VII.

Dein Atem umschlingt die Nächte und Sommer und Blumen

Und sprüht ihren wärmenden Hauch versüßt noch auf mich zurück.

Sprüht ihn in mein verlangendes

Lustgespanntes Gesicht.

Dein Auge spiegelt die Tropen und Sonnen und Quellen

Und wirft Erfrischung und taumelnde Urwaldpracht

Und Glanz und gesunde Kälte

In meine sehnsüchtigen Augen.

Deine Schritte stoßen an Regen und Donner und Berge

Und schütten durchkühlte Luft und Glorie und Gipfel

Vor meinen in Glück erzitternden

Wonnedurchwehten Körper.

Und wenn ich nie unter deinem Atem zerschmolz,

Spürte ich doch seine Flügel und zwingende Kraft,

Seinen Duft wie im Blühn die Akazien

Und Rauschen wie Sternenseide.

Und wenn ich nie das Geschenk deiner Rede empfing,

Nie Erzklang und Inbrunst, von heiligen Chören geformt

In meine trunken geöffnete

Aufgerissene Seele fiel:

Sprang doch schon tausendfach Gold und Fanfare auf

mich

Aus deiner Stimme hinreißender Glocken-Macht,

Sprach doch schon meine gesteigerte Seele im Traum

Lichterdurchtaumelt schimmernde Worte mit dir.

Gedichte(#41353) · 第 14 / 25 题