ZWEITER AKT

Die Szene ist ein Gemach im Palaste, offen nach links und da von einer

Terrasse abgeschlossen, auf der Musikanten ihren Platz haben.

CANDAULES und GYGES sitzen noch beim Schluß eines Mahles, fast

ausgestreckt auf niedrigen Stühlen. GYGES ist glänzend gekleidet. Die

Musikanten spielen.

Erste Szene.

CANDAULES: Nun quält mich die Musik. Hört auf! Gyges weiß nun, was ihr

könnt. Jede Regung hat nichts sonst Köstliches als ihre Überraschung.

Unsere Freude gleicht dem beweglichen Wasser des Stromes -- es dankt die

Frische seiner währenden Flucht. (Zu den Musikanten.) Geht und zerstreut

die Gäste in den Gärten. Entschuldigt mich bei ihnen. Und daß ich später

in der Nacht noch komme. Versucht mit Eurem leichten Spiel, sie wach zu

halten. (Die Musikanten ab.) Deckt ab! (Die Diener beeilen sich damit.)

Den süßen Wein laßt da ... Vielleicht trinkt Gyges noch davon ... Gib

Deinen Becher, Gyges. -- Er kommt von Cypern. -- Liebst Du ihn? (Zu den

Dienern, die abseits stehen.) Bringt uns bald Licht. Der Abend schließt

sich. Geht! (Die Diener ab. Candaules rückt Gyges näher.) Freund Gyges!

So mußtest Du, wenn Dir das Meer nicht gnädig war, hungrig zu Bett.

GYGES: Ja, Candaules. Es gibt in Deinen Ländern mehr als einen Armen,

der öfter als an einem Abend ohne Mahl sein Lager aufsucht.

CANDAULES: Das hätt' ich früher wissen mögen.

GYGES: Wozu?

CANDAULES: Vielleicht -- um mich darum zu kümmern.

GYGES: Um Dein Glück Dir zu verderben?...

CANDAULES: Nein, nein -- mein Glück hätte das Elend besiegt ... Ich

glaubte es so groß, so strahlend groß, daß neben ihm nichts Armes

möglich wäre.

GYGES: Was Du für mich getan, das hättest Du so auch getan, so ohne mich

zu kennen?

CANDAULES: Selbst ohne Dich zu kennen, ja, wahrhaftig.

GYGES (wendet sich traurig ab): So siehst Du, daß Freundschaft zwischen

uns nicht sein kann.

CANDAULES: Weshalb denn? Sag!

GYGES: Was Du für mich getan, das tatest Du aus Mitleid. Man hat nicht

Freundschaft, man hat nur Mitleid mit den Armen.

CANDAULES: Arm! Bist Du's denn noch? Steh' auf und sieh Dich an! Dein

Kleid ist doch ein anderes. Glänzender Gyges, wer wollte Dir jetzt wohl

sein Mitleid schenken? (Gyges hat sich erhoben, er betrachtet sein

kostbares Gewand, doch sieht bekümmert und wendet sich von Candaules.)

Nimm diese Kette ... (Er nimmt eine seiner Halsketten ab und will sie

Gyges umhängen, der abwehrt.) Ich will es. (Gyges trägt nun die Kette

und setzt sich wieder. Candaules neben ihm, eindringlich): Glaubst Du

mich reich?

GYGES: Ja.

CANDAULES: Sehr reich?

GYGES: Ja, sehr reich.

CANDAULES: Dann sag mir noch, ... wie ... wie reich?

GYGES: Ich weiß, so weit mein Blick reicht, ist Dein Land.

CANDAULES: O größer, Gyges, viel größer!

GYGES: Man sagt, Du habest Inseln auf dem Meer.

CANDAULES: Meine schwerbeladenen Schiffe kommen her von dort ... Doch,

das ist nur ein kleiner Teil ... Kannst Du Dir denken, wie viel Gold in

meinen Kellern liegt?

GYGES: Fast so viel, denk' ich, als den Armen fehlt.

CANDAULES: Sprich mir nicht von den Armen, Gyges, ich kann sie reich

machen wie Könige und würd' es doch kaum spüren in meinem Schatzhause.

Morgen sollst Du es sehen. Deine Hütte war eng, Gyges, nicht wahr?

GYGES: Eng und niedrig, ja, Candaules.

CANDAULES: Und Geschmeide, glaubst Du, daß ich Geschmeide habe?

GYGES: Du zeigtest mir sehr schöne ...

CANDAULES: Ich habe noch schönere, Du wirst sehen. Was trinkst Du für

gewöhnlich?

GYGES: Wasser.

CANDAULES: Schmeckt Dir der Wein?

GYGES: Er mag nicht schlecht sein.

CANDAULES: Ich habe besseren.

GYGES (zieht seinen Kopf aus seinen Händen): König Candaules, weshalb

hältst Du so viel darauf, daß ich Deinen Reichtum kenne?

CANDAULES: Damit Dich die Freundschaft freut, die Dich von all den

Schätzen genießen läßt.

GYGES: Ich dachte, die Freundschaft, die Du wolltest, war nicht die

Deines Reichtumes, aber Deiner selbst ...

CANDAULES: Laß Deinen Spott, Gyges. Und wehr' Dich nicht gegen das

Glück. Was liegt daran, daß Einer gibt, der Andere nimmt, wo Beide sich

desselben Gutes freuen? Hör': Unmut und Kummer ist in mir, so lang' Du

nicht die ganze Fülle meines Reichtums kennst.

GYGES: Viel besitzt Du, dessen Namen nichts für mich bedeutet. Was

nanntest Du mir alle Deine Schätze? Wie sie schmecken, läßt sich das

denken? Was man nicht haben kann, ist besser, nicht daran zu denken.

CANDAULES: Aber ich geb' Dir alles das ... Alles ... Alles ... O Gyges,

zu lang unglücklicher Gyges. Ich möchte heut' Dein Glück größer als je

Dein Unglück groß war und Dein Schmerz. (Die Diener bringen Fackeln und

gehen ab. Schweigen.) An was denkt mein Freund?... Um diese Stunde, was

tat er gestern? Müde von der bittern Welle, trauriger Fischer

GYGES (unterbrechend): Kam er in seine Hütte, wo Trydo ihn erwartete.

CANDAULES: Trydo ... ja -- Du trauerst um sie! Armer Gyges ... Komm zu

mir, sag -- Du liebtest sie? (Gyges schweigt.) Hast Du für mich nur eine

Freundschaft, die kein Vertrauen kennt? -- Mein Freund Gyges, sag,

sprich doch ... Du liebtest sie? -- Gyges?

GYGES (legt den Kopf in die Hände und bebt): Die Winternächte war sie

warm in meinem Bett ... Ich sagte zu ihr: Trydo; und sie sprach:

Meister. -- Ich glaubte, sie liebte mich, und ich war glücklich.

CANDAULES: Armer Gyges! (Er hat sich erhoben, geht langsam den Saal nach

rückwärts, leise.) Was flüsterst Du mir da zu, unruhiger Gedanke? (Er

löscht entschlossen einige Fackeln; dann wendet er sich, noch immer

rückwärts, zu Gyges.) Gyges -- weißt Du, weshalb mich die Liebe zu Dir

faßte? -- Du allein hast die Schönheit der Königin verstanden ... Bevor

Du sie sahest, konntest Du glauben, Dein Weib sei schön ... Aber ich

weiß es, kaum daß Du Nyssia sahest, da schien Dir auch Trydo nicht mehr

schön. (Er kommt Gyges näher.) Deshalb ... hast Du sie getötet, nicht

wahr, Gyges?

GYGES: Wie kannst Du das denken, o König!

CANDAULES: Fing ich Dich, Gyges?

GYGES: So wahr ich an Gott glaube, dies ist nicht so.

CANDAULES (nimmt wieder sein Gehen auf): Du glaubst an Gott?

GYGES: Ich glaube.

CANDAULES: Ich nicht viel. -- Einfach Du selber kannst Du auch nur

Einfaches denken, ich aber ... (leise) lauter, sprich lauter, mein

jüngster Gedanke! Wohin willst Du mich führen? Herrlicher Candaules ...

(Er schreitet im Gemach, löscht wieder eine Fackel, dann zu Gyges

gewandt.) Also wirklich deshalb, weil ... So war es Dir so arg, zu

wissen, daß Dein Weib nicht Dir allein gehörte?

GYGES: Dafür hab' ich sie getötet -- und weil ich den Andern nicht töten

konnte.

CANDAULES: Stolzer Gyges!... Sonderbar ... muß man so wenig sein Eigen

nennen, um es so für sich allein zu wollen?... Aber -- wenn der Andere

Dein Freund gewesen wäre?

GYGES: O König, wie könnte ein Freund daran denken, mich zu betrügen?

CANDAULES: Ja ... aber, wenn er es täte, ohne Dich zu betrügen?

GYGES: Ich verstehe Dich nicht mehr, Candaules.

CANDAULES: ... Also Du hast die Königin nicht gesehen?

GYGES: Ein wenig, ja ... doch hab' ich sie nicht angesehen.

CANDAULES: Dann sahst Du sie nicht. -- Man kann den Blick nicht von ihr

wenden, sieht man sie. (Leiser.) Sie weiß das. Sie will nicht mehr, daß

man sie sieht. -- Sie sagte zu mir: Dies erste Mal, daß ich mich zeige,

sei auch das letzte Mal. (Noch näher zu Gyges und noch leiser.) Gyges

... willst Du sie sehn, die Königin?

GYGES (erhebt sich, wie ermüdet): Nun bin ich müde, laß mich gehn.

CANDAULES (hält ihn am Gewand zurück): Gyges ... verlangt es Dich, die

Königin zu sehn?

GYGES (macht sich los): Nein.

CANDAULES: Gyges, ich will Dir Nyssia zeigen.

GYGES (wendet sich heftig zu Candaules): Aber ich will sie nicht sehn.

CANDAULES (leise): Ach! Wenn Du sie angesehen hättest ...!

GYGES: Liebst Du sie denn nicht?

CANDAULES: Oh -- mehr als mich selbst! Sie dürfte es auch nicht wissen

... Und wie sie mich liebt ...! Das soll Dir ihre Schönheit sagen --

doch hör's ganz leise: (Er neigt sich Gyges ans Ohr.) Niemals, niemals

hab' ich nach anderen Frauen begehrt ... Ihr Antlitz, was ist ihr

Antlitz ... Wenn Du wüßtest, Gyges!... Und ihre Wollust ... Und wenn Du

sie da hörtest ... Ich leide, hör' ich ein andres Weib loben und sag' zu

mir: das ist nur, weil sie Nyssia nicht kennen. -- Gyges ... willst Du

Nyssia kennen?

GYGES: Du willst mich auf die Probe stellen? -- Ich versteh' Dich nicht.

CANDAULES: So schlimmer. Lassen wir's. Das Kleinod, das ich Dir um den

Nacken legte, -- alle meine Diener kennen es und gehorchen dem, der es

trägt. Es ist des Königs Halsband und ich schenk' es Dir. Zweifelst Du

noch an meiner Freundschaft?

GYGES: So lange Du es bist, der immer gibt: ja ... Entlaß mich nun, ich

möchte schlafen.

CANDAULES (ein wenig erregt): Später, später! -- Bleib, Gyges. Hör: --

Du hast mir auch etwas gegeben.

GYGES: Ich?

CANDAULES: So setz' Dich doch!... Bleib noch ein wenig. (Gyges setzt

sich halb.) Siehst Du den Ring? Gestern noch, da machte ich nicht viel

daraus. Nur, weil ich seinen Wert nicht kannte. Doch waren da zwei Worte

eingegraben, die machten mich, wie auch die sonderbare Herkunft unruhig.

Er war im Fleisch des Fisches, den Du gestern fingst. Einer fand ihn in

einem Bissen und gab ihn mir. Ich aber war erstaunt, verwirrt, und tat

den Schwur, nicht früher den Ring an meine Hand zu stecken, bevor ich

nicht den Fischer sprach, dem wir den Fisch auf unserer Tafel dankten.

-- Du kamst. Wir sprachen. Und des Mahles blutiges Ende ließ mich den

Ring vergessen, bis heute Morgen -- ich war mit meinen Gästen -- da

steckt' ich ihn gedankenlos an meinen Finger. Auf einmal: «Wohin entfloh

Candaules?» sprach einer. Ein anderer: «Er war im Augenblick noch unter

uns», «Wo ist er? Wo steckt er denn? Er ist verschwunden, fort!» Und

doch hatt' ich mich nicht vom Fleck gerührt. Ich sah die Herren neben

mir, ganz nah, wie ich bei Dir ... doch sie, sie sahn mich nicht. Und

voll Entzücken ward ich betäubend so gewahr, daß mich der Ring

unsichtbar machte. Stark genug, kein Wort zu sagen, schlich ich mich

leise aus ihrer Mitte, und dachte gleich: der Ring, der ist von Gyges,

meinem Freund, dem ich ihn schulde. -- Da ist er!

GYGES: Wär' ich _so_ Dein Freund, Candaules?

CANDAULES: Da -- sieh mich an. (Er steckt sehr deutlich auffallend den

Ring an den Finger.)

GYGES: Oh! Wie ein Körnchen Salz, so schmilzst Du weg. -- Die Luft, sie

schließt sich über Dich -- -- Du verschwandest ... Candaules? Bist Du

da? -- Wo bist Du denn?... Candaules ... (Sehr deutlich auffallend zieht

Candaules den Ring vom Finger. -- Es ist völlig unnütz, daß Candaules

durch irgendwelche Maschinerie auch immer aus dem Blick der Zuschauer

verschwindet. Worte und Gesten des Gyges genügen, anzuzeigen, daß er

Candaules nicht mehr sieht. -- Da Candaules seinen Ring wieder abgezogen

hat, wirft sich Gyges vor dem König zu Füßen und zeigt so, daß er ihn

wieder sieht.) Ah! meine Augen!... Da bist Du! -- Du verschwandest und

erschienest wieder wie ein Gott, Candaules.

CANDAULES: Nicht wie ein Gott, Gyges -- wie Du selber, wenn Du diesen

Ring an Deinen Finger steckst ... da ...

GYGES (besieht furchtsam den Ring und wagt es, ihn an den Finger zu

stecken.)

CANDAULES: Wunder! Ein Traum entflieht nicht schneller den Augen des

aufgewachten Schläfers ... Geheimnisvoller Ring, verschwunden mit dem,

den Du verschwinden läßt, schütze das Glück meines Freundes Gyges und

verbirg es! -- Bleib verborgen, Gyges!... Still! -- Ich höre Nyssia! (Er

wendet sich auf ungefähr gegen den Platz, auf dem er Gyges gelassen und

der leer ist, da Gyges, wie erfüllt von Entsetzen, zurückgewichen) Bleib

verborgen, Gyges. -- Halt fest den Ring an Deinem Finger. Sei still! Sei

wie die Luft unsichtbar. (Er löscht noch eine Fackel. Der Saal ist nur

noch ganz schwach erleuchtet von einer Fackel und dem Dämmer der Nacht,

der von der Terrasse kommt.) Seid Ihr es, Nyssia?

NYSSIA (draußen:) Geliebter?

CANDAULES: Kommt Ihr?

NYSSIA: Langsam. -- Die Nacht ist schön ... Komm, Candaules, sieh, was

eine Süßigkeit hier draußen ...

CANDAULES (horcht auf die Worte, bleibt unbeweglich, wie bebend in

trauriger Lust ... Wie zu sich spricht er und wie in Tränen): Nyssia?

Meine Liebe -- Nyssia, meine Geliebte! -- Halte Dich, halte Dich,

schwankender Gedanke!... Wein! Ist noch genug?... (Er trinkt.) Ich wurde

schwach ... (Dann -- ins Unbestimmte, Leere.) Bleib' still! -- Ich tu'

Unsinniges ...

Zweite Szene.

Nyssia kommt langsam, doch bleibt sie noch auf der Terrasse, die nur

der Mond beleuchtet. Im Gemach selber nur eine Fackel. Ihr unsichtbar

und instinktiv erschauert Gyges, da er Nyssia auf die Terrasse treten

sieht; er geht ganz leise nach links und bleibt während der ganzen

Szene halb im Dunkel verborgen. Candaules ist Nyssia entgegengegangen.

NYSSIA: Ich wär' schon lang bei Euch, doch glaubte ich Euch nicht

allein. Es kam mir vor von Weitem, als hörte ich Euch sprechen.

CANDAULES: Ich sprach laut Verse von Syphax.

NYSSIA: Weshalb ließt Ihr die Gäste heut' allein?

CANDAULES: Sie fingen an, mich zu ermüden.

NYSSIA: Seit sie hier sind, sah ich Euch fast kaum ... Ihr wißt nicht

mehr allein zu sein. Liebt Ihr die Einsamkeit nicht mehr?

CANDAULES: Nein.

NYSSIA: Und fühlt Euch einsam auch mit mir?

CANDAULES: O Nyssia!

NYSSIA: Horcht! -- Eure Musikanten in den Gärten -- weshalb habt Ihr sie

denn hinabgeschickt?

CANDAULES: Nur, um mit Euch allein zu sein ...

NYSSIA: Von ferne so ist die Musik sehr schön -- der Abendwind bringt

sie uns her und trägt sie fort -- horcht! -- -- nun hört man nichts

sonst als die Stille. (Am Arm des Candaules und immer zärtlicher an ihn

geschmiegt.) Wie waren diese Tage, diese Nächte mir ohne Euch so lang!

CANDAULES: Und mir nicht anders. Ich bin der Worte müd', des Singens,

Lachens und warte nicht das Ende ab, zu Euch zu kommen.

NYSSIA: Und meine Liebe hungert, da Ihr fern seid, und ich leide, nicht

mehr mit Euch allein zu sein. Ihr habt mich so an's Glück verwöhnt,

Geliebter, so viel Ihr für mich tatet.

CANDAULES: Meine Nyssia, für Dich zu viel? Mehr jeden Tag und jeden Tag

verliebter. Manchmal erschreck' ich, daß ich so wenig Deiner Lust zu

finden weiß. Ach Alles, was Verliebtes diese Erde schuf, ich wollt', es

sei von mir erschaffen. Doch -- was tun?...

NYSSIA: Mich lieben.

CANDAULES: Ich bete zu Dir, Nyssia. Komm -- es wird kühl hier. (Er

nimmt, nachdem er einen schweren Vorhang vor die Terrasse so gezogen,

daß nur ein schmaler Streifen Licht von draußen hereinfällt, Nyssia den

Königsmantel von den Schultern.)

NYSSIA (wie sich hingebend): Lösch' dieses Licht.

CANDAULES (hält die Bewegung auf, die sie gegen die eine Fackel hin

macht): Laß -- ich will Dich sehen.

NYSSIA: Eure Blicke wollen mich glauben machen, daß Ihr an mir nur meine

Schönheit liebt. (Sie lacht und will selbst die Fackel löschen.)

CANDAULES (heftiger): Laß! Laß! sag' ich Dir.

NYSSIA (wie in einem Spiel): Dann will ich ein Versprechen,

Candaules -- --

Der König Candaules: Drama in drei Akten · 第 12 / 24 题