Dein Atem umschlingt die Nächte und Sommer und Blumen
Und sprüht ihren wärmenden Hauch versüßt noch auf mich zurück.
Sprüht ihn in mein verlangendes
Lustgespanntes Gesicht.
Dein Auge spiegelt die Tropen und Sonnen und Quellen
Und wirft Erfrischung und taumelnde Urwaldpracht
Und Glanz und gesunde Kälte
In meine sehnsüchtigen Augen.
Deine Schritte stoßen an Regen und Donner und Berge
Und schütten durchkühlte Luft und Glorie und Gipfel
Vor meinen in Glück erzitternden
Wonnedurchwehten Körper.
Und wenn ich nie unter deinem Atem zerschmolz,
Spürte ich doch seine Flügel und zwingende Kraft,
Seinen Duft wie im Blühn die Akazien
Und Rauschen wie Sternenseide.
Und wenn ich nie das Geschenk deiner Rede empfing,
Nie Erzklang und Inbrunst, von heiligen Chören geformt
In meine trunken geöffnete
Aufgerissene Seele fiel:
Sprang doch schon tausendfach Gold und Fanfare auf
mich
Aus deiner Stimme hinreißender Glocken-Macht,
Sprach doch schon meine gesteigerte Seele im Traum
Lichterdurchtaumelt schimmernde Worte mit dir.