Von Benghazi, wie auf vorhergehender Route, über Djalo durch die
Libysche Wüste nach Tekro. Im Süden von Tekro beginnen bald zahlreiche
Wadis, Wasserläufe, die im Sommer meist trocken sind, in denen aber
Ziehbrunnen überall genügendes Wasser geben. Infolge dessen giebt es
mehrere Karawanenstrassen von Tekro nach Wadai. Eine vielbenutzte geht
über el Obeid-Wadjanka-Badadi (grosser Ort) nach den Salzgebieten von
Fanfan und Wete und dann über Hawasch und Umm esch Schu‘lūba nach
Arādah. Zwischen Badadi und Arādah streift der mächtige Stamm der
Maḥamīd, hellfarbige, typische Araber. Ihr Schech in dieser Gegend ist
Muhammed ibn el Hakkar. Sein Sitz ist im Sommer Arādah, im Winter lebt
er in Mattenzelten mehr nördlich.
Von Arādah führt die Strasse weiter nach Wara, der alten Hauptstadt von
Wadai und nach Abeschr. Die Marschzeit beträgt von Benghazi nach Djalo
etwa acht Tage, von Djalo nach Kufra zwölf Tage, von Kufra nach Tekro
gleichfalls etwa zwölf Tage und von Tekro nach Abeschr etwa 18 Tage.