+Sophus Bonde+ (Deckname) ist von der +Waterkant+: er versteht es,
sein Garn zu spinnen, wie nur je ein Seebär aus der Zeit, da es noch
keine Dampfer gab. Bei Windstille, wenn der Schuner tagelang mit
schlappen Segeln liegt, auf Wache in sternenklaren Nächten, an freiem
Sonntagnachmittagen, wenn Gelächter und Gesang, Musik und Tanz die
strenge Disziplin des Dienstes ablösen, da kommt auch heute noch an
Bord die eingeborene Seemannslust am Fabulieren zu ihrem Recht. Die
Phantasie entfaltet sich an der unendlichen Weite des Meeres, der
Klabautermann und tausend alte Sagen steigen aus ihm auf, +eigene
Erlebnisse+ zu Wasser und zu Lande verspinnen sich zu einem mehr oder
weniger kunstvollen Netze lustiger und gruseliger, abenteuerlicher und
märchenhafter Begebenheiten. Solch ein Erzähler von der Art, die heute
auszusterben droht, ist +Sophus Bonde+. Derber Humor und unverwüstliche
Lebenslust machen seine Geschichten zu einem Jungborn der Gesundheit,
des Behagens und der Freude an den bunten Möglichkeiten des Daseins.