1290: Ablaß für das Vermögen, die Reparaturen, den Schmuck und andere

Bedürfnisse der Kirche. M. R. A.

Um 1290: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

1291, 13. Dezember: Ablaßbestätigung für die Kirche. M. R. A.

1293 soll die Kirche ausgeweißt worden sein. N. K. A.[XXXII]

1297, 30. Mai: Die Brotbank des Hermann von Stein an der Kirche wird

dem Kloster Engelthal vermacht. N. St. A.[XXXIII]

1298, 3. Juli: Ablaßbestätigung für den Katharinenaltar. M. R. A.

1299, Oktober: Ablaß für das Vermögen und die Ausstattung der Kirche.

M. R. A.

1300-1307: Stiftung einer Pfründe für den Stephansaltar durch Pfarrer

Heinrich von Tuttenstetten. N. K. A.

1303, 25. Juli: Ablaß für den Petersaltar. M. R. A.

1307, 17. November: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

1309, 14. Februar: Gotteshauspfleger Friedrich Holzschuher verkauft

ein der Kirche gehöriges Haus, dessen Erlös für den Neubau der

Seitenschiffe verwendet wird. M. R. A.

Von 1309 an: Erweiterung der Seitenschiffe.

1310, 4. Januar: Ablaß für den Bau der Kirche.

Etwa 1310-1315: Die Steinfigur der »Eitelkeit« am nördlichen

Seitenschiff.

Etwa 1315-1320: Brauttüre, Gewände mit den Figuren der Jungfrauen.

Um 1320: Steinrelief mit der Kreuzigungsgruppe neben der Brauttüre.

Um 1320: Die Konsole mit dem Wappen der Ebner, welche die Steinfigur

des hl. Antonius trägt, im südlichen Seitenschiff.

Um 1320: Die Konsole mit dem Wappen der Ebner, welche die Steinfigur

der hl. Helena trägt, im südlichen Seitenschiff.

1324: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

1324 wird die Chorglocke gegossen. N. St. A.

Etwa 1315-1335: Die Steinfigur Johannis des Täufers im Mittelschiff.

Etwa 1315-1335: Die steinernen Apostelstatuen im Mittelschiff.

Um 1330: Die Steinfiguren des Kaisers Heinrich und der Kaiserin

Kunigunde im nördlichen Seitenschiff (Stromersche Stiftung).

Etwa 1330-1335: Steinfiguren der Madonna und des hl. Christophorus am

ersten Pfeiler des nördlichen Seitenschiffes. Kopien der Neuzeit.

1331 (?): Wappen der Pömer mit Inschrift im Fenster über dem südlichen

Portal des südlichen Seitenschiffes.

1332-1340 wird das Rathaus bei der Kirche erbaut. Mummenhoff, Rathaus.

1333, 26. März: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

Um 1335: Die Steinfiguren im Ostchor: Jakobus der Ältere neben der

Brauttüre, ein anderer Apostel neben dem Fürerschen Fenster, Kaiser

Heinrich und Kaiserin Kunigunde neben dem Bambergischen Fenster und

ein Bischof neben dem Hallerschen Fenster.

Um 1335: Steinfigur des Christus mit den Wundmalen (Holzschuhersche

Stiftung) im Mittelschiff.

Um 1335: Die Steinfigur des hl. Erhard im Mittelschiff.

1336: Stiftung des Erhardaltars. N. K. A.

1336, 21. März: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

1336, 26. September: Berthold Pfinzing der Alte verleiht

Fr. Vorchheimer die Brotbank unter dem Brothaus bei der Kirche.

N. St. A.

1337 wird die Schule bei St. Sebald erbaut. B. N. M.[XXXIV]

1337, 5. Mai: Stiftung einer Pfründe für den Sebaldusaltar durch

Albrecht Schopper. M. R. A.

1337, 26. Mai: Ablaß für die Kirche und den Marienaltar. M. R. A.

1338, 4. Oktober: Ditel Hornlein verkauft an Berthold Tucher sein Erbe

an der Brotbank bei S. Sebalds Kirchhof zwischen der Deutschherren

und des Hallers Bänken.

N. St. A.

1339, 9. Juni: P. Pinzberger verkauft seine Bank, gelegen zwischen

seiner Mutter und der Deutschherren Bank, an Frau Gayseln.

N. St. A.

1340: Stiftung einer Pfründe für den Petersaltar durch Otto Kramer von

Koburg. N. K. A.

Um 1340: Brauttüre, Maßwerkbogen.

1341: Ablaß für den Katharinenaltar. N. K. A.

1341, 11. Dezember: Stiftung, betreffend Beleuchtung des Frauenaltars

in der Gruft. M. R. A.

1342 werden neue Brotläden an der Kirche errichtet. N. St. A.

1342: Ablaß für den Katharinenaltar. M. R. A.

1342, 23. April: Stiftung eines Jahrtages bei den Augustinern. Wird der

Jahrtag nicht gehalten, so fällt der gestiftete Betrag der Kirche

St. Sebald für ihren Bau zu. M. R. A.

1342, 13. Dezember: Stiftung einer Wandelkerze für den Frauenaltar.

M. R. A.

1343, 9. April: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

1343, 12. Juli: Jakob Kramer stiftet den Jakobsaltar in der Ecke

gegenüber dem Frauenaltar. M. R. A.

1344, 18. Januar: Otto von Heydeck vertauscht an den Pfleger der

S. Sebaldkirche die Kräme am Kirchhof, welche Pfinzingsches Erbe

sind, und den Gaden unter den Köchen am Kirchhof, welcher das Erbe

Ulrich Kundorfers ist, gegen vier Häuser an der Schmidgasse.

N. St. A.

1347, 6. Februar: Stiftung einer Pfründe für den Kunigundenaltar durch

Hensel Dietlerin. M. R. A.

1347, 18. Juli: Das Klarakloster vertauscht an Sankt Sebald einen Gaden

bei St. Sebalds Kirchhof gegen ein Haus in der Ledergasse.

N. St. A.

1348, 19. Februar: Thomas Köchel verkauft sein Erbe an einem Gaden

unter den Köchen an den Brotbänken an die Pfleger von St. Sebald.

N. St. A.

1348, 25. Juni: Stiftung einer Pfründe für den Johannesaltar durch

Heinrich Pömer. M. R. A.

1350, 24. August: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

Um 1350: Die Steinfigur des hl. Antonius im südlichen Seitenschiff

(Ebnersche Stiftung).

Um 1350: Die Steinfigur der hl. Helena im südlichen Seitenschiff

(Ebnersche Stiftung).

1352: Ablaß für den Zwölfbotenaltar. M. R. A.

1352, 12. Juli: Gottfried Grafe verkauft seine am Kirchhof von St.

Sebald gelegene Brotbank, die der Quetrerin und ihrer Erben Erbe

ist, an Kunrad Pretheim. N. St. A.

1352, 21. Dezember: Einrichtung der von Konrad Meyrntaler für den

Zwölfbotenaltar gestifteten Pfründe. M. R. A.

1353: Ablaß für den Jakobsaltar. N. K. A.

1354, November: In einem Testament dieses Datums ist die von Konrad

Tesaurus für den Katharinenaltar gestiftete Pfründe erwähnt.

M. R. A.

1355, 2. Januar: Ablaß für den Jakobsaltar in der Kirche. M. R. A.

1355, 6. März: Merkel Rotensteiner gibt das Erbe, das seine Frau an der

Bank hat, die unter der oberen Brotlaube zunächst dem Huter liegt,

auf und verleiht dieselbe an Erhard von Heydeck. N. St. A.

1355, 5. Juli: Ablaß für den Jakobsaltar in der Kirche. M. R. A.

1355, 20. November: Heinrich Grabner stiftet ein Licht in die Kirche

»vor unsers Herrn Leichnam«. M. R. A.

1356, 10. Juni: Bestätigung der für die Kirche und den Katharinenaltar

von auswärtigen Bischöfen gewährten Ablässe. M. R. A.

1356: Stiftung einer Pfründe für den Petersaltar durch Adelhaid

Löhneisen. N. K. A.

1357, 2. (21?) Juni: Dietrich Pfützinger von Rothenburg und seine Frau

verkaufen an die Pfleger von St. Sebald ihre Rechte an der Kammer

beim Kirchhof von St. Sebald. M. R. A.

1357, 3. Juni: Kunigund, Witwe des Otto von Forchheim, stiftet ein

Ewiges Licht vor unseres Herrn Leichnam im Katharinenchor der

Kirche. M. R. A.

1358, 23. Februar: Ablaß für die Kirche, weil sie eines Neubaues

bedarf. M. R. A.

1358, 28. Mai: Konrad Kötzler begibt sich aller Ansprüche auf den Kram,

den Konrad Praun erkauft. N. St. A.

1358, 21. September: Ablaß für den Bau und die Zier der Kirche.

M. R. A.

1358: Stiftung einer Pfründe für den Marienaltar durch Konrad Bretheim

und seine Ehefrau. N. K. A.

1358: Stiftung einer Pfründe für den Erhardaltar durch Ulrich Haller.

N. K. A.

1359: Stiftung einer Pfründe für den Marienaltar durch Konrad Teufel.

N. K. A.

1359, 29. Juni: Bernhard von Neumarkt stiftet u. a. ein Ewiges Licht

auf das Grab seiner Ahnen vor dem Katharinenchor der Kirche.

M. R. A.

1359, 15. Juli: Erneute Dotation der von Konrad Mayentaler für den

Zwölfbotenaltar gestifteten Pfründe durch die Witwe des Stifters.

M. R. A.

1359, 23. August: Kunigunde Kudorferin und ihre Söhne verkaufen ihr

Erbe unter den Köchen, zunächst an Hermann des Grundherrn Gaden

gelegen, den Pflegern Heinrich Vörchtel und Seitz Maurer.

N. St. A.

1359, 22. Oktober: Bestätigung der von Konrad Bretheim und seiner

Ehefrau für den Frauenaltar gestifteten Pfründe.

M. R. A. N. K. A.

1359, 31. Oktober: Hermann Koburger verkauft an St. Sebald zwei

Leibgedinge, die er auf seinen und seines Sohnes Leib, an der

Brotbank auf St. Sebalds Kirchhof unter der Stiege gelegen, hatte.

N. St. A.

1360: Ablaß für den Allerseelenaltar in der Westkrypta. N. K. A.

1360 wird die für den Sebaldusaltar gestiftete Schopperpfründe durch

Friedrich Schopper neu dotiert. N. K. A.

1360: Bestätigung der für den Katharinenaltar durch Konrad Schatz

gestifteten Pfründe. N. K. A.

1360 wird St. Sebalds Pfarrhof erbaut. N. K. A.

1360: Ablaß für den Erhardsaltar. N. K. A.

1360, 12. März: Bestätigung der von dem Nürnberger Bürger Otto Kramer

von Koburg für den Petersaltar gestifteten Pfründe. M. R. A.

1360, 3. Mai: Ablaß für die Allerseelengruft und ihren Altar in der

Kirche. M. R. A.

1360, 6. Mai: Der Bischof von Bamberg gestattet den Umtausch eines

Hauses am Kirchhof von St. Sebald im Besitz des Egidienklosters

gegen ein Haus in Besitz der Sebalduskirche. M. R. A.

1360, 15. Dezember: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

Um 1360: Die Glasgemälde in den beiden ersten Fenstern des Ostchors

nächst den Seitenschiffen.

1360 wird der alte Chor abgebrochen. N. K. A.

1361, 25. Mai: Das Egidienkloster vertauscht die Eigenschaft zweier

Häuser, bei dem Rathaus gelegen, gegen ein dieser Kirche gehöriges

Haus bei den Fleischbänken. N. St. A.

1362: Ablaß für den Bau der Kirche. M. R. A.

1362, 1. Februar: Der von Jakob Haslacher besessene Kram, bei dem Kram

des Mellwers gelegen, wird dem Konrad Süzzel, dessen Frau Agnes und

ihren Erben zu Erbrecht übergeben. N. St. A.

1362, 24. September: Dem Hans Ebner fällt des Seitz Weigels Eigen neben

des Eisvogels Haus am Kirchhof zu St. Sebald zu. N. St. A.

1363: Stiftung einer Pfründe für den Erhardsaltar durch Hans Dietlein.

N. K. A.

1364: Bestätigung der Tuttenstetterpfründe des Stephansaltars.

N. K. A.

1364, 10. März: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

1364, 13. Mai: Der Revers des Pfarrers Albrecht Krauter, den Friedhof

von St. Sebald nicht zu erweitern, wird durch den Bischof von

Bamberg bestätigt. N. St. A.

1365: Ablaß für den Jakobsaltar. N. K. A.

1365, 17. April: Aus einem Kaufbrief dieses Datums geht hervor, daß

der Besitzer des dem Verkaufe unterstellten Hauses und Gartens am

Sand eine Lampe im Katharinenchor der Kirche vor dem Leichnam

Christi zu beleuchten hatte. M. R. A.

1369, 10. Februar: Dem Prant Groß wird das Erbrecht an seiner eigenen

Brotbank, zunächst am Schurstab, übertragen, welches er an Konrad

den Wolfen und dessen Ehefrau Mechtild und deren Erben verleiht.

N. St. A.

1369, 29. September: Pfarrer Albrecht Krauter verzichtet auf alle

Ansprüche und Forderungen auf den Hof, die Häuser, Stadel und

Garten vor dem Neuen Tor gelegen, das alles Friedrich Derrers

Erbe ist. N. St. A.

1370, 5. Dezember: Die Pfleger Michel Grundherr und Heinrich Semmler

verleihen das Erbe an einem Haus und Garten an Konrad Eberspeck und

dessen Frau Gertraud, wofür diese auf St. Kathrein Chor vor unsers

Herrn Leichnam das Ewige Licht zu unterhalten haben. N. St. A.

1370: Bestätigung der von Konrad Teufel für den Marienaltar gestifteten

Pfründe. N. K. A.

1370: Ablaß für den Marienaltar. N. K. A.

1371, 18. Dezember: Stiftung der Heinrich Vörchtelpfründe für den

Sebaldusaltar. M. R. A.

1372 wird der Petersaltar vom Westchor in den Umgang des neuen

Ostchores an seine jetzige Stelle verbracht. N. K. A.

1372 wird der Sebaldusaltar aus dem Ostchor des romanischen Baues im

neuen Ostchor an der Stelle des jetzigen Hauptaltars errichtet.

N. K. A.

1372: Stiftung einer Pfründe für den Petersaltar durch Berthold

Pfinzing. N. K. A.

1372, 15. Oktober: Die Pfleger Grundherr und Semler erklären sich

bereit, die Brotbänke, welche den Leuten zwischen den Pfeilern

für andere abgebrochene gegeben worden waren, einzulösen, wenn es

erforderlich oder geraten sein würde. N. St. A.

1372, 20. Dezember: Margaret, des Eberhart Hasen sel. Witwe, erhält für

ihre abgebrochene Brotbank eine andere an einem Pfeiler des Chores.

N. St. A.

Etwa 1372-1379: Acht Fenster mit Glasgemälden im Ostchor, und zwar die

Fenster der Grundherr, der Mendel, der Tucher, der Fürer, der

Stromer, der Haller, der Schürstab und der Behaim.

Um 1375: Wandtabernakel im Ostchor unter dem Bambergischen Fenster,

Groland-Muffelsche Stiftung.

Um 1375: Die Steinfiguren der Madonna und des hl. Sebald auf der

Ostseite des Ostchores.

Um 1375: Die Steinreliefs mit Passionsdarstellungen an den

Ostchorpfeilern, gestiftet von verschiedenen Familien.

Um 1375: Die Steinfigur des Thomas-Christus im Ostchor neben der

Schautüre, Behaimsche Stiftung.

Um 1375: Die Steinfiguren der Apostel Petrus und Paulus im Ostchor

neben dem Maximiliansfenster.

Um 1375: Das Chorgestühl im Ostchor zwischen den Pfeilern.

Um 1375: Kirchenstuhl der Haller im südlichen Seitenschiff an der

Westwand.

1379 wird der Sebaldusaltar erneuert und geweiht.

1379, 5. Juni: Ablaß für die Vollendung des Baues der Kirche. M. R. A.

1379, 18. Juni: Bestätigung von Ablässen. M. R. A.

1379, 10. Juli: Ablaß für den Marienaltar. M. R. A.

1379 wird der Sebaldusaltar durch einen neuen Altar ersetzt. N. K. A.

1380, 1. Februar: Ablaß für die Kirche. M. R. A.

Um 1380: Die Steinfigur der Madonna im Ostchor am ersten südlichen

Pfeiler.

Um 1380: Die Steinfigur des Thomas-Christus im nördlichen Seitenschiff,

Pömersche Stiftung.

Um 1380: Die Steinfigur des Christus mit den Wundmalen im nördlichen

Seitenschiff. Pömersche Stiftung; Nachbildung des Holzschuherschen

Christus.

1381: Stiftung einer Pfründe für den Jakobsaltar durch Bernhard Kramer.

N. K. A.

1383: Stiftung einer Pfründe für den Kunigundenaltar durch Ulrich

Haller. N. K. A.

1385, 29. März: Das der Pfründe des Zwölfbotenaltars gehörige Gut zu

Steinbach wird der Pfründe des Stephansaltars überwiesen.

M. R. A.

Um 1385: Die Steinfigur eines Thomas-Christus am Wandtabernakel im

Ostchor.

1386: Stiftung der Kandelgießerpfründe des Katharinenaltars. N. K. A.

1389, 10. Dezember: Stiftung der Nützelpfründe für den Kunigundenaltar

durch Elisabeth, Witwe des Heinrich Haller, Schwester des Peter

Nützel. N. St. A.

Um 1390: Steinfigur des hl. Sebald im Mittelschiff mit mehreren Wappen.

Um 1390: Die Tonfigur eines Apostels im Ostchor neben dem Hallerschen

Fenster.

1391 wird die alte Betglocke gegossen. M. R. A.

1391, 11. April: Ablaß für die Kirche. N. St. A.

1392 wird die große Glocke Benedicta geweiht. N. K. A.

1396: Epitaphium der Pömer, Steinrelief am Treppentürmchen des

südlichen Turms.

1396 wird die alte Schlagglocke gegossen. N. K. A.

1397 wird der silberne Ring des hl. Sebald gefertigt. N. K. A.

Zwischen 1397 und 1444: Stiftung einer Pfründe für den Johannisaltar

durch Pfarrer Albrecht Fleischmann. N. K. A.

Um 1400: Wappen der Pömer, Steinreliefs am Treppentürmchen des

südlichen Turmes.

Um 1400: Die Steinfigur einer weiblichen Heiligen im Ostchor neben der

Schautüre, Volckamersche Stiftung.

Um 1400: Steinfigur des Christus mit den Wundmalen im nördlichen

Seitenschiff, Ebnersche Stiftung.

Um 1400: Steinfigur des Christus mit den Wundmalen an der nördlichen

Sakristei. Kopie der Neuzeit. Rietersche Stiftung.

1402: Stiftung einer Pfründe für den Marienaltar durch Elisabeth Koler.

N. K. A.

1406: Stiftung einer Pfründe für den Nikolaus- (späteren Tucher-)Altar

durch Hartmann Kandelgießer. N. K. A.

Um 1410: Eherner Taufkessel im Westchor.

Um 1410: Die Holzfigur der Madonna im Ostchor am ersten nördlichen

Pfeiler.

Um 1410: Die Tonfigur des Apostels Johannes im Ostchor neben dem

Tucherschen Fenster. Tuchersche Stiftung.

Um 1410: Wandteppich mit Darstellungen aus dem Alten Testament.

Um 1410: Wandteppich mit Darstellungen aus der Legende des hl. Sebald.

1412: Einrichtung von »heimlichen Gemachen«. N. K. A.

1412: Legat der Klara Geuder für die Stiftung einer Lampe am

Sebaldusgrab. N. K. A.

1414: Die Häuser am Weinmarkt unter dem Kirchhof dürfen nicht höher

gebaut werden. N. K. A.

1415: Zweites Legat der Klara Geuder für die Stiftung einer zweiten

Lampe beim Sebaldusgrab. N. K. A.

Um 1420: Zwei Wandteppiche mit Darstellungen aus der Legende der

hl. Katharina.

Um 1420: Wandteppich mit zwei Darstellungen der Kreuzauffindung durch

die hl. Helena, Rummelsche Stiftung.

Um 1420: Zwei Steinfiguren einer Verkündigung im Ostchor neben dem

Volckamerschen Fenster, Volckamersche Stiftungen.

Um 1420: Zwei Steinfiguren einer Heimsuchung im Ostchor, neben dem

Behaimschen Fenster, Behaimsche Stiftungen.

Um 1420: Epitaph der Haller, Steinrelief am nördlichen Seitenschiff.

1423: Das Wandgemälde mit dem Abendmahl, der Fußwaschung und dem Ölberg

im Ostchor hinter dem Tucheraltar, Stiftung des Hans Starck.

1424: Stiftung für den Stephansaltar. N. K. A.

1425 wird die für den Sebaldusaltar gestiftete Vörchtelpfründe neu

dotiert. N. K. A.

1429: Holzrelief der Madonna im Ostchor über der Schultüre, Ebnersche

Stiftung.

Um 1430: Epitaph der Fütterer, Steinrelief am südlichen Turm.

Um 1430: Die Steinfigur des hl. Johannes des Täufers im Ostchor neben

dem Tucherschen Fenster, Tuchersche Stiftung.

Um 1430: Die Steinfiguren der Madonna und des hl. Sebald an der

Brauttüre. Kopien der Neuzeit.

Um 1430: Epitaph der Holzschuher, Steinrelief am südlichen

Seitenschiff.

Um 1433: Holztafelgemälde mit der Dornenkrönung im Westchor.

Löffelholzische Stiftung.

1435: Stiftung einer Pfründe für den Bartholomäusaltar durch Berthold

Pfinzing. N. K. A.

Um 1435: Das Holztafelgemälde der Anna selbdritt im Ostchor, Stiftung

der Familie Imhoff.

Um 1435: Holztafelgemälde mit der Geißelung Christi im Westchor.

Löffelholzische Stiftung.

Zwischen 1436 und 1439: Stiftung eines Holztafelgemäldes für den

Stephansaltar durch Nikolaus Muffel. N. K. A.

1440: Die von Konrad Teufel 1359 für den Marienaltar gestiftete Pfründe

wird durch Hans Teufel neu dotiert. N. K. A.

Etwa 1440-1450: Halleraltar.

1442: Steinfigur des hl. Christophorus am südlichen Turm, vielleicht

von Hans Decker.

1444 wird die große Orgel im Ostchor von Heinrich Traxdorf gebaut und

die Wand daneben mit Malereien ausgestattet. N. K. A.

1444: Stiftung für den Petersaltar. N. K. A.

1445: Stiftung für den Zwölfbotenaltar. N. K. A.

1447 wird eine kleinere Orgel gebaut. 1570 wird dieselbe wieder

entfernt. N. K. A.

1448: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.

Um 1448: Holztafelgemälde mit der Verkündigung im Westchor.

Löffelholzische Stiftung.

1450: Stiftung des Ewigen Lichts über dem Volckamerschen Grab.

N. K. A.

Um 1450: Wandteppich mit Darstellungen aus dem Marienleben, Hallersche

Stiftung.

Um 1450: Die Holzfiguren des hl. Sebald und des hl. Erasmus im Ostchor

neben dem Schürstabschen Fenster, Hallersche und Schürstabsche

Stiftungen.

Um 1450: Das Holztafelgemälde der Geburt Christi im Ostchor, Stiftung

der Familie Imhoff.

1452: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.

1452: Stiftung für den Erhardsaltar. N. K. A.

1453: Epitaph der Ketzel, Steinrelief an der Nordseite des Westchors.

1453: Errichtung von Schrein und Predella des Katharinen- oder

Löffelholzaltars.

Um 1455: Die Holzfigur eines leuchtertragenden Engels neben dem

Hauptaltar im Ostchor.

1458: Epitaph der Maurer, Steinrelief an der Nordseite des Westchors.

1460: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.

1460: Ablaß für den Bartholomäusaltar. N. K. A.

Um 1460: Wandteppich mit Darstellungen der Grablegung einer Heiligen,

Tuchersche Stiftung.

Um 1460: Zwei Wandteppiche mit Darstellungen aus der Parabel vom

verlorenen Sohn, Tuchersche Stiftung.

Um 1460: Zwei Holzfiguren einer »Verkündigung« im Ostchor neben dem

Stromerschen Fenster, Stiftungen der Familien Starck und Imhoff.

Um 1460: Die Holzfigur des Apostels Johannes im Ostchor neben dem

Fürerschen Fenster.

1461: Diebstahl aus dem Sarg des Sebaldusgrabes. N. K. A.

1463: Epitaph der Semler, Steinrelief am ersten Pfeiler des nördlichen

Seitenschiffes.

1463: Visitation des Bestandes im Sarg des Sebaldusgrabes. N. K. A.

1464-1466: Mehrere Ablässe für die St. Pankratiuskapelle in der Kirche.

N. K. A.

1468: Errichtung von Kasten in der Kirche zur Geldsammlung gegen die

Hussiten.

Um 1470: Die Holzfiguren eines hl. Papstes und eines hl. Bischofs im

Ostchor neben dem Pfinzingschen Fenster, Hallersche Stiftungen.

1473: Das Wandgemälde mit Kreuzschleppung im Ostchor unter dem Gemälde

des Hans von Kulmbach, Steinlingersche Stiftung.

1475: Ablaßbestätigung für den Petersaltar. N. K. A.

1476: Ablaß für den Bartholomäusaltar. N. K. A.

1477: Ablaß für den Bartholomäusaltar. N. K. A.

1477 kaufen Berthold, Hans, Anton und Langhans Tucher einen Grabteppich

mit der Darstellung des englischen Grußes. Tucher-Archiv.

1478: Das Holztafelgemälde der Allegorie auf die Geburt Christi im

nördlichen Seitenschiff; Stiftung der Familie Starck.

1479: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.

1480: Ausbruch der Schautüre im Ostchor.

Um 1480 wird die Holzfigur des Christuskindes der Madonnenstatue im

Ostchor am ersten südlichen Pfeiler angefügt.

Um 1480: Epitaph der Pfinzing, Steinrelief an der Nordseite des

Westchors.

1481: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.

1481-1490: Erhöhung der Türme. N. K. A.

1482: Die Brüder Johann und Georg Starck stiften ein hölzernes Kruzifix

an dem Schwibbogen zwischen dem Sebalder Pfarrhaus und der

Moritzkapelle.

1482: Wiederholte Visitation des Bestandes im Sarg des Sebaldusgrabes.

N. K. A.

1482 wird die Uhr- oder Schlagglocke gegossen. N. St. A.

1483 wird die Uhr- oder Schlagglocke aufgehängt. N. St. A.

1483: Stiftung für den Erhardsaltar. N. K. A.

1485: Das Holztafelgemälde der Kreuzigung im Ostchor, Stiftung des Hans

Tucher.

Um 1485: Petersaltar im Ostchor.

Nach 1485: Epitaph der Schedel, Steinrelief des Jüngsten Gerichts am

Ostchor über der Schautüre.

Vor 1487 wird der Petersaltar im Ostchor auf Veranlassung des Nikolaus

Topler restauriert.

1487: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.

1488: Erster Entwurf des Peter Vischer für das Sebaldusgrab. N. K. A.

1490, 20. November: Morgens bricht in der Wächterstube des südlichen

Turmes Feuer aus.

Um 1490: Zwei Altarleuchter in Gestalt von kerzentragenden Engeln,

massives Silber.

Um 1490: Die Holzfigur des Christus als Weltheilandes in der Art des

Veit Stoß im Ostchor neben dem Mendelschen Fenster, Tuchersche

Stiftung.

1492 vollendet Adam Kraft das Schreyersche Grabmal am Ostchor.

1493 werden in das Schürstabsche Fenster im Ostchor zwei Wappen der

Schürstab eingesetzt.

1493 wird die Viertelstundenglocke aufgehängt. N. K. A.

1493: Ablaß betreffend das von Sebald Schreyel gestiftete Ewige Licht

und Sakramentshäuslein. N. K. A.

1493, 19. August wird die erste beglaubigte Restaurierung der Kirche

(»geweist und verneut inwendig«) vollendet.

1495: Die Holzfiguren des Thomas-Christus und der Maria als

Schmerzensmutter von Veit Stoß im Ostchor neben dem

Markgrafenfenster Volckamersche Stiftungen.

Um 1495: Die Holzfigur des Apostels Andreas, wohl von Veit Stoß, am

Ostchor neben dem Mendelschen Fenster, Tuchersche Stiftung.

1496: Steinrelief der Kreuztragung von Adam Kraft im Mittelschiff.

1497: Epitaph des Peter Fugger von Augsburg, Steinrelief am nördlichen

Seitenschiff.

1497: Wandteppich mit der Darstellung der Geburt Christi mit vier

Heiligen.

1499: Steinrelief mit drei Passionsszenen von Veit Stoß im Ostchor

unter dem Markgrafenfenster.

Um 1500: spätgotischer Prachtkelch mit Patene von vergoldetem Silber.

1501: Das Bambergische Fenster im Ostchor, gemalt von Wolf Katzheimer.

1501: Erste Renovierung des von der Familie Starck 1578 gestifteten

Holztafelgemäldes, Allegorie auf die Geburt Christi, im nördlichen

Seitenschiff.

1502: Titelblätter, gemalt zu den von Paul Volckamer und Sebald

Schreyer 1501 gestifteten Exemplaren des Liber horarum (Bamberg,

Joh. Pfeyl, 1501).

1503: Wiederholte Visitation des Bestandes im Sarg des Sebaldusgrabes.

N. K. A.

Um 1505: Das Holztafelgemälde der Verkündigung im südlichen

Seitenschiff, Stiftung der Familie Oelhafen.

1506: Zweiter Einbruch in den Schrein des Sebaldusgrabes. N. K. A.

1508: Bestätigung des 1493 für das Schreyersche Ewige Licht und

Sakramentshäuschen gewährten Ablasses. N. K. A.

1508-1519: Herstellung des Sebaldusgrabes durch Peter Vischer und seine

Söhne.

1509: Stiftung einer Pfründe für den Stephansaltar durch Ambrosius

Stromer. N. K. A.

Die Sebalduskirche in Nürnberg · 第 26 / 29 段