gebiete in unserm eigenen Lande in

ihrer Hand vereinigt hatten. Es schien sehr denkbar, daß die Araber

des Innern durch die Beeinträchtigung des Sklavenhandels oder aus

Furcht vor unserm Vorgehen an der Küste ihren Handel von nun an in

andere Bahnen lenken würden, auch lag die Möglichkeit nahe, daß diese

arabischen Centren im Innern, wenn wir nicht in einen direkten Verkehr

mit ihnen traten, auf endlose Zeit hinaus die Quellen neuer Aufstände

und Beunruhigungen sein würden. Ein militärischer Vorstoß nach diesen

Punkten im Innern konnte gar nicht in Frage kommen. Zudem ließen es

auch die bestehenden Verhältnisse als wahrscheinlich erscheinen, daß

eine diplomatische Expedition, wenn dieselbe unter der Entfaltung einer

immerhin in die Augen fallenden Macht auftrat, noch besser zum Ziele

führen würde. Für eine solche Aufgabe war die Person Emin Paschas

so geeignet, wie keine zweite. Als ganz erstrebenswerte Folge ergab

sich außerdem, daß durch eine solche Expedition notwendig im Innern

Interessen geschaffen werden mußten, welche von der Reichsregierung

später in keinem Falle aufgegeben oder verleugnet werden konnten. Auf

diesen Grundlagen baute sich die Aufgabe, welche Emin lösen sollte,

auf.

Der Entschluß, seine Dienste der deutschen Reichsregierung anzubieten,

war von +Dr.+ Emin noch auf seinem Krankenlager in Bagamoyo gefaßt

worden. Nachdem die prinzipielle Genehmigung zur Expedition von Berlin

erwirkt und die Mittel für dieselbe bewilligt waren, wurde mit Eifer

an die Zusammenstellung der Expedition gegangen. Zwar hatte es nach

der Genesung des Pascha den Anschein, als gewännen andere Einflüsse

auf ihn wieder die Oberhand, zwar erklärte er mir nach erfolgter

Zusammenstellung der Expedition zuletzt noch in Bagamoyo, er wolle

diese mir, der ich ursprünglich als militärischer Führer für dieselbe

in Aussicht genommen war, überlassen und selbst noch in Sansibar und

Bagamoyo verweilen, schließlich aber willigte er doch ein, selbst die

Expedition zu führen. Und dazu hatte Wißmann seinen ganzen Einfluß

eingesetzt, denn es war klar, daß nur im Vertrauen auf den Pascha,

seine Vergangenheit und seine außerordentliche Leistungsfähigkeit, die

Genehmigung des Reichskanzlers zu dieser für damalige Verhältnisse

weitausschauenden Expedition erteilt war.

Es möge an dieser Stelle gestattet sein, den Charakter Emins, wie

sich ~uns~ derselbe in mehrmonatlichem Verkehr offenbarte,

einige Worte zu widmen. Unbestritten ist von vornherein sein

wissenschaftlicher Eifer und Ruhm. Ebenso unbestritten das

organisatorische Talent, welches er während der dreizehn

Verwaltungsjahre in der Äquatorialprovinz genügend bekundet hat. Uns

Offizieren jedoch mußte ein Charakter wie der seine zunächst durchaus

fremd gegenübertreten. Mag es nun in seinem langen Verkehr mit Arabern

oder in angeborenen Charaktereigentümlichkeiten liegen, er zeigte in

jedem Falle ein für unser Gefühl viel zu starkes Eingehen auf Wünsche

aller Art, gleichviel von welcher Seite dieselben immer ausgesprochen

wurden. Die übertriebene Höflichkeit und die vollkommene Unterordnung

seines eigenen Willens unter den Ideengang viel jüngerer Männer, nicht

nur Wißmanns, sondern auch weniger bedeutender Leute, kamen uns wie

eine Art Schlaffheit, wie mangelndes Selbstbewußtsein vor. Dazu kam

eine übergroße Reizbarkeit; der Charakter Emins ist dermaßen erregbar,

daß unter Umständen ein verkehrtes Wort ihn dazu veranlassen konnte,

daß er sich wie eine Schnecke in ihr Haus zurückzog. Leicht bezog er

auch ein der Sache geltendes Urteil auf seine Person. Besonders in

letzterer Hinsicht war der Verkehr mit ihm nicht ganz angenehm, denn

Emin pflegte derartige Meinungsverschiedenheiten nicht so leicht zu

vergessen. Das hier gefällte Urteil ist ja ein persönliches, aber es

bringt das Empfinden zum Ausdruck, welches wir bis zum Abmarsch des

Pascha fast ausnahmslos hatten.

Eins aber muß ganz unbedingt von allen anerkannt werden: das ist die

Thatsache, daß schließlich +Dr.+ Emin trotz seiner schweren

vorhergegangenen Krankheit, trotz seines 16jährigen Aufenthalts in

Afrika sich schließlich, ohne die Heimat oder Egypten wiederzusehen,

in den Dienst der deutschen Sache stellte, für die er nach kaum

fünfmonatlichem Verweilen an der Küste den Marsch ins Innere wieder

antrat, ohne doch durch eine Verpflichtung dazu genötigt gewesen

zu sein. Und in der That ist die Expedition +Dr.+ Emins von

der einschneidendsten Bedeutung für die weitere Entwickelung

Deutsch-Ostafrikas geworden. Das Verdienst, unser Ansehen im Seengebiet

ausgebreitet zu haben, kommt der Expedition Emin Paschas zu.

Der geeignetste Zeitpunkt für eine solche Expedition und ihre Aufgaben

war die verhältnismäßig stille Zeit, welche nach der Beruhigung des

Nordens und vor Wiedereroberung des Südens sich eingestellt hatte.

Die Verhandlungen zwischen Wißmann und Emin führten zu dem Resultat,

daß der Pascha Ende April mit den Offizieren Langheld und +Dr.+

Stuhlmann, dem Feldwebel Kühne und dem Sergeant Krause, 100 Soldaten

(Sudanesen, Zulus und Askaris), ferner 400 mit Vorderladern bewaffneten

Trägern und einem kleinen 3,7 +cm+ Geschütz von Bagamoyo

aufbrechen sollte. Lieutenant Langheld war als Führer der Soldaten

an Stelle des Verfassers getreten, da zwischen dem Pascha und diesem

Meinungsverschiedenheiten Platz gegriffen hatten. Lieutenant +Dr.+

Stuhlmann war dem Pascha als wissenschaftliche Stütze beigegeben.

Beiläufig erwähnt, machte die Anwerbung der Träger sehr große

Schwierigkeit. Sobald unsere englischen Freunde in Sansibar, denen

wir bis zum letzten Augenblick die Zwecke und Personen der Expedition

verborgen gehalten hatten, über die Sachlage im Klaren waren, setzten

sie alles daran, die Expedition zu hintertreiben.

Am 26. April 1890 marschierte die Expedition von Bagamoyo ab und

traf in Mpapua mit der aus dem Innern kommenden deutschen Emin

Pascha-Expedition unter +Dr.+ Peters zusammen. Wegen der

schlechten Jahreszeit -- die Kingani- und Makataebene waren nach

der großen Regenzeit ebenso wie das Mukondoguathal überschwemmt --

hatten die Expeditionsmitglieder wie die Soldaten und Träger schon

auf dem erstem Teil des Marsches viel unter klimatischen Krankheiten

zu leiden und waren auch einige Verluste durch Tod zu verzeichnen.

In Mpapua wurde von Seiten des dortigen Stationschefs Freiherrn von

Bülow und Lieutenant Langheld mit den vereinigten Stations- und

Expeditions-Truppen ein Zug gegen die Wahumba unternommen, die bei

Kitangi geschlagen wurden.

Am 19. Juni erfolgte zu Mpapua das Zusammentreffen mit Peters; am

21. Juni marschierte nach erfolgter Reorganisation die Expedition,

die in Mpapua drei Wochen geweilt hatte, nach Westen weiter. Der

bisher in Mpapua stationierte Feldwebel Hoffmann ging von hier aus

als Expeditionsmitglied mit, sollte aber leider nicht wieder aus dem

Innern zurückkehren, da er später in Muanza verstarb. Ebenso schloß

sich Herr von Bülow mit 25 Mann der Mpapuabesatzung an, um die Wagogo

mit Hülfe Langhelds zu züchtigen; die Wagogo, besonders der gefürchtete

Häuptling Makenge zu Uniamwira, waren in letzter Zeit besonders frech

gewesen; +Dr.+ Peters speziell hatte Kämpfe mit ihnen gehabt, in

denen er siegreich gewesen war. Nun wurden sie ebenfalls von Bülow und

Langheld wieder geschlagen; Bülow, der ursprünglich nur bis Uniamwira

mitmarschieren wollte, wurde dort durch Krankheit an der Rückkehr nach

Mpapua verhindert und verblieb in der Behandlung des Pascha, indem er

zunächst in der Expedition weiter getragen wurde.

Wenn, wie in Ugogo, Abteilungen der Expedition detachiert wurden für

kriegerische Aktionen, zeigte es sich, daß die Sudanesen nie bei der

Hauptexpedition des Pascha zurückbleiben, sondern stets Lieutenant

Langheld, ihrem militärischen Führer, folgen wollten, trotzdem doch

der egyptische Pascha und Gouverneur der Äquatorialprovinz ihnen näher

stehen konnte; es war das Gleiche schon in Bagamoyo im Verhältnis

der Sudanesen zum Pascha einerseits und zum Verfasser andererseits

hervorgetreten. Es ist dies ein Zeichen der guten Disziplin unserer

Sudanesen und der Anhänglichkeit an ihre militärischen Führer.

Von Mpapua an traten bereits Verhältnisse ein, welche auf den weiteren

Verlauf der Expedition bestimmend einwirkten und derselben eine

ursprünglich nicht beabsichtigte Richtung gaben. Bei der Feststellung

der Grundzüge für die Expedition hatte Wißmann dem Pascha gegenüber

ausdrücklich den Wunsch ausgesprochen, daß Tabora, jenes wichtigste

arabische Centrum im Innern, nicht berührt werden solle. Wißmann setzte

dabei voraus, daß das Erscheinen einer so geringen Macht, wie sie

dem Pascha zur Verfügung stand, doch niemals von einem nachhaltigen

Erfolge auf die arabische Macht daselbst sein könne und daß daher nur

unangenehme Weiterungen aus einer Besetzung Taboras entstehen würden.

Der Reichskommissar selbst war auf keinen Fall in der Lage, bei irgend

welchen Verwicklungen thatkräftig einzugreifen; auch konnte solch ein

weiter militärischer Vorstoß nach dem Innern vorderhand gar nicht als

Aufgabe des Kommissariats angesehen werden.

Die Macht der Verhältnisse hat es schließlich anders gefügt. Emin,

welcher ursprünglich nördlich von Tabora direkt nach dem Viktoriasee

zu gehen beabsichtigte, wurde durch Trägermangel und notwendige

Ergänzung der Tauschwaren gezwungen, von seiner Route abzubiegen

und Tabora aufzusuchen. Da nun hier die politischen Verhältnisse,

besonders die Stimmung der Araber, sich einer Verhandlung günstig

zeigte, betrachtete es Emin als seine Aufgabe, in Tabora die deutsche

Flagge aufzuhissen und einen förmlichen Vertrag abschließen. Hierbei

hatte ein Abgesandter Wißmanns, der Belutsche Ismael aus Bagamoyo, dem

Pascha die Wege geebnet. Dieser hatte große Handelsverbindungen in

Tabora und war mit allen dortigen Arabern und Belutschen aufs Engste

liirt. Er erschien daher als der geeignete Mann, so lange wir größere

Machtmittel im Innern nicht aufwenden konnten, für uns zu wirken und

es war Wißmann, der teils persönlich, teils durch Hauptmann Richelmann

und den Verfasser mit ihm unterhandelt hatte, gelungen, Ismael zu

gewinnen. Derselbe ging gerade mit einer Handelsexpedition nach Tabora

hinauf und übernahm dabei die Aufgabe, die Araber zur Hissung der

deutschen Flagge und zur Unterwerfung unter die deutsche Herrschaft

zu bewegen; Ismael machte den Leuten klar, daß ihr eigenes Interesse

auf unserer Seite läge, da sie doch kommerziell von der Küste abhängig

wären, und sie da auch eventuell, wie der in einem früheren Kapitel

erwähnte Fall Mohammed ben Kassim zeigte, gefaßt werden könnten. Die

Araber waren durchaus geneigt, die deutsche Herrschaft ohne Rückhalt

anzuerkennen, nicht so aber der von jeher aufs übelste berüchtigte

Waniamuesihäuptling Sikke. Doch gelang es schließlich der Einwirkung

der Araber und Ismaels, auch Sikke geneigter zu machen.

Da Ismael bekannt wurde, daß die Expedition des Paschas sich Tabora

näherte, bewirkte er, daß von den Arabern schließlich im Einverständnis

mit Sikke, der zuerst gegen die Expedition getobt hatte, ein

Einladungsschreiben an Emin Pascha abgesandt wurde, selbst nach Tabora

zu kommen und dort die deutsche Flagge zu hissen; der Pascha, der bei

den Arabern als Mohammedaner galt, hatte natürlich einen sehr guten

Namen unter diesen.

Ismael selbst ging dem Pascha entgegen, überbrachte ihm die

Aufforderung der Araber und schilderte ihm die Lage der Dinge in

Unianiembe. Der Pascha marschierte darauf nach Tabora und schloß

daselbst am 1. August 1890 einen Vertrag mit den Arabern, in welchem

diese die deutsche Oberhoheit in Unianiembe anerkannten und das Recht

erhielten, selbständig einen Wali zu wählen. Falls später eine Station

in Tabora angelegt würde, sollte der Wali wie in den Küstenstationen

unter dem Befehl des Stationschefs stehen. Sklavenhandel und

Sklavenjagden wurden ausdrücklich verboten. Der Sultan Sikke von

Unianiembe zahlte eine Summe in Elfenbein und lieferte dem Pascha eine

Mitrailleuse und ein Broncegeschütz aus. Die erstere hatte Sikke früher

den Belgiern abgenommen, während das Broncegeschütz ein Geschenk Said

Bargaschs an ihn war.

Als Wali wurde in Tabora Seef ben Saad gewählt, der sich bis zum

gegenwärtigen Augenblick als außerordentlich tüchtig und zuverlässig

bewährt hat.

Während des Aufenthaltes der Expedition zu Tabora, wo wieder eine

Reorganisation derselben erfolgte, bedrängten die Wangoni stark die

Uramboleute; es wurde daher der noch immer kranke Chef v. Bülow mit

seinen aus Mpapua mitgenommenen 25 Mann nach Urambo abgesandt, zugleich

auch in der Absicht, daß ihm dort in gesünderer Gegend Gelegenheit

geboten würde, sich zu erholen. Die Wangoni drängten indes auch nach

der Ankunft Bülows in Urambo immer mehr nach und berichtete Bülow an

den Pascha, daß die ganzen Wangoni im Kriege gegen Urambo liegen. In

Folge dessen sandte am 25. August +Dr.+ Emin Pascha den Lieutenant

Langheld mit Feldwebel Kühne und 70 Mann und den beiden von Sikke

ausgelieferten Geschützen ab, um den Uramboleuten im Verein mit Bülow

zu helfen. Es war verabredet worden, daß der Pascha mit +Dr.+

Stuhlmann und dem anderen Teil der Expedition alsdann Langheld folgen

wollte und sich die gesamte Expedition weiterhin in Usongo vereinigen

sollte.

Bülow und Langheld versuchten die Zwistigkeiten der Uramboleute

und Wangoni im guten auszugleichen, doch vergeblich; nach vielen

fruchtlosen Verhandlungen marschierten sie mit über 2000 Uramboleuten

den Wangoni entgegen, die in den Tagen vom 9.-12. September vollständig

geschlagen wurden. Die große Zahl der Uramboleute, welche sich in

den Kämpfen vorzüglich benahmen, erwies sich als ein ausgezeichnetes

Sicherungsmittel.

Am 15. September traf die Expedition in Usongo ein. Der Pascha

war indes Langheld nicht gefolgt, sondern war auf eine Bitte der

französischen Mission in Bukumbi am 30. August von Tabora dorthin

abgerückt, ohne irgendwelche Instruktion für eine Wiedervereinigung

der Expedition zu erteilen; die von der Missionsstation erbetene

Hülfe erwies sich zudem als nicht dringend. Der Pascha erreichte mit

Stuhlmann den See Ende September in Bussisi gegenüber Bukumbi und

brach von dort Ende Oktober, nachdem ein Einschreiten daselbst nicht

notwendig gewesen war, nach dem Westufer des Sees auf; er selbst

benutzte den Wasserweg, Stuhlmann den Landweg.

Der Aufbruch beider war wiederum erfolgt, ohne eine Vereinigung der

Expedition abzuwarten; Emin sandte nur Boten mit der Nachricht an

Langheld zurück, daß die Expedition nach dem Westufer abmarschiert

wäre, ohne jedoch eine Instruktion hinzuzufügen; auch hatte er für eine

stetige rückwärtige Verbindung keine Sorge getragen; die Nachricht von

den glücklichen Gefechten Bülows und Langhelds gegen die Wangoni hatte

der Pascha erhalten. Am Westufer des Sees befaßte er sich mit Stuhlmann

bis zum späteren Eintreffen Langhelds mit der Begründung der Station

Bukoba.

Inzwischen hatte Langheld den Feldwebel Kühne mit 40 Mann zum Pascha

entsendet, da die Soldaten in Uniamuesi vor der Hand nicht notwendig

waren. Langheld selbst wartete das Eintreffen des Irländers Stokes ab.

Dieser, welcher im Inneren einen großen Elfenbeinhandel betrieb und der

Schwiegersohn des Sultans Mtinginia von Usongo war, war von Wißmann in

die Dienste des Reichskommissariats übernommen, um seinen bedeutenden

Einfluß im Inneren für uns auszunutzen.

Mit Stokes marschierte Lieutenant Sigl mit dem Sergeant Bauer, 17

Soldaten und einem 4,7 +cm+ Geschütz. Sigl war ursprünglich für

die Begründung einer Station in Usongo ausersehen, da gerade durch den

starken Rückhalt, den die Station an Mtinginia haben mußte, und die

dadurch bewirkte Erweiterung der deutschen Interessen am besten die

spätere Besetzung Taboras vorbereitet wurde.

Die durch Emins Vertragsabschluß und Aufenthalt in Tabora veränderten

Verhältnisse führten indes zur Begründung der Station Tabora durch

Lieutenant Sigl. Stokes hielt es nach seiner Ankunft für notwendig,

eine Ortschaft in der Nähe Usongos, Namens Tinde, zu züchtigen; er

requirirte dazu die Hülfe Langhelds. Trotzdem Stokes jahrelang in

Usongo seinen Wohnsitz hatte, war er über die nächsten Verhältnisse

der benachbarten Ortschaften so wenig orientiert, daß er den in Tinde

zu findenden Widerstand bedeutend unterschätzte. Langheld und Sigl

marschierten mit nur 35 Mann dorthin, trafen auf stark befestigte

Dörfer und sehr großen Widerstand und mußten sich mit einem Verlust

von 10 Mann unter Mitnahme der Toten und Verwundeten in Folge

Patronenmangels zurückziehen. Sigl selbst hatte einen Streifschuß am

Kopf erhalten. Jetzt war die Lage kritisch geworden.

In Urambo saß Frhr. von Bülow mit geringer Macht, in Usongo Langheld

und Sigl mit einer in Folge des unglücklichen Gefechts verminderten

Soldatenzahl. Instruktionen vom Pascha lagen, wie erwähnt, nicht vor.

Nach reiflicher Erwägung mit Stokes und Sigl beschloß nun Langheld die

Verbindung mit dem Pascha herzustellen. Er brach mit 20 der besten

Schützen und reichlicher Munition von Usongo auf und marschierte durch

das feindliche Gebiet zum See ab. Beim Eintreffen am See sandte er

sofort Meldung an den Pascha, der daraufhin 50 Mann zur Unterstützung

der südlichen Abteilung von Bukoba absandte.

Die Abteilung stand unter der Führung eines farbigen Offiziers, da

die beiden Unteroffiziere Hoffmann und Krause krank waren und daher

beim Pascha und Stuhlmann zu Bukoba zurückbleiben mußten. Langheld

marschierte nach dem Eintreffen der Verstärkung in Eilmärschen nach

Usongo zurück.

Am 5. Dezember traf er bei Stokes und Sigl ein und warf am 9. Dezember

mit dem letzteren gemeinsam unter Verlust von 13 Toten und Verwundeten

die vereinigten Wangoni und Waniamuesi nieder. In den nächsten

Tagen wurde der Sieg durch weiteres Vorgehen gegen die Feinde noch

ausgenutzt, die aber, nachdem ihr stärkstes Bollwerk gefallen war,

nicht mehr Stand zu halten wagten.

Es erfolgte nun die Begründung der Station Tabora durch Sigl und zwar

zunächst unter wenig günstigen Vorzeichen. Denn es war gerade damals

die Nachricht von einem sehr scharfen Vorgehen des +Dr.+ Emin

Pascha gegen einige Araber, die kurz vor seiner Ankunft am See sein

Lager besuchten, aus Usukuma nach Tabora gedrungen.

Die Angelegenheit ist zur Zeit noch nicht genügend aufgeklärt.

Thatsache ist, daß das Vorgehen des Pascha gegen ihm bis dahin

freundlich gesinnte Araber einen vollständigen Umschlag der Stimmung

zu Tabora und sogar an der Küste gegen ihn und zeitweilig gegen uns

alle bewirkte. Nichtsdestoweniger gelang es Sigl in Tabora durch sein

äußerst geschicktes Verhalten und klugen Takt uns eine gute Position

zu gründen; eine Stütze hatte er zuerst in dem Sergeant Bauer, der

ihm daselbst beigegeben war. Zu statten kam Sigl der Waffenerfolg,

den er und Langheld über die Waniamuesi und Wangoni errungen hatte;

die Waniamuesi-Chefs wurden dadurch zur Annahme der deutschen Flagge

bewogen und zur Anerkennung der deutschen Herrschaft. In den 1-1/4

Jahren seines Aufenthalts zu Tabora hat es dann Sigl verstanden,

niemals wesentliche Differenzen mit den Machthabern von Unianiembe

aufkommen zu lassen. Er hielt sich dabei zunächst an den entschieden

anständigeren Teil der Bevölkerung Unianiembes, die Araber, deren

Sitten und Gebräuche er respektierte, die er durch taktvollen Verkehr

ganz auf seine Seite zu ziehen und trotz seines notwendigen Lavierens

doch in großem Respekt vor sich zu halten verstand.

Die Araber repräsentieren -- entgegen der Meinung der meisten Laien und

Humanitätsfanatiker -- zweifellos, wie erwähnt, den anständigeren Teil

der Bevölkerung Unianiembes; denn die Waniamuesi betreiben, wogegen

Europa ja besonders ankämpft, in viel größerem und grausamerem Maße

den Sklavenhandel, führen fortwährende Kriege und stehen lange nicht

auf dem kulturellen Standpunkt der Araber. Trotzdem verstand es auch

Sigl, weitergehende Differenzen mit den Waniamuesi zu vermeiden; er

hielt sich an den am meisten einflußreichen, freilich übelberüchtigten

Häuptling Sikke zu Tabora und hat trotz der lächerlich geringen Stärke

der Station diesen und die Waniamuesi stets im Schach zu halten gewußt.

Nunmehr allerdings -- die Drucklegung dieses Buches hatte schon

begonnen -- nach der Ablösung Sigls wissen wir, daß Kämpfe gegen den

erwähnten Häuptling Sikke notwendig wurden und daß diese glücklich

gewesen sind, da durch zufällig in Tabora anwesende Expeditionen

des Ausführungskomitees der deutschen Antisklaverei-Lotterie die

Stationstruppen erheblich verstärkt wurden. Nur durch diese wurde mit

harter Mühe und Opfern der Sieg über Sikke erreicht. Die notwendigen

Kämpfe führen uns aber unsere Schwäche in dem wichtigen Unianiembe vor

Augen, sie zeigen, wie vorsorglich Wißmann war, als er ein vorzeitiges

Engagement zu Tabora nicht wünschte. Die Ereignisse in Tabora mahnen

uns dringend, unsere Position an den Seen zu verstärken, um die bislang

erreichten Erfolge nicht zu verlieren. --

Wenden wir uns nun wieder zur Expedition des +Dr.+ Emin Pascha.

Nach der vorerwähnten Bestrafung der Wangoni und Waniamuesi marschierte

Lieutenant Langheld wieder zum See, woselbst er am 26. Januar 1891 sich

mit dem Pascha und Stuhlmann vereinigte. Langheld erhielt die Leitung

der vom Pascha angelegten Stationen Bukoba und Muanza, welche wichtige

Verkehrscentren am See bilden.

Am 12. Februar erfolgte der Abmarsch des Pascha und +Dr.+

Stuhlmanns nach Westen hin mit ca. 40 Mann, dem 3,7 +cm+-Geschütz

und einer entsprechenden Anzahl von Trägern. Lieutenant Langheld lehnte

die Aufforderung des +Dr.+ Emin Pascha, mit der Expedition weiter

zu ziehen, ab mit der Begründung, daß ihm dies als deutschem Offizier

unmöglich sei, da ein Vorgehen über den ersten Grad südlicher Breite

verboten war.

Wie Sigl zu Tabora, so hat es auch Langheld am Viktoriasee verstanden,

trotz seiner geringen Macht, eine respektable Stellung durch Benutzung

der Autorität der dortigen Häuptlinge, welche größeren, man kann

sagen Staatswesen vorstehen, zu schaffen; das richtige Taktgefühl

Langhelds zeigte sich außerdem besonders in seinem Auftreten den

Franzosen und Engländern gegenüber; gelegentlich des letzten traurigen

Religionskrieges in Uganda wurde Langhelds geschicktes Benehmen

und sein gerechter Takt überall anerkannt, desgleichen der seines

Untergebenen, des Feldwebel Kühne, der nach dem Tode des Feldwebel

Hoffmann der Station Muanza vorstand.

+Dr.+ Emin Pascha marschierte über Karagwe zum Albert-Eduardsee;

von dort aus ist in der That ein Durchzug nach Kamerun geplant gewesen;

derselbe scheiterte indes an der Meuterei der Träger, die wegen der

Hungersnot in Momphu sich weiter zu gehen weigerten; die Landschaft

Momphu ist das äußerste von der Expedition erreichte Gebiet. Emin wußte

nicht, daß er sich dort in allernächster Nähe von schon vorhandenen

belgischen Stationen befand, die ihm den Weitermarsch erleichtert

hätten.

Der Pascha marschierte mit Stuhlmann bis zum Albertsee zurück. Dann

schickte er, als eine Pockenepidemie ausbrach, Stuhlmann mit den

gesunden Leuten nach Bukoba voraus, wohin er langsam folgen wollte.

Die von der Expedition erreichten politischen Erfolge sind dank auch

der Thätigkeit der Stationschefs zu Tabora und Bukoba und dank der

militärischen guten Führung, recht bedeutende und stehen in keinem

Verhältnis zu der geringen Stärke der Expedition. Groß auch sind die

Erfolge, besonders für die Wissenschaft, für die +Dr.+ Emin schon

so vieles in stiller, entbehrungsreicher Arbeit that. Möchte bald die

Mitwelt Kunde von seinem weiteren Herannahen erfahren! --

Major v. Wißmann ist heute nicht mehr der Leiter unserer afrikanischen

Kolonie, aber die Pläne, welche ihn bei dem weiteren Ausbau unserer

Macht daselbst geleitet haben und heute noch leiten, sind durch die

Errungenschaften der Eminschen Expedition in ihrem Keim wenigstens

dort angelegt. Wißmann hat es stets als Hauptaufgabe betrachtet,

die Hilfsquellen des Landes, besonders den bestehenden Handel

dauernd in unsere Hände zu bringen. Der Schwerpunkt dieses Handels

aber liegt nicht an der Küste, sondern im Gebiet der Seen. Wenn

wir diese zu beherrschen in der Lage sind, folgt der Handel an der

Küste von selbst nach, und wir sind gleichzeitig in der Lage, unsere

humanitären Aufgaben zu erfüllen und den Sklavenjagden im Innern

=allmählich= ein Ende zu bereiten. Für die praktische Durchführung

dieser Pläne und Absichten hat Wißmann sein Dampferprojekt entworfen.

Ein deutscher Dampfer auf dem Viktoria würde in Verbindung mit einer

genügenden Landmacht den thatsächlichen Einfluß unsererseits an den

Ufern dieses Binnenmeeres, in den so reichen und hochkultivierten

Ufer-Staaten desselben dauernd zu festigen im stande sein. Eine

gute Schiffsverbindung würde uns die Mittel in die Hand geben, die

Handelsbeziehungen um den See herum in unseren Stationen zu vereinigen.

Wenn man dazu den Plan Gravenreuths, die Gründung einer deutschen

Seengesellschaft mit lediglich handelspolitischer Tendenz sich

vergegenwärtigt, so kann es jedem Freunde unserer Kolonie nur

schmerzlich sein, daß ein Verständnis für die Großartigkeit des

entworfenen Planes und für die zweifellose Durchführbarkeit desselben

sich nur in geringem Maße gefunden hat.

Der von Major v. Wißmann geplante Dampfer geht nun einen andern Weg.

Über den Schire und Zambesi aufwärts soll er über den Nyassa und

dann auf dem Landwege auf der berühmten von den Engländern für sich

frei gehaltenen, aber leider nicht existierenden Stephensonroad zum

Tanganjika gebracht werden. Ob es gelingen wird, die Schwierigkeiten

dieses Transportes, besonders des Landweges zu überwinden, mag

dahingestellt bleiben. Aber, mag der Dampfer nun auf dem Nyassa oder

Tanganjika die deutsche Flagge zeigen, ~einen~ wesentlichen Vorteil

wird er uns immer bieten. Er wird uns zwingen, endlich auch an diesen

beiden so überaus wichtigen zentralafrikanischen Seen, deren Bedeutung

jedem anderen Volke, besonders unseren Wettbewerbern, klar ist, unsere

Macht zum Ausdruck zu bringen. Ein deutscher Dampferverkehr auf

diesen Seen hat aber nur dann einen Zweck, wenn Landstationen dafür

den Stützpunkt bilden. Man scheint dieser Überzeugung in amtlichen

Kreisen bereits zugänglich geworden zu sein; denn der Vorsitzende des

Antisklaverei-Komitees, unter dessen Ägide der Wißmann-Dampfer seinen

Weg angetreten hat, ist der Leiter unserer Kolonialabteilung, der mit

warmem Herzen und klarem Verständnis unsere afrikanischen Interessen

vertritt.

Hoffen wir, daß dann auch der Mann, welchem wir die Wiedergewinnung

Deutsch-Ostafrikas und die thatsächliche Errichtung unserer Macht

verdanken, daß Wißmann dann wieder amtlich einen Wirkungskreis findet,

wie er ihm durch seine bisherigen großen Erfolge und seine bedeutende

Erfahrung zukommt.

Uns allen aber, die wir längere Zeit in unserer ostafrikanischen

Kolonie thätig gewesen sind, die wir an ihrer Begründung und ihrem

Aufbau mitgeholfen haben, uns wird ja immer ein hohes, inniges

Interesse an dieselbe knüpfen, auch dann, wenn sie, wie der Verfasser,

nach mehreren schweren, im Kampf für die Sache erhaltenen Verwundungen

ausgeschieden sind.

Es bleibt uns nur zu wünschen übrig, daß auch auf dem neuerdings

eingeschlagenen Wege dem jetzigen Gouverneur die Förderung unserer

kolonialen Interessen, die Ausbreitung unserer Macht im Innern von

Ostafrika möglich sei, zur Ehre und zum Wohle unseres deutschen

Vaterlandes!

[Illustration]

Register.

(D.-O.-A. G. = Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft.)

Abdallah, Sohn Bana Heris, 70, 71, 155, 181-183, 317.

Abessinien, 264.

Achmed, Sultan von Witu, 269.

Aden, 48, 75, 86, 89, 291.

»Adler«, Tender, 17.

Äquatorial-Provinz, 123-125, 127-130, 336, 339.

Albert-Eduardsee, 348.

Albertsee, 124, 127, 129, 348.

Albrecht, Lieutenant, 143.

v. Anderten, Lieutenant, 5.

Antisklaverei-Antrag +Dr.+ Windthorsts, 37.

Antisklaverei-Komitee, 347, 350.

Araber, 2, 15-17, 22, 23, 29, 31-33, 41-43, 62, 63, 66, 74, 76,

77, 84, 85, 89, 97, 98, 107, 146, 157-159, 162, 163, 177, 180,

181, 186, 189, 191, 194, 195, 206, 215-217, 219, 224, 226, 228,

260, 267, 268, 272, 280, 281, 310, 331, 332, 336, 337, 339, 342,

343, 346, 347.

Armenier, 203.

v. Arnim, Lieutenant, 173, 178, 180, 201.

Aruscha ju, Ortschaft, 246.

Aruscha Tschini, Station der D.-O.-A. G., 20, 246, 255, 256.

Aruwimi-Fluß, 125.

Askari, 28, 30, 48, 49, 58-62, 67, 100, 102, 159, 160, 165,

166, 170, 340.

Auswärtiges Amt zu Berlin, 200, 201, 297, 300, 303, 336.

Bagamoyo, 5, 6, 7, 20, 23, 25, 27-31, 48-54, 57-59, 61, 63-65,

67, 71, 73, 74, 78, 79, 87, 89, 99, 101, 103-106, 108, 109, 117,

132, 133, 137-142, 145-148, 152, 153, 156, 162-164, 172-174,

185-189, 191, 192, 195, 201, 203, 213, 217, 220, 221, 257-260,

277-280, 285, 288, 291-293, 299, 301, 302, 304-306, 318, 320,

323-325, 328, 329-332, 338, 340-342.

Baluba-Land, 41.

Bana Heri, Sultan von Usegua 29, 40, 70, 71, 73, 79, 80, 152,

153, 155, 156, 158, 162-165, 167-169, 171-174, 177-184, 189,

190, 199, 217, 313, 318.

Bana Omari, Sohn Bana Heris, 179-182.

Banianen, 186, 213, 260.

Bararetta-Galla, Volksstamm, 269.

»Barawa«, Dampfer, 205-208, 210, 214, 215, 221.

Baschibosuks, 203.

Bauer, Sergeant, 54, 174, 345, 346.

Bauernschmidt, Oberbüchsenmacher 177.

Baumann, +Dr.+, Oskar, 157, 175, 183, 289.

Becker, +Dr.+, Stabsarzt, 88, 89.

Becker, Unteroffizier, 54, 69.

v. Behr, Lieutenant, 48, 53, 55, 66, 67, 143, 145, 150, 175.

Beira, Küstenplatz, 291.

Belgier, König der, 41, 44, 127.

Belutschen, 32, 62, 63, 66, 68, 74, 77, 107, 146, 180,

260, 310, 342.

Benedict, Bruder, Missionar, 33, 69.

Benedicta, kath. Schwester, 33.

Bilke, Unteroffizier, 54, 72.

Bismarck, Fürst, Reichskanzler, 3, 4, 17, 35-37, 268.

»Bismarck«, S. M. Schiff, 17.

Blümcke, Lieutenant a. D., Beamter, 49, 54, 67, 102.

Bluhm, Unteroffizier, 54.

Boto, Fort, 125.

Böhlau, Premierlieutenant, 48, 53, 55, 73, 76, 102, 108, 157.

Bohndorf, Deckoffizier, 54.

Bomboma, Jumbe in Bagamoyo, 27, 79, 162.

Bonifacius, Pater, Missionar, 133.

Bonny, Begleiter Stanleys, 122.

Borani-Galla, Volksstamm, 269.

v. Borcke, Frl., Krankenpflegerin, 138.

Brehme, +Dr.+, Arzt, 88, 89, 138-140.

Brenner, Afrikareisender, 269.

Brettschneider, Kaufmann, 202.

Brieftauben, 105.

Brooks, englischer Missionar, 70.

Brose, Unteroffizier, 54.

Budau, Unteroffizier, 54.

Bülow, Frhr. v., Chef, 32, 34, 50, 53, 54, 120, 142-145, 148,

157, 163-166, 333, 334, 340, 341, 343-345.

Bueni, Küstenplatz, 7, 68, 78, 106, 142, 189, 190.

Bukoba, Station am Viktoriasee, 294, 344, 345, 347, 348.

Bukumbi, Missionsstation, 122, 344.

Bumiller, +Dr.+, Adjutant Wißmanns, 49, 53, 85, 102, 149,

161, 178, 245.

Burwitz, Unteroffizier, 54.

Busch, Unteroffizier, 54.

Buschiri, 29-31, 51-53, 55-60, 62-65, 74, 99-104, 107-109, 113,

115, 120, 136, 141-144, 146, 147, 157-163, 182, 183, 187-189,

292, 322.

Buschiris Reitesel, 59, 100.

Buschav, +Dr.+, Assistenzarzt, 202, 307.

Bussisi, Ortschaft, 344.

»Carola«, S. M. Schiff, 25, 32, 36, 53, 65, 77, 200, 205-207,

209, 214-216.

Casati, Afrikaforscher, 122-124, 126, 130, 132-134, 137-139.

Cavalli, Lager Stanleys, 124, 125, 129.

Chiloane, Küstenplatz, 291.

Chinesen, 260, 284.

Congo-Fluß, 124.

Congostaat, 16, 41, 42, 127, 263-265, 272, 332, 336.

Courmont, Monseigneur de, Bischof, 134.

»Cutch«, Dampfer, 72, 73.

Dambi, Dorf, 114, 134.

Daressalam, 18, 20, 25, 29, 31-33, 49-51, 53, 55, 65-68, 70-72,

74, 78, 87, 88, 106, 140, 142, 148, 152, 163, 189, 191, 201, 204,

208, 214, 221, 277-279, 285, 291, 292, 295, 299, 301, 302, 305,

307, 318, 321, 323, 324, 326, 329-331.

Deinhard, Admiral, 27, 28, 35-37, 49, 51, 57, 58, 63, 71, 77,

96, 213, 301.

Delagoa-Bai, 291.

Delpèche, Pater, Missionar, 133.

Derema, Plantage, 283, 285.

Deutsch-Englisches Abkommen von 1891, 239, 262-275, 282.

Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft, 4, 18-36, 49, 50, 66,

70-96, 97, 99, 115, 160, 188, 191, 198, 230, 266, 271, 276-286,

289, 290, 292, 293, 295, 331.

Donarski, Beamter, 201-204.

Drescher, Unteroffizier, 54.

Dschagga, Landschaft, 15, 102, 254, 262.

Dunda, Station der D.-O.-A. G., 20, 33, 142, 147, 148, 187, 220.

Dundanguru, 7, 9.

Dunia, Maurer, 52, 53, 161, 162.

East-India-Company, 276.

Eben, Unteroffizier, 54.

Eberstein, Freiherr von, 22, 30, 34, 50, 53, 54, 58, 60, 75, 82,

85, 86, 199, 244, 324.

Egypter, 203.

Egyptische Regierung, 123, 202.

Ehlers, Otto, Lieutenant, 102, 112, 175.

»Ehrenfels«, Tender, 17.

»Elisabeth«, S. M. Schiff, 17.

v. Elpons, Lieutenant, 311, 324.

v. Eltz, Beamter, 170, 175, 199, 244, 245, 247, 248.

Emin Pascha, 105, 117, 121-140, 150, 163, 178, 259, 335-348.

Emin Pascha-Entsatz-Komitee, deutsches, 44.

Emin Pascha-Entsatz-Komitee, englisches, 127 128.

Emin-Plantage 293.

End, Premierlieutenant, 53, 54, 58, 102, 169, 170, 204, 216,

223, 228, 230, 232-236, 241-244, 318.

Englische Regierung, 202, 244, 261, 266.

Englisch-Ostafrikanische Gesellschaft, 124, 127, 128, 268, 281.

Eschke, Kanzler des Gouvernements, 302.

Étienne, Pater, Missionar, 133.

Faniove, Küstenplatz, 208.

Felkin, +Dr.+, 124.

Ferida, Tochter Emins, 122, 133.

Firnstein, Unteroffizier, 54.

Fischer, Lieutenant, 163-165, 167, 201, 324.

Föll, Obermatrose, 62.

Först, Unteroffizier, 54.

v. François, Lieutenant, 41.

v. Frankenberg, Lieutenant, 27, 143.

Freemantle, Admiral, 36.

de la Frémoire, Beamter, 54, 245.

Freitag, Fricke, Fritz Unteroffiziere, 54.

Fülleborn, Unteroffizier, 54.

Fumo Bakari, Sultan von Witu, 269-271.

Fundi Majaliwa, 223.

Gaber Effendi, farbiger Unteroffizier, 308.

Gärtner, +Dr.+, 88, 89, 234-236.

Gaffri, Unteroffizier, 54.

Galla-Land, 264.

Ganbert, Unteroffizier, 177.

Gandja, Dorf, 175, 245, 246, 257, 325.

Gaßmann, Unteroffizier, 54.

Gerengere, Fluß und Dorf, 10, 103, 108, 136, 327.

Germer, Unteroffizier, 54.

Giese, Lieutenant, 99-101.

Giesecke, Beamter der Hamb. Firma Meyer, 22, 217, 219.

Giraud, Peter, Missionar, 122.

»Gneisenau«, S. M. Schiff, 17.

Gordon, 126, 336.

Granesen, 260.

Gravenreuth, Freiherr v., 27-30, 44, 53-55, 58-61, 64, 72-74,

79, 102, 104, 106, 108, 136, 139, 141-150, 154, 156, 157, 162,

173, 174, 176-179, 181, 199, 274, 293, 294, 318, 323.

Greff, Unteroffizier, 54.

Greiner, Missionar, 32.

Griechen, 199, 260, 295.

Grothe, Deckoffizier, 54.

Grucza, Lazarettgehülfe, 54, 113, 164.

Gurkasch, Unteroffizier, 54.

Hansen, Kapitän der Flottille, 54, 86.

Hansing & Cie., 83, 202, 294.

»Harmonie«, Schiff des Reichskommissariats, 45, 75, 206-210, 214.

Hartmann, Unteroffizier, 54.

Hauptquartier des Reichskommissariats, 84.

Heinz, Beamter der D.-O.-A. G., 87.

Helgoland, 270, 275.

Hellgrewe, Maler, 14.

Hemprich, Unteroffizier, 307.

Hengelhaupt, Büchsenmacher, 307.

Hentschel, +Dr.+, 10-12, 14.

Hermann, Lieutenant, 324.

Herrich, Unteroffizier, 307.

Herzer, Auguste, barmherzige Schwester, 138.

Hessel, Beamter der D.-O.-A. G., 34-35, 205, 223.

Hessenstein, Graf, Lieutenant, 326.

von Heydebreck, Lieutenant, 308.

Heymons, Lieutenant, 234, 245.

Hindorf, +Dr.+, 283.

Hindus, 186, 213, 260, 284.

Hirschberg, Korvettenkapitän, 58, 173, 207-209.

Hake, Unteroffizier, 54.

Hörnecke, Baumeister, 5.

Hoffmann, Diener Stanleys, 122.

Hoffmann I., Feldwebel, 54, 120, 130, 340, 345, 348.

Hoffmann II., Feldwebel, 54.

Hoffmann III., Unteroffizier, 54.

Holz, Kapitän der Flottille, 54.

Hongo, Dorf, 319.

Horner, Pater, Missionar, 109.

Ibo, Küstenplatz, 291.

Ikonga, 232.

Ikungu, 122.

Illich, Deckoffizier, 31, 54, 62, 102, 163-166, 170.

Inder, 22, 23, 77, 83, 84, 89, 98, 186, 187, 195, 213, 260, 261,

272, 274, 280-282, 284, 330-332.

Indien, 297.

Inhambane, Küstenplatz, 48, 291, 321.

Ipecacuana, 130.

Ismael, Jumbe von Windi, 62, 342, 343.

Jakobs, Unteroffizier, 54.

Jambuja, Lager Stanleys, 125.

Jangajanga, Pasi von Ukonga, 68.

Jancke, Beamter, 54, 170, 234, 295.

Jehasi, Anhänger Buschiris, 29, 79, 161, 181, 182, 318.

Jephson, Begleiter Stanleys, 122, 125, 126, 129.

Jipe-See, 246, 257, 262.

Johannes, Chef, 53, 55, 58, 163-168, 201, 244, 245, 253, 257,

320, 324, 334.

Jombo, Dorf, 142, 144, 145, 148, 149, 157, 220.

Jombo-Fluß, 306, 307.

Juba-Fluß, 264.

Jühlke, +Dr.+, Generalvertreter der D.-O.-A. G., 3, 5, 6, 10.

Junker, +Dr.+, 54, 124.

Jussuf, 217.

Kadi Omar, 223, 230.

Kairo, 48, 86, 89, 202.

Kaiser, Unteroffizier, 54.

Kamerun, 237, 238, 323, 348.

Kantande, Sohn Maschembas, 225, 242, 331.

Kanzki, +Dr.+, Arzt, 318.

Kanzki, Intendant, 300.

Karagwe, 188, 294, 348.

Kassai-Fluß, 41.

Kaule, Dorf, 31, 52.

Kavirondo, 294.

Kay, Feldwebel, 54, 173, 308.

Kayser, Wirklicher Geh. Legationsrat, 303, 350.

»Khedive«, Dampfer Emins, 124, 125.

Khedive von Egypten, 125-128, 140.

Kiboscho, Landschaft und Dorf, 244, 247, 249.

Kiboscho-Leute, 250, 252-254.

Kidete-Fluß, 114.

Kidete-Leute, 10.

Kihogwe, Dorf, 244.

Kihungwe, Jumbe von Kihogwe, 244, 245.

Kikogwe, Plantage, 282, 285.

Kilimandscharo, 20, 102, 119, 175, 190, 199, 244, 245, 255, 257,

259, 262, 279, 285, 289, 320, 321, 325, 327, 333, 334.

Kilambo-Fluß, 263.

Kilossa, Station, 288, 326, 327.

Kilwa Kisiwani, 206, 208-210, 217.

Kilwa, Kiwindje, 20, 23, 34, 162, 205-207, 209-214, 217, 221-223,

237, 244, 271, 277, 285, 289, 291, 301, 305, 306, 324, 326.

Kingani-Ebene, 142, 148, 314.

Kingani-Fluß, 6, 7, 9, 10, 27, 28, 64, 79, 103, 137, 143, 147,

185, 188, 221, 318, 330.

Kingo, Häuptling von Morogro, 108-111, 162, 196, 319.

Kisanga, 235, 236.

Kiora, Station in Usagara, 20, 114.

Kipangiro, Häuptling der Wagogo, 100, 115.

Kipini, 18, 264.

Kirassa, Dorf, 114, 115.

Kisaki, Landschaft und Station, 319, 326, 327.

Kisemo, Dorf, 108.

Kisiju, Küstenplatz, 163.

Kisimo-Berg, 211.

Kisingo, Dorf, 245.

Kismaju, Küstenplatz, 264, 266, 269.

Kisogue, Dorf, 100, 115, 121.

Kissiwani, Dorf, 245, 246, 255, 257.

Kissiweri, Dorf, 205, 206.

Kitangi, Dorf, 340.

Klebba, Obermatrose, 62.

Klenze, Beamter der D.-O.-A. G., 27.

v. d. Knesebeck, Lieutenant, 202, 241.

Knorr, Admiral, 14.

Kohlstock, +Dr.+, 53, 86, 88, 89.

Kola, Dorf, 142.

Kondoa, Ortschaft, 113, 134, 135, 258, 306, 308, 310.

Kondutschi, 33, 106, 189.

Kongua, Dorf, 119.

Kopp, Unteroffizier, 54.

Korogwe, Station in Usambara, 20, 289.

Korogwo, Dorf, 318.

Krämer, Missionar, 198.

Krause, Sergeant, 340, 345.

Krenzler, Chef, 53-55, 58, 72, 78, 80, 163, 168, 170,

199, 201, 320.

Krieger, Beamter der D.-O.-A. G., 34, 205, 223.

Kröhnke, Unteroffizier, 54, 120, 121, 130, 131.

Kühne, Feldwebel, 54, 340, 343, 344, 348.

Künzel, 270.

Küsel, Beamter der D.-O.-A. G., 32, 34, 66, 69.

Kutu, Landschaft, 5, 7, 318-320.

Kweihu, Insel, 264.

Lamu, Insel, 18, 36, 200.

Langenn, Buran, v. 255.

Langheld, Lieutenant, 174, 177, 324, 340, 341, 343-348.

Leder, Unteroffizier, 54.

»Leipzig«, S. M. Schiff, 27, 28, 36, 51, 72, 74, 80.

Leue, Chef, 31, 53, 54, 140, 163, 201, 257, 324.

Lewa, Tabaksplantage, 175, 178, 190, 292.

Liebert, Major, 178, 200, 203, 205.

Lieder, +Dr.+, Geologe, 310, 311, 320.

Lindi, Station, 20, 23, 25, 34, 205, 214-217, 223-230, 232-235,

237, 241, 242, 244, 267, 277, 285, 289, 291, 326.

Löppki, Unteroffizier, 244.

Londoner Abkommen, 18.

Longa, Missionsstation, 108, 113, 135, 257, 310.

Lotsch, +Dr.+, Assistenzarzt, 138, 140.

Luagalla, Dorf, 224, 243.

Lualaba-Fluß, 217.

Ludwig, Sergeant, 54, 166, 167.

Lula, Dorf, 307.

Lumi-Fluß, 262.

Lunda-Reich, 40.

Mabibu, Dorf, 67.

Mackenzie, Generalvertreter der Engl.-Ostafr. Gesellschaft, 140.

Mackinnon, Sir William, 124.

Madagaskar, 297.

Madimola, Station der D.-O.-A. G., 20, 33, 142, 148, 220.

Mafi, Station der D.-O.-A. G., 20.

Mafia, Insel, 18, 36, 206, 208, 266, 271.

Mafiti, Volksstamm, 101, 120, 141-149, 152, 157, 161, 220, 221,

223, 228, 229, 235, 305, 308, 310, 316, 318-320, 327.

Magaya, Jumbe, 159.

Magila, Missionsstation, 157, 163.

Magogoni, Dorf, 66, 68.

Magwangwara, Volksstamm, 228, 229.

Magurmura, Dorf, 67.

Mahdi, 46, 123.

Mahenge, Volksstamm, 9, 221, 306, 313, 318, 319.

Makanda, Jumbe in Bagamoyo, 27, 79, 161, 318.

Makanda-Plateau, 229.

Makanda, Volksstamm, 229, 232, 233, 235, 240.

Makata-Ebene, 108, 113, 119, 135, 140.

Makata, Dorf, 111, 136.

Makendjira, Häuptling der Wahiyao, 228.

Makenge, Häuptling, 341.

Makororo, Dorf, Seite 159.

Makua, Volksstamm, 229.

Malela, Jumbe in Bagamoyo, 162.

Mamboia, Dorf, 134.

Mamboia-Leute, 12.

Manamate, Häuptling, 244, 255, 256.

Manamgato, Dorf, 159.

Manda, Insel, 264.

Mandara, Sultan der Wadschagga, 102, 175, 190, 199, 247,

248, 254, 333.

Mandera, Missionsstation, 152, 153, 155, 173, 174, 177, 189, 190.

Mandt, Lieutenant zur See, 14.

Manjema, Volksstamm, 48.

Manteuffel, Frhr. v., Major, 324, 334.

Marangu, Station, 320, 333.

Mareale, Sultan von Marangu, 320.

Marenga Mkali, Steppe, 119.

Markgraf, Feldwebel, 54, 120.

Marquard, Unteroffizier, 54.

Martha, katholische Schwester, 33, 69.

»Martha«, Transportdampfer, 53, 57.

Martini, Unteroffizier, 54.

Masasi, Missionsstation, 234, 235.

Maschemba, Häuptling der Wahiyao, 224-227, 230-236, 240-243,

259, 313.

Masinde, Station, 158, 175, 220, 244, 245, 255, 256, 325.

Masiro, Häuptling, 158.

Maskat, 16.

Masoko, Küstenplatz, 210.

Massai-Land, 99, 119.

Massai, Volksstamm, 114, 115, 119, 120, 188, 246, 255-257, 304,

306, 311, 327.

Massaua, 321.

Mataka, Häuptling der Wahiyao, 228.

Matthews, General, 26.

»Max«, Schiff des Reichskommissariats, 45, 75, 207.

Mbiki, Dorf, 106.

Mbusini, Station der D.-O.-A. G., 20.

Mbuyuni, Ortschaft, 103-105.

Medem, v., Lieutenant, 31, 53-55, 58, 67, 72, 102, 111, 117,

118, 121, 130, 131, 163.

Meli, Sohn Mandaras, 333, 334.

Merkel, Zahlmeister, 54, 81.

Merker, Lieutenant, 53-55, 66, 69.

Meru-Berg, 255.

Mevel, Pater, Missionar, 109.

Meyer, +Dr.+, 157, 175, 183.

Meyer, Elfenbeinfirma, 294.

Meyer, Lieutenant, 31.

Mfumbiro-Berg, 262, 264, 272.

Mgau, Küstenstation, 301, 324.

Mhonda, Missionsstation, 108, 163, 317.

Michahelles, +Dr.+, Generalkonsul, 96, 97, 200, 268.

Mikindani, Station, 20, 25, 34, 205, 216, 217, 223,

228, 230, 232-237, 240-244, 285.

Mirambo, Häuptling, 29, 116.

Mission, engl., in Kisogue, 100, 115, 121.

Mission, engl. in Magila, 157.

Mission, engl. in Mpapua, 100, 115.

Mission, engl. Universitäts-, in Masasi, 234, 235.

Mission, engl. Universitäts-, in Nevala, 234, 235.

Mission, evang., in Daressalam, 32.

Mission, franz. bei Bagamoyo, 28, 187, 330, 331.

Mission, franz. bei Morogro, 108, 109, 136, 163, 296.

Mission, franz. in Longa, 108, 113, 257, 310.

Mission, franz. in Mandera, 152.

Mission, franz. in Mhonda, 108, 317.

Mission, franz. in Tubugue, 108.

Mission, kath. in Bagamoyo, 31.

Mission. kath. in Pugu, 32, 33, 68-70.

Mittelstädt, Unteroffizier, 54.

Mkomasi-Fluß, 245.

Mkwadja, 61, 156, 157, 163, 164, 167, 172, 173, 178, 179, 182,

183, 189, 199, 201.

Mlangotini, Ortschaft, 79.

Mlembule, Dorf, 156, 165, 167, 168, 171-174, 176, 177, 182.

v. Möller, Lieutenant zur See, 74.

»Möwe«, S. M. Schiff, 14, 17, 25, 27, 32, 34, 36, 72.

Mohammed ben Kassim, 184, 217, 219, 342.

Mohammed ben Raschid, 223.

Mohammed ben Seliman, Akida von Daressalam, 24, 31.

Mohammed Soa, Häuptling, 158.

Mombassa, 128, 257, 289.

Momphu, Landschaft, 348.

Morogro, Ortschaft, 108, 110, 112, 136, 162, 196, 297, 319.

Moschi, Station am Kilimandscharo, 20, 190, 244, 247, 248,

254-257, 320, 333, 334.

Mozambique, 48, 263, 291.

Mpapua, 20, 33, 99-101, 105, 113-121, 130-132, 141, 149, 152,

158, 163, 172, 185, 188-190, 192, 219, 220, 257, 259, 285, 288,

306, 311, 320, 326, 336, 340, 341.

Mrima-Leute, 23, 107.

Mschinga, Dorf, 233.

Msinje-Fluß, 263.

Msua, Dorf, 105-108, 135, 136, 150.

Mtansa, Dorf, 221.

Mtingia, Sultan von Usongo, 344, 345.

Mtoni, Dorf mit Fähre, 103, 188, 192.

Mtua, Dorf, 158, 160.

Muanga, Herrscher v. Uganda, 270.

Muanza, Station, 294, 341, 347, 348.

Müller, Franz, Lieutenant, 41.

Müller, Hans, Lieutenant, 41.

»München«, Schiff, des Reichskommissariats, 45, 75, 87, 88, 154,

179, 205-207, 214-217.

Muenda, Dorf, 158, 160.

Muganda, 80.

Muini Muharra, Sklavenjäger, 43.

Muini Sagara, Dorf, 113, 114, 135.

Muini Sagara, Sultan von Usagara, 10, 113.

Muini Sagara, dessen Tochter, 113.

Mukondogua-Thal, 113, 114, 135, 257, 304, 305, 340.

Munikombo, Wali v. Timbari, 80.

Muoa, Dorf, 199.

Murgan Effendi, farb. Offizier, 308.

Nachtigall, +Dr.+, 40.

Naeter, Unteroffizier, 54.

Nassr Munimgando, 230.

Natal, 291.

Ndumi, Dorf, 14, 73, 154, 155.

Ndungu, Dorf, 245.

»Neera«, Dampfer, 67.

Nelson, Kapitän, Begleiter Stanleys, 122.

Nettelblatt, Frhr. v., +Dr.+, 173, 178.

Neu-Guinea-Gesellschaft, 283.

Neumann, Unteroffizier, 54.

Nevala, Missionsstation, 234-236.

Nguruberge, 108.

Nguru, Landschaft, 3, 17, 71, 158, 159, 163, 183, 221, 317.

Niangamala, Dorf, 232.

Nielsen, Beamt. d. D.-O.-A. G., 99, 100.

Nil, 264.

Nowack, Feldwebel, 54, 252.

Nyassa-See, 42, 223, 227-229, 242, 263, 265, 270-272, 288, 349.

Nyangwe, Stadt, 42, 43.

»Olga«, S. M. Schiff, 17, 27.

Omar, siehe Kadi Omar.

Oskar Bruder, Missionar, 31, 133, 134.

Ostermann, Lieutenant, 31.

Otto, Kaufmann, 3, 5.

Palamakaa, Ortschaft, 173-179, 181, 182.

Pandascharo, Waniamuesi-Häuptling, 117.

Pangani-Fluß, 25, 87, 244, 246, 255-257, 289, 292.

Pangani-Station, 7, 18, 20, 23, 25, 26, 29, 49, 51, 61, 71-78,

80, 87, 89, 154, 157, 158, 160-164, 175, 179, 180, 183, 190,

195, 199, 201, 205, 217, 244, 245, 257, 259, 277-279, 282, 285,

289, 291, 318, 324.

Pangiri, Dorf, 103, 106, 109, 148, 220.

Pangiri, Jumbe, 220.

Pare-Gebirge, 245, 255, 289.

Pare Mabua, Dorf, 245, 246.

Parke, +Dr.+, Begleiter Stanleys, 122, 130, 138-140.

Parsis, 260.

Patta, Insel, 264.

v. Saint-Paul-Illaire, Generalvertreter der D.-O.-A. G.,

49, 97, 293.

v. Pechmann, Lieutenant, 241.

Pemba, Insel, 18, 156, 266, 272.

v. Perbandt, Lieutenant, 53, 55, 58, 72, 143, 145, 146, 148,

150, 157, 173, 221, 321, 324.

Perrot, Wilhelm, 293.

Peter, Feldwebel, 54, 62.

Peters, +Dr.+, Carl, 3-5, 19, 44, 64, 67, 270, 320, 321,

334, 340, 341.

Petrus, Bruder, Missionar, 33, 69.

Pfeil, Joachim, Graf, 3, 5.

Pfeil, Graf, Kapitän der Flottille, 54.

Pflanzer-Gesellschaft, deutsche, 198, 276, 293.

Pfrank, Beamter der D.-O.-A. G., 34.

Piehl, Unteroffizier, 54.

v. Pirch, Lieutenant, 307.

Plantagen-Gesellschaft, Ostafrikanische, 190, 276, 292, 293.

Plüddemann, Kapitän zur See, 76.

Podlech, Lieutenant, 324.

Pogge, Afrikaforscher, 40.

Pori, Jumbe in Bagamoyo, 162.

Portugiesen, 295.

Post des Reichskommissariats, 96.

Prager, Kapitän der Flottille, 54.

Prince, Lieutenant, 241, 245, 310, 311, 318, 320, 324.

»Prinz Adalbert«, S. M. Schiff, 17.

Pugu, Missionsstation, 32, 68-70, 142.

Quamkoro, Dorf, 159.

Quilimane, Küstenplatz, 42, 291.

Rabe, Deckoffizier, 54.

Radatz, Lieutenant, 53, 55, 58.

Ramassan, 7, 8, 11, 13.

Ramsay, Lieutenant, 48, 53-55, 58, 101, 102, 113, 158, 201, 220,

221, 223, 240, 258, 304, 323.

Raschid Schapapa, 223, 233, 234.

Ras Muhesa, Fort, 76, 190.

Reich, Unteroffizier, 54.

Richard, Paul, Afrikaforscher, 274.

Reichskommissar, siehe Wißmann.

Richelmann, Hauptmann, 53, 62, 140, 142, 143, 147-149,

153, 201, 342.

Richter, 295.

Rienda-Fluß, 233.

Roberth, Unteroffizier, 54.

Römer, Kapitän der Flottille, 54.

Rohlfs, Generalkonsul, 15.

Rohr, Unteroffizier, 54.

Rongor-Fluß, 246.

Rovuma-Fluß, 5, 16, 18, 205, 227, 233, 234, 236, 263.

Rüdiger, Korvettenkapitän, 323.

Rühle, Beamter der D.-O.-A. G. 12.

Rufidji-Fluß, 5, 6, 9, 205, 220, 221, 223, 305, 307, 320.

Rufu-Fluß, 289.

Ruga-Ruga, Räuber, 12.

Rukyrro-Bai, 209, 210.

Rymarzig, Unteroffizier, 54.

Sadani, 12-14, 29, 40, 51, 61, 70-74, 79, 80, 152, 154-156, 163,

165, 167-169, 172-179, 182, 183, 189, 190, 199, 201, 217, 219,

257, 259, 291, 324.

Said Ali, gegenwärtiger Sultan von Sansibar, 205, 216, 217, 224,

240, 247, 266, 268, 269, 271, 273.

Said Bargasch, 1870-88 Sultan v. Sansibar, 4, 6-8, 15-19, 29,

171, 233, 234, 243.

Said Hamedi, 73.

Said Kalifa, 1888-90 Sultan von Sansibar, 16, 19, 26, 49, 74,

96, 97, 160, 230, 279.

Said Madjid, 1856-70 Sultan von Sansibar, 16, 29.

Said Magram, 24, 28.

Said Said, 1840-56 Sultan von Sansibar, 16.

v. Saint-Paul-Illaire siehe Paul.

Salem, Sklavenhändler, 79.

Samanga, 209.

Sankurru-Fluß, 41.

Sansibar, 3, 6, 16, 18, 20, 44, 45, 49, 74, 80, 83-87, 89, 97,

98, 136, 139, 140, 156, 164, 167, 179, 186, 194, 195, 200-203,

205, 206, 213, 216, 220, 227, 228, 233, 237, 268, 269, 271-274,

277, 278, 290, 291, 294, 295, 297, 299, 329, 330, 338, 340.

Sansibariten, 132.

Scheffer, engl. Oberst, 46, 202.

Schafflick, Unteroffizier, 54.

Schaumbacher, Unteroffizier, 54.

Schech Amer, 24, 195.

Schelle, Lieutenant zur See, 60-62.

Scherner, Lieutenant, 202, 234.

»Schibin«, Dampfer, 203, 268.

Schikambo, Oberhäuptling der Makanda, 230, 232, 233, 240.

Schindu, Rebellenführer, 32, 67.

Schipangilosiche Kipangiro.

Schire-Fluß, 42, 273, 349.

Schlüter, Premierlieutenant, 5.

Schmelzkopf, +Dr.+, Stabsarzt, 53, 62, 86-88.

Schmidt, +Dr.+, Carl Wilhelm, 53, 54, 58, 59, 62, 64, 65, 75,

80, 157-160, 174-176, 195, 207, 216-222, 232-235, 237, 239,

240, 299, 322.

Schmidt, Gärtner, Beamter der D.-O.-A. G., 5, 114.

Schmidt, Unteroffizier, 54, 307.

Schubert, +Dr.+, Arzt, 14.

Schubert, Sergeant, 321.

Schuguli-Fälle, 221.

Schulte, Feldwebel, 54, 164-166.

Schultz, Unteroffizier, 54.

»Schwalbe«, S. M. Schiff, 36, 58, 72, 139, 173, 174, 206, 207,

209, 210, 214, 215, 217, 323.

»Schwan«, Dampfer, 50.

Schwarz, Unteroffizier, 54.

Schweinfurth, Professor, 124.

Schynse, Pater, Missionar, 122, 133-135.

Seehandlung, Ostafrikan., (W. Perrot), 293.

Sef ben Issa, 78.

Sef ben Mohammed, Sohn Tibbu Tibs, 79.

Sef ben Saad, 343.

Selim ben Salum, 215, 216.

Seliman ben Sef, Rebellenführer, 32, 67.

Selle, Beamter, 301.

Semmling, Unteroffizier, 54.

Sewa Hadji, 187, 330.

Sigl, Lieutenant, 178, 180, 201, 217, 345-348.

Sikke, Sultan von Unianiembe, 23, 342, 343, 347.

Sima, Station der D.-O.-A. G., 5, 10, 20, 114.

Simba, Jumbe von Msua, 107.

Simbambili, Jumbe in Bagamoyo, 27, 79.

Simbamueno, Dorf, 108-110, 113.

Simbamuene, Herrscherin desselben, 108, 109.

Simbasi, Ortschaft, 70.

Simbodja, Häuptling, 157, 158, 175, 183, 184, 196, 220, 245.

Singino-Hügel, 214.

Sinna, Sultan von Kiboscho, 244, 247, 248, 253-255.

v. Sivers, Lieutenant zur See, der Reserve, 54, 72, 86, 324.

Smith, Sir Evan, engl. Generalkonsul, 140.

Snakker, Unteroffizier, 54.

Soden, Frhr. v., Gouverneur, 57, 237, 256, 258, 291, 299,

301-306, 309-311, 320-323, 325, 326, 328-332, 334, 350.

Söhnge, Kaufmann, 6, 9, 10, 14.

Soliman ben Nassr, 74, 78, 179, 183, 195, 205.

»Somali«, Dampfer, 53.

Somaliküste, 5, 269.

Somali-Leute, 48, 64.

Somwi, Dorf, 111-113.

Songwe-Fluß, 263.

Sonnenschein, Legationsrat, 300.

»Sophie«, S. M. Schiff, 32, 36.

»Sperber«, S. M. Schiff, 139, 140, 167, 173, 179, 188.

Stairs, Lieutenant, Begl. Stanleys, 122, 137.

Stanley, 105, 117, 121-140, 150.

Steinbach, Steinkopf, Unteroffiziere, 54.

Stenzler, Lieutenant, 244.

Steuber, +Dr.+, 245.

Stevenson Road, 271, 349.

Stokes, Afrikareisender, 201, 217, 259, 344-346.

Stolle, Unteroffizier, 54.

»Stosch«, S. M. Schiff, 17.

Strandes, Kaufmann, 83, 202.

Stuhlmann, +Dr.+, Lieutenant, 170, 178, 340, 343, 345, 347, 348.

Sturz, Zahlmeister, 301.

Suaheli, 74, 100, 117, 142, 159, 164, 166, 168, 186, 260, 271.

Sudan, 122, 126, 128, 203.

Sudanesen, 46, 48, 53, 58, 62, 78, 87, 89, 94-96, 102, 111, 112,

117, 120, 122, 131, 140, 142, 146, 149, 164-166, 168-170, 177,

180, 189, 192, 193, 202, 232, 234, 240, 244, 248-254, 325, 326,

340, 341.

Sudanesen, Chargen der, 46, 47, 91, 92.

Sudi, Dorf, 205.

Suez, 48, 202, 203, 291.

Sulzer, Lieutenant, 48, 53, 55, 58, 60, 72, 103, 245.

Syrer, 203.

Szogoni-Gebirge, 256.

Tabora, 16, 20, 43, 158, 184, 185, 188, 217, 219, 285, 288,

326, 341-348.

Tana-Fluß, 5, 16.

Tanga, Küstenstation, 25, 27, 49, 51, 61, 71, 77, 78, 80, 87,

163, 190, 198, 201, 244, 259, 277-279, 285, 289, 291, 293-295,

299, 301, 320, 324, 334.

Tanganjikasee, 16, 42, 116, 188, 228, 263, 265, 271, 285,

288, 329, 349.

Tangata, Küstenplatz, 163.

Tanner, Sergeant, 54, 171.

Taveta, Landschaft und Dorf, 244, 257, 262, 273, 289.

Tesch, Beamter, 200.

Tettenborn, v., Lieutenant, 308, 309, 321.

Theremin, Chef, 44, 48, 53, 67, 69, 200.

Thielke, Unteroffizier, 54.

Thompson, Afrikaforscher, 124.

Tibbu Tib (Hammed ben Mohammed), 43.

Tiedemann, Unteroffizier, 307.

v. Tiedewitz, Unteroffizier, 307.

Timbari, Dorf, 80.

Tinde, Dorf, 345.

Tomaschewski, Kapitän der Flottille, 54.

Tschepe, Deckoffizier, 54.

Tscherekesa, Karawanenführer, 101, 153.

Tschogwe, Ortschaft, 292.

Tschunio, Dorf, 119.

Tschusiunguli, Dorf, 228.

Tubugue, Dorf, 109, 114, 134.

Tunguru, 129.

Tununguo, Missionsstation, 163, 220, 318, 327.

»Turquoise«, engl. Kriegsschiff, 213.

Udewa, Dorf, 136.

Udjidji, Stadt, 43, 184, 288.

Uganda, Landschaft, 188, 270, 272, 274, 294, 348.

Ugogo, Landschaft, 114, 119, 134, 188, 219, 259, 313, 326, 341.

Ugweno-Gebirge, 245, 246.

Uhehe, Landschaft, 113, 119, 188, 222, 306-308, 313, 320, 321.

Ukami, Landschaft, 3, 17, 70, 132.

Ukami-Berge, 108, 136.

Ukeredi-Fluß, 215, 232, 241.

Ukonga, Dorf, 68.

Umba-Fluß, 175, 262, 264.

Uniamuesi, Landschaft, 102, 259, 344.

Uniamwira, Dorf, 341.

Unianiembe, Landschaft, 343, 346, 347.

Uniformirung der Schutztruppe, 90, 92-95.

Unioro, Landschaft, 188, 294.

Urambo, Landschaft, 343, 345.

Urambo-Leute, 343, 344.

Uruguru, Landschaft, 320.

Usagara, Landschaft, 3, 6, 7, 9, 10, 15, 17, 20, 108, 110, 111,

113, 114, 119, 132, 135, 188, 304, 305, 317.

Usagara-Berge, 114, 135.

Usambara, Landschaft, 5, 7, 20, 175, 279, 283, 289.

Usambara-Eisenbahn-Gesellschaft, 289.

Usaramo, Landschaft, 5, 6, 7, 9, 20, 142, 149, 158, 185, 189,

220, 307, 318, 327, 330.

Usegua, Landschaft, 3, 17, 20, 70, 71, 79, 152, 153, 155, 163,

171, 178, 183, 189, 317.

Usegua-Berge, 176.

Usongo, Dorf, 343-345.

Usukuma, Landschaft, 346.

Usungula, Station der D.-O.-A. G., 20, 33, 142, 220.

Uwindji, Dorf, 71, 73, 182.

Valette, Korvettenkapitän, 80, 96, 178, 205, 206, 209.

Velten, Unteroffizier, 54.

»Vesuv«, Schiff des Reichskommissariats, 45, 75, 214, 215.

Viktoriasee, 116, 122, 128, 188, 244, 263, 272, 285, 289, 294,

297, 325, 329, 342, 344-349.

Visitelli, Reporter, 136, 137.

Vohsen, Konsul, Generalvertreter der D.-O.-A. G., 26, 97, 279.

Voß, Korvettenkapitän, 137, 154, 157, 173.

»Vulkan«, Schiff d. Reichskommissariats, 75, 207.

Waboni, Volksstamm, 269.

Wadelai, 121, 122.

Wadi Bakari, 233.

Wadigo, Volksstamm, 293, 320.

Wadoës, Volksstamm, 71, 103-106, 154, 189.

Wadschagga, Volksstamm, 15, 102, 247-250, 252-254, 334.

Waganda, Volksstamm, 270.

Wagogo, Volksstamm, 100, 114-116, 119, 120, 219, 304, 306, 341.

Wahehe, Volksstamm, 101, 114, 115, 119, 120, 141, 257, 258,

304-307, 309-311, 318.

Wahiyao, Volksstamm, 34, 224, 225, 228-231, 233-236, 240,

241, 243, 313.

Wahumba, Massaistamm, 115, 119, 120, 340.

Wakamba, Volksstamm, 10.

Wakuafi, Volksstamm, 317, 318.

Wakuara, Volksstamm, 154.

Wakutu, Volksstamm, 318.

Wami-Fluß, 79, 152, 172.

Wamwera, Volksstamm, 229, 234.

Wangoni, Volksstamm, 48, 228, 343, 344, 346, 347.

Wanguru, Volksstamm, 318.

Waniamuesi, 29, 58, 61, 62, 78, 79, 102-106, 111, 113, 116, 121,

153, 168, 180, 186, 192, 280, 342, 346, 347.

Wapare, Volksstamm, 247.

Wapokomo, Volksstamm, 269.

Warombo, 321.

Warori, Volksstamm, 304.

Waruscha, Volksstamm, 247, 255, 256.

Wasagara, Volksstamm, 114, 257.

Wasaramo, Volksstamm, 9, 31, 142-144, 146, 149, 186, 318,

319, 330.

Wasegua, Volksstamm, 169, 172, 177, 180.

Wasiagi, Dorf, 142-144.

Wassukuma, Volksstamm, 102, 153, 156, 186, 192.

Wegner, Kaufmann, 83.

Weidmann, Illustrator, 148.

Weiß, Premierlieutenant, 5.

Weiß, Unteroffizier, 54.

Weriweri-Fluß, 246.

Wiansi-Bach, 136.

Wiebel, Schiffsoffizier, 142, 145, 146.

Wilkens, Beamter der D.-O.-A. G., 30, 190.

Wille, Unteroffizier, 54.

Windi, Ortschaft, 182.

Wißmann, Reichskommissar, 38-44, 49-53, 55-61, 64-67, 71, 73-82,

84-87, 92, 96, 97, 101-103, 106-113, 115-121, 123, 131, 136-141,

149, 151-157, 160-163, 167-169, 171-176, 178, 179, 182, 183, 185,

188, 189, 192, 193, 195, 198-201, 203-209, 211, 215-219, 221, 223,

224, 237-240, 244-248, 250-253, 255-258, 262, 268, 271, 274, 277,

278, 294, 299-304, 308, 321, 323, 325, 329, 332, 336-342,

344, 348, 350.

Witte, Unteroffizier, 252.

Witu, 15, 17, 200, 264, 266, 268-271.

Witu-Gesellschaft, 269.

Witzick, Unteroffizier, 177.

Wolf, +Dr.+, Stabsarzt, 41.

Wolf, Eugen, 49, 54, 82, 83, 85.

Wolfrum, Lieutenant, 237, 333.

Wonneberger, Unteroffizier, 54.

Wubuschi-Fluß, 200.

Wutzer, Unteroffizier, 308.

Yao, s. Wahiyao, 225, 240.

Zambesi-Strom, 42, 273, 349.

v. Zelewski, Kommandeur, 22, 25, 26, 30, 50, 53-55, 58, 59, 62,

64, 65, 72, 73, 75, 78, 94, 102, 116, 149, 152-156, 168, 169,

176, 203, 207, 209, 214, 217, 222, 223, 299, 305, 307, 308, 310,

317, 318.

v. Zitzewitz, Lieutenant, 234, 237, 241, 245, 307.

Zulus, 48, 53, 61, 62, 94-96, 101, 102, 111, 112, 117, 118, 120,

142, 144, 146, 159, 164, 168, 174, 186, 228, 229, 234, 240, 245,

248, 250-252, 307, 309, 318, 321, 322, 325, 326, 340.

Zungumero, Dorf, 220.

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~Frankfurt a. d. Oder~ ist ferner erschienen:

Meine zweite

=Durchquerung Aequatorial-Afrikas=

~vom Congo zum Zambesi~

von

=Hermann von Wißmann.=

Ein Band. Groß-Oktavformat. Mit 4 Karten und 92 Abbildungen.

Preis in eleganter Ausstattung 12 Mark.

[Illustration]

Dieses neueste Werk ~Wißmanns~, das schon bei seinem Erscheinen

im vorigen Jahre besonders durch die Schilderungen der arabischen

Sklavenjagden großes Aufsehen machte, ist jetzt doppelt interessant,

weil ~Major von Wißmann~ in ihm genau dieselbe Straße beschreibt

vom Tanganjika zum Nyassa, Schire, Zambesi, Quilimane, die er jetzt in

umgekehrter Richtung zum Transporte seines Dampfers gewählt hat.

Das ~Militär-Wochenblatt~ schreibt über das Werk: Wir empfehlen

das Studium dieses interessanten Reisewerkes allen deutschen Kameraden,

weil sie in demselben erkennen, welche Erfahrungen unser Deutscher

Afrikaner gesammelt hatte, bevor er von Seiner Majestät dem Kaiser

zur Niederwerfung des Aufstandes an der Deutschen Ostküste berufen

ward, zugleich um sich davon zu überzeugen, ~wie sehr der schlichte

Vortrag der eigenen Erlebnisse Major von Wißmann vorteilhaft vor

den Verfassern anderer Afrikanischer Reisewerke auszeichnet~. Die

Ausstattung des vorliegenden Bandes mit Karten und Bildern ist eine

vorzügliche und wahrhaft künstlerische.

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Prachtwerk ersten Ranges!

Prinz Friedrich Karl im Morgenlande.

Geschichte des Araberaufstandes in Ost-Afrika · 第 36 / 37 题